Leichtfüßig und lautlos, rennt Glance hinter den Rittern her. Plötzlich, aus dem Augenwinkel links ein schwarzer Schatten. Instinktiv duckt er sich, rollt sich über die rechte Schulter ab, schnellt wieder hoch und stellt sich mit gezogenem Schwert mit dem Rücken an einen Felsen.

Auf der einen Seite wendet sich der Warg, der ihn angesprungen hatte, gerade wieder ihm zu - von der anderen Seite näherten sich ihm zwei weitere, vorsichtig zwar, aber mit gesträubtem Nackenfell und gebleckten Zähnen.

"Warge", denkt er, "und grosse! Noch grösser als die auf Lodoss!" Mit einer geschmeidigen Bewegung wirft er seinen Rucksack und seinen Umhang ab, um unbehindert zu sein. Die beiden zur Linken springen gleichzeitig - dem einen weicht er reflexartig aus, dem zweiten durchschneidet sein Schwert mit einem leisen Sirren die Kehle, aber in dem Moment fühlt er einen Schlag in den Rücken und er fällt vornüber. Zähne schliessen sich knirschend um seine Schulter - ein lautes, brechendes Knirschen, ein Jaulen und der Druck lässt wieder nach. Die Fangzähne des dritten Wargs sind an dem Mithrilpanzerhemd zerbrochen. Jetzt aber springt der erste schon wieder auf ihn, Glance rollt sich herum und versenkt sein Schwert in der weichen Bauchhöhle des Wargs. Er befreit sich von dem auf ihm liegenden, schwer verwundeten Warg und tötet ihn mit einem gezielten Stoß ins Herz. Der letzte Warg verzieht sich jaulend mit eingezogenem Schwanz - und Zahnschmerzen.

Tief durchatmend hebt Glance seine Ausrüstung wieder auf, legt sie an und macht sich weiter auf seinen Weg, den Rittern nach.






In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)