Glance hat sich reichlich von dem herumliegenden Schweinefleisch eingedeckt. Nun macht er am Wegesrand Feuer, würzt die Fleischstücke mit Kräutern aus seinem Rucksack und brät sie am Spieß. Während er am Feuer hockt und zusieht, wie das Fleisch gart, denkt er nach.

Er weiß immer noch nicht, wer die Gefangenen waren. Mindestens einer hat einen Gegenstand, wahrscheinlich ein Kampf-/Zauberstab, bei sich, der mit seinem Ring in Verbindung steht. Das würde am ehesten für den Magier sprechen. Er blickt auf seinen Ring, aber das Leuchten hat aufgehört - wahrscheinlich ist die Entfernung zu groß. Er konzentriert seine Elfensinne - die Elfin ist offensichtlich noch irgendwo in der Nähe. Von den Menschen kann er nichts spüren, aber das ist nicht ungewöhnlich, die Aura von Menschen ist viel schwächer, ausser die von Magiebegabten während sie Zauber wirken.

Und dann ist da noch der Priester und seine Ritter. Sie waren ziemlich schnell weg, aber er ist sich nicht sicher, ob sie wirklich alle zu ihrem Hohepriester rennen - schließlich haben sie ihre Mission noch nicht erfüllt.

Er möchte gern mit den Entflohenen reden und mehr von ihnen erfahren. Plötzlich lächelt er. Vielleicht hilft eine menschliche Schwäche! Er prüft die Windrichtung, und findet, daß sie nicht optimal ist - er formt wieder die Hände als Rohr und wendet sich dem Waldrand zu. "Silph, trage die Düfte meines Feuers!" Und er pustet, diesmal kräftiger als das letzte Mal, über das Feuer in Richtung Waldrand. Und ein würziger Duft gebratenen Fleisches breitet sich langsam in diese Richtung aus.




In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)