Etwas unsicher nimmt Lu die Armbänder von Stone entgegen. Er hält sie mit zwei spitzen Krallen einige Zentimeter von sich entfernt.

Denn wisset auch das man diese Armbänder nicht selbst anlegen darf. Diese Armbänder zwingen den Geist aus dem Körper eines jeden Wesens.


Die Warnung des Pergamentes klingt noch deutlich in seinem Kopf. Aber er würde sie ja nicht anlegen, nur bereithalten. Argwöhnisch betrachtet er das schimmernde Silber, aber nicht passiert. Zwei lose an seinen Krallen baumelnden Armbänder würde er Bodasen jedoch niemals anlegen können. Vorsichtig, ganz langsam umfasst Lu die Schmuckstücke daher mit einer Pfote. Ein Brummen und Singen mischt sich in seine Gedanken, zunächt etwas unharmonisch, sich dann jedoch tastend, suchend immer mehr seinen eigenen Schwingungen anpassend. Lu horcht konzentriert in sich hinein, um die Armbänder notfalls sofort fallen lassen zu können. Aber nichts als Harmonie durchströmt ihn.

"Zumindest solange ich die Armbänder nicht umlege, scheinen sie für mich ungefährlich zu sein", informiert er seine Gefährten. Dann strebt er eilig zu dem Eingang, durch den laut Glance der dämonenbesessene Magier erscheinen wird.

"Viel Erfolg bei deinem Kampf, Bodasen. Wir werden das Unserige tun - und dann viel Glück", denkt er leicht wehmütig.

Sprungbereit wartet er auf seinen Einsatz.