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Bücherecke #12431
11/03/03 09:42 PM
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Furios und verrückt, ein etwas anderes Fantasy-Epos mit den Bösen aus J.R.R Tolkiens Herr der Ringe in den Hauptrollen, der größte Spaß den sie je mit einem Haufen Orks haben werden

DIE ORKS

von Stan Nicholls erschienen bei Heyne

Last edited by Cherrybuster; 11/03/03 09:44 PM.

C.H.E.R.R.Y.: Cybernetic Humanoid Engineered for DESTRUCTION and Rational WETWORK
Re: Bücherecke [Re: Cherrybuster] #12432
21/03/03 12:34 PM
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"Der Pate" von Mario Puzo:
Ich bin begeistert! Das Buch ist tatsächlich mindestens genauso gut wie der - absolut geniale - Film! Zu Beginn war ich etwas skeptisch - zumal die Übersetzung manchmal etwas arg altertümlich wirkt ... oder kann hier jemand etwas mit dem Begriff "Schnurrbartpeter" anfangen??? -, aber nach kurzer Anlaufzeit entwickelt die Geschichte auch für Kenner des Films einen gewaltiger Sog - übrigens umso mehr, wenn man beim Lesen auch noch den Soundtrack des Films laufen läßt!
Faszinierend ist, wie detailliert der Film das Buch umsetzt (Puzo selbst hat den Roman ja auch zum Drehbuch umgeschrieben). Der Film vernachlässigt lediglich einige Nebenfiguren des Romans wie den Sänger Johnny Fontane und der Rückblick auf die Jugend des Don Corleone wurde erst im zweiten Film integriert.

Insgesamt ist das Buch ein gewaltiges Epos (500 Seiten), ein Klassiker der Weltliteratur, den ich nur jedem empfehlen kann - zumindest, solange der- oder diejenige sich nicht daran stört, daß die Story naturgemäß recht gewalttätig ist ...

Re: Bücherecke [Re: Ralf] #12433
21/03/03 02:00 PM
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Du meine Güte, hast Du es erst jetzt geschafft, dieses Meisterwerk zu lesen?! Tststs...

Mein Tip wäre die Wallander-Reihe von Henning Mankell. Außerordentliche Kriminalromane, die sich meiner Meinung nach aber durch zwei Dinge besonders auszeichnen:

- Es gibt eine gewisse Distanz in der Erzählweise, Mankell geht selten genau auf die Personen ein (abgesehen von Kommissar Wallander und einigen wenigen anderen). Dies stört aber nicht, im Gegenteil, es verbindet sich eher gekonnt mit dem "kühlen" Schweden-Setting, so daß am Ende eine Mischung aus (wohl vorhandene) Gleichgültigkeit der Menschen, Kälte der Umgebung und schwer zu beschreibender allgemeiner Melancholie vorliegt, die mir persönlich sehr gefallen hat.

- Der Herr Kommissar Wallander ist ein eher tiefer Charakter, der nicht nur ein guter Polizist ist sondern wie jeder andere Mensch auch Probleme hat. Geschieden von seiner Frau, wenig Kontak zur Tochter, seniler Vater, Interesse an der einen oder anderen Frau, Alkohol, körperliche Beschwerden, Zweifel, etc. und dieser Aspekt wird entsprechend deutlich zu Wort gebracht, so daß ich zugeben muß, daß mir Wallander nun, da ich erst im vierten Band der Reihe angekommen bin, sehr ans Herz gewachsen ist.




Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
Re: Bücherecke [Re: elgi] #12434
21/03/03 02:52 PM
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Die Wallander-Romane sind wirklich klasse, wenn auch manchmal ziemlich deprimierend. Zur Aufmunterung wären da die Romane von Terry Pratchett zu empfehlen. Auch die, die nicht in der Scheibenwelt spielen.


... und im Übrigen bin ich der Meinung, das Benjamin Lauth in die deutsche Start-Elf gehört.
Re: Bücherecke #12435
09/04/03 07:05 AM
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Ich fand den "Wüstenplanet-Zyklus" ganz toll. Eine gute Mischung aus Sciencefiction und philosophischen Betrachtungen. Leider habe ich nichts ähnliches gefunden und nochmals "Herr der Ringe" gelesen.

Angefangen hat meine Sciencefiction-Begeisterung aber mit "Perry Rhodan". Aber irgendwann (nach ich weiß nicht mehr wieviel hundert Bänden) lief sich das dann tot. Schade, dass der Hauptautor "Voltz" nicht mehr lebt.

Zwischendurch habe ich Hohlbein gelesen (habe bei meinem Sohnemann gestöbert). "Der Greif" von Hohlbein ist sehr zu empfehlen: super spannend und amüsant.


a fan from the beginning of Devine Divinity
Re: Bücherecke #12436
14/04/03 07:08 AM
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einiger meiner aktuellen Favoriten
C.J Cherryh Die Chanur Saga und da die Pell Serie, leider sind bei letzterer die ersten Bücher nur mehr auf Englisch erhältlich (aber was solls Originalsprache ist eh besser)
J.V. Jones Buch der Worte Trilogie ist genial, The barbed Coil ( deutsch 2 Bände als Dornenring Duologie) und Cavern of Black Ice ( Zweiter Teil: Fortress of Grey Ice wird gerade gelesen)erster Teil auch schon auf Deutsch erschienen
Auch sehr zu empfehlen sind Die Nebelkinder von Jörg Kastener
Fast alles von Tom Holt ist empfehlenswert wenn man parodistische Fantasy mag, in die selbe Kategorie ist das Regenbogenschwert ( original Blue Moon rising)
Ein Buch an der Grenze zwischen Fantasy / Science Fiction ist Cavern(s) of Socrates von Dennis L. Mc Kiernan ( keine Ahnung ob auf Deutsch erschienen)
... ok ich sollte mich bremsen.... vergebt einer unheilbar lesesüchtigen

Re: Bücherecke #12437
14/04/03 09:28 PM
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Joanne Bertin: Der letzte Drachenlord
Hat mir sehr gefallen. Endlich mal ein Werk, nur um Drachen und Menschen, ohne sonstigen Fantasy-Schnickschnack. Die Handlung ist sehr einfach gestrickt, aber das hat mich in keinster Weise gestört. Drei Drachenlords (das sind Menschen, die sich in Drachen verwandeln können) werden in ein Land gerufen, um die Streitigkeiten um die Thronfolge zu klären, da sie von alters her Hüter von Recht und Gesetz sind. Daran entwickelt sich dann die Handlung.
Die deutsche Übersetzung war oberes Mittelmaß, würde ich sagen, auch wenn einige grobe Schnitzer drin waren.

Joanne Bertin: Drachenherz / Das Lied des Phönix
Der Folgeroman zum letzten Drachenlord. Mal wieder so ein Fall, wo man im dt. aus einem Buch zwei gemacht hat. Zusätzlich hat man noch den Übersetzer gewechselt, was ich gar nicht brauchen kann.
Aber auch ohne dies wäre ich von diesem Roman enttäuscht gewesen. Noch nie habe ich erlebt, das die Qualität einer Serie so rapide verfallen ist wie hier. Qualität ist vielleicht der falche Ausdruck, ich meine meine persönliche Empfindung davon.
Die Handlung: Die Drachenlords machen sich auf, um in einem fernöstlich Anmutenden Reich einen Echtdrachen zu befreien, der dort seit langem Gefangengehalten wird. Der Roman springt nun ständig zwischen den Ereignissen in der fremden Welt, und der Drachenlord-Geschichte hin-und her und wird dadurch völlig unharmonisch, man findet bei dem halbseitenweisen Orts- und Handlungswechseln nie zu einem Lesefluss. Schlimmer noch wiegt, dass die Autorin einfach die Perspektive ändert, z.B. wenn Personen ihre Meinung ändern, damit sie diese Meinungsänderung nicht erklären muss.
Trotz dieser harschen Kritik, habe ich den Roman eigentlich recht gerne gelesen, aber ich lese auch so ziemlich alles, was mir in die Finger kommt.

Zur Zeit lese ich was ganz anderes, aber dazu später mehr...


"In jedem Winkel der Welt verborgen ein Paradies"
Re: Bücherecke #12438
26/04/03 05:13 PM
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Liselotte Welskopf-Henrich: Das Blut des Adlers
(= Nacht über der Prärie, Licht über weißen Felsen, Stein mit Hörnern, Der siebenstufige Berg, Das helle Gesicht)
Ich habe die 5 Bücher grade zum 3. Mal gelesen, und mir haben sie diesmal noch besser gefallen. Vielleicht weil ich ein bißchen älter geworden bin.
Die Handlung spielt in den 60/70er Jahren auf einer Lakota-Reservation in den USA. Da die Autorin zu dieser Zeit selbst recht lang auf einer solchen Reservation (wenn auch nur als Gast) lebte, weiß sie wovon sie spricht. Die Bücher sind eine indirekte Fortsetzung zu ihrer (fiktiven) "Die Söhne der großen Bärin"-Reihe (die allerdings eher Jugendbücher sind, trotzdem absolut lesenswert), und so sind auch die Personen in "Das Blut des Adlers" fiktiv, allerdings ist die Handlung in echte Ereignisse (wie die Besetzung von Alcatraz und des wounded knee, oder der Zwangssterilisation indianischer Frauen) eingebettet.
Wie gut ich diese Bücher fand, zeigt vielleicht, dass ich Band 2 in 12 Stunden Nonstop durchgelesen habe. Man sollte sich aber im klaren sein, dass es sich nicht um eine Abenteuergeschichte oder ähnliches handelt (ich würde die Bücher nicht mal als spannend bezeichnen), aber wer sich für Geschichte und Denkweise von Nordamerikas Indianern interessiert, kommt um diese Bücher nicht herum. Ich wäre normalerweise zwar eher für Bücher, die dann auch wirklich von Indianern geschrieben sind, aber das ist leider sehr rar.
Und was bin ich froh, dass ich noch die Ausgabe des Mitteldeutschen Verlages habe, die neuen Beltz&Geldberg Cover triefen ja geradezu vor Klischees.


"In jedem Winkel der Welt verborgen ein Paradies"
Re: Bücherecke #12439
26/04/03 10:31 PM
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Die Goonies - das Büchlein zum Film. Ist nicht besonders dick, aber dafür sehr lustig. Finde ich jedenfalls. Genauso, wie der Film. Nur mit dem Unterschied, daß im Roman noch Szenen drin sind, die nicht im Film vorkommen.



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Re: Bücherecke #12440
27/04/03 12:32 AM
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Aber der Film ist so gut gemacht, das die Gags im Film besser rüber kommen als im Buch. ICH sag nur "Schwabbeltanz" oder "Du hast meine Freundin geküsst, ich bring dich um".

Re: Bücherecke #12441
27/04/03 01:53 PM
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Natürlich ist der Film gut. Aber das Buch hat halt das Plus der zusätzlichen Szenen.

(Ob die der Schneideschere zum Opfer gefallen sind ?)



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Re: Bücherecke #12442
09/06/03 10:06 PM
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Das folgende ist mir auf Ralf's Post im Hollywoodthread eingefallen, aber da ich nicht noch ein Thema off-topic führen wollte, erwecke ich mal die Bücherecke wieder zum Leben.
Ich wollte eigentlich schon immer "Die Artus-Sage lesen". Das ist aber ja nicht so einfach. Also: Was sind empfehlenswerte Bücher rund um das Thema? Ursprünglich wollte ich eine Nicht-Fantasy-Version lesen. Und möglichst alt sollte sie auch sein. Inzwischen gehe ich da etwas offener ran, aber zumindest eine Nicht-Fantasy-Empfehlung wäre mir recht. Gelesen habe ich ein paar Bände von Diana L. Paxson (gab es eben in der Bücherei), von denen ich nicht so begeistert war. Außerdem habe ich mal T.H. White angefangen, und nur aus einem einzigen Grund wieder aufgehört: Der anachronistische Erzählstil. Nachdem das Buch in X-Men 2 einen so großen Auftritt hatte, überlege ich mir, vielleicht doch wieder anzufangen. Hören diese Erzähler-Einschübe mal wieder auf, oder ziehen sie sich durch das ganze Buch? Oder ist das Buch so genial, dass man selbst damit leben muss?


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Re: Bücherecke #12443
09/06/03 11:55 PM
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Gute Frage. Ich fürchte, im Gegensatz zur Ilias oder zur Odysee gibt es die Artussage gar nicht. Wär aber mal was für den Reclam-Verlag.



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Re: Bücherecke #12444
10/06/03 06:14 AM
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Soweit ich weiss, ist "Le Morte D'Arthur" so etwas wie die "offizielle" Ausgabe der Legende.
Da kommt so ziemlich alles vor und die Fantasy-Aspekte beschränken sich auf das nötigste (ist aber eine Sage also kommt da doch etwas Magie vor).

Ich selbst habe es noch nicht auf Deutsch gelesen. Geschrieben wurde es von einem Thomas Malory irgendwann einmal um die 1470 herum. Es ist ziemlich detailliert.

Moment, mal Amazon fragen, wie es auf Deutsch heisst...

Okay, hier ist es:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3458319395/qid=1055225581/sr=1-1/ref=sr_1_2_1/028-0872337-4570964

"Die Geschichte von König Artus und den Rittern seiner Tafelrunde"

Grüsse,

Patarival der Geschichtenerzähler


Re: Bücherecke #12445
10/06/03 08:58 AM
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Nun ja, mit Sagen ist das so eine Sache - siehe Troja.....

Die Existenz eines Königs Arthur wurde inzwischen historisch belegt und auch Merlins Grab wurde auf Newhill in der Nähe der Stadt Carmarthen lokalisiert. Die Grabsteininschrift aus dem 6. Jahrhundert lautet übersetzt:

"Das Grab des Sohnes der Nonne auf Berg Newais
Herr des Kampfes Llew Emrys
Oberster Zauberer Myrddin Embrais"

Die eigentliche Sage an sich ist im Grunde der keltischen Göttergeschichte nachempfunden.

------------------------------------------------------------

PS: Ich lese zur Zeit grade wieder "Winterkrieger" von David Gemmell - extrem empfehlenswert !

Last edited by Ddraigfyre; 10/06/03 10:55 AM.

Re: Bücherecke #12446
10/06/03 09:20 AM
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Die einzig wahre Artusgeschichte hat eh Mark Twain geschrieben

Re: Bücherecke #12447
10/06/03 01:29 PM
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Zum SF und Fantasy-Genre...
Ja, die Werke von Caroline J. Cherryh und der Wüstenplanet-Zyklus von F. Herbert sind absolut top .
Zu den neuen "Klassikern" im Science Fiction-Genre gehört sicherlich auch der Armageddon-Zyklus von Peter F. Hamilton und für den Fantasy-Bereich sollte wohl "Das Lied von Eis und Feuer" von Georg R. R. Martin genannt werden (viele exzellente Reihen/Zyklen bleiben hier natürlich unerwähnt ).
Noch recht aktuell und mMn empfehlenswert ist die Fortsetzung der Weitseher-Chroniken von Robin Hobb: "Der lohfarbene Mann"
(die ersten drei Bücher "Die Legende vom Weitseher" sollte man aber vorher gelesen haben ).



Sterben geht immer - mal schauen was vorher geht
Re: Bücherecke #12448
10/06/03 05:18 PM
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Quote:

der Wüstenplanet-Zyklus von F. Herbert

[...]

Armageddon-Zyklus von Peter F. Hamilton




Na, da spricht mir ja jemand aus der Seele!


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
Re: Bücherecke #12449
10/06/03 05:31 PM
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Hab gerade Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken von A. und B. Pease gelesen. Auch wenn da die Deutungen teilweise wild ins Kraut schießen, gibt es doch einige interessante Denkansätze bzw. Tipps zu lesen. Nicht schlecht ...


... und im Übrigen bin ich der Meinung, das Benjamin Lauth in die deutsche Start-Elf gehört.
Re: Bücherecke #12450
10/06/03 08:19 PM
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Zu Artus-Büchern:
Am besten zu dem Thema gefallen mir die beiden Romane von T.H. White: Besonders der erste Band von "Der König auf Camelot" ist dabei wirklich außergewöhnlich, weil er die Kindheit und Jugend von Artus erzählt, der immer nur "Wart" (=Warze) genannt wird , aber als Lehrer den Zauberer Merlin hat, der ihm viel von seiner Weisheit beibringt, u.a. auch dadurch, daß er Artus in verschiedene Tiere verwandelt, um von denen zu lernen. Brillant und sehr witzig geschrieben, ein echtes Highlight!
Band 2 ist dann wesentlich ernster geschrieben und erzählt im Wesentlichen die bekannte Geschichte mit dem Schwert im Stein und dem ganzen Kram halt. Aber immer noch sehr gut!
Dann gibt es noch einen weiteren Band namens "Das Buch Merlin", das ist allerdings eher eine philosophische Abhandlung, die ich persönlich ziemlich langweilig fand. Kann man sich schenken.

Gut gefallen hat mir auch noch die "Die Ritter der Tafelrunde"-Trilogie von Gillian Bradshaw. Interessant ist dabei, daß jeder Band aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt wird. Beim ersten Band "Der Falke des Lichts" ist der Ritter Gawain der Erzähler, im zweiten Band "Das Königreich des Sommers" sein Diener und im dritten Band "Die Krone von Camelot" ist es Gwynhwyfar (ja, die wird hier wirklich so geschrieben, wie überhaupt die Autorin zahlreiche der Namen verfälscht hat, warum auch immer ...).
Wobei ich gestehen muß, daß ich diesen dritten Teil nie gelesen habe, weil mich die Sichtweise der mir schon immer ziemlich unsympathischen Gwynhwyfar nicht wirklich interessiert hat ...

Und schließlich gibt es noch die "Mordred"-Trilogie von Peter Hanratty. Die geht eindeutig in die Fantasy-Richtung. Nette Unterhaltung, zumal zur Abwechslung mal aus der Sicht des Bösewichts, aber nicht überragend.

Das war´s dann auch schon.

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