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Joined: Mar 2004
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da� das Material von den linksgerichteten Medien zur�ckgehalten wurde, um es zu einem wahlkampftaktisch g�nstigen Zeitpunkt zu ver�ffentlichen. Das halte ich f�r absolut m�glich, um nicht zu sagen wahrscheinlich. Ohne irgendetwas sch�nreden zu wollen - aber wenn man sich die allgemeine Berichterstattung der amerikanischen Medien so anschaut, ist sie extrem "USAzentrisch". Daher ist es auch gar nicht erstaunlich (wenn auch sehr bedauerlich), dass ein grosser Teil der Bev�lkerung sich der Tragweite nicht bewu�t ist. Berichterstattung von Dingen oder Umst�nden, die die USA (nach Meinung der jeweiligen Medien!) nur peripher tangieren, werden gar nicht oder zumindest nur mit der USA-Brille berichtet, wobei die T�nung der Brille die (innenpolitische) Meinung und Absicht des Herausgebers tr�gt. Pressefreiheit? Unabh�ngige Berichterstattung?? Objektivit�t??? Das ist Un-Amerikanisch!
In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
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@ GlanceALot
Hast eins vergessen: DEMOKRATIE
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Das ist aus dem Newsticker von heute Mittag:
Fotos misshandelter Iraker laut Milit�rquellen F�lschungen
London - Britische Milit�rs halten Fotos misshandelter irakischer Gefangener nach einem Zeitungsbericht f�r F�lschungen. Wie der �Daily Telegraph� unter Berufung auf Milit�rquellen berichtet, wurden die in der Boulevardzeitung ver�ffentlichten Bilder von Soldaten in einer Kaserne in Nordengland gestellt. Inzwischen hat Amnesty International neue Vorw�rfe gegen britische Soldaten im Irak erhoben. Danach sollen Soldaten nicht nur Gefangene misshandelt, sondern auch unbewaffnete Zivilisten get�tet haben. (dpa)
Es sind ja leider nicht "nur" die Amis.
Der Mensch ist das edelste Lebewesen. - Das erweist sich schon daraus, dass ihm noch kein anderes widersprochen hat.
(G.C. Lichtenberg)
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Joined: Mar 2003
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da� das Material von den linksgerichteten Medien zur�ckgehalten wurde, um es zu einem wahlkampftaktisch g�nstigen Zeitpunkt zu ver�ffentlichen. Das halte ich f�r absolut m�glich, um nicht zu sagen wahrscheinlich. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mich gefragt, warum das Thema so FR�H schon thematisiert wurde. Wenn ich solches Material zur�ckhalten w�rde, h�tte ich noch l�nger gewartet. Denn eines ist anzunehmen: Die Amis werden auch das wieder vergessen haben, wenn die Wahlen anstehen...
Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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@ Svetlje
Ich schrieb auch von einer Allianz.
Auch gennant Allianz der Willigen, oder besser Allianz der B�sen.
<img src="/ubbthreads/images/graemlins/wave.gif" alt="" />
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Ein Spiegel-Artikel, der mir alle Worte aus dem Mund nimmt und den ich deswegen vollst�ndig hier posten m�chte... f�r diejenigen, die angegebenen Links nicht folgen (und auch weil der Artikel wohl bald spiegel-typisch Geld kosten wird): --------------- FOLTER UND DIE FOLGEN[color:"red"]Das Desaster des Westens[/color]Von Reinhard MohrDie Bilder aus Abu Ghureib wirken wie eine monstr�se Inszenierung aller Klischees vom amerikanischen Imperialismus, selbst Michael Moores w�ste Polemiken sind dagegen harmlos wie Naturgedichte von Eichendorff. Besch�digt ist der ganze Westen: Seine Werte erscheinen als Heuchelei, die krudesten Vorurteile �ber seine Dekadenz als best�tigt. Man reibt sich die Augen, man glaubt es kaum und begreift erst allm�hlich - das darf nicht wahr sein. Doch es ist Realit�t. Gleichzeitig erscheint das Ganze wie ein schlechtes B-Movie, wie ein Alptraum mit Langzeitwirkung, ein Desaster in Zeitlupe: Amerikanische Soldaten, die den Irak seit �ber einem Jahr besetzt halten, dem�tigen und misshandeln irakische Gefangene. Sie vergewaltigen muslimische Frauen und zwingen muslimische M�nner, nackt vor ihnen zu masturbieren, Geschlechtsverkehr zu praktizieren und pornographische Szenen nachzustellen. Hunde, in der islamischen Welt als "unrein" geltende Tiere, werden losgelassen, um die wehrlosen Gefangenen einzusch�chtern und zu verletzen; Stromkabel versetzen die Inhaftierten in Todesangst, deren K�pfe unter Kapuzen steckt. Abgr�ndig das Foto, auf dem eine grinsende US-Soldatin einen nackten irakischen Gefangenen am Halsband f�hrt. Ein genuin faschistisches Motiv, das sich ins Ged�chtnis der Welt einbrennen wird. Die Soldaten selbst haben all das s�ndenstolz und freudig mit der Kamera festgehalten, Troph�en eines blinden und dummen Triumphes. Augen zu und durchUnd das ist erst der Anfang. Selbst US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld annonciert "noch viel schlimmere Dinge". Es tut ihm zwar Leid, aber zur�cktreten will er deshalb nicht. Im Gegenteil. Warum auch? Pr�sident George W. Bush lobt ihn noch f�r seine "hervorragende Arbeit". Die Nation schulde ihm Dank. Augen zu und durch, hei�t die Parole. Derweil sorgt die digitale Bildwelt in Zeiten der Globalisierung daf�r, dass beinah jede Misshandlung, jede Schmach, jede Brutalit�t, jede Obsz�nit�t weltweit sichtbar wird. Arabische Fernsehsender wie al-Dschasira senden l�ngst schon Endlosschleifen der jeweils neuesten Horrorsszenarien, und die allerneuesten Schreckensbilder wie auch die verschiedenen Untersuchungsberichte sind schnell und zuverl�ssig im Internet abrufbar. Vielleicht ist das der einzige Trost des Augenblicks: Das World Wide Web dient eben auch der Aufkl�rung einer weltweiten �ffentlichkeit. Doch kein Zweifel, Information und politische Botschaft fallen f�r dieses Mal in eins, Aufkl�rung hin, Entschuldigung her: Amerika, die Vormacht des freien Westens, hat nicht nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ein arabisch-muslimisches Land �berfallen und besetzt, nein, es t�tet weiter irakische Zivilisten und foltert, offenbar systematisch und mit Billigung der politisch-milit�rischen F�hrung, Hunderte, wenn nicht Tausende irakische Gefangene. "Das also ist die Demokratie des Westens" - so klingt ab jetzt die programmatische Freitagspredigt an eine Milliarde Muslime: Krieg, Besatzung, Mord und Folter. Nightmare in BagdadEs ist wie ein semantischer Overkill s�mtlicher Klischees vom amerikanischen Imperialismus, eine einzige Travestie auf antiamerikanische Ressentiments jedweder Herkunft, gegen die selbst Michael Moores w�ste Polemiken gegen Bush & Co. so harmlos wirken wie ein Naturgedicht von Eichendorff. Es ist, als h�tte irgendwer im Auftrag von Osama Bin Laden ein Drehbuch verfasst, dessen gruselige Inszenierung die gesamte Welt in den Heiligen Krieg gegen den Satan der "ungl�ubigen Kreuzz�gler" aus Washington und New York treiben soll. Es ist, als w�re das Ganze eine einzige abenteuerliche Verschw�rung gegen Amerika, ein Nightmare on Elm Street - nur dass der Alptraum nicht auf der Leinwand, sondern in Bagdad, Abu Ghureib und Falludscha stattfindet. Ganz sicher sind diese Vorkommnisse die beste Steilvorlage f�r den Terror von al-Qaida, die man sich denken kann. Dass aber all die Bilder eine bittere, in diesem Ausma� kaum f�r m�glich gehaltene Wirklichkeit widerspiegeln, dass es sich hier nicht einfach um einzelne bedauerliche, dem Krieg immanente Grausamkeiten und Exzesse handelt, sondern um wohl kalkulierte Aktionen einer politisch verantwortungslosen Kamarilla, das macht das wahre Desaster aus. Es ist nicht nur faktisch und moralisch, sondern vor allem politisch ein Desaster. L�hmendes Entsetzen bei IntellektuellenZwar stehen zun�chst die amerikanische und die britische Regierung unter der unmittelbaren Anklage, f�r die unentschuldbaren Taten in ihren Armeen verantwortlich zu sein - politisch und ideologisch aber wird der gesamte freie Westen in Mithaft genommen werden und mit ihm die Rede von Demokratie und Menschenrechten, von Aufkl�rung und Zivilisation �berhaupt. Pl�tzlich bekommt der "Clash of Civilizations", Leitbegriff des amerikanischen Politologen Samuel Huntington, einen ganz anderen Akzent. Pl�tzlich erscheint die arabisch-muslimische Welt tats�chlich als Opfer des eroberungsw�tigen christlich-kapitalistischen Westens - von der Gier nach �l bis zur flagranten Dem�tigung der islamischen Gesellschaft. Alle d�steren Verschw�rungstheorien, die Amerika und den Westen immer und �berall f�r das Unheil in der Welt verantwortlich machen, finden nun ihre bequeme, dabei schrecklich gl�nzende Rechtfertigung. Das Schlimmste aber: Jedes Gegen-Argument wird zun�chst ins Stottern geraten, jedes "Ja, aber..." von der Macht der Folterbilder erstickt. Nicht zuf�llig schweigen derzeit viele jener Intellektuellen, die sich sonst bei jeder Gelegenheit zu Wort melden. "L�hmendes Entsetzen" ist hier einmal kein billiger Allgemeinplatz. Die Autorit�t des Diskurses von "Freedom and Democracy" (Bertolt Brecht) ist auf f�rchterliche Weise untergraben und desavouiert, die Rede von Befreiung klingt hohl, ganz gleich, wie massenm�rderisch Saddams blutige Herrschaft war und wie undemokratisch die arabische Welt bis zum heutigen Tage ist! Auch der Hinweis auf tschetschenische Folterkeller, in denen russische Soldaten, von der Welt�ffentlichkeit unbeachtet, seit Jahren machen k�nnen, was sie wollen, bietet keinen Ausweg. Dem demokratischen Westen wird buchst�blich der Teppich unter den F��en weggezogen. Seine moralischen Werte erscheinen nun, und das auch noch aktenkundig, wie die pure Heuchelei, und selbst die krudesten Vorurteile �ber seine angebliche Dekadenz finden in den folter-pornographischen Szenerien ihre scheinbar unwiderlegliche Best�tigung. Kritik, Differenz, Ironie, Reflexion - f�r diese Errungenschaften einer Jahrhunderte langen Aufkl�rung scheint kein Raum mehr. Wer wagte da noch, das Wort zu erheben und �ber die Vorz�ge eines demokratischen Rechtsstaats zu philosophieren? Wer wollte jetzt noch gegen�ber der arabischen Welt die Vorteile einer offenen Gesellschaft preisen, die Freiheit des Individuums und seine unver�u�erlichen Rechte? Wer k�nnte noch unbefangen dem Qaida-Kampfspruch "Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod!" entgegentreten und ein flammendes Pl�doyer f�r das wunderbare Leben in der westlichen Zivilisation halten? Wenn es eine Parallele zu Vietnam gibt, dann ist es die Entt�uschung gerade jener, die auf den grunds�tzlichen Unterschieden zwischen Demokratie und Diktatur, zwischen s�kularem Rechtsstaat und religi�s-ideologischem Staatsterror bestehen (und keine Parole d�mmer finden als "Bush = Saddam"). Denn ein entscheidendes Motiv der weltweiten Revolte von 1968 war ja gerade die bittere Feststellung gewesen, dass in Vietnam und anderswo jene demokratische Zivilisation mit F��en getreten wurde, in deren Namen Amerika zu handeln vorgab. Bushs Befreiungstheologie: Bunkermentalit�t"W�ren Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz und General Richard Myers Ehrenm�nner, w�rden sie aus Schamgef�hl zur�cktreten", schreibt Tony Judt, Direktor des Remarque Institute an der New York University. "Nur altmodisches Pflichtbewusstsein k�nnte Amerikas Position st�rken." Doch das martialische, vor Selbstbewusstsein, ja Hybris nur so strotzende Auftreten von Bush & Co. ist das exakte Gegenteil dieser "altmodischen" Haltung, die sich wirklich noch an die eigenen Werte gebunden f�hlt und eben darum Glaubw�rdigkeit vermittelt. Fast "bolschewistische" Z�ge hat Daniel Cohn-Bendit schon vor einem Jahr in Bushs Beraterteam entdeckt, ein Sendungsbewusstsein, dem Selbstkritik prinzipiell fremd ist. Nun, angesichts eines auch moralischen Scheiterns der Irak-Strategie, kippt die nationalkonservative Befreiungstheologie der Bush-Regierung in eine Bunkermentalit�t. Sie ist das Gegenteil dessen, was die Faszination Amerikas bis heute ausmacht, das Gegenteil von Liberalit�t. Doch der Bunker wird aufgebrochen werden. Wieder einmal kl�rt Amerika sich selber auf. Es ist die mindeste Voraussetzung daf�r, dass die Rede von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten im Rest der Welt eines sch�nen Tages nicht mehr mit nackten M�nnern an der Hundeleine assoziiert wird. --------------- (Quelle: Spiegel ONLINE
Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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Joined: Mar 2004
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Dem ist in der Tat wenig hinzuzuf�gen - Danke Elgi!
Da die UN h�chstwahrscheinlich aufgrund ihrer politischen Struktur gar nicht in der Lage sind eine Verurteilung auszusprechen, w�re es mein Traum, dass Europa eine deutliche und schmerzhafte Distanzierung von Amerika zustande br�chte - aber, wie ein ausnahmsweise wirklich grosser Amerikaner sagte, "I have a dream..." - allein mir fehlt der Glaube <img src="/ubbthreads/images/graemlins/sad.gif" alt="" />
In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
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Joined: Nov 2003
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Wenn Europa diese Distanzierung nicht zustande bringt, macht es sich mitschuldig.
Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
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Joined: Aug 2003
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Vielleicht geh�rt es nicht hierher, aber mir macht die Zukunft Angst.
Denn wenn wirklich eine STARKE Europ�ische Union besteht, werden die USA und Lakaien, diese um jeden Preis angreifen. Zur Zeit wird die E. Vereinigung sabotiert, aber was wenn: Die USA NICHT mehr die Wirtschaftsmacht Nr 1 w�ren? Sich dem KLIMASCHUTZ verpflichten m�ssten? Oder gar F�R IHRE VERBRECHEN vor Internationale Gerichte VERURTEILT w�rden?
All dies w�re ein Angriff auf Amerikanische Gundwerte und darauf KANN es nur eine Antwort geben <img src="/ubbthreads/images/graemlins/puppyeyes.gif" alt="" />
Der Verr�ckte hat A-Bomben und andere Nettigkeiten und wird sie einsetzten.
Wer mal in Amerika war wei� vielleicht, das die B�rger bewu�t dumm gehalten werden. Ja, dieser Hurra-Patriotismus ist Allgegenw�rtig. W�rden wir dort leben, nun ja diese Disskusion g�be es nicht <img src="/ubbthreads/images/graemlins/puppyeyes.gif" alt="" />
Sternenschweif
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veteran
Joined: Mar 2004
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Ich war in Amerika, und ich gebe dir in mancher Hinsicht Recht, habe zum Teil ja das gleiche gesagt zur Informationspolitik zum Beispiel - aber ganz so pessimistisch sehe ich es denn doch nicht.
USA nicht mehr Wirtschaftsmacht Nr1 = das ist absehbar, nicht kurzfristig, aber absehbar
Dem Klimaschutz verpflichten = das werden sie, und sie werden es nicht nur �berleben, sondern ein Gesch�ft daraus machen (siehe Katalysatoren und Sicherheitsvorschriften: erst Kalifornien, dann ausgeweitet, heute Standard)
International verurteilt? Fraglich.
Aber die Amerikaner, in ihrer Arroganz, werden sich auf sich selbst zur�ckziehen, und einem fr�hlichen Isolationalismus und Binnenmarkt fr�nen, und damit sogar eine Weile (intern) Erfolg haben. Allerdings dann verduzt gucken, wenn der Rest der Welt sich an ihnen vorbei entwickelt hat. Das wird innenpolitisch durchsetzbar sein - aber die Bombe schmeissen - das glaube ich nicht (wobei ich nicht abstreite, dass die jetzige Regierung zu solchen Gedankenspielen f�hig w�re)
In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
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Joined: Mar 2003
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Da� Europa auf Distanz mit den USA geht wird nur ein Wunsch bleiben. Und zwar u.a. deswegen, weil es nicht die Amis alleine sind, die den Irak aufmischen, sondern von europ�ischen Staaten tatkr�ftig unterst�tzt werden. Wollen wir vielleicht etwa auch gleich Gro�britannien aus Europa ausschlie�en?
Ich bin mir sicher, da� das viele wollen, aber es ist unm�glich und wird auch nicht passieren. Auch wird sich Europa niemals offen gemeinsam gegen die USA stellen, weil das vor allem wirtschaftlich recht gro�e Problem mit sich bringen w�rde.
Und genausowenig werden die Amis Europa milit�risch angreifen, weil sie das schlichtweg nicht �berleben w�rden. Europa ist eine Nuklearmacht, und die konventionellen Streitkr�fte sind in Gesamteuropa auch nicht gerade mickrig. Dementsprechend werden die Amis die Europ�er genausowenig angreifen, wie sie die Sowjets angegriffen haben. Von dieser unn�tigen Angst kann man sich also getrost l�sen.
Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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Joined: Mar 2004
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Wollen wir vielleicht etwa auch gleich Gro�britannien aus Europa ausschlie�en?
Ich bin mir sicher, da� das viele wollen, aber es ist unm�glich Ich geb' Dir im Prinzip Recht, obwohl, wenn ich manche meiner englischen Kollegen so h�re, kann man schon den Eindruck gewinnen, dass sie im Kopf noch im British Empire stecken, und nicht in Europa. Sie verteidigen z�h Ihren Linksverkehr, ihr Pfund und die Dominanz ihrer Muttersprache.
In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
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Joined: Nov 2003
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Gott wei� warum er die Engl�nder auf diese Insel steckte, er hat nur den Zaun vergessen. Und was den Verr�ckten angeht, mag ja sein das er eine Bombe hat die genauso gro� ist wie sein Hirn klein. Aber im gegensatz zur Sowjetunion herrscht in seinem Land der Kapitalismus, und man bomt seine Gesch�fftspartner nicht einfach so in den Weltraum. Dar�ber hinaus, und ja ich wei� das das nur wunschdenken ist, wenn sich alle einig w�ren und Amerika und auch England verurteilen w�rden und entsprechende Boykott ma�nahmen durchf�hren w�rden. So k�nnte man auch Amerika in die Knie zwingen (von England ganz zu schweigen), denn das ist die Kehrseite der Globalisierung die die USA dann am eigenen Leib erleben w�rde. Aber wie gesagt, das werden wohl nur Wunschtr�ume bleiben.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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Joined: Aug 2003
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Tja, mal was Geschichtliches.
Die USA waren ja unter Spaniern, Engl�ndern, Franzosen und Indianern aufgeteilt.
Durch Krieg, Krieg und Kauf verschob sich nach und nach auf Engl�nder und Fanzosen und wenige Indianer das Verh�ltniss.
Jedenfalls wollten die Amerikanischen Engl�nder nicht mehr so wie der Englische K�nig und spalteten sich ab.
Also wieder Krieg! Dann gab es die USA. Mithilfe der Franzosen die auch Miss Liberty schenkten.
Aber nat�rlich sind die Wurzeln bei Engl�ndern und Amis gleich: Angels�chsich.
Dies ist sehr kurz gefasst, bitte um Ber�cksichtigung.
Also wer die Greuel der GB'ler kennt, muss sich nicht wundern, dass Amis es auch so k�nnen.
Aber was mich echt ersch�ttert:
Das gezielt die Tabu und Kritischen Punte der Islamischen M�nner und Frauen gesch�ndet wurden <img src="/ubbthreads/images/graemlins/memad.gif" alt="" />
Da kann mir KEINER erz�hlen es waren die perversen Soldaten. Die kennen sich nicht im Islam aus. Also doch Befehle von oben.
Aber Donald ist ja schlau, Er mu� keine Bef�rchtung haben. Seine Untergebenen hingegen ...
Mal was pers�hnliches. Vor 4 Jahren waren Verwandte in den USA nahe Pittsburg PA. Da wurden sie gefragt: Ob der Krieg gegen Deutschland vorbei sei <img src="/ubbthreads/images/graemlins/exclamation.gif" alt="" /> Ob es hier denn Strom und flie�end Wasser g�be <img src="/ubbthreads/images/graemlins/exclamation.gif" alt="" />
BIGGER, BETTER, AMERICAN
Sternenschweif
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veteran
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Joined: Nov 2003
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Naja zuerst waren da nur die "Indianer"
Ich habe mal im Fernsehen eine junge Frau gesehen (Amerikanerin), die fragte allen ernstes ob Schwangerschaften in Deutschland auch neun Monate dauern. Nun soviel dazu. <img src="/ubbthreads/images/graemlins/ROFL.gif" alt="" />
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles) Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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Joined: Mar 2004
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Also, ich geb euch ja in allem soweit Recht, und ich find das auch furchtbar. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin auch gegen Bush, hasse seine Politik, wei�, dass viele Amerikaner total ungebildet sind etc.
Aber was mir ein bisschen negativ aufst��t, ist, dass hier so getan wird, als seien die Amis bzw. Angelsachsen das einzig brutale Volk auf Erden.
In allen Kriegen weltweit sind immer furchtbare Dinge geschehen. Ob in Irland, Israel, auf dem Balkan, in Ruanda oder sonstwo. Auch die Deutschen konnten das gut...
Mir scheint, dass Krieg immer das Schlechteste aus den Menschen hervorholt.
Was hier nochmal extra schockt, ist allerdings, dass die Befehle von oben gekommen sind. Also von Leuten, die einen �berblick haben sollten und genau sowas vermeiden m�ssen. Und die finden das offenbar auch noch ganz in Ordnung so. Es ist zum Kotzen...
Der Mensch ist das edelste Lebewesen. - Das erweist sich schon daraus, dass ihm noch kein anderes widersprochen hat.
(G.C. Lichtenberg)
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veteran
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veteran
Joined: Mar 2003
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Aber was mir ein bisschen negativ aufst��t, ist, dass hier so getan wird, als seien die Amis bzw. Angelsachsen das einzig brutale Volk auf Erden.
In allen Kriegen weltweit sind immer furchtbare Dinge geschehen. Ob in Irland, Israel, auf dem Balkan, in Ruanda oder sonstwo. Auch die Deutschen konnten das gut...
Mir scheint, dass Krieg immer das Schlechteste aus den Menschen hervorholt. Wie recht Du doch hast... <img src="/ubbthreads/images/graemlins/disagree.gif" alt="" />
Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
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Joined: Mar 2003
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Womit wir wieder dabei sind, dass die Genfer Konventionen in der Praxis das Papier nicht wert sind, auf denen sie stehen. Denn im Kriegsfall schert man sich eh einen Sch... drum. <img src="/ubbthreads/images/graemlins/disagree.gif" alt="" />
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Joined: Mar 2003
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Ich mu� hier �brigens mal Sveltje zustimmen. Denn ohne die Amis verteidigen zu wollen, gibt es mir hier doch schon wieder zu viele Pauschalurteile. H�tte ich momentan mehr Zeit (und Lust), h�tte ich schon l�ngst mehr dazu geschrieben. Vielleicht demn�chst ...
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Joined: Aug 2003
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Jedenfalls hat diese Hinrichtung wieder einen sehr angenehmen Effekt f�r die USA. Man kann wieder zeigen das dort ja keine Menschen, sonder brutale Halbwilde leben. Und da ja eh jeder ausserhalb der US-Staatsb�rgerschaft kein Mensch ist ...
Diese Bilder werden die Medien in den USA in n�chster Zeit endlos zeigen.
Aber als die Kriegsverbrecher den Irak �berfielen, konnte ich Al-Dschasira und AL-Arabia (bitte um Verzeihung f�r Rechtschreibfehler) sehen. Was dort gezeigt wurde machte gleich klar worum es hierbei geht <img src="/ubbthreads/images/graemlins/puppyeyes.gif" alt="" />
<img src="/ubbthreads/images/graemlins/down.gif" alt="" /> Kapitalistische �l-Barone <img src="/ubbthreads/images/graemlins/down.gif" alt="" />
Sternenschweif
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