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#359851 17/02/09 11:25 AM
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Ist schon bekannt, welcher Kopierschutz bei div2 angewendet wird?

Rei #359852 17/02/09 11:52 AM
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Soweit ich weiß, noch nicht, Rei. Aber hier sollte ja mal der Publisher und sein Web-Team mal reinschauen und dir die Frage beantworten.

Ich hoffe mal nicht, dass der Kopierschutz genommen wird, der x Wochen vor Goldmaster-Release am heftigsten im Netz wegen Problemen / Unverträglichkeit / Online-Zwangsregistrierung kritisiert wird. Nochmal so eine Odyssee mit StarForce werde ich bei aller Liebe zu den Larian Studios mir nicht antun.


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Xanlosch #359853 17/02/09 12:26 PM
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Hallo zusammen,

was heißt denn hier "mal reinschauen"? wink
Ich bin immer da *diabolisch grinst*...

Im Ernst:
Ich werde mal anfragen, welchen Kopierschutz div2 bekommen wird.
Sobald ich eine offizielle Antwort habe, erfahrt ihr es sofort.


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Xanlosch #359855 17/02/09 03:21 PM
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Originally Posted by Xanlosch
Ich hoffe mal nicht, dass der Kopierschutz genommen wird, der x Wochen vor Goldmaster-Release am heftigsten im Netz wegen Problemen / Unverträglichkeit / Online-Zwangsregistrierung kritisiert wird. Nochmal so eine Odyssee mit StarForce werde ich bei aller Liebe zu den Larian Studios mir nicht antun.

Die Securom-Kacke bei Drakensang war auch sehr bescheiden. Das bettet sich (mittlerweile?) genauso ins System ein. Da darf man nicht mal mehr nen Rechtsklick aufm Windows-Desktop machen. (Ja, ich verallgemeinere meine Erfahrungen.)

Ich hoffe ja immer noch darauf, dass irgendwer sich mal traut, ein Spiel ohne Kopierschutz zu veröffentlichen...

Edit: Aber das geht vermutlich nur mit einem Publisher, der keine Aktionäre bedienen muss... rolleyes

Last edited by Boneman; 17/02/09 03:24 PM.
Boneman #359857 17/02/09 03:22 PM
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Das mit dem Rechtsklick war glaube ich ein Bug, der inzwischen gefixt sein dürfte ?


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Na und? wink

Boneman #359860 17/02/09 03:29 PM
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"Edna bricht aus" ist ohne Kopierschutz veröffentlicht worden. up

Rei #359870 17/02/09 07:45 PM
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Wir sammeln gerne mit euch zusammen Vorschläge und Stimmen bzgl. des Kopierschutzes.
Ein persönliches Wort dazu: SecuROM ist besser, als sein Ruf. Es ist richtig, dass es mit den früheren Versionen von SecuROM zu Problemen kommen konnte, dies sollte jedoch inzwischen nicht mehr auftreten.

Haevion #359872 17/02/09 07:56 PM
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Tja, von mir aus gerne kann ein Kopierschutz dabei sein, solange ich auch die Möglichkeit hab, div2 auf nen alternativen System (bspw. Linux+Wine) oder auf meinem Entwickler-System, wo ein systemnaher Debugger installiert ist.

So ein altmodisches Kopierschutz-Systeme mit Buch, unkopierbarer Folie und nem schönen Quiz wirds ja nicht geben oder?


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Xanlosch #359875 17/02/09 08:05 PM
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Am liebsten gar keinen Kopierschutz. Werden doch eh schon vor dem Release geknackt.
Und wenn doch, dann bitte keinen bösen, der sich ins System eingräbt, oder man online sein muß (und sei es nur wegen einer Aktivierung) oder gar eine Beschränkung der Installationen. Denn mit solchen Maßnahmen wird nur der ehrliche Käufer schikaniert.

Rei #359878 17/02/09 09:05 PM
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An sich find ich das System aus Drakensang ja ganz lustig. Crack benutzt? Tja, fehlt halt ein storyrelevanter Charakter. laugh
Von Zwangs-Onlineaktivierungen, oder gar Konektivität während man spielt, halte ich auch nichts. Gegen Aktivierung an sich hab ich nichts, solange man sie auch telefonisch durchführen kann (wie bei Earth 2160 z.B.). Auch wenn es seltsam klingt, nicht jeder hat einen Internetanschluss oder will seine Daddelkiste ans Netz hängen.

Um einen wie auch immer gearteten Mechanismus wird (will?) man wohl nicht herumkommen, auch wenn eine Kopierschutzfreiheit wünschenswert wäre. Naja, man wird ja noch träumen dürfen. ^^

Aus meiner Sicht ideal wäre eine einmalige Aktivierung (telefonisch/per Internet) und das wars dann. Kein CD-Check, keine Datenspionage, keine Installations-/Aktivierungsbeschränkung.



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AlphaZen #359880 17/02/09 09:22 PM
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Die mieseste Schikane in Sachen Kopierschutz ist meiner Meinung nach, die Geschichte, die derzeit bei EA läuft. Ein Spiel kann 5 x registriert werden und dann war's das. Danach nur noch über den Firmenservice, der einem vermutlich Löcher in den Bauch fragt, warum man denn seine Aktivierungen alle schon aufgebraucht hat.

Ich kann durchaus verstehen, dass Softwarefirmen ihre Produkte schützen wollen, da ihnen ansonsten Geld verloren geht. Aber das auf den Rücken der ehrlichen Käufer auszutragen ist wirklich eine ganz miese Methode.

Rätselscheiben, Folien, Bilder in Handbüchern - das alles klingt vielleicht etwas albern, aber immerhin wären solche Sicherheitsabfragen, die man ja als Rätseleinlage ins Spiel mit einbauen könnte, eine Alternative, die den ehrlichen Käufer nicht mit den schwarzen Schafen auf eine Stufe stellt.
Denkbar wäre doch auch eine Landkarte mit Ortsangaben in einer Fantasie-Schrift (Beispiel Ultima) anhand derer dann eine Sicherheitsabfrage kommt.

Nur mal nochmal was zu EA. Masseffect von Bioware hätte mich zwar durchaus interessiert, aber alleine schon wegen der verallgemeinerten Kriminalisierung aller Interessenten des Spiels weigere ich mich, dafür auch noch Geld auszugeben. Dann spiele ich das Game eben nicht.


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Palahn #359941 19/02/09 03:38 AM
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Das Problem ist es, in Sachen Kopierschutz einen für alle akzeptablen Konsens zu finden. Die alten Rätselscheiben, bzw. Register, die man in einer bestimmten Zeile auslesen musste waren auch nicht wirklich sicher. Es gab nur eine bestimmte Anzahl an möglichen Kombinationen, die schon damals ihre Runde machten. So war es zumindest beim C64 - ohgott, ist das lange her. *versteckt schnell die Datasetten* laugh

Zudem gibt es mehrere Versionen von SecuROM. In der neuesten (allgemeinen) Version wird der Service (also der Hintergrunddienst), soweit mir bekannt, nicht mehr zwingend benötigt, die Shell-Extension Probleme (also die Sache mit dem Rechtsklick) gehört der Vergangenheit an.

Haevion #359942 19/02/09 06:08 AM
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Spielersicht:
Meiner Meinung nach ist der Kopierschutz der Beste, den der Spieler sogut wie nicht mitbekommt und ihm keine Stolpersteine in den Weg legt. Das man heute -leider- nicht ohne Kopierschutz auskommt, muss man ja leider hinnehmen. Dann sind aber im vorhin allgemeine und aussagekräftige Informationen über den verwendeten Kopierschutz unumgänglich. Wenn man ein gutes Werbeteam für den Kopierschutz hat, dann kommt dieser auch "gut" bei den Kunden an - aber dies ist in sehr, sehr vielen Fällen einfach ein Wunschtraum und für den Spieler der Alptraum schlechthin.

restliche Sicht:
Ein Spiel ist auch nur ein Stückchen Software. Software ist per Definition veränderbar. Basta!
Sobald ein Stück Code die heiligen Hallen einer Softwareschmiede verlassen hat, ist es verformbar. Daran kann selbst der beste Schutz nichts ändern. Wenn man dies nicht will, dann sollte man seinen entwickelten Code einfach bei sich behalten. Am besten noch in nen Safe einschließen, diesen Safe in ein ausrangierten Bergwerksstollen schaffen und dann den Bergwerksstollen am besten fachmännisch verschließen.
Wenn man seine Software dennoch veröffentlichen muss bzw. will, dann kann man diese sehr gut schützen, was aber in der Vergangenheit mehr zu Problemen auf Anwenderseite geführt hat oder nicht so stark zu schützen, was dazu führt, dass der Kopierschutz eher geknackt wird. Das letzteres nicht so bombig bei allen Beteiligten der Software einschlägt, kann man dann auch wieder hören / lesen.


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Haevion #359979 19/02/09 11:27 PM
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Originally Posted by Haevion
Die alten Rätselscheiben, bzw. Register, die man in einer bestimmten Zeile auslesen musste waren auch nicht wirklich sicher. Es gab nur eine bestimmte Anzahl an möglichen Kombinationen, die schon damals ihre Runde machten. So war es zumindest beim C64 - ohgott, ist das lange her. *versteckt schnell die Datasetten* laugh


Cracks werden immer einen Weg finden. Der Kampf gegen Cracker, die Kopierschütze knacken, ist wie der Kampf gegen ... wie bei Hase & Igel.

Das Problem dabei ist, einen Kopierschutz zu haben, der lange genug hält. Wie ein Bunker, der lange genug hält, vbis er überrannt wird.

Dem Otto Normalverbraucher dagegen könnte ein Codewheel schon ausreichen. Besser noch, wenn das Ergebnis möglichst lustig ist ! Denn dann macht das Codewheel auch noch Spaß ! Das können die Benutzer von gecrackter Software dann nicht nachvollziehen, da sie eben kein Codewheel haben ...

Monkey Island hatte so ein Codewheel. Aus Gesichtspartien wurden lustige neue Kombinationen möglich.

Für uns mag das vielleicht langweilig sein, aber für Otto Normalverbraucher ergibt das vielleicht einen Zusazuspaß.

Interessant auch die Reisebeschreibung zu einem King's Quest-Teil: Es las sich wie ein kleiner Roman, enthielt aber Sachen, die definitiv dazu da waren, einen Kopierschutz darzustellen. Dadurch hat der "Roman" einen Zusatznutzen, der den Usern von gecrackter Software vorenthalten bleibt.

Mein ganz persönliches Konzept ist, ein Spiel so mit Mehrwert aufzuwerten, daß es auch in kopiergeschützter Form begehrenswert erscheint.

Leider hat niemand in der Indistrie dieses "Mehrwert-Prinzip" verstanden, denn Computerspiele sind in billige Wegwerf-DVD-Hüllen ausgelagert worden, oft mit mehreren CDs unsensibel in EINEr Verpackung aufeinandergepreßt. (Zum Glück gibt es inzwischen DVDs.)

Wer sich einmal alte Originale wie Laura Bow 2 anschaut, der wird aus dem Staunen vor soviel Detailverliebtheit kaum rauskommen (bei mir war das jedenfalls der Fall, aber ich gehöre eh zur Minderheit).

Meine überzeugung ist, daß wie es ähnlich machen müssen, wie Läden, die gerne gegenüber Discountern bestehen möchten:

Über den Preis und daher auch das Billig-Image wird niemand einen Discounter schlagen können. Aldi und Lidl und wie sie alle heißen sind in diesem Segment schlichtweg unschlagbar.

Nein, wer sie schlagen will, muß über den Service gehen.

Ich habe es selbst beobachtet: Neben einem etwa 10-15 Jahre bestehenden Kaiser's-Laden wurde vor wenigen Jahren keine 100 Meter weg ein Aldi eröffnet.

Klar, zu wem die Leute zuerst strömten.

Die Kaiser's-Leute haben in meinen Agen das Einzig Richtiuge gemacht: Den Laden vollständig umgebaut.

Der Kaiser's-Laden ist nun kein Lebensmittelladen mehr. Er ist ein Service-Laden geworden !
Wenn ich da rein gehe, fühle ich mich augenblicklich wohl. Der Laden sie so aus, als sei er mit Liebe dekoriert worden. (Und umgebaut auch.)

Wenn ich dann anschließend zum Aldi gehe, dann merke ich erst, wie kalt, sachlich und seelenlos der Discounter in Wirklichkeit ist. Er hat niedrige Preise, aber sonst nichts, keine Seele, keine Liebe, keinen Service, kein gar nichts. Kalt und rational. Kein Gefühl.

Der Kaiser's-Laden dagegen setzt voll auf das Gefühl und ist sozusagen ein [i]Wohlfühl-Laden[7I] geworden. Ja, das geht. Ich fühle mich instantly wohl und behaglich, wenn ich da reingehe, seit dem letzten Umbau.

So, und nun ratet mal, wessen Parkplätze immer brechend voll sind ?



Ähnliches muß meiner Ansicht nach auch für Software und Computerspiele im Speziellen gelten: Service ! Das Schlagwort "we really do care" darf keine leetre Worthülse sein ! Die Menschen müssen sich auifgehoben und als Kunden ernstgenommen fühlen ! Es muß Mehrwert her !!

Das ist meine Ansicht zu dieser Problematik. Ein Computerspiel darf kein bloßes indistrielles Wegwerfprodukt sein, es muß Mehrwet haben ! Wert, der das Spiel zu etwas macht, das man gerne noch 20 Jahre behalten möchte ! Wie bei den Collector's Editions !

Deshalb bin ich der Ansicht, daß Computerspiele etwas haben müssen, daß sie begehrenswert macht - gekauft ! Nicht gecrackt !






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Das Problem ist, daß der Vergleich zwischen Gourmet-Laden/Discounter und Nacktes Spiel/Spiel mit Mehrwert nicht zieht.

Normalerweise ist es so, daß der, der ein Spiel mit diesem ominösen Mehrwert kaufen würde, tendenziell sowieso das Spiel kauft. Und dann ist die Geschichte schon erledigt.

Aber wer in einen Gourmet-Laden geht, kann auch gleich danach zum Aldi - und das jeden Tag. Davon haben beide Läden etwas. Zumal die Aussage, daß Aldi z.B. keinen Service hat, eine gewagte Theorie darstellt. So hast du z.B. bei Elektrowaren und anderen Produkten ein vierwöchiges Rückgaberecht - versuch das mal in einem tollen Lande, der auf Service setzt. Darüber hinaus stellt sich da die Frage: Warum soll ich für alltägliche Produkte, die bei Aldi günstiger als bei Karstadt sind und für die ich sicher keinen Service brauche, deutlich mehr ausgeben? Beispiel: Räucherlachs. Der ist bei Aldi gut und unterscheidet sich nicht nennenswert vom normalen Räucherlachs in teureren Märkten (wenn man nicht gerade 30 Euro für eine Handvoll Fisch ausgibt).

Kurz gesagt: Bei Gourmet und Discount kann man schön mischen und alle haben was davon. Das geht bei Spielen normalerweise nicht.

Abgesehen davon stimmt die Binsenweisheit natürlich auch hier: JEDER Kopierschutz kann geknackt werden und ist auch schon geknackt. Heutzutage geht die Gefahr nicht von Privatkäufern aus, die dann dem Nachbarn oder den Verwandten das Spiel geschwind kopieren würden - da würde ein Kopierschutz Sinn machen, denn es ist davon auszugehen, daß nicht jeder einfach so mal ein geschütztes Spiel kopieren kann.

Aber mittlerweile geht das doch alles übers Internet - und da findet man irgendwann jedes Spiel, selbst wenn es nur als Clone ist, bei dem man etwas tricksen muß. Daher schützt ein Kopierschutz meiner Meinung nicht so stark wie gemeinhi angenommen wird. Im Gegenteil, das erwähnte Edna-Spiel kam nicht zuletzt wegen des fehlenden Kopierschutzes in die Medien!

Demzufolge ist der normale Kopierschutz nichts als Schikane für den kaufenden Kunden - ausgeklügelte Maßnahmen, die ins Spiel eingebunden sind, wie hier geschwärmt wird, sind eher utopisch und damit sowieso keine Option.

Daher wäre meine Meinung eine sehr einfache: Verzicht auf den Kopierschutz und offensiver Umgang in den Medien hinsichtliches dieses Verzichts. Das generiert positive Berichterstattung und das hilft evtl. mehr als Geld für einen Kopierschutz auszugeben, der dann vielleicht doch wieder Probleme bereitet und damit für negative PR sorgt.


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
elgi #360015 20/02/09 08:48 PM
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Ich habe ja DIE Idee gerade, was wohl der beste Kopierschutz sein könnte. Wie wäre es denn, wenn einem Spiel ein Nichtprogrammierbarer (und somit auch nicht kopierbarer) USB Stick beiliegt, den man während des Spiels in einem der USB Anschlüsse stecken haben muss? Auf diesem sind irgendwelche Dateien gespeichert, die das Spiel regelmäßig abfragt, die aber sonst nicht ausgelesen werden können.

ZACK!

Aus ist es mit den Raubkopien, zwangsanmeldungen und allen möglichen Schikanen. Spiel installiert, Stick rein und fertig. Wer den Stick nicht hat, kann sich das Game so oft kopieren, wie er will. Ohne Stick läuft nix.

Gegen eine geringe Gewinnbeteiligung darf diese Idee gerne weiter verwendet werden. wink


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Palahn #360016 20/02/09 09:27 PM
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Die Idee des (USB-)Dongles ist leider nichts Neues. So sind z.B. gewisse Anwenderprogramme (wie z.B. Audio-Software) mit solchen Dongles geschützt - abgesehen vom erhöhten Preis für diesen Kopierschutz ist natürlich auch das nicht per se unknackbar. Das Problem ist doch immer das gleiche: Im Endeffekt muß alles programmiert und gespeichert werden. Selbst wenn du z.B. die Daten auf dem Stick unknackbar verschlüsselst, kann man immer noch das Spiel an sich dergestalt ändern, daß erst gar nicht mehr nachgefragt wird... nur mal so als Beispiel für eine Möglichkeit.


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elgi #360024 22/02/09 10:20 AM
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Es sei denn, es sind Daten auf dem Stick, die für das Spiel an sich unbedingt erforderlich sind. Vielleicht Dialogdateien, das angewandte Regelwerk oder etwas in der Art.

Natürlich kann man alles mögliche knacken, aber die Sache ist doch mittlerweile die, dass man bei den aktuellen Kopierschutzprogrammen schnell den Eindruck gewinnt, dass der Käufer bestraft wird, nicht der, der sich einen Crack besorgt.

Meiner Meinung nach sollte dieses ganze Kopierschutzsystem irgendwie in der Art umgestellt werden, dass es für den Käufer eine Art Belohnung gibt. Meinetwegen kann es ja Onlineaktivierungen geben. Aber dann sollte der Nutzer vielleicht auch einen Bonus erhalten. Vielleicht einen Gegenstand für's Spiel oder sowas.


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Palahn #360032 22/02/09 05:34 PM
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Am besten wäre aus meiner Sicht der Online Keyabgleich bzw. Aktivierung. Aber alles komplett OHNE DRM und am besten auch danach ohne die nervige DVD Abfrage im Laufwerk. Das wäre fair für beide Parteien: ehrliche Käufer und Publisher.

Ach ja, an so Dinge wie Limitierung der Anzahl an Installtionen/Aktivierungen sollte man lieber erst garnicht denken.

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