Urplötzlich ist Stone von seiner Pfote gerissen und in einen roten Wirbel hineingesaugt worden. "Das ist mein Leben", hatte er gesagt. Lu ist beruhigt. Nicht auszudenken die Schmach, wäre der mächtige Krieger wegen eines so winzigen Wesens wie ihm gestorben!

Der kleine Schlauch, in dem er weiterschreitet, wird immer enger, schmaler. Er sieht an seinem Ende ein kleines, metallisches Gefäß schweben, das etwas auszuschütten scheint. Die Verzierungen in Form von tanzenden Flammen auf dem Kelch wirken fast lebendig. Lu nähert sich dem eigenartigen Aufbau und stellt fest, dass das Gefäß völlig leer ist. Nein, ein einziger Tropfen schimmert noch an seiner Kante.

Schnell richtet Lu den Kelch wieder auf. Als seine Pfoten den Rand berühren, vernebelt sich sein Sinn. Er bemerkt nicht mehr, wie scheinbar aus dem Nichts weitere Tropfen fallen und Gefäß auffüllen.

Lu öffnet die Augen und lächelt Big Claw dankbar an. Dann versinkt er in einen tiefen, heilsamen Schlaf.