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Reisetagebuch von Namara, Vampirin zu Larian, Drachentöterin von Lar's Gnaden
Trümmerfeld in Rivellon, Erdenzeit 25.08.2009
So ein Vampirleben ist ja schon schwer, aber so richtig verdammt schwer, wenn man in Larianien lebt. Erst recht, wenn Ihre pieksige Hoheit einem noch die zweifelhafte Ehre zuteil werden lässt, auf schuppige Haustiere aufzupassen.
So alle Computerjahre braucht man da einmal Urlaub, dachte ich mir. Also bin ich ab ins nächste Reisebüro. Hätte mich ja gleich etwas stutzig machen können, dass dort "Elgi's Holidays" drüber stand, aber na ja, in Larianien gibt es nicht so viele seriöse Geschäfte und das "Zwergentravel" nebenan war wegen dringender Biertransfusion geschlossen.
Ich leg also meine 500 Goldstücke auf den Tresen und lass mich mal beraten. Ein schönes Örtchen soll es sein, mit vielen dunklen Gruften, Schächten und Höhlen. Einen ordentlichen Anteil von tumben Bauern in der Bevölkerung, weil die Nahrungsbeschaffung im Urlaub ja quasi auf dem Silbertablett erfolgen soll. Einen Haufen von bluttriefenden Animationsprogrammen will ich natürlich auch, so Trolle, Goblins, Menschen, Spitzohren und Zwerge, die man langsam auseinander nehmen kann. Und natürlich will ich auch angenehme Reisegesellschaft in Form von Skletten, verrückten Magiern, Dämonen und sonstigen finsteren Gestalten. Und da ich so gar nicht dazu neige, im Urlaub nur auf der faulen Haut zu liegen, wäre ein kleiner Lehrgang dazu sicher nicht zu verachten. Aber vor allem - und das habe ich diesem Elgi auch gesagt - wollte ich einfach mal Abstand zu den lieben alten Bekannten hier im Forum haben.
Herr Elgi hatte da auch gleich ein passendes Angebot. Rundreise durch Rivellon mit dem unterhaltsamen Lehrgang "Drachenerziehung leicht gemacht". Er versicherte mir, es sei ein absoluter Geheimtipp, kaum jemand würde sich mal dorthin verirren und garantiert würde mir dort kein Larianier über den Weg laufen.
Nachdem ich meinen Drachen bei Lurker in Obhut gegeben hatte, wenn auch mit mulmigem Gefühl, aber kein anderer wollte Drachensitter spielen, pack ich also meine Siebensachen - reichlich Sonnencreme, zur Vorsicht auch ein paar Blutkonserven, meinen Reisesarg und eine Hand voll falscher Goldmünzen ein und mache mich auf zum nächsten Teleporter.
In Leuchtenfeld angekommen, werde ich durch die Drachentöter-Reiseleitung begrüßt. Der Einführungskurs ist auch ganz interessant und mit einem unterhaltsamen Partyspiel - zerstückel den Goblin - gewürzt. Ihre Erziehungsmethoden sind zwar ein wenig autoritär, aber sie können durchaus nachweisen, dass sie erfolgreich damit sind. So erfolgreich, dass ihnen sogar das Unterrichtsmaterial auszugehen droht.
Guter Dinge mache ich mich also zur ersten Station meiner Rundreise auf - nach Trümmertal. Ich beziehe Quartier im schwarzen Eber, was, wie ich feststelle, von lauter Computertouristen total überlaufen ist, - so weit zum Geheimtipp, Herr Elgi - und mache mich dann auf, das Dorf zu erkunden.
Trümmertal ist wahrlich ein nettes Fleckchen. Hier findet man sowohl nervtötende Angeber, denen man mit Freude die Suppe versalzen kann als auch schreckhafte Feiglinge, die man mit kleinsten Mitteln fast in den Wahnsinn treibt natürlcih auch ein paar Rüpel, denen man gehörig auf den Senkel gehen kann, ein paar Leichtgläubige, denen man die tolldreistesten Lügengeschichten auftischen kann und das Essen läuft einem quasi in die Fänge hinein. Am besten ist aber das Unterhaltungsprogramm. Von der Schnitzeljagd "Fang den Dieb", über "wer seziert die meisten Goblins" bis hin zu "wer hat Angst vorm bösen Troll" wird so einiges geboten. Selbst die dorfeigene "Geisterbahn" unter der Kapelle ist ganz amüsant.
Als ich mich aber aufmache, um die Dorfmühle zu besuchen, da trifft mich doch glatt der Schlag. Der Illusionist hatte zwar sein Möglichstes getan, aber trotz Schrumpfzauber, einem ordentichen Barbier und der Perücke war unverkennbar, wer dort vor mir steht: Buad höchstpersönlich. Langsam bin ich so weit, dass ich Herrn Elgi gerne einen kleinen Besuch abstatten will. Aber der Deckname den sich Buad zugelegt hat, der ist echt amüsant und dürfte treffend auf alles passsen, was er so fabriziert.
Und wie das mit Buad so ist, er steckt mal wieder in Schwierigkeiten. Ich mein, was hatt er denn eigentlich erwartet, wenn er andere zum Tee einlädt, dass die sich auch noch drüber freuen? Und unbelehrbar wie er ist, begnügt er sich nicht damit, die Dorfbewohner mit seltsamen Broten zu quälen, nein er hat wieder mal ein Labor im Keller eingerichtet und sich sogar noch einen sehr seltsamen Kollegen zugelegt. Dieser knorrige Kerl ist alles andere als nertrauenswürdig, ich würde fast behaupten, er leidet unter multipler Persönlichkeitsstörung und noch dazu ist er verdammt schwatzhaft.
Nun, trotz allen Ärgers hab ich Buad dann bei seinem kleinen Problemchen geholfen, immerhin hatt er den Anstand, mich nicht auf einen Tee einzuladen. Letzlich ist es sogar ganz unterhaltsam und lecker, ihm zur Hand zu gehen. Die Belohnung habe ich aber vorsichtshalber an den Händler im Dorf verkauft, der mir am unsympatischsten ist. Ich meine, die lila Hautfarbe hatte er früher nicht und diese seltsamen grünen Pocken, die auf ihm herumhüpfen, sind mir eigentich auch noch nicht aufgefallen.
Fast bin ich schon wieder versöhnt und vergnüge mich beim Unterhaltungsprogramm, als ich diesem Möchtegernnekromanten begegne. Ich schwöre, der muss so eine Art Schwippschwagernefferich von Buad sein. Ich hoffe, die beiden tun sich nie zusammen. Alleine sind sie ja eine Gefahr für die Menschheit, zusammen dürften sie das gesamte Universum pulverisieren.
Als dieses Bürschchen dann anfängt, mir einen Vortrag über die Erschaffung von Kreaturen zu halten, stöbere ich vor Langeweile mal in seinen Gedanken rum. Vielleicht hätte ich es besser gelassen. Stellt sich doch heraus, dass dieses wandelnde Blutkonservchen ein Fan von meinem Haustier ist. So viel also dazu, dass die Larianer sich nie hierher verirren, Herr Elgi. Selbst die larianischen Haustiere, mein höchsteigenes Hausdrachielein sogar, spazieren anscheinend hier herum. Hätte mir ja mal einer sagen können, dass Rivellon quasi eine Art Mallorca für Larianer ist.
Wenn mein Eidechschen seine Postkarte bekommt in der ich im erzähle, welche Problemchen das Bürschchen mit dem ehrenwerten Namen Ddraigfyre hatt, dann dürfte sich eine Gefahr für die Menschheit allerdings erledigt haben und es wird eine neue Drachenbriefmarke fürs Sammelalbum geben. Ach, es ist immer wieder schön etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn es blutig ist.
Gerüchten zufolge, die man mir zugetragen hat, sollen sich hier noch andere Larianer rumtreiben und bekanntlich steckt in jedem Gerücht ein Körnchen Wahrheit. Mal sehen, welche Ärgernisse mir also noch bevorstehen. Na ja, irgendwie bin ich wohl selber Schuld, bei Elgi zu buchen, keinen Reiseführer zu lesen und auch noch zur Hauptreisezeit hierher zu kommen. Aber trotzdem werde ich Elgi wohl ein kleines, besonderes Andenken mitbringen. Mal sehen, vielleicht bestell ich es bei Buad.
Aber im Moment habe ich erst mal andere Probleme. Bei der letzten Unterrichtsstunde in "Drachenerziehung leicht gemacht" scheint irgendwas schief gelaufen zu sein. Ich hätte es ja wissen müssen, dass selbst der kurzzeitigste Besitz von Buadschen Erzeugnissen die schlimmsten Nebenwirkungen hat. Aber wer hätte denn gleich mit so was gerechnet. Grüne Punkte, Feuerspucken, Gänseblümchen oder Sphärenrisse sind ja ganz gut und schön, aber Schuppen stehen mir doch so gar nicht.
Last edited by Namara; 26/07/09 12:57 PM.
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Nachdem ich meinen Drachen bei Lurker in Obhut gegeben hatte, wenn auch mit mulmigem Gefühl, aber kein anderer wollte Drachensitter spielen [...] Aah, so lässt es sich aushalten. Ich hab alle Sklavinnen der Blutbank für mich allein, und den dicken Drachi braucht man nur vorm Fernseher zu parken. Na gut, man muss ihm auch noch eine Art japanische Version der Teletubbies aus dem Netz ziehen, aber dann vergisst er für ein paar Stunden sogar das Essen. *lässt sich verwöhnen* Viel Spaß in Rivellon, Namara, und vielen Dank für deinen Reisebericht  Ich hoffe (ohne jeden Hintergedanken natürlich), dass du noch eine ganze Weile wegbl... äh, dass du noch viele spannende Abenteuer erlebst 
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Jo, der Bericht liest sich schon sehr schön (auf die Namara-unnachahmliche schnoddrige Art  ) und launig, das kann man allein von den ersten kurzen Absätzen her sagen. "Einen ordentlichen Anteil von tumben Bauern in der Bevölkerung, weil die Nahrungsbeschaffung im Urlaub ja quasi auf dem Silbertablett erfolgen soll."- Soso, "Vollpension" also - das hätt´ man sich ja denken können. Wenn schon, denn schon... gelle Namara?!   Weiter werde ich allerdings nicht lesen, um mich nicht zu spoilern, selbstverständlich.  ... Und Lurker gibt hier ganz den lässigen "Bohémien" - war ja klar!  ( "japanische Version der Teletubbies für Ddraiggy", hihi.  Bloß nicht übermütig werden, Mr. Solche Aktionen sind gut für massiven Ärger mit unserem "Forumsschwerstgewicht"...  ) Ragon, der Magier in Rivellon 
Last edited by Ragon_der_Magier; 26/07/09 04:02 PM.
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Wenn mein Eidechschen seine Postkarte bekommt in der ich im erzähle, welche Problemchen das Bürschchen mit dem ehrenwerten Namen Ddraigfyre hatt, dann dürfte sich eine Gefahr für die Menschheit allerdings erledigt haben und es wird eine neue Drachenbriefmarke fürs Sammelalbum geben. Ach, es ist immer wieder schön etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn es blutig ist.
Bis jetzt is nix da. Schneckenpost, wie ? Außerdem möchte ich mich über die Versorgung durch Lurker beschweren. Wenn das mit dem Essen so weitergeht, bin ich nur noch Haut und Knochen, bis Du zurückkommst. 
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Haut und Knochen? Dazu wären schon über 1000 Jahre Nulldiät nötig, und so umfangreich Rivellon auch sein mag - ich glaube nicht, dass Namara derart lange wegbleiben wird. *startet eine neue Anime-Serie* So, guck mal, das ist doch spannend, oder? Und danach darfst du dich auch herausputzen und an einem Cosplay-Wettbewerb teilnehmen. Keine Angst, deine Besitzerin ist nicht da, es bekommt also keiner mit, wenn du dich zum Af... äh, wenn du deiner Fantasie freien Lauf lässt 
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Trümmerfeld in Rivellon, Erdenzeit 26.08.2009
Eigentlich hatte ich vor, den Tag faul im Gasthof zu vertrödeln und dann einen netten Nachtspaziergang durch die Gegend zu machen. Ich machte es mir also gemütlich, schaute mir die Leute an, zockte den einen oder anderen beim Kartenspiel ab und las letztlich aus lauter Langeweile noch den einen oder anderen Schmöker, der im Dorf zu finden war.
Bei dieser Lektüre musste ich feststellen, dass Rivellon wohl das Land der Gauner und Betrüger ist. Nicht dass ich was gegen Gauner und Betrüger hätte, solange sie mich nicht ausnehmen - obwohl, dann kann ich sie ja ausnehmen, ihren Körper meine ich. Nun, jedenfalls ist es sicher gut zu wissen, dass man hier besser auf der Hut ist. Von einem der größten Gauner wurde in einem ziemlich zerfledderten Buch berichtet, dem sogenannten Göttlichen, der Rivellon vor dem Lord des Chaos gerettet haben soll. So ein Schwachsinn! Hab ich doch vor Jahren höchstpersönlich diese sogenannte Auserwählte und spätere Göttliche, jawohl eine Frau war’s, die den Dreck wegkehren musste, den andere fabriziert hatten, beseitigt - natürlich erst nachdem sie ihren Job gemacht hatte. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, wie es sich eben gehört.
Musste damals einen kleinen Ausflug in die Ödlande machen, weil diese Person unseren armen Tut ausgeweidet hatte. War zwar nicht so schlimm, weil er dadurch mehr Platz für seine Madenzucht hatte und die Bandagen, die ihn seitdem zusammenhalten, sind auch echt schick, aber durchgehen lassen kann man das deswegen noch lange nicht.
Und kaum hatte ich mir den Mund abgewischt und die Leiche respektvoll in die nächste Grube geschmissen, kam da einfach so ein Kerl daher und heimste die Lorbeeren ein, die er sich gar nicht verdient hatte. Musste zweimal nachgucken, wie der Kerl heißt, aber Lurker war es tatsächlich nicht. Und so, wie das mit Dingen ist, mit denen man sich ungerechtfertigterweise schmückt, hat er’s dann natürlich nachträglich noch total vermasselt. Männer halt.
Die Stunden vergingen und nachdem ich noch einige andere Bücher durchgeblättert hatte, was so eine Dorfbücherei halt hergibt, von „das glückliche Schwein – oder Schinkenspeck leicht gemacht“ über „Häkeln mit Schafswolle – die schönsten Soldatenmuster“ bis hin zum Kochbuch „zweihundert verschiedene Rezepte für Kürbis süßsauer“ wurde mir langsam klar, dass der Tag-Nacht-Rhythmus hier wohl etwas anders funktioniert als in Larianien.
Also beschloss ich, nicht länger auf den Mondenaufgang zu warten, hüllte mich in diese praktische, absolut sonnenundurchlässige Konservenmode ein, die hier so in ist, und machte mich auf, das angepriesene Umland zu erkunden. Als ich an diesem ortsfremden Händlermaxe vorbeikam und er mir wieder drohend verkündete, ich sollte nur schnell kaufen, er würde morgen früh (wann immer das sein mag, bisher war es noch nicht mal heute spät) nach sonstwohin in der Provinz verschwinden, konnte ich es mir nicht verkneifen, ihm die Zunge herauszustrecken. Wirklich ein selten dämlicher Spruch für ein Land, in dem die Uhren einfach etwas langsamer ticken.
Apropos ticken. Bei meinem Ausflug musste ich feststellen, dass hier nicht nur die Uhren sonderbar ticken. Vielleicht liegt es ja an Buads Mehl oder der zu lang anhaltenden Sonneneinstrahlung, dass hier eine Menge merkwürdiger Gestalten rumlaufen, die nicht nur einen riesigen Vogel haben, sondern sich auch...
Aber ist ja eigentlich egal. Sollten sie den Ausblick verschandeln, ist halt mal kurz Vesperzeit und dann kann man wieder in Ruhe das Panorama genießen.
Ich knusperte mich also eine Weile durch die Gegend. Führte auch anregende Gespräche mit einigen Einheimischen, wobei wir wegen der Sprachprobleme natürlich meist die Gebärdensprache benutzten, also mit Händen, Füßen und Schwertschlägen redeten, als ich unverhofft zu einer kleinen Mine kam.
Die Schwäche meines lieben Drachentiers für Funkelsteinchen kennend, dachte ich bei mir, hier gibt’s sicher ein nettes Mitbringsel für mein Eidechschen und schaute mal herein. Und wer läuft mir da direkt in die Arme, der kleine Daedalus. Hätte ihn ohne Schottenrock fast nicht erkannt. Er hatte sich so einer Art Pfadfinderorganisation für Dunkelzwölfe und ähnliches Gesockse angeschlossen. Auf die rotzfreche Aleteart, mit der er mich begrüßte, gab es allerdings nur eine angemessene Antwort, zum Glück habe ich für solche Fälle immer mein zusammenklappbares Nudelholz dabei. Ach, es ist immer wieder schön, etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn es danach blaue Flecken gibt.
Nachdem ich das jetzt doch sehr kleinlaute Kerlchen mit einem letzten Tritt zurück zu Papa Marian geschickt hatte, metzelte ich mich guter Dinge zurück in Richtung Herberge. Unterwegs kaufte ich an einem Touristenstand noch ein paar Postkarten und ein schlecht gefälschtes magisches Andenken für Lurker. Schlecht gefälscht und überteuert, was Passenderes würde ich für ihn wohl kaum noch finden.
Als ich dann Stunden später zurück zur Herberge kam, machte ich es mir gemütlich, legte die Füße auf den Sarg, schlürfte noch einen Bloddy Dorfbewohner und schrieb dabei ein paar Karten. Jetzt werde ich mir noch ein keines Blut- und Honigbad gönnen, bevor es zu einem Schönheitsschlaf in den Sarg geht.
Abend ist es allerdings immer noch nicht geworden. So langsam fürchte ich, dass das Klima hier für mich nicht das Gesündeste ist.
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Zum silbernen Drachen über Rivellon, Erdenzeit 05.08.09
Ja, ja, das kommt dann wohl davon. Wie hat Muttern schon gesagt, in fremden Ländern lieber nichts vom Straßenrand essen. Aber diese Goblins sahen doch so lecker aus, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Und schwups, hat mich Marians Rache erwischt, ach nee, Montezuma hieß der ja, aber ein ärgerlicher Marian ist auch nicht ohne, der Name passt doch viel besser.
Na, da hab ich mal lieber ne ruhige Kugel geschoben und eine Schonkost aus garantiert ökologisch gezogenen Imps zu mir genommen. Schmeckt zwar fade, aber sicher ist sicher. Nicht dass der Marian doch wieder zuschlägt. Mit den Ausflügen habe ich es dann auch lieber langsam angegangen, hier mal eine Mine besichtigt, dort mal einen alten Steinkreis erforscht oder einen netten Strandtag auf ner gar nicht so einsamen Insel eingelegt. Aber ich war echt froh, als ich meine Zähnchen endlich wieder mal in was Richtiges schlagen konnte. Das echt einheimische Gericht Elfenkaus - Pürierte Dingsdabumsdsa-Elfen mit Wyvern-Ei und Gürkchen.
So langsam ging mir dann auch das Quartier im schwarzen Eber auf die Nerven. Mittlerweile war es total überlaufen und nachdem dieser Damian dort seinen Geburtstag gefeiert hatte, ließ die Wohnqualität auch arg zu wünschen übrig. Nicht dass ich mich über die Feier beschweren wollte, die war grandios, ehrlich, der Kerl versteht es richtig, einen drauf zu machen. Nur leider stand danach kein Stein mehr auf dem anderen und ohne ein Dach über dem Kopf ist’s mir doch zu sonnig und die netten Partyspielchen haben sie auch auf unbestimmte Zeit abgesetzt.
Da erinnerte ich mich an meinen Tagesauflug auf diese nette, kleine Insel vor ein paar Tagen. Dort stand ein schnuckeliges Ferientürmchen mit feinster Ausstattung. Von der Folterkammer bis zur supermodernen Leichenspeisekammer hatte das Türmchen alles zu bieten. Dumm nur, dass der Besitzer nicht unbedingt umziehen wollte. Zum Glück hatte ich dort auch seine Ex-Frau kennen gelernt. Unserer geballten Frauenpower konnte er dann nichts abschlagen, oder waren es doch mehr die Unterhaltsansprüche seiner Ex? Ach, es ist immer wieder schön, etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn andere dafür zahlen müssen.
Jedenfalls zog er postwendend aus und wir haben es uns so richtig gemütlich gemacht, einen Haufen Sklaven eingestellt, den wir herumschikanieren können, einen riesigen, begehbaren Truhenschrank für unsere Schuhsammlung angeschafft und ein Haustierchen haben wir uns auch beim neusten Nekromanten-Sklaven zugelegt. Ich hab es Lurekar getauft. Und da mein armes Drachilein ja zu Hause bleiben musste, hab ich mein Ferienheim „zum silbernen Drachen“ umbenannt.
Faszinierend, es scheint tatsächlich so was wie Abendrot eingesetzt zu haben.
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Orobas-Fjorde in Rivellon, Erdenzeit 08.08.2009
Ja, so eine Hauseinrichtung macht Spaß, aber eigentlich mache ich ja Urlaub und deswegen überlegte ich, was man wohl als Nächstes besichtigen könnte.
Da kam mir der Zufall zu Hilfe. Ich blätterte ziemlich gelangweilt in einer Fachzeitschrift für Nekromantie beim Frühstück – ich gestehe, es gab doch wieder Goblins, konnte einfach nicht widerstehen, Marian wird es schon nicht übel nehmen, hoffe ich? –da stolpere ich über eine Anzeige, aus der ich erfahre, dass unser verschollener Barnabus hier ein kleines Geschäft eröffnet hat. Da wandert das Kerlchen einfach so aus und sagt es keinem. Oder hat er es nur mir nicht gesagt? Nö, kann nicht sein. Als würde ich jemals jemandem auf die Nerven fallen und er deswegen absichtlich nicht seine Adresse hinterlassen. Ich hab dann auch gleich mal auf ein Pläuschchen vorbeigeschaut. War echt ein netter Nachmittag und Barnabus hat mir auch noch ein wenig guten Lesestoff mitgegeben.
Anschließend habe ich bei einem kleinen Abendrundflug ein sonderbares Gewölbe gefunden. Hab einfach mal neugierig reingeschaut, aber das hätte ich wohl besser sein gelassen. Da ist nämlich unser guter Ragon abgestiegen und kaum hat der mich gesehen, da quatscht der mich doch gleich dumm von der Seite an. Und wenn Ragon mal loslegt...
Na ja, vielleicht hab ich ihm schlussendlich doch ein wenig zu unsanft den Mund gestopft, aber mit ein paar von Tuts Bandagen wird er schon wieder zusammenhalten. Die Zunge habe ich allerdings vorsichtshalber mal versteckt, dann haben wir wenigstens ein paar Tage Ruhe, bevor er sie wiederfindet. Ach, es ist immer wieder schön, etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn danach eine tödliche Stille herrscht.
Tja, und die Abenddämmerung war wohl das Morgenrot. Nüschts mit Mond und Sternenglanz, wieder nur die olle Sonne, die vom Himmel strahlt, bäh.
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Orobas-Fjorde in Rivellon, Erdenzeit 09.08.2009
Nachdem mir die Fjorde schon am Vortag so gefallen hatten, bin ich heute noch mal hin. Hab mich einer Ausflugsgruppe zum Freizeitpark Wolkenkuckucksheim angeschlossen. War ziemlich überrascht, als ich mir die Werbebroschüre durchgelesen habe. Hat doch der Stonie sich dort selbständig gemacht. Kein Wunder, dass der sich in letzter Zeit kaum in Larianien blicken gelassen hat, so ein Park macht bestimmt ganz schön viel Arbeit.
Hab mich prächtig amüsiert dort. Die Drachenachterbahn ist echt klasse. „Hau den Magierturm“ ist zwar ein oller Klassiker, macht aber trotzdem Spaß. Und Katapulte kaputt schießen kann ich klasse, da hab ich glatt den Hauptgewinn, so ne olle, komplette Blechbüchse, die ich Palahn mitbringe, abgesahnt. Nach der doch eher öden Geisterbahn machte ich mich zu einer weiteren Attraktion auf „dem schwarze Ring Dancer“ als ich Xanlosch über den Weg lief. Da sich auch Xan hier im Urlaub ein neues Haustier, und ebenfalls eine Kreatur, zugelegt hatte, kamen wir schnell ins Fachsimpeln.
Ich muss sagen, so ein Tier tut dem Zwerg arg gut. Ist zwar ein bisschen peinlich, dass es ihm den Bart abgeknabbert hat, aber bis der sich in Larianien wieder blicken lässt, ist der bestimmt nachgewachsen, und wenn nicht, kann Buad sicher mit einer Tinktur helfen. Der Xan war so stolz, der wirkte glatt einen Meter größer, und dass er nicht oft badet, merkte man da auch nicht mehr, das Vieh stank nämlich doppelt so schlimm.
Nachdem ich mich, bzw. mein Schwert, dann endlich von Xan losreißen konnte, wollte ich doch mal schauen, ob ich den alten Stonie nicht auftreiben konnte. War gar nicht so einfach, sich in die Bereiche zu schmuggeln, wo „Zutritt verboten“ dranstand. Aber endlich stand ich ihm gegenüber.
Er hat sich dann erst mal schüchtern im Hintergurnd gehalten, während ich mit seinen Managern eine Party feierte, aber dann hat er doch mitgemacht und wir haben so richtig Spaß gehabt. Ach, es ist immer wieder schön, etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn es dabei so richtig feuchtfröhlichblutig zugeht. Zwar hab ich mir etwas angesäuselt von Stonie so eine Billigkopie des „einen Ringes“ aufschwatzen lassen, aber wenn der Stone das nächste Mal in der Blutbank Hirschbraten bestellt, dann servier ich ihm einfach Impbraten. Das dumme Gesicht, dass er dann garantiert macht, entschädigt für vieles. Ach, es ist immer wieder schön, etwas Gutes zu tun, auch wenn man darauf noch warten muss.
Auch heute, ekliger Sonnenschein. Mit dem Wetter hab ich echt Pech. Aber zumindest in Stonies Park herrschte ein angenehmes Dämmerlicht.
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Joined: Mar 2003
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Köstlich, einfach köstlich!
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Joined: Mar 2003
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Köstlich, einfach köstlich! Ja ja - das behauptest Du immer von allem, was Du so zusammenpanscht.  Aber was den Reisebericht angeht, so muss ich sagen: Köstlich, einfach köstlich!
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Joined: Mar 2003
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Sehr schöne Reiseberichte !  Ich muß mich anstrengen, das nicht zu lesen, da ich diese "Köstlichkeiten" auch mal selbst erleben will !
When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it. --Dilbert cartoon
"Interplay.some zombiefied unlife thing going on there" - skavenhorde at RPGWatch
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Eine wunderschöne Ansichtskarte mit einem Goldadermotiv, landet im virtuellen Briefkasten:
Ihre Massigkeit Ddraigfyre de Drochnathair Hoffentlich gut versorgt in seinem Hort In Larianien, hinter dem Sumpf an den rumliegenden Blechbüchsen mit Pieksern in der Hand links in der dunklen Höhle (keine Sorge, Herr Postbote, der beißt bestimmt nicht, ganz sicher! Seh ich aus, als würd ich lügen?)
Mein liebes Eidechschen,
ganz liebe Grüße aus Rivellon sende ich dir. Ich muss hier oft an dich denken und sammle auch viele kleine Glitzerandenken für dich.
Letztens habe ich einen Nekromanten getroffen, der ein großer Fan von dir ist, leider hatte er so seine Probleme, sich an die korrekte Art zu erinnern, wie du heißt, kannst du dir das vorstellen? Dabei hast du einen so eindrucksvollen Namen.
Ich hoffe, der Lurker kümmert sich gut um dich. Ansonsten darfst du ruhig ein bisschen unter seinen vier Buchstaben zündeln. Bei der guten Alix habe ich übrigens einen kleinen Vorrat Kekse für dich in Auftrag gegeben, für alle Fälle, damit du mir nicht vom Fleisch fällst.
Liebe Grüße und einen dicken Knuddler
Namara
Last edited by Namara; 30/09/09 07:52 PM.
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Joined: Oct 2004
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Eine Postkarte mit einem rivellonischen Galgenmotiv landet im virtuellen Briefkasten:
Schurke Lurker Langfinger Mit Sicherheit wieder anzutreffen, wo er nichts zu suchen hat In Larianien, irgendwo halt, da wo Ärger ist
Hallo alter Schwerenöter,
ich hoffe, du kümmerst dich gut um meinen Drachischatz, ansonsten... Aber ich denke, du weißt, was gut für dich ist.
In den nächsten Tagen wirst du übrigens Besuch von einer gewissen Salome bekommen. Sie war eine Sklaventänzerin in meinem Ferienturm, aber ehrlich, das Weib kann alles, nur Tanzen nicht. Besser, du verzichtest darauf, sie zu einem Tänzchen aufzufordern. Ich denke aber, sie hat sicher andere weibliche Fähigkeiten, die du zu schätzen weißt. Ähm, Kochen und Putzen oder so. Ich habe jedenfalls keine weitere Verwendung für sie und ihre sonderbaren Verrenkungen.
Bis dahin und grüß mir mein Eidechschen
Namara
Last edited by Namara; 30/09/09 07:53 PM.
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Joined: Oct 2004
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Eine Fotoansichtskarte mit Buads-Mühle als Motiv landet im virtuellen Briefkasten.
Frau Alix In der Backstube In Larianien, auf dem Hügel das größte Gebäude, nicht zu verfehlen
Meine Liebe,
schöne Grüße aus Rivellon sende ich dir. Hier in diesem Entwicklungsland wird mir erst klar, wie gut es uns in Larianien geht und was wir für ein Glück haben, eine so fähige Bäckerin und Samariterin bei uns zu haben. Hier gibt es nirgendwo Kuchen oder Kekse. Auch wenn ich ja mehr für die flüssige Nahrung bin, so vermisse ich doch solch kulinarische Genüsse. Kein Wunder, dass hier dann alle so griesgrämig und aggressiv werden. Und dann haben sie nicht einmal nette und gut ausgebildete Krankenschwestern, sondern nur so olle Heiler, die mit ihren Blutegeln angeben. Ist schon schlimm zu sehen, wie rückständig die hier teilweise sind.
Freu mich schon darauf, zu Hause wieder etwas Feines von deinen Backblechen zu bekommen. Vielleicht versuchst du dich ja doch mal an Keksen mit Blutfüllung? Nein? Na gut, Schokokekse sind auch klasse.
Und vergiss nicht meinen kleinen Auftrag für das Eidechschen.
Süße Grüße
Namara
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Joined: Oct 2004
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Eine Puzzlekarte mit einem rivellonischen Blutegel als Motiv landet im virtuellen Briefkasten:
Magus Ragon Quasselus Höchstwahrscheinlich noch bettlägerig Also in Larianien im Magierturm (bitte beim Abliefern nicht wundern, der arme Mann ist stumm und kann sich daher nicht für die Postzustellung bedanken )
Mein lieber Magus,
die besten Genesungswünsche schicke ich dir. Es tut mir echt leid, dass unsere kleine Diskussion so heftig wurde, aber du musst zugeben, um bei dir mal zu Wort zu kommen, und sei es nur, weil man nach einem dreistündigen Vortrag mal zum Häusle mit dem Herzchen in der Tür will, muss man gelegentlich zu unkonventionellen Mitteln greifen. Das kleine Stückchen von dir, das du anscheinend beim Puzzeln übersehen hast, schicke ich dir mit dem Expressdienst Gastropoda zu. Mein Nekromant wird dafür sorgen, dass auch das letzte Teil von dir wieder an die rechte Stelle kommt. Übrigens, diese Narben stehen dir echt gut. Damit wirkst du so richtig (durchgestrichen: gemeingefährlich) gebildet. Ich bin sicher, mit diesem neuen Aussehen wird es so schnell keiner wagen, dich bei deinen Vorträgen zu unterbrechen. Wenn ich es so recht bedenke, du kannst mir wirklich dankbar sein für meine kleine Stilberatung.
Modische Grüße
Namara
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Eine Eilbotschaft auf Hirschhaut landet per Pfeilschusssendung im Metkrug:
Stone Im Wolkenkuckucksheim z. Zt. über Rivellon, obwohl es doch in Larianien viel schmackhafteren Hirsch gibt.
Hallo Stonie,
ich hoffe, du hast dich gut von deinem Kater erholt, mir brummte noch drei Tage der Schädel nach unserer kleinen Feier. Werde sicher irgendwann noch mal vorbeischauen, in deinem Wolkenkuckucksheim. Ist echt ein gelungener Freizeitpark, wenn auch nicht so richtig familientauglich. Bis dahin wünsche ich dir gute Geschäfte, immer einen vollen Krug und gut Hirsch.
Namara
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Eine Kinderpostkarte mit kitschigem Bärchenmotiv landet im virtuellen Briefkasten:
Aleteling Daedalus Unter der Fuchtel von Marian In Larianien, gut beobachtet, auch aus der Ferne
Hallo Bürschchen,
hoffe, du bist gut daheim bei deinen Eltern angekommen und übst dich darin, ein gutes Kind zu sein. Solche Mördervereinigungen sind doch nichts für dich. Denk daran, meine Fledermäuschen habe ihre Sonarwellen überall und mein Nudelholz sitzt nach wie vor locker, aber treffsicher. Also mach deinen Eltern nicht wieder Kummer.
Wenn ich zurückkomme, bringe ich dir die vollständige Buchreihe „Abenteuerlust oder -frust? Ein Leitfaden für Anfänger“ mit. Wenn du den durchgeackert hast, überlegen wir mal, ob du nächstes Jahr alleine nach Hintertupfingen darfst, und wenn du dich gut schlägst, darfst du vielleicht im nächsten Jahrzehnt an einer Jugendreise nach Malle teilnehmen.
Wachsame Grüße
Namara
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Eine unscheinbare Briefsendung mit Selbstzerstörrmechanismus landt im virtuellen Briefkasten:
Herrn Alchimisten Buad Im Labor oder beim Tee In Larianien, da wo es zischt, knallt und dampft
Mein lieber Buad,
nachdem Trümmerfeld unter einer giftigen Gaswolke verschwunden ist, nehme ich mal an, du hast dich rechtzeitig nach Larianien zurückbegeben, um der Strafverfolgung in Rivellon zu entgehen. Diesen Kleingeistern hier ist auch schwer zu erklären, dass es sich doch nur um einen bedauerlichen Unfall handelt, für den du ja überhaupt nichts kannst. Ich meine, jedem kann doch mal das Teewasser überkochen, das kommt bei der besten Hausfrau vor. Vorsichtshalber habe ich aber ein paar Gerüchte gestreut, dass nicht du, sondern ein gewisser Damian schuld sei an der verräucherten Gegend. Mit etwas Glück können wir die hiesigen Behörden, die sich sowieso nicht über die Zuständigkeit einigen können, damit täuschen.
Verschwörerische Grüße
Namara
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Eine Fotopostkarte mit einer Nachtaufnahme von Namara, also eine rein schwarze Ansicht, landet im virtuellen Briefkasten:
Harga Im Schaukelstuhl In Larianien, der ältere Herr mit dem Fotoalbum auf dem Schoß
Lieber Opa Harga,
ich habe hier in den Fjorden einen alten Jugendfreund namens Simeon von dir getroffen und soll dir schöne Grüße ausrichten. Er behauptet, älter zu sein als du, aber das glaub ich ihm nicht. Entweder ist er ein oller Flunkerer oder schon alterssenil. Auf jeden Fall hat er nicht so eine nette virtuelle Familie wie du. Statt in einem bequemen Schaukelstuhl muss er auf einem ungemütlichen und kalten Felsen sitzen.
Gemütliche Grüße von deiner selbst ernannten Forumsenkelin
Namara
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veteran
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OP
veteran
Joined: Oct 2004
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Orobas-Fjorde in Rivellon, Erdenzeit 05.09.2009
Das war ja mal wieder typisch. Da bekomme ich ne Nachricht von Buad zugesteckt, dass er das Land mal kurz verlassen musste, und schwups, rutsch ich durch so ein blödes Zeitloch, ausgelöst von dem verseuchten Zettel, auf dem sie geschrieben steht. Kann ja froh sein, dass es mich nur ein paar Wochen in die Zukunft verfrachtet hat. Ich verstehe ja, dass diese Geschichte mit Trümmerfeld und dem Teewasser Buad ein wenig in Zeitdruck versetzt hat, aber ein wenig mehr Sorgfalt könnte man doch wohl erwarten. Dabei ist dieser giftige Nebel doch gar nicht so arg, es stand ja eh schon kein Stein mehr auf dem anderen.
Nun ja, immerhin habe ich dadurch die Möglichkeit, in meiner Urlaubszeit noch den jährlichen Einzug der Wyvern zu erleben, die zur Sommerzeit in den Fjorden nisten.
Eine Weile sah ich mir das Spektakel an und habe mich dabei köstlich amüsiert, vor allem war nett anzusehen, wie die Wyvern im Schwarm in den Zeppelin reinrasten oder wie sie den Bergsteigertrupp körperweise vom Kletterseil pickten. Davon durstig geworden, machte ich mich auf zum Hafen. In so einer Hafengegend, möchte man meinen, ist ordentlich was los. Aber Pustekuchen, dieser Hafen ist derart öde, nicht mal ne ordentliche Kneipe haben die hier. Ach, ich vermisse meine Blutbank und so langsam fange ich auch an, meine larianischen Pappenheimer zu vermissen.
Allerdings zahlten sich jetzt die Flunkerstunden bei Lurker aus. Habe diesen verblödeten Drachenrittern in ihrer Burg mal einen kleinen Gegenstand abgeflunkert. Der hat denen eh nur Kopfzerbrechen bereitet. Ach, es ist immer wieder schön, etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn es die eigenen Taschen füllt.
Das Wetter ist immer noch ekelig sonnig und so langsam geht mir die Sonnenmilch aus.
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veteran
Joined: Mar 2003
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<---*wedelt Lurker mit Namaras Postkarte vor der Nase herum*Hast Du's gelesen, na, hast Du ?!  Wenn sie mich bei ihrer Rückkehr hier nicht wohlgenährt und rundum glücklich vorfindet, kannst Du schon mal den Tischler rufen. Also Schluss mit den jämmerlichen Sparrationen, wie soll ein ausgewachsener Drache denn von 3 kümmerlichen Ochsen in Biersoße pro Tag satt werden, hä ? Und ich hoffe, Alix beeilt sich mit den Keksen ... <---*packt Namara ein 50 Liter Faß Piz Buin Faktor 500 ein, um es per Expressteleport nach Rivellon zu schicken*Sicher ist sicher. Die ist schon ganz schön lange dort ...
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veteran
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veteran
Joined: Mar 2003
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Ich könnte ihr natürlich eine Sonnenmilch anbieten, die eine deutlich längere Halbwertszeit hat als das übliche Zeugs. Mit einem kleinen Tropfen ist man für Wochen geschützt, und außerdem bekommt die Haut so eine schöne, grüngraue Färbung. Gut, man riecht ein wenig wie ein Zombie (und sieht dank der Hautfärbung auch so aus), aber sonst gibt es praktisch fast keine Nebenwirkungen!
Ich würde es allerdings anonym schicken wollen...
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old hand
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old hand
Joined: Mar 2003
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Ich würde es allerdings anonym schicken wollen... In einer neutralen braunen Papierverpackung?
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veteran
Joined: Mar 2003
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Das ist mir eigentlich egal. Hauptsache, man bringt es nicht mit mir in Verbindung...
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veteran
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veteran
Joined: Apr 2005
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<---*wedelt Lurker mit Namaras Postkarte vor der Nase herum*Hast Du's gelesen, na, hast Du ?!  Wenn sie mich bei ihrer Rückkehr hier nicht wohlgenährt und rundum glücklich vorfindet, kannst Du schon mal den Tischler rufen. Also Schluss mit den jämmerlichen Sparrationen, wie soll ein ausgewachsener Drache denn von 3 kümmerlichen Ochsen in Biersoße pro Tag satt werden, hä ? Und ich hoffe, Alix beeilt sich mit den Keksen ... Wenn du die Leute beim "Umtauschen" deiner Edelsteine nicht so schikanieren würdest, dann könntest du jeden Tag auch eine ganze Rinderherde haben. Hast du dir mal überlegt, was das für ein Aufwand ist, für deine Ernährung zu sorgen? Ich rackere mich Tag für Tag vierzehn Stunden lang für dich ab: - in deinen Hort gehen, die ganzen Sicherheitsmechanismen ausschalten und sich die Taschen voll stopfen (fünfzehn Minuten) - den Hort verlassen und die Sicherheitsmechanismen wieder einschalten, damit du nicht sofort merkst, dass jemand da war (fünf Minuten) - ins Wirtshaus gehen und bei Wein, Weib und Gesang überprüfen, ob Gold und Edelsteine aus deinem Hort auch tatsächlich als Zahlungsmittel anerkannt werden (dreizehn Stunden) - zum Viehzüchter gehen und den kümmerli... äh, den umfangreichen Restbestand an Bargeld zum Kauf von Ochsen verwenden (zehn Minuten) - die Ochsen dazu bringen, dass sie mir zu dir folgen (dreißig Minuten Schwerstarbeit) Was die "Biersoße" angeht: Ich weiß ja, dass deine Geschmacksnerven etwas seltsam sind, aber wenn du die Tiere mit deinem Feuerodem grillst, scheinen sie sich ein letztes Mal zu erleichtern ... Die Tischler arbeiten übrigens schon eine ganze Weile für mich. Wie hast du das rausgekriegt? Wahrscheinlich ist dir der Kahlschlag in den Wäldern aufgefallen ... na ja, ich hoffe, wir erleben das Gerät zur Züchtigung von unartigen Riesendrachen, das sie bauen, noch in Aktion 
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veteran
Joined: Mar 2003
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*** packt ein kleines Paket für Namara und beschriftet es
An Namara Z.Z. Irgendwo in Rivallon Bitte per magischer Post zustellen, die Leute auch ohne Adresse findet.
Liebe Namara, danke für die Grüße. Die Fässer mit Keksen sind gerade fertig ich schaffe sie dann noch ins Wirthaus. Ich höre bei Dir ist viel Sonne? Das klingt ja sehr besorgniserregend. Ich habe in der "Riesenblöd" gelesen eine globale Erwärmung soll kommen, dann wird überall Ödland sein. Normalerweise darf man ja den Zeitungsheinis nicht alles glauben, aber vielleicht haben sie ja ausnahmsweise recht?
Sie schreiben auch ein gewisser Demian steht schon bereit sie zu bekämpfen, na warten wir es ab. Sei aber bitte vorsichtig wenn Du die Erwärmung triffst.
Jedenfall schicke ich Dir hiermit meinen größten Sonnenschirm und eine Kostprobe von meine Keksen. (Ich habe die mit Johannisblutbeeren ausgewählt und einige mit Schokolade.)
Erhole Dich noch gut und trinke nicht so viel Tee!
Alix
*** gibt das Päckchen in der Post ab und maacht sich auf den WEg die Keksfässer zum Wirtshaus zu tragen.
Alixdragon -==(UDIC)==- Der einzige Mensch, der Dir im Weg steht, bist Du.
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veteran
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veteran
Joined: Mar 2003
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Über das "limbische System" (von der Limbus  ) materialisiert sich plötzlich vor der schwer reisenden Vampirin folgende Botschaft: Meine herzallerliebste "Blutfee" Namara, Du fändest mich in der Tat äußerst gerührt  angesichts des Umstandes daß Du es Dir erlaubst an mich zu denken, obschon Du doch gegenwärtig in so weiter Ferne weilst... wenn ich mich denn nur schon hinreichend bewegen könnte!  Leider aber geht es mir noch immer ziemlich "dreckig". Deshalb spare ich mir an dieser Stelle weiteres Geschwalle und gehe gleich "in medias res": Vielen Dank in jedem Fall, daß Du mich das hier auf "schriftlichem" Wege abhandeln läßt. Du hast ganz richtig erahnt, daß meine Artikulation derzeit noch leiiiicht gehemmt ist.  Wie man so hört bist Du gerade schwer auf Achse in ex-larianischen Gefilden.  Da kann ich Dir nur aus vollstem Herzen viel Spaß wünschen. Genieße es!  Um eins möchte ich Dich nur bitten: Achte doch darauf, daß das zeitgenössische Rivellon nicht seiner gänzlichen "Touristenattraktionen" beraubt wird. Der Versand von "exotischer einheimischer Lebendware" an Lurker ist die eine Sache (wenn auch bereis hart an der Grenze  ). Es war immerhin noch recht "human". ![[Linked Image]](http://www.larian.com/forums/images/icons/default/whistle.gif) Aber die Tendenz sonstiger "atmender Objekte Deines unersättlichen Interesses" auf andere Weise einfach so spur- und tropfenlos  zu verschwinden, könnte sich ab einer gewissen auffälligen Rate von "Verflüss...", äh "Verflüchtigten" zu einem echten Problem mit dem rivellonischen "Tourismus-Manager" ForkTong auswachsen - angesichts eines dann leeren "Themenparks".  Wie dem auch sei: Ich wünsche Dir, daß es gegen Ende hin nicht wieder so, ahem, "blutleer" ![[Linked Image]](http://www.larian.com/forums/images/icons/default/shocked.gif) wird, wie bei unserem letzten gemeinsamen Besuch vor über 1000 Jahren oder so.  Ganz besonders bedanken möchte ich mich zum Schluß aber auf alle Fälle noch für den Inhalt Deiner fürsorglichen Expresssendung. Ich übertreibe sicherlich nicht, wenn ich an dieser Stelle auf eins der in unserer "Fünferbande" (Ralf, Alrik, Elgi, Stonie) so beliebten populären Filmzitate zurückgreife und damit feststelle: "Du vervollständigst mich!"   In ewiger Bandagen, äh  , Verbänden, öm ![[Linked Image]](http://www.larian.com/forums/images/icons/default/whistle.gif) , Verbundenheit! Dein Immobilienmak..., ups ![[Linked Image]](http://www.larian.com/forums/images/icons/default/shocked.gif) immobiler Magier Ragon P.S.: Es stand natürlich kaum zu erwarten, daß mit seiner Rückkehr Ruhe um einen gewissen, uns nur allzu bekannten Alchemisten einkehren würde.  Ganz im Gegenteil, hielten die täglichen Katastrophen an seinem Domizil mit unverminderter "Wucht" weiter Einzug.  Eine dieser Gelegenheiten verschafften Deinem jüngsten Schreiben an ihn einen ungeplanten, aber äußerst "erhebenden Freiflug" über Larianien hinweg, so daß ich bei einem kleinen "Zwischenstop" vor meinem Fenster nicht umhin konnte, folgendes Bonmot darauf zu erhaschen - und in Bewunderung zu erstarren  (wenn das denn noch möglich gewesen wäre  ) "Selbstzer-störr-mechanismus"Welch amüsante hintersinnige Wortschöpfung!  Denn in der Tat läßt sich diese Eigenschaft auf nur zu perfekte Weise sowohl mit den Kreationen als auch ihrem Erdenker in Übereinstimmung bringen. ![[Linked Image]](http://www.larian.com/forums/images/icons/default/wihihi.gif) Deine mit spielerischer Leichtigkeit hingezauberten Zeilen an ihn hab ich dann hinterher selbstverständlich... routiniert retourniert. 
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veteran
Joined: Mar 2003
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Endlich komme ich drauf, an was mich Ragons Posts immer erinnern: Pacman !
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veteran
Joined: Mar 2003
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Du meinst diese kleinen Wesen, die fast exakt genauso wie deine Goldstücke in deinem Hort aussehen und ihn möglicherweise sogar inzwischen unterwandert haben ?
When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it. --Dilbert cartoon
"Interplay.some zombiefied unlife thing going on there" - skavenhorde at RPGWatch
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veteran
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veteran
Joined: Mar 2003
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Nö. Die einzigen kleinen Wesen, die unter meinem Hort herumwandern, sind leichtsinnige Zwerge. Aber die tun das nie sehr lange ... 
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OP
veteran
Joined: Oct 2004
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Orobas-Fjorde in Rivellon, Erdenzeit 07.09.2009
Nachdem die Animationsspiele in Trümmerfeld ja nun nicht mehr stattfinden, melde ich mich im örtlichen Touristenbüro von Orobas-Hafen zu einigen kurzweiligen Ausflügen an. Einer Schatzsuche, einer Ostereierrallye, einem Tagesausflug durch einen Biologielehrpfad, einem dörflichen Schützenfest und anderen netten, aber bluttriefenden Vergnügungen. Außerdem buche ich Karten für das örtliche Freilichtmuseum, in dem man neben den Lebensgewohnheiten der Imps noch eine nette Freilichtvorstellung von Ferdinand Raimunds Werk „der Impkönig und der Menschenfeind“ anschauen kann.
Ich mach mich also auf den Weg, nehme vorher noch einen kleinen Umweg zum Banditenlagerimbiss, um den kleinen Hunger zu stillen, und schau mir anschließend in aller Ruhe das Museumsdörfchen an.
Ich wundere mich noch darüber, warum eines der Impzelte dem aufblasbaren Bunker eines gewissen Larianers so ähnlich sieht, als ich Alrik schon auf der Freilichtbühne vor mir sehe. Aus Kostengründen spielt er mal eben beide Hauptrollen im Theaterstück, also sowohl den Impkönig als auch den Menschenfeind, zwei Rollen, die er natürlich sehr überzeugend rüberbringt.
Muss schon sagen, da schlummern verborgene Talente in unserem Herrn Fassbauer. Unser Megastar vereint doch tatsächlich das Talent eines Heinz Waalkes mit dem guten Aussehen eines Otto von Bülow und dem Charme von Vicco Kerkeling mit dem Witz von Hape Erhard. Muss glatt drei Zugaben geben, unser Alrik.
Im Freudentaumel darüber, einen so begnadeten Star persönlich zu kennen, stürme ich in Feierlaune auf die Bühne, drücke, während ich mich zu Alrik durch die Schauspielermenge kämpfe, dort mal einen Imp an mein Herz, lasse den ein oder anderen hochleben, indem ich ihn in die Lüfte werfe und klopfe anderen anerkennend auf die Schultern. Dumm nur, dass ich dabei mal wieder meine übermenschlichen Vampirkräfte unterschätze. Was hinterher noch krauchen kann, wird dann auch noch von der überschwänglichen Zuneigung meines Kreatürchens zermalmt.
Ist mir ja schon ein wenig peinlich, aber so schlimm dann doch nicht. Immerhin ist es eh die letzte Vorstellung für dieses Jahr und so kann Alrik sich ganz in Ruhe neue Schauspieler suchen. Das Publikum will doch schließlich auch mal Frischfleisch auf der Bühne sehen und nicht immer dieselben ollen Gesichter. Gerade Imps sehen doch eh alle gleich aus. So hat er mal die Chance auch andere Kreaturen anzuwerben. Wenn ich es recht bedenke, habe ich Alrik also noch einen Gefallen getan, indem ich ihn vor lästigen und teuren Abfindungen bewahrt habe, die fällig würden, wenn er die verbrauchten Schauspieler kündigen wollte. Ach, es ist immer wieder schön, etwas Gutes zu tun, vor allem, wenn es einen selber gut dastehen lässt.
Wie Alrik so ist, nimmt er es mir natürlich auch nicht übel, ein wenig übers Ziel hinausgeschossen zu sein. Nein, der gutherzige Alrik schenkt mir doch glatt noch ein von ihm signiertes Buch aus seiner eigenen Feder, das gerade in Rivellon auf den Markt gekommen ist und in dem er die tiefgründigen Erkenntnisse niedergeschrieben hat, die er über die menschliche Natur gewonnen hat. Den Titel finde ich allerdings etwas sonderbar „Dreckie für Anfänger“, weiß ja nicht, ob sich das so gut verkauft. Auch dem Inhalt ist schwer zu folgen, ist eben typischer Alrik-Stil, derart Tiefgründigem kann nun mal nicht jeder Normalgeistige folgen.
Aber wenn das mit der Schauspielkarriere weiter so gut klappt, ist der Schmöker sicher bald, da handsigniert, ein Vermögen unter seinen Fans wert. Blöd nur, dass der Kerl so eine Sauklaue hat. Ich hab ihm gesagt, er soll „für meinen liebsten Fan Namara“ schreiben, aber das liest sich eher wie „auf Nimmerwiedersehen, du Schnepfe“, nicht dass Alrik jemals Derartiges schreiben würde, nicht mal, wenn man wie ich das Volk killt, das ihn zum König erhoben hat.
Das Wetter ist immer noch ekelhaft. Ich habe bereits vom Sonnenlicht gerötete Augen und einen juckenden Ascheausschlag an einigen Stellen meines Körpers. Werde erst mal zusehen, dass ich eine Weile ins Dunkel komme, ich fürchte, ich hab bereits einen Sonnenstich. Sehe schon Nachrichten vom Quasselmagus vor mir flimmern. Muss dringend zusehen, dass ich einen Laden finde, der Sonnencreme verkauft. Zur Not tut es ja auch Schuhcreme oder Teer, Hauptsache sonnenundurchlässig.
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veteran
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OP
veteran
Joined: Oct 2004
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Eine Postkarte mit dem Staatsschatz von Rivellon landet im virtuellen Briefkasten:
Mein liebes Eidechschen,
ich hab mir ein kleines Ferientürmchen gekauft und es „zum silbernen Drachen“ getauft. Ein wirklich schnuckeliges Türmchen, groß genug sogar für einen Drachen, mit Startflugrampen, Gärten zur Erholung, einem gemütlichen Lavabad und genügend Platz für ganz viele Einmachgläser. Auch genügend fleißiges Sklavenpersonal ist vorhanden. Wenn ich das nächste Mal herkomme, werde ich dich mal mitnehmen. Dir wird es hier bestimmt gefallen, viel Platz zum Herumfliegen, viel Klunkerkram, ein paar sehr kluge Menschen, die Drachen quasi anbeten – gut, es gibt da auch andere, aber die sind gut zum Spielen geeignet - und eine Menge Dinge zum drüber Meckern. Irgendwie werden wir es schon drehen können, mit genügend Klimperkram, dass du diese leidlichen Zollbestimmungen umgehen kannst, und nicht erst zwei Wochen in Quarantäne musst, bevor du einreisen kannst.
Guck nicht zu viel Fernsehen, ansonsten bekommst du eckige Augen und das steht dir nicht.
Liebe Grüße und einen ganz dicken Knuddler
Namara
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OP
veteran
Joined: Oct 2004
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Eine Motivpostkarte mit den Orobas-Fjorden bei Sonnenaufgang landet im virtuellen Briefkasten.
Herrn Alrik Fassbauer Irgendwo In Larianien, einfach durchfragen
Mein lieber Alrik,
ich bin immer noch erstaunt, was für ein Bühnengenie in dir verborgen ist. Ich hoffe, du hattest Erfolg bei der Suche nach neuen Schauspielern für dein Freilichttheater.
Hast du eigentlich schon einen Manager? Der Lurker wäre sicher daran interessiert, dich zu vertreten. Und der gute Elgi würde sich bestimmt freuen, wenn er das Merchandising für dich übernehmen kann. Ein Star von Heute braucht so was. Und in der Blutbank könnten wir doch mal einen Fanabend abhalten mit Signaturstunde. Das würde (durchgestrichen: meine Einnahmen) deine Bekanntheit sicher noch fördern.
Dein Buch hat einen Ehrenplatz bei mir erhalten. Es hat sozusagen eine tragende Rolle, es trägt nämlich dazu bei, dass mein Schreibtisch nicht mehr wackelt. Du hast nicht zufällig noch eine Taschenbuchausgabe? Ich hab da so ein Regalproblem. Ist wirklich nett von dir, mir das schenken zu wollen, tust du doch, oder? Und vergiss nicht, es zu signieren.
Toi, toi, toi
Namara
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OP
veteran
Joined: Oct 2004
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Eine Postkarte mit einem dicken Goldklumpen darauf landet im virtuellen Briefkasten.
Herrn Xanlosch Neben dem Bierfass Schauen Sie doch einfach mal nach unten
Mein lieber Xan,
als ich heute im Fachhandel der modernen Kreatur nach ein wenig Luxuszubehör für mein neues Haustierchen suchte, konnte ich nicht widerstehen, auch ein paar Kleinigkeiten aus dem Sonderangebot für deinen neuen Liebling mitzunehmen.
Diese tizianrot lackierten Klauen sind doch wirklich allerliebst und dass es sechs statt fünf Klauen sind, das ist doch eher vorteilhaft, findest du nicht auch? Na gut, es sind zwei linke Klauen, aber da es noch zwei rechte Füße umsonst dazugab, gleicht sich das wieder aus. Die Füße haben sogar eine Extrasohle, die sogar auf sehr rutschigem Untergrund haftet. Sie ist auch rein biologisch von der Marke „Hühneraugen für Jedermann“. Und dieser wunderschöne, mumifizierte Dunkelelfenkopf ist wahrlich eine Rarität. Dass jemand versehentlich das Parfüm „sehr toter Fisch“ darüber ausgegossen hat, fällt doch gar nicht auf. Man muss doch schon sehr gute Geruchsnerven haben, wenn man diesen Hauch von Gestank noch wahrnehmen will, also ein Zwerg kann da doch gar kein Problem mit haben.
Deine Kreatur wird mit diesen Zusatzausstattungen sicher noch lieblicher aussehen. Wir müssen uns dann mal zum gemeinsamen Gassigehen treffen, wenn ich wieder im Lande bin.
Liebe Grüße
Namara
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