Noch im Lachen wundert sich Stone, diese Offenheit bei einer Frau und völlig Fremden. Aber da Er keine Gefahr spürt beschließt Er sein Misstrauen zu zügeln. Obwohl Er in allen Techniken des Tötens ausgebildet ist, bleibt Er unsicher. Auf Situationen wie diese ist Stone nicht vorbereitet. „Wahrscheinlich ist es am besten wenn ich selbstsicher und Überlegen auftrete, so wie meine Lehrer bei den Hütern es mich gelehrt haben.“. Denkt sich Stone.
Stone denkt zurück an die Zeit der Ausbildung, alle die keine Hüter waren, waren wertlos. Und alle die keine Bürger von Groß Furtheim waren, nun ja. So wurde es allen Hütern der Gerechtigkeit beigebracht. Nur so wussten alle Menschen in Groß Furtheim das es besser war sich nicht gegen den Prälaten aufzulehnen und das Sie beschützt wurden.
Und trotzdem, Stone war sich sicher dieses Abenteuer nicht alleine bestehen zu können. Aber keiner Seiner Kameraden war jetzt bei ihm. War es ehrenvoll in so einer Lage auf die Hilfe von Wertlosen zurück zu greifen? Wie würde sein Mentor sich verhalten? Stone hatte immer den Eindruck das Ferrwar ganz anders über die Menschen dachte, aber wann immer Stone ihn danach fragte sagte Er nur „Finde zu deinem eigenem Urteil“. Und so hielt sich Stone an seine Kameraden und Lehrer.

Plötzlich springt Er auf!
„Seht Rashida, in den Hügeln brennen Feuer, magische Feuer. Seht wie sie sich bewegen.“
Stone nimmt sich einen Augenblick um die Situation einzuschätzen.
„Beim Prälaten, dort werden Menschen umgebracht“
Ohne zu warten, rennt Stone in die Dunkelheit um Fremden zu helfen, die wenn Er darüber nachgedacht hätte ja eigentlich vollkommen wertlos für ihn waren.
Er wusste nicht ob Er rechtzeitig ankommen würde, oder was für Gefahren ihn erwarteten, aber Er war dafür ausgebildet Menschen zu helfen und zu retten. Das war der eine Punkt in seiner Ausbildung mit dem auch Ferrwar immer einverstanden gewesen war. In der Überzeugung das richtige zu tun fand Stone Sicherheit.
Aber jetzt war keine Zeit mehr, jetzt waren die Kämpfenden in Reichweite.
Stone rollt sich geschickt ab und kam mit geladener Armbrust wieder hoch.
Dann als Stone sein Ziel, den Magier der die Reiter tötete im Visier hat, zögert Er.
Wer waren denn die Reiter und wer war der Magier. Wer griff wen an. Er weis es nicht.
Stone steckt die Armbrust weg und geht auf die Fremden zu.
„Halt, im Namen des Prälaten von Groß Furtheim, zu dessen Reich dieses Gebiet gehört. Befehle ich Frieden.
Jung und dumm und voller Unehrfahrung stellt sich Stone mitten zwischen die kämpfenden Parteien. Und die Reiter sind so perplex das sie tatsächlich anhalten. Stone mustert die Reiter und den Magier, den Jungen Magier der recht erschöpft zu sein scheint und von zwei Dämonen flankiert wird. Und wendet sich an die Reiter.
„Warum verfolgt Ihr diesen Mann? Ihr seid auf fremden Land, sprecht oder erfahrt die Gerechtigkeit des Prälaten“
Danach wendet Er sich an den Magier „Bei der Drohung des Todes, sofort werdet Ihr eure abscheulichen Dämonen verbannen. Nur die Zauberer des Prälaten dürfen schwarze Magie ausüben.
Langsam dämmert Stone das Er zwischen zwei Parteien steht und unmöglich beide in Schach halten kann, er beschließt seine Waffen stecken zu lassen um die Situation nicht zur Eskalation zu bringen.
Da bemerkt Er weitere gestalten im Dunkel und hofft das die Lage nicht explodiert wenn die Neuankömmlinge den Kampfplatz erreichen.




Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)