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Joined: Mar 2004
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"Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit - und die ganze Wahrheit", meint Glance ruhig, und senkt ganz beiläufig die nadelscharfe Spitze des Tilúvemaegsil, sodass diese wie zufällig genau auf die Stelle zeigt an der die Bända unter Lurekars Umhang hängt - ein Schnippen aus dem Handgelenk würde genügen...
In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
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Joined: Apr 2005
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„Nun, 'verschweigen' ist vielleicht nicht das richtige Wort.“, antwortet Lurekar dem Magier und der Elfin in verständnisvollem Ton, „Es gibt einfach ein paar Dinge, die man nicht jedem gleich beim ersten Zusammentreffen erzählt. Das ist doch nur natürlich, oder? Ihr habt mir beispielsweise auch nicht haarklein aufgezählt, welche Zauber Ihr wie gut beherrscht. Und ich nehme an, diese Information würdet Ihr nicht einfach jedem preisgeben, dem Ihr begegnet. Aber 'verschweigt' Ihr mir damit etwas?“. Der Musiker zuckt mit den Schultern.
„Wie Ihr ja nun ... bemerkt haben dürftet, ist meine Bända kein Gegenstand, sondern ein Lebewesen wie Ihr oder ich ... oder Euer Drache.“ – die letzten drei Wörter spricht er nur leise aus und sieht misstrauisch zu Lu Ser hinüber – „Sie ist mir eine gute Freundin, und wir musizieren stets zusammen. Den größten Teil der Zeit schläft sie allerdings. Ich kann Euch versichern, dass keinerlei Gefahr von ihr für Euch ausgeht. Sie ernährt sich allerdings von magischer Energie und, äh ... verschlingt diese ab und zu. Euer Tarnzauber, Big Claw, hat offenbar genau ihren Geschmack getroffen. Wie nicht zu ... überhören war, ist sie nun satt und wird wohl für eine ganze Weile auch satt bleiben.“
Mit versöhnlicher Miene blickt Lurekar vom einen zum anderen. „Ihr seht also: Es besteht kein Anlass zur Beunruhigung. Vielleicht hatte das Ganze ohnehin sein Gutes. Jetzt, wo sie satt ist, wird sie nicht an Mardaneus' Magie interessiert sein, wenn er mich heilt. Da die Sonne bereits aufgeht, könnten wir uns nunmehr ja auf den Weg zu seinem Landsitz machen.“
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Lu versucht krampfhaft das von ihm in gang gesetzte Feuer wieder zu beherrschen. Und nach einiger Zeit gelingt ihm das auch, aber nur weil sich der Fremde zu seinen Freunden gestellt hat. Die letzten Sätze des Fremden hat Lu aber mitbekommen. "Das ist nicht wahr, diese Bända ist kein Lebewesen. Sie hat keine Aura wie alles andere das lebt. Ich habe es schon gesagt gehabt sie sieht aus wie ein Kraftfaden. Vielleicht ein misslungener Zauberspruch, und jetzt muss sich das Ding von anderen Kraftfäden ernähren. Was wenn keine Magie gewirkt wird, von was ernährt sich dieses Ding dann?" Der ungewohnte Zornausbruch Lus hat sich wieder gelegt, unwissend zu was dieses Bändading in der Lage ist und sich an alte warnungen vor allzu lebendiger gestaltung der Kraftfäden erinnernd, verkricht sich Lu hinter Glance.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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Joined: Mar 2003
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"Auch wenn mich die Antwort nicht befriedigt, im Moment bleibt uns wohl nur zum Landsitz zu gehen und dort mit Hilfe von Mardaneus und Johram Lurekars Worte zu prüfen. Die Alternative ist Lurekar zu fesseln und den Priestern auszuliefern. Das würde ich aber ungern tun, die Priester neigen zu sehr endgültigen Lösungen. Es gibt zu viele Fanatiker unter Ihnen." Bodasen blickt Glance und Big Claw etwas hilfesuchend an. "Habt ihr eine bessere Idee? Wenn nicht sollten wir in dieser Richtung gehen, so gelangen wir um die Stadt herum zum Nordufer. Das Landhaus liegt nahe am Strand auf einem Hügel, zwischen dem Meer und dem Bauerngut. Man sollte es von Meer aus erreichen können. Wenn die Steilküste aufhört gibts es sandreichen Strand. Wir werden am Ufer entlang gut vorankommen. Vielleicht ist das besser, als wenn wir die Straße entlang gehen und einer Stadtwache über den Weg laufen! Wenn nichts dazwischenkommt brauchen wir wohl drei bis vier Stunden und sind so rechtzeitig vor den Magiern da."
Alixdragon -==(UDIC)==- Der einzige Mensch, der Dir im Weg steht, bist Du.
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Joined: Mar 2004
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Glance blickt von Lurekar zu LuSer und wieder zurück. Nach kurzem Zögern enspannt er sich, stellt das Artefakt auf und stützt sich darauf.
"Ein Wesen das sich von reiner magischer Energie nährt, und selbst keine Aura hat", sagt er halblaut, "Jedenfalls habe ich gestern, als - es - musiziertete, auch keine bemerkt - also kein Lebewesen nach unserem Verständnis?"
"Andererseits, Kraftfäden sind praktisch allgegenwärtig, nicht Lu? Auch wenn wir sie nicht sehen, sondern nur die Drachen - so wie die Drachen widerum nicht wie die Elfen die magischen Strömungen der Natur sehen und manipulieren, oder wie die Menschen die Fähigkeit haben, arkane Kräfte zu konzentrieren. Und doch sind wir alle in der Lage die Bända zu sehen, sie hat Substanz - und ist nicht leblose Materie". In Gedanken reibt er sich sein rechtes Ohr.
"Sie könnte also magische Energie, die euch angreift in sich aufnehmen und verzehren? Vielleicht rettete euch das vor dem Dämon?"
Dann ergänzt er, "Bodasen hat Recht - das geht sowieso über unsere Kenntnisse hinaus, und der Rat erfahrener Magier mag uns helfen. Hier hält uns nichts mehr, wir sollten aufbrechen - Es wird ein strammer Marsch bis zu dem Landhaus".
Last edited by GlanceALot; 28/07/05 06:05 PM.
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Joined: Nov 2003
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Lu schaut jetzt zu Glance hoch, "vielleicht ein Lebewesen. Aber welcher Art? Und alle Kraftfäden sind irgendwie miteinander verbunden, es gibt keine freien Fäden. Zumindest habe ich in unserer Schule von so etwas nie gehört. Dieses Ding ist kein Teil des allgegenwärtigen Kraftfädennetzes. Und selbst alle Lebewesen wie Du und ich gehören dazu. Alles, soger Steine, Wasser, Feuer und Luft. Nur deshalb können wir diese Dinge verzaubern, weil wir auf die Kraftfäden einwirken die mit ihnen verbunden sind."
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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"Ja Lu", antwortet Glance dem Drachen, "So ähnlich habe ich es auch gelernt. Und von einem Wesen das sich von Magie ernährt, habe ich auch noch nichts gehört".
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Jetzt schaut Lu um Glances Beine herum zu dem Fremden, "und warum wollte er nicht das wir davon erfahren wenn es so harmlos ist?"
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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"Genau das frage ich mich auch. Es gibt noch sehr viele offene Fragen. Aber die sollten wir wohl klären, wenn wir bei den Magiern sind. Wie kommt Lu zu dem Landhaus?"
Big Claw schaut in die Runde.
Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
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Lurekar wirkt erleichtert, als Lu Ser sich wieder beruhigt und Glance das Tilúvemaegsil senkt. „Warum ich Euch nicht gleich alles über die Bända erzählt habe?“, fragt er verwundert, „Nun, wenn sie sich selbst bewegt, kommt sie den meisten Menschen vor wie eine Schlange. Und wisst Ihr, wie die Leute gewöhnlich reagieren, wenn sie jemanden mit einer Schlange sehen? Sie verspüren Angst und Misstrauen. Als reisender Musiker und Schauspieler bin ich Vorurteile gewöhnt. Haltet Ihr es wirklich für eine gute Idee, jemandem, den ich nicht gut kenne, auch noch offen zu erzählen, dass sich ein schlangenähnliches magisches Wesen in meiner Begleitung befindet?“
Der Schwarzgekleidete schüttelt langsam den Kopf. „Nach meiner Erfahrung haben viele Abenteurer weniger Vorurteile und Berührungsängste uns Fahrenden gegenüber als die gewöhnlichen Leute. Ich weiß, wie sehr mich das Mal der Dämonin entstellt, aber meint Ihr nicht, dass Ihr Euch vielleicht zu sehr von Äußerlichkeiten beeinflussen lasst? Was habe ich Euch getan, das offene Feindseligkeit rechtfertigen würde? Ich befinde mich in einer Notlage, von der ich Euch erzählt habe, und brauche Hilfe. Wenn Ihr mich um Hilfe bätet, würde ich sie Euch jedenfalls nicht verweigern. Vielleicht könnt Ihr auf dem Marsch einmal darüber nachdenken.“
„Von Kraftfäden und Auren verstehe ich nichts.“, beginnt der Musiker noch einmal zögerlich, „Ich weiß nicht, was passieren würde, wenn man einen solchen Faden von den anderen abtrennen würde und wie und ob das überhaupt möglich wäre. Aber die Bända ernährt sich von nichts anderem als von magischer Energie, das weiß ich. Nach einem reichhaltigen Mahl wie heute kann sie sehr lange ohne Nahrung auskommen. Ihr könnt also unbesorgt sein.“
Zu Glance gewandt, meint Lurekar nachdenklich: „Vielleicht hat mir meine Bända gegen die Dämonin wirklich das Leben gerettet ... ich kann es nicht sagen. Das muss jemand mit mehr magischem Sachverstand beurteilen.“
Und schließlich ruft er Bodasen freundlich zu: „Wenn Ihr vorausgeht und uns führt, werde ich Euch folgen.“
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"In Ordnung ich gehe voran. Ich bin zwar noch nie zu Fuß zum Landhaus gegangen; sondern immer mit der Kutsche gefahren, aber ich weiß wie es aussieht! Was Lu betrifft, nun solange uns niemand begegnet gibt es keine Probleme."
Bodasen sammelt seine Sachen zusammen, um voranzugehen "Das Nordufer ist ziemlich frei und der Strand stellenweise sehr breit, normalerweise sollte da niemand sein. Die Fischer sind weiter draußen, die Ebbe hat gerade begonnen, das Wasser wird sich noch weiter zurückziehen. Falls jemand von Land kommt kann Lu einfach in Richtung Meer fliegen oder in eines der kleinen Kiefernwäldchen am Ufer. Falls uns jemand aufhält, zeige ich ihm das Schreiben von Mardaneus, dass er uns in seinem Landhaus erwartet um den Kranken zu heilen"
Der Magier geht voran und die Gruppe folgt ihm, nachdem jeder seine Sachen zusammengesucht hat. Der Weg ist lang doch nach einigen Stunden, es ist inzwischen fast Mittag, sehen sie endlich das Landhaus.
"Wir sind gleich da, endlich!" Bodasen stöhnt und dreht sich zu den Gefährten. "Ich weiß nicht ob Mardaneus und Johram schon da sind. Seht dort drüben ist eine geschützte Stelle in den Dünen, wir sollten hingehen und kurz rasten. Dann könnte ich nachsehen ob wir willkommen sind! Das Haus ist ziemlich groß, auch wenn es von hier mit seinem Reetgedeckten Dach nicht so wirkt. Der Eingang ist übrigens auf der anderen Seite. Das Haus hat 2 Etagen. Im unteren Geschoß hat sich Mardaneus ein wunderschönes, gemütliches Kaminzimmer eingerichtet. Dann gibt es dort noch ein Labor und in der oberen Etage ist eine große Abstellkammer. Wenn wir ihn überzeugen, das Haus wäre ein gutes Versteck für einige Tage." Mit diesen Worten geht der Magier auf die gezeigte Stelle zu und läßt sich erschöpft auf einer mit Gras bewachsenen Stelle nieder.
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Joined: Nov 2003
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Nachdem der Wirt das Zimmer verlassen hat, er hatte Stone wie vereinbart zum Morgengrauen geweckt und würde jetzt auch Alrik wecken, wäscht Stone sich mit dem Wasser in einer dafür vorgesehenen Porzelangarnitur. Auch wenn die Nacht nicht besonders lang gewesen war, so war sie doch ungemein erholsam gewesen. Allein schon das Wissen das diese Nacht keine Wache gehalten werden musste hatte Stone tief schlafen lassen. Das bequeme Bett und das gute Essen hatten das ihrige dazu beigetragen das Stone sich ausgeruht und gekräftigt wie schon lange nicht fühlt. Bis auf die Rüstung angezogen geht Stone mit seinem Bündel die Treppe hinunter und setzt sich an die Frühstückstafel. Obwohl er gestern gut gegessen hatte bekommt er beim anblick der Speisen wieder hunger. Da sie früh genug am Tag sind ist das aber kein Problem. Gerade als Stone seinen Teller voll geschaufelt hat mit Rührei und verschiedenen Wurst und Käsesorten kommt auch Alrik. Nachdem beide ausgiebig gegessen haben kommt der Wirt und wünscht beiden einen guten Morgen. Jetzt scheint er gesprächiger zu sein als am Abend, was daran liegt das am Morgen einfach weniger zu tun ist, und die zwei die ersten seiner Gäste sind die schon aufgestanden sind. Während der Wirt und Alrik die bezahlung regeln lobt Alrik die Küche und das Haus des Wirts überschwenglich und bedankt sich für die gute bewirtung. Beiläufig lässt Alrik die bemerkung einfliessen das ein Wirt der ein solch exquisites Lokal führt doch auch sicherlich gut über die Stadt bescheid weiss um seinen Gästen allerlei interressante Auskunft zu erteilen. Der Wirt, der nach Alriks lobenden worten sichtlich angetan ist, beugt sich zugleich vertraulich zu den beiden hinüber. "Ja, selbstverständlich meine Herren. Ich weiss vieles das für meine Gäste interressant sein kann." Der Wirt der die Frage nach interressanten Auskünften wohl schon des öfteren gehört hat beugt sich noch weiter vor. "Wenn die Herren zum Beispiel sich nach ihrem harten Tagwerk entspannen wollen..." mit einem Blick rundum ob die Wirtin auch nicht in der nähe ist fährt er fort, "dann kann ich ihnen einige Häuser empfehlen in denen die Damen sauber und die Gesellschaft ausgesucht ist." Innerlich rieb sich der Wirt die Hände als er an eine mögliche Provision dachte wenn er den beiden eine seiner Adressen vermitteln würde. Das ganze war eine übliche Praxis und so wurde auch er von einigen anderen Händlern und Handwerkern empfohlen die dann schon mal umsonst Speisen und Trinken durften. Nun die Provision in einem solchen Fall war ähnlich natureller Natur, das einzige worauf man achten mußte war das man ein gewisses Niveau bei den empfehlungen einhielt so das die Gäste zufrieden waren. Alrik beugte sich jetzt seinerseits vor und sprach leiser, "eigentlich geht es mir mehr darum zu wissen welche Häuser ich meiden muss wenn ich mit meinem jungen und sehr impulsiven Wächter hier nicht in eine schlägerei verwickelt werden will." Stone, der allem zugehört hatte, verschluckt sich fast an seiner Milch. Muss aber vor dem Geschick des Streuners, der so redegewandt ist, den Hut ziehen. Der Wirt mustert Stone jetzt und nickt weise mit dem Kopf, jetzt wo dessen Status als angestellter klar zu sein scheint redet er mit Alrik über den jungen Krieger als wäre dieser nicht anwesend. "Ja, sicherlich ein guter Begleiter auf euren Handlungsreisen." Irgendwie war der Händler jetzt überzeugt das Alrik ein wohlhabender Händler auf Reisen ist, wer sonst würde sich einen Söldner anmieten, ohne das Alrik darüber auch nur ein Wort verloren hätte. "Aber bei seiner Statur ist er sicherlich schnell das Ziel der Grobiane und Schläger die es in so vielen Kneipen gibt, die sich an jedem vergreifen müssen der kräftig gebaut ist um ihre stärke zu beweisen. Und in diesen schlägereien werden dann nur zu oft versteckte Waffen eingesetzt. Es ist wirklich besser wenn ihr einige der Kneipen im Hafen meidet." Wichtigtuerisch reiht der Wirt nun einige Namen aneinander von Kneipen die einen ganz besonders schlechten Ruf haben, und die man um jeden Preis meiden sollte. Dann ist es soweit das die beiden Gefährten aufbrechen müssen um rechtzeitig an der Akademie zu sein. Schlieslich sind auch die Zauberer aufbruchsbereit und eine große Kutsche fährt vor. Stone ist erfreut einmal bequemer zu reisen, und in solch einer Kutsche hatte er noch nie gesessen. Doch kaum hat die Kutsche die Stadttore hinter sich gelassen fragt sich Stone warum man sich das antut, auch Alrik sieht recht schnell etwas bläslich aus. Auf den Feld und Waldwegen schwankt und holpert die Kutsche unglaublich und Stone fragt sich mehr als einmal ob es nicht jeden moment soweit ist und die Kutsche wird umstürzen. Johram und Mardaneus scheint die holprige Fahrt nichts auszumachen, beide sind leise in ein Gespräch verwickelt das sich um magische Dinge zu drehen scheint. Stone kann aber nicht zuhören, viel zu sehr ist damit beschäftigt sein Essen bei sich zu behalten. So kommt es zimlich überraschend als die Kutsche irgendwann anhält und das schwanken und schlingern aufhört. Sie stehen vor einem Bauernhaus, sauber und ordentlich aber nicht das was Stone erwartet hat.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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Joined: Mar 2003
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Als die Kutsche auf dem Hof des Hauses ankommt, steigt Mardaneus aus und begrüßt seinen, aus dem Haus eilenden Verwandten. "Hallo Markus, schön Dich wieder mal zu sehen!"
Der herbeieilende Bauer umarmt den Magier: "Mardaneus! Du warst lange nicht mehr hier! Ich habe dich schon erwartet und alles vorbereiten lassen, als Deine magische Nachricht kam! Die Diener haben Dein Haus beheizt und einige Nahrungsmittel hingebracht, alles liegt bereit! Aber wo sind die anderen? Du hattes 8-10 Leute angekündigt, in der Kutsche sehe ich nur noch drei? kommt noch eine Kutsche?"
Mardaneus antwortet lächelnd: "Nein, die andern kommen zu Fuß an, sie sind vielleicht schon in der Nähe. Wundere Dich nicht, es ist eine Gruppe Abenteurer, Elfen sind auch dabei!"
"Elfen? Bist du nicht schon zu alt fürs Abenteuer? Nicht, dass ich etwas gegen Deine Abenteuer sage! Immerhin haben deine dabei bisher gefundenen Schätze nicht unerheblichen Anteil an diesem Haus hier! Aber Du solltes Dich schonen, du bist nicht mehr der Jüngste!"
"Mach Dir keine Sorgen Markus! Sie wollen nur einen Rat von mir. Weil aber Elfen dabei sind, haben sie sich nicht in die Stadt getraut und nur die beiden in meiner Kutsche zu mir und Johram, den du ja kennst, gesandt. Wir gehen jetzt zum Landhaus, falls also noch Fremde kommen und mich suchen schick sie zu mir." Der Magier klopft dem Bauern freundlich auf die Schulter "Ich denke ich kann Dir die Kutsche und den Kutscher anvertrauen, gib dem Kutscher etwas zu essen und ein Bett, wenn es länger dauert und gib ihm, was er für die Pferde braucht." Mit diesen Worten wendet sich Mardaneus zur Kutsche und fordert die Insassen auf auszusteigen. "Wir gehen jetzt zum Landhaus in Richtung Meer. Es ist nicht mehr weit, ein kleiner Spaziergang, genau das richtige, um sich die Füße zu vertreten. Ich denke in eine viertel Sunde sind wir da und können nachsehen, was uns der Bauer leckeres zu Essen hingeschafft hat." Mardaneus reibt sich voller Vorfreude die Hände. Er kennt die guten Wein der hier wächst und liebt den Käse, das frische Brot und den Schinken, den der Bauer herstellt.
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Joined: Nov 2003
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Die kurze Rast tut auch Big Claw gut. Sie sitzt neben Lu Ser, dem die Pause sichtlich auch gefällt. Er hatte sich die ganze Zeit bemüht, mit seinen Gefährten Schritt zu halten und ist nun um so erschöpfter.
Plötzlich hebt die Elfe den Kopf.
"Ich spüre die Auren von Stone, Alrik und auch die von den Magiern. Sie sind also schon angekommen. Kommt, lasst uns auch weitergehen. In dem Landhaus können wir uns besser ausruhen als hier."
Die Anderen stimmen Big Claw zu, froh, endlich ein ordentliches Dach über den Kopf zu bekommen und sicher auch gute Mahlzeiten.
So gehen sie am Strand entlang und treffen kurze Zeit später auf die beiden Magier und ihre Gefährten.
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Joined: Mar 2003
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Mardaneus führt die seine drei Begleiter zum Landhaus. Gerade als sie sich der Tür nähern, um hineinzugehen sehen sie, wie die anderen vom Stand herauf ebenfalls auf das Haus zulaufen.
Mardaneus bleibt stehen und schaut neugierig auf die sich nähernde Gruppe. Bodasen erkennt er sofort, auch wenn er sich verkleidet hat und sehr mitgenommen aussieht, die Elfen hatte er nach Johrams Bericht erwartet, auch wenn der eine nicht richtig wie ein Elf aussieht. Der vierte ist wohl der kranke Westküstenbewohner und dann ist da noch ein Wesen. Überrascht schaut der Magier zu Johram und sagt erfreut: "Du hattes einen Drachen erwähnt! Ich habe es nicht geglaubt! Es ist aber wohl tatsächlich ein Drache, wenn auch ein sehr junger, wie mir scheint! Das verspricht ein äußerst interessantes Treffen zu werden!" Mardaneus wartet erfreut an der Eingangstür des Hauses bis die anderen herankommen.
Als alle da sind, öffnet er die Tür auf und begrüßt die Ankommenden. "Willkommen in meinem bescheidenen Haus. Für die, die mich noch nicht kennen, mein Name ist Mardaneus. Tretet ein. Auf der rechten Seite ist eine kleine Küche mit einer Wasserpumpe, wenn ihr Euch etwas frisch machen wollt danach könnt ihr es Euch links in meinem Kaminzimmer bequem machen. Der Vorraum hier sollte genug Platz bieten falls ihr Euer Gepäck ablegen wollt. Wie ich den Bauer kenne ist der Tisch gut gedeckt, nehmt Euch was ihr wollt!"
Dann geht er voran und betritt das große Kaminzimmer. Wie er vermutet hatte ist die große Anrichte mit Speisen und Getränken aller Art gedeckt. Auch Gläser, Messer und Teller hat Knecht zurechtgelegt. Erfreut nimmt er sich ein Glas Wein und ein Stück Käse, setzt sich auf seinen Lieblingssessel neben dem Kamin und wartet bis alle hereinkommen. Johram, der das Haus kennt und auch schon einen Stammplatz hat, setzt sich auch mit einem Glas Wein neben Mardaneus ans Fenster. Er liebt diesen Platz, weil man da gut auf's Meer sehen kann. Lächelnd sagt er leise zu Mardaneus. "Wir haben natürlich die besten Plätze, auch wenn unsere beiden Sessel etwas entfernt vom Tisch stehen. Sie sind einfach viel bequemer als deine Schlafliege und die harten Bänke."
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Joined: Mar 2004
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"Seid gegrüßt, Mardaneus, und habt Dank für eure Gastfreundschaft", sagt Glance als sie alle den Raum betreten und sich auf die diversen Sitzgelegenheiten verteilt haben. "Auch ihr, Johram, seid gegrüsst. Meine Begleiter, soweit ihr sie noch nicht kennt, sind Big Claw, Tochter Königs Turoks von Mogador, Lufiliados Serpentinenflieger und Lurekar von der Westküste. Ich selbst bin Glance Parnsson Mórsylvan A'Lodoss, unter den Menschen einfach Glance A'Lot genannt".
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Joined: Apr 2005
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Lurekar, der die lange Wanderung offenbar gut verkraftet hat, steht auf und ergänzt mit einer Verbeugung und einem Lächeln: „An der Westküste kennt man mich als den Dunklen Gesellen. Ich bin ...“. Johram runzelt misstrauisch die Stirn, und der Musiker bricht ab. „Ihr wisst schon,“, setzt er mit einer weit ausholenden, theatralischen Geste neu an, „der Dunkle Geselle aus 'Von Ritter Jochim, der Maid Sulaika und dem Dunklen Gesellen'.“, aber auf den Gesichtern der Magier ist kein Zeichen des Erkennens abzulesen. Wo bin ich nur gelandet?, schießt es dem hageren Mann durch den Kopf, Kennt man hier nicht einmal die größten Schätze der Volksliteratur? Vielleicht ist es keine so gute Idee, an der Ostküste meinen Beinamen zu verwenden. Immer noch lächelnd, meint er: „Äh, Ihr könnt mich auch gern Lurekar nennen. Ich bin Musiker und Schauspieler. Und außerdem bin auch ich ein gewandter ...“ – Lurekar lässt seinen Blick über die Gefährten schweifen. Unvermittelt macht er eine blitzschnelle Bewegung zu Glances Kopf und scheint ihm ein kleines schwarzes Tuch aus dem Ohr zu ziehen! „... Magier.“, beendet der Schwarzgekleidete seinen Satz und verbeugt sich erneut.
Zunächst wirken die beiden Magier auf ihren Sesseln überrascht. Dann steigt Johram die Zornesröte ins Gesicht. „Unterlasst gefälligst diesen Unfug!“, poltert er mit seiner tiefen Stimme, „Wie könnt Ihr es wagen, die hohe Wissenschaft der Magie mit derlei läppischen Tricks in Verbindung zu bringen! Spart Euch das für die Einfältigen auf dem Jahrmarkt! Wenn Ihr von uns Hilfe wünscht, dann solltet Ihr Euch bemühen, das Ansehen der Magie nicht mit solch albernen Nichtigkeiten zu verunglimpfen.“. Erst als Mardaneus ihn beschwichtigend am Ärmel zupft, beruhigt sich der weißbärtige Mann langsam wieder. Lurekar entschuldigt sich wortreich und tritt dabei in den Hintergrund zurück. Nachdem er nicht mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, schenkt er sich aus einer Karaffe ein Glas Wasser ein, schneidet sich eine Scheibe Brot ab, nimmt sich etwas Käse, setzt sich auf eine Bank und beginnt zu essen. Dabei flüstert er Bodasen zu: „Vielleicht solltet Ihr die beiden erst einmal nach dem verbotenen Buch fragen, bevor ich sie auf meine Heilung anspreche.“
Last edited by Lurker; 02/08/05 03:33 PM.
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Joined: Nov 2003
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Bei der Erwähnung ihres Namens war die Elfe einen Schritt vorgetreten und hatte sich verbeugt. Die Selbstdarstellung von Lurekar, nimmt sie mit hochgezogenen Augenbrauen wahr. *Er weiß offenbar nicht, wem er gegenüber steht*, sind ihre Gedanken.
Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
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Joined: Mar 2003
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Bodasen, der Mardaneus Haus kennt, hatte seine Sachen im Vorraum abgelegt und nur seinen schwarzen Stab mit ins Kaminzimmer genommen. Er setzt sich in die Nähe des Essens und greift hungrig nach einer Brotscheibe, die er dick mit Wurst belegt. Nach einem Schluck Wein antwortet er Lurekar: "Mir wäre es schon lieber erst mal mein Idee mit dem Buch zu verfolgen, ich hoffe Mardaneus und Johram haben es mitgebracht, doch bevor hier Ruhe eingekehrt ist, kann ich beide nicht darauf ansprechen. Ausserdem müssen beide erst ihre Fragen loswerden, nur dann werden wir Antworten bekommen. Was dann wichtiger ist Heilung oder Forschung, das müssen wir schon ihnen überlassen. Wie mir scheint habt ihr im Westen keine oder nur sehr schwache Magier! Kein Ostbewohner würde nicht wagen, sich so wie ihr gegenüber einem älteren Magier benehmen. Habt ihr keine Angst, dass sie Euch in eine Ratte verwandeln!" Bodasen blickt Lurekar spöttisch an. "Sie sind dazu wirklich in der Lage und es ist nicht unüblich."
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Joined: Apr 2005
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Lurekar blickt Bodasen zweifelnd an: „Weshalb sollten sie sich wegen einer solchen Kleinigkeit die Mühe machen, einen so mächtigen Zauber einzusetzen? Und auch hier muss es doch Gesetze geben, nach denen es verboten ist, Menschen in Tiere zu verwandeln, oder? Zudem war es gar nicht meine Absicht, Magister Johram zu reizen. Ihr seht ja, wie viele Lachfalten er hat – da dachte ich, es kommt gut an, wenn ich mich auf eine lockere Art und Weise vorstelle. Wie sollte ich ahnen, dass Euer Kollege gerade auf diesem Gebiet keinen Spaß zu verstehen scheint!“
Der grauhäutige Mann zuckt mit den Schultern. „An der Westküste gibt es durchaus viele mächtige Magier, von denen ich einige sogar zu meinen Freunden zähle, aber sie blicken nicht derart herablassend auf uns gewandte Magier herab. Hier bei Euch ist offenbar so vieles anders, was ich als selbstverständlich kenne. Ich kann nur auf Eure Nachsicht und die Eurer Mitbürger hoffen, wenn ich unbewusst irgendwelche Konventionen verletze, von denen ich nichts weiß. Nach dieser Reaktion bin ich ja schon froh, dass ich nicht den Zauber mit der Erbse und den drei Hütchen präsentiert habe, obwohl ich den noch besser beherrsche ...“
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