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#205457 22/03/04 06:47 AM
Joined: Nov 2003
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Stone Offline OP
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Kalter Wind zog ber die Hgelkette, es waren keine besonders groen Hgel und sie hatten noch nicht einmal einen Namen. Zumindest keinen der in der Welt bekannt gewesen wre. Die Bauern der Umgebung nannten sie Goblinsquell.
Der Name brachte Stone zum Lachen, hier waren keinen Goblins und auch keine Quellen. Er fragte sich im inneren was Er hier eigentlich wollte und ob Er nicht dem dummen Geschwtz eines sterbenden alten narren aufgesessen sei. Und in der selben Sekunde schalt Er sich fr seine lieblosen Gedanken an den Mann der sein Mentor in all den Jahren gewesen war.
Ferrwar, ein groer Magier, hatte Stone bei sich aufgenommen. Seine Eltern hatten sich an den Magier gewand um Stone zu verkaufen, das war ja auch Ihr recht, obwohl es in der Gesellschaft verpnt war mit dem eigenen Fleisch zu handeln.
Der Magier indes war ein gndiger Mann und weise. Er wusste das Stone bei solchen Eltern nicht gut aufgehoben war und so lies Er sich auf den Handel ein. Hinzu kam das Ferrwar einen Nachfolger brauchte, einen Nachfolger der ihn wrdig ersetzen konnte, wenn die zeit gekommen wre. Und da die Magie immer sein ganzes leben in Anspruch genommen hatte gab es niemanden mit dem Er htte ein Kind zeugen knnen.
Ferrwar hatte vor Stone zum Magier auszubilden, doch schon bald zeigte sich das Stone ber keinerlei Talente in der Magie verfgte. Und doch lies Ferrwar seine Enttuschung nicht an Stone aus, sondern erzog Ihn mit viel Liebe und lehrte Ihn wenigstens die theoretischen Seiten der Magie. Und Er schickte Stone zu den Wachen der Stadt damit Er dort die Kriegskunst erlernen knne.
Stone erinnerte sich an all das gute das Ferrwar Ihm gegeben hatte und wie dachte er jetzt ber Ihn. Es war erst ein paar Wochen her das Ferrwar Ihn hatte zu sich bestellt, Stone mittlerweile ein Mann der seinen Dienst bei den Htern der Gerechtigkeit aufgenommen hatte, zgerte keine Sekunde. Noch nie hatte Ferrwar Ihn rufen lassen, immer war Zeit bis Stone von alleine gekommen war, es musste also wirklich dringend sein.
Stone erreichte das Anwesen auf dem Er dank Ferrwar leben durfte und fand Ferrwar wie blich in seinem Studierzimmer. Ein heller Raum, ordentlich aufgerumt und nur wenige magische Artefakte zierten ihn. Stone wusste das Ferrwar noch mehr magische Gegenstnde hatte aber die waren im Schloss des Prlaten, in einem Raum der nur von Ferrwar und dem Prlaten gemeinsam geffnet werden konnte. Die mchtigen Artfakte so gesichert, ermglichte es dem Prlaten Ferrwar zu vertrauen, aber Ferrwar hatte noch nie Interesse an der macht der Herrscher gezeigt.
Ferrwar sah auf und mit einem einzigen Blick riss Er Stone aus seinen Gedanken, alt war Er geworden. Stone sah Ihn an und empfand Schmerz in dem Wissen um das was unabwendbar war. Ferrwar sah diesen Schmerz und wie immer wenn Er seinen Ziehsohn ansah wurde alle reue weggewischt. Nein, Er hatte es richtig gemacht. Lieber einen Sohn der keine Talente in der Magie besa und dafr offen und Ehrlich war, als.. aber diese Gedanken verbannte Ferrwar aus seinem Kopf. Keine Zeit fr ein was wre wenn. Und Er war stolz wenn er Stone so in seiner Rstung sah. Nicht auf die Tatsache das sein Sohn ein Krieger geworden war, nein der umstand das Stone sein Leben in den Dienst der Allgemeinheit gestellt hatte machte Ihn glcklich.
Stone sah auf aber in den Hgeln drohte keine Gefahr, nur die Stimmen der Natur waren zu hren, und doch...
Stones Gedanken wanderten wieder zurck in die Vergangenheit
Ferrwar kam hinter seinem Schreibtisch hervor und nahm Stone am Arm.
"Stone" sagte er "Stone Du musst mir zuhren. Ich habe nicht mehr viel Zeit. Als ich dich damals aufnahm habe ich in erster Linie einen Nachfolger gesucht. Nun Du bist kein Magier aber Du musst nun trotzdem meine nachfolge antreten".
Stone sah Ihn irritiert an, "aber ich kann nicht zaubern..." setzte Er an. Aber Ferrwar hob nur die Hand und Stone schwieg. "Ich meine nicht meine Rolle hier in Gro Furtheim als Berater des Prlaten. Nein, hre mir zu. Ich habe vor vielen Jahren bei meinen Forschungen eine Spur gefunden. Eine Spur zu etwas unvorstellbar bsen. Ein altes Volk hat die Geschichte seines Unterganges aufgeschrieben. Ich habe diese Geschichte Studiert und wusste das ich mein Leben dem Kampf gegen das Bse widmen muss. Da die Geschichte aber nur noch in Teilstcken existiert habe ich den grossteil meiner Forschungen damit verbracht die Hintergrnde aufzudecken".
"Hier, komm mit". Ferrwar zog Stone zum Schreibtisch, "nimm diese Karte, hier westlich von Gro Furtheim liegt eine Hgelkette, dahinter liegen wie Du weit die Brecher. In diesem Gebirge existiert ein alter Tempel des alten Volkes. Dort, so die berlieferung, wird der Weg zum bel offenbart. Du musst dorthin reisen und die Spur aufnehmen oder die Welt wird vom Bsen berrannt".
Stone war vllig berrascht, "...aber mein Dienst, ich kann doch nicht einfach so weg" wandte er ein.
Aber Ferrwar war vllig unbeeindruckt, "ich habe schon mit dem Prlaten gesprochen Du bist offiziell mit dieser Aufgabe betraut. Packe Deine Ausrstung und mache Dich auf den Weg. Sei vorsichtig das alte Volk hat die Aufzeichnungen weit verteilt. In der Hoffnung das sie gefunden werden. Es kann also sein das Du nicht alleine den Tempel suchst und Du weist nicht aus welchen Grnden andere ihn suchen knnten. Ich wnsche Dir viel Glck und alles gute. Ich weis nicht ob wir uns wiedersehen werden, ich bin alt und meine Zeit verrinnt. Und nun geh, und wisse das ich immer Stolz auf dich war und dich niemals als Endtuschung gesehen habe. Sondern als Bereichehrung meines Lebens".
Und so stand Stone hier in den Hgeln und wusste nicht ob sein Mentor noch lebt oder nicht.
Vor Ihm taten sich die Berge auf, die Berge die Brecher genannt wurden.
Die Gedanken von sich weisend ging Stone weiter, er wusste er war nicht alleine. In den Nchten hatte Er den Schein von Lagerfeuern gesehen und war sicher das sein eigenes Feuer ebenso bemerkt wurde. Da aber keine Zeit war jeden Wanderer zu berprfen ging Stone zielstrebig auf die Berge zu. Noch dazu hatte Er hier drauen in der Wildnis keinerlei Befugnisse mehr. Er hatte nicht das recht andere anzuhalten und zu berprfen.
Aber Er hielt sich bereit, sein Schwert war gelockert und die Armbrust war bereit. Beides Geschenke von Ferrwar. Und wieder musste er Ferrwar abbitte leisten.
Magische Waffen erhielt man nicht von alten Narren, sein Schwert war mit der Gabe des leichten Schlages versehen. Und auf seine Schneide waren Symbole die sich wie ein Kompass bewegten und, wenn das Schwert waagerecht gehalten wurde, immer nach Norden zeigten.
Stone hatte sich damals gewundert fr was eine solche Fhigkeit wohl gut sei, aber jetzt wusste er natrlich das Ferrwar damals schon weiter gedacht hatte. Die Armbrust war etwas besonderes, Ferrwar wollte eigentlich keine Waffe verschenken die den Tod aus groer Entfernung bringen konnte. Aber da die Armbrust bei den Htern vorgeschrieben war sollte es denn wenigstens eine gute sein. Ausgesuchte Hlzer, verzaubert das sie niemals an Spannkraft verlieren wrden. Und die Sehne war ebenfalls so verzaubert das sie nie ausleiern konnte. Keine Verzauberung Ziele besser zu treffen oder mit grerer Wucht. Ferrwar war der Meinung das Stone sich auf die Armbrust verlassen knnen sollte. Wollte aber das tten nicht noch leichter machen. Das tten, dachte Stone, noch nie musste ich jemanden tten. Oder die Hter berhaupt in den letzten zweihundert Jahren. Die Gesellschaft respektiert uns sogar die Verbrecher. Und trotzdem laufen wir immer schwer bewaffnet umher, und ben den Kampf als ob jede Sekunde ein Mrder uns anspringen knnte.
Wobei Stone lcheln musste, die Tatsache das Er seine Armbrust niemals entspannen musste machte das tten schon leichter. Bei den bungen zumindest war Stone immer im Vorteil gewesen.
Langsam gingen die Hgel in die Berge ber, Stone beschloss zu Rasten und den Aufstieg erst am frhen Morgen zu beginnen. Als sein Feuer brannte wurde Er sich der Tatsache bewusst das Er nicht alleine war. Aber Er wollte abwarten was sein heimlicher Gefhrte untenehmen wollte.






Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#205459 22/03/04 12:37 PM
Joined: Dec 2003
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Rashida stsst den Eingang zum Zelt auf und schaut nach drauen. Sie sieht den dunklen Himmel, die Bume, die vom Wind gerttelt werden. Ein Fuchs luft vorbei, eng an den Boden gedrckt, auf der Suche nach Schutz. Sie hrt im Hintergrund den Gelehrten murmeln. Seit Tagen studiert er nun schon die heiligen Schriften und sucht nach Hinweisen. Hinweise, die ihnen den Weg zeigen wrden. Der Gelehrte war ihrer Meinung nach dumm, naiv und einfltig. Es wute doch jeder, da Raoch damals die Schriften verschlsselt hatte. Ach ja, Raoch...
Sie erinnert sich an die Zeiten, wo sie bei ihm in der Lehre war. Hohepriester des Mondes, ja, so mute man ihn ansprechen. Er war der fleischgewordene Undar, der Mondgeist. "Naja...so ein bichen ist ihm ja alles zu Kopf gestiegen", denkt sie schmunzelnd. "Aber vermutlich hat ihm der Trank, den er immer zu sich nahm, um in Trance zu fallen, die Sinne verwirrt." "Mach die Tr zu, es kommt die Klte herein und mein Licht flackert immerzu!" herrscht der Gelehrte barsch. Seufzend lt Rashida den Vorhang mit den Erinnerungen fallen und tritt wieder in das Innere des Zeltes. "Es kommt ein Sturm auf", sagt sie sachlich. Der Gelehrte winkt ab: "Ich bin sicher, da uns nichts passiert...brigens, was gibt es denn zu essen? Ich habe Hunger!" Es ist immer dasselbe. Sie ist hier nur die Hausfrau. Rashida zieht sich ein Cape ber, um gegen den Regen geschtzt zu sein, nimmt ihr Schwert und schlpft leise aus dem Zelt. Mittlerweile ist ein schlimmes Unwetter aufgezogen. Blitze durchzucken die dunkle Nacht. "Na prima, da werde ich ja in Nullkommanichts etwas zu jagen finden..." eine gewisse Ironie ist Rashida schon in die Wiege gelegt worden. Sie kmpft sich einen Weg frei, auf der Suche nach ebaren Tieren. Als sie nach einigen Stunden endlich einen Hasen erlegt hat, macht sie sich erschpft auf den Rckweg. Zu ihrem Glck hat das Unwetter aufgehrt und der Regen ist zu einem Nieseln bergegangen. Als sie auf die Lichtung kommt, wo ihr Zelt steht, bleibt sie stehen und sieht sich erstaunt um. Es gibt ihr Zelt nicht mehr!

Anscheinend hat ein Blitz eingeschlagen. Sie geht zu der Unglcksstelle, und whlt ein bichen in der Asche herum. Als sie sieht, da die Sonne schon halb verschwunden ist, hebt sie ihren Beutel und das Buch auf. Dann schlgt sie das heilige Buch auf, segnet die Stelle und fngt an, zu beten. Nach den heiligen Ritualen des Tertulus beendet sie ihre Meditation. Sie steht auf und lt ihren Blick gen Himmel schweifen. Ohne sich umzublicken, wendet sie sich zgig und leise vor sich hersummend nach Westen, da sie noch einen langen Weg vor sich hat.

Nach mehreren Tagesreisen erreicht sie endlich das Gebirge, deren Berge auch "Brecher" genannt werden. Mit einem Seufzer auf den Lippen beginnt sie den Aufstieg und berlegt ihren Auftrag nochmals. "Finde den unheiligen Tempel und bringe mir die Statue des Blutes! Sei vorsichtig und pass auf! Dem Bsen darf man keine Milde angedeihen lassen!" Die Worte ihres Hohepriesters hallen so deutlich durch ihren Kopf, als wrde er neben ihr stehen. "Als Kriegerin von Undar hat man es auch nicht einfach", bemerkt sie trocken zu sich selbst. "Erst muss man verhutzelte Gelehrte bewachen, um dann doch alleine nach verstaubten Statuen zu suchen. Aber ich lasse mich von nichts und niemand von meinem Auftrag abbringen. Ein paar mehr Hinweise wren zwar schn, aber so muss halt der Fetzen einer uralten Landkarte reichen."
Da es bereits dunkel wird, errichtet sie ein Lager und merkt erst spt, dass sie direkt neben einem anderen Krieger lagert. "Na, auch egal, vielleicht hat der andere Krieger noch etwas Fett dabei, meine Lederrstung scheuert schon." Sie nhert sich dem Krieger vorsichtig und beobachtet ihn erst eine Weile. Dann tritt sie in den Schein seines Feuers und sagt entschlossen: "Seid gegrsst. Ich bin Rashida a'Roch, die heilige Kriegerin des Undar. Ihr habt nicht zufllig noch etwas Fett bei euch, um meine Lederbekledung zu schmieren?"


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus
#205461 22/03/04 01:25 PM
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berrascht schaute Stone auf, berrascht eine Frau in Kriegerkleidung zu sehen. In Gro Furtheim undenkbar. Aber nach einer kurzen Musterung musste Stone zugeben das Sie die Rstung auf eine art und weise trug die verriet das Sie darin gebt war.
Sich an die Regeln der Hflichkeit erinnernd stand Stone auf, die Hnde weg von seinen Waffen haltend wollte Er Friedlichkeit signalisieren.
"Seid Willkommen an meinem Feuer, ich heie Stone Ferrwars Sohn, setz euch zu mir, wenn Ihr wollt. Mit Fett kann ich euch aushelfen, und auch mit Verpflegung. Meine Rationen sind noch nicht erschpft so das ich in diesem Trostlosen Gebiet noch nicht auf die Jagd angewiesen bin."
Einen Ast in das Feuer nachschiebend setzte sich Stone wieder hin.
"Wisset das ich ein Hter bin, und euch nicht ausrauben werde oder sonst ein Leid zufgen werde, wenn Ihr euch hier zur Rast entschlieen solltet. Aber da ich nichts von euch weis, muss ich euch auch warnen. Ich werde keinerlei Verbrechen dulden."
In der Meinung genug gesagt zu haben entschied Stone sich dafr abzuwarten ob die Fremde sein Angebot annahm oder nicht, aber er suchte das versprochene Fett heraus und gab es der Kriegerin.


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Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#205463 22/03/04 10:27 PM
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Rashida lchelt den Menschen dankbar an: "Ach, ihr wisst ja gar nicht, wie sehr ihr mir damit geholfen habt!" Sie hlt die Bchse Fett in der Hand und berlegt etwas. "Ach, wisst ihr was? Ich werde schnell meine Rstung einfetten und komme dann wieder zu Euch."
Ohne Stone die Zeit fr eine Erwiderung zu geben, geht Rashida raschen Schrittes zu ihrem Lager. Sie fettet ihre Rstung sorgfltig ein, zieht sich dann ein Stoffgewand ber, nimmt ihre Sachen und geht zum Lagerfeuer des Hters zurck.

"So, nun haben wir beide ausreichend Zeit, um Zweifel und Misstrauen beiseite zu legen. Ich bin eine Kriegerin Undars, bei uns spielt zwar Blut eine grosse Rolle, allerdings wird uns dieses von den Priestern zur Verfgung gestellt. Und diese haben strenge Vorschriften, wie das Blut gewonnen wird. Doch genug davon. Ich kann Euch versichern, dass ich nichts Bses vorhabe. Ich soll nur einen Tempel hier suchen, ein Artefakt aufstbern und falls ich Dmonen oder hnlichen Wesen ber den Weg laufe, kommt es meinerseits nur zum Kampf, wenn es nicht anders geht."

Sie nimmt einen Lederbeutel aus ihrem Rucksack und trinkt gierig. "Mchtet ihr auch einen Schluck? Dieses Getrnk ist eine Spezialitt aus meiner Heimatstadt!"

Stone schttelt den Kopf, man kann das Misstrauen frmlich sehen. Er bleibt lieber bei seinem eigenen Getrnk.
Rashida scheint in Rede-Laune zu sein, sie erzhlt dem Hter ihre ganze Geschichte und fragt ihn auch geschickt aus.

"Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann suchen wir beide den gleichen Tempel. Vorausgesetzt, es gibt hier nur einen Tempel! Wir haben zwar verschiedene Beweggrnde, aber besonders gern kmpfen tun wir beide nicht."

Die beiden Krieger sehen sich an und brechen dann in ein frhliches Lachen aus.
Das Eis ist gebrochen.


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#205464 22/03/04 11:57 PM
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Bodasen blickt zur gleichen Zeit auf die Hgel, er sieht die Lichter einiger Lagerfeuer nicht weit entfernt voneinander. Angst schnrt ihm die Kehle zu. Seine Verfolger knnen nicht weit sein. Wie Bluthunde hngen sie nun seit einem Monat an seinen Fersen; und was wenn die Wanderer auf den Hgeln Feinde sind?

Bodasen ist kein Feigling, aber er wei dass der Gegner zu viele sind. Er setzt sich ins hohe Gras und webt den Zauber mit dem er seinen geist auf eine kurze reise schicken kann.

Da!, kaum 1000m hinter ihm sieht er die Meute. 10 schwerbewaffnete Ritter des Herzogs von Lorchem, begleitet von einem Priester seines Tempels. Bodasen beginnt zu laufen.

"Warum fragt er sich zum hundertsten mal in den letzten Tagen, mssen der Herzog und sein verfluchter Tempel mich jagen! Was habe ich getan, das diesen Hass rechtfertigt?"
In Wahrheit wei Bodasen aber genau warum er so direkt mir seinem Tod konfrontiert ist. In Lorchem ist Dmonenbeschwrung eines der schlimmsten Verbrechen, der Feuertod die einzige Strafe, die Flucht seine letzte Rettung. Aber, da er 2 Mnner des Herzogs auf der Flucht gettet hat, spricht auch nicht gerade fr ihn.

"Keinen meiner Verfolger wrde es allerdings interessieren warum ich den Dmon beschwor, niemand kam dadurch zu Schaden!" rgert sich Bodasen "Er sollte einzig und allein den silbernen Stab bewachen, als ich in der Stadt war. Der Stab den ich zuerst nur fr einen gewhnlichen Zauberstab hielt nachdem ich ihn in einer verlassenen Gruft gefunden habe; der Stab der aber seit 40 tagen blutrot glt...
...und dabei immer heller wird je nher ich diesen Hgeln komme! Es scheint als wrde ich dorthin gefhrt!"

Pltzlich vernimmt er Stimmen und Hufgetrappel. Die Verfolger haben ihn erreicht.

"Zeit zu sterben Bodasen!"

Der junge Magier wei, da es aus ist, aber er wird nicht kampflos untergehen. Ein gleiender Flammenstrahl jagt aus der Spitze des Stabes auf den ersten der Angreifer zu und reit ihn vom Pferd. Es stinkt nach verbranntem Fleisch, die Pferde der anderen Verfolger scheuen.

"Du kannst zwei oder drei von uns tten, aber dann haben wir dich!"
Das ist die Stimme des Priesters.

"Davon trumst Du!" antwortet Bodasen, aber er wei, da er gegen eine solche bermacht nicht lange bestehen kann. Schon der erste Flammenstrahl hat ihn erschpft. nach drei weiteren wird er keine kraft mehr haben.

Aber der Kampf wird laut und hell sein, vielleicht...

...die anderen reisenden...

hier in den Hgeln...

Bodasen wribelt den Stab ber dem Kopf und beschwrt damit zwei niedere Dmonen die sich auf die Reiter strzen, wrend eben diese langsam aber unaufhaltsam vorrcken.



bernhard live and let die!
#205466 23/03/04 02:47 AM
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Wie eine ewige Nacht berzieht wie immer ein Sturm das Land Regenwasser tropft langsam ber Ihre Ngel auf eine unscheinbare Marmorplatte
Ihr Schwarzes Gewand bewegt sich tanzend nach dem Rhythmus des Windes.
Trbselig und dster ist der Blick der Vampirin als Sie Sich der Grabsttte abwendet und die alten Ruinen verlsst.
Und wieder eine NachtTag wie jeder andere denkt Sie Sich und schaut betrbt auf Ihren breiten Plakettenarmreif bevor der ewige Schlaf Sie langsam wieder in die Arme nimmt... MutterMutter waren Ihre letzen Worte bevor Ihr Traum sich Ihrer bemchtigte.
Lamia komm sofort her !!! Es ist Zeit dein Magie und Waffen Training zu absolvieren...sofort!
Genau an dem Moment erwacht die Vampirin und Sie erinnert Sich an alles
Tod und Verderben ein grausamer KampfDer ganze Clan, Ihr Haven, Ihre ganze Familie wurde gnadenlos niedergemetzelt von den grausamen dunklen Kriegern und Machtvollen Dunkelmagiern
Die Rache soll Mein Sein denkt sich noch Lamia !!!
An dem Moment erscheint die Urmutter Lilith, Lamia in einem Tagtraum
Die Zeit ist gekommen Rache zu nehmen an denjenigen die die UrLinie der Vampire
ausgerottet haben, und dem unheilsamen ********* Stein mit meinem Blut getrnkt haben
Folge deinem Armreif und finde die Bergekette die Breche heit

Nach Monatelangem einsamem Wanderns hrt die Vampirin das Erste Mal Stimmen von weitem Keine Stimmen sondern Kampfgeschei in den offenen Hgeln




"negotium perambulans in tenebris" She acquired her characterization as a winged demon of the night (Talmud), as dangerous vampire and succubus (Zohar), as mother of the incubi and as screeching night-owl (Bible). This Lilith -- the Merciful One save us!
#205468 23/03/04 06:41 AM
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Stone Offline OP
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Noch im Lachen wundert sich Stone, diese Offenheit bei einer Frau und vllig Fremden. Aber da Er keine Gefahr sprt beschliet Er sein Misstrauen zu zgeln. Obwohl Er in allen Techniken des Ttens ausgebildet ist, bleibt Er unsicher. Auf Situationen wie diese ist Stone nicht vorbereitet. Wahrscheinlich ist es am besten wenn ich selbstsicher und berlegen auftrete, so wie meine Lehrer bei den Htern es mich gelehrt haben.. Denkt sich Stone.
Stone denkt zurck an die Zeit der Ausbildung, alle die keine Hter waren, waren wertlos. Und alle die keine Brger von Gro Furtheim waren, nun ja. So wurde es allen Htern der Gerechtigkeit beigebracht. Nur so wussten alle Menschen in Gro Furtheim das es besser war sich nicht gegen den Prlaten aufzulehnen und das Sie beschtzt wurden.
Und trotzdem, Stone war sich sicher dieses Abenteuer nicht alleine bestehen zu knnen. Aber keiner Seiner Kameraden war jetzt bei ihm. War es ehrenvoll in so einer Lage auf die Hilfe von Wertlosen zurck zu greifen? Wie wrde sein Mentor sich verhalten? Stone hatte immer den Eindruck das Ferrwar ganz anders ber die Menschen dachte, aber wann immer Stone ihn danach fragte sagte Er nur Finde zu deinem eigenem Urteil. Und so hielt sich Stone an seine Kameraden und Lehrer.

Pltzlich springt Er auf!
Seht Rashida, in den Hgeln brennen Feuer, magische Feuer. Seht wie sie sich bewegen.
Stone nimmt sich einen Augenblick um die Situation einzuschtzen.
Beim Prlaten, dort werden Menschen umgebracht
Ohne zu warten, rennt Stone in die Dunkelheit um Fremden zu helfen, die wenn Er darber nachgedacht htte ja eigentlich vollkommen wertlos fr ihn waren.
Er wusste nicht ob Er rechtzeitig ankommen wrde, oder was fr Gefahren ihn erwarteten, aber Er war dafr ausgebildet Menschen zu helfen und zu retten. Das war der eine Punkt in seiner Ausbildung mit dem auch Ferrwar immer einverstanden gewesen war. In der berzeugung das richtige zu tun fand Stone Sicherheit.
Aber jetzt war keine Zeit mehr, jetzt waren die Kmpfenden in Reichweite.
Stone rollt sich geschickt ab und kam mit geladener Armbrust wieder hoch.
Dann als Stone sein Ziel, den Magier der die Reiter ttete im Visier hat, zgert Er.
Wer waren denn die Reiter und wer war der Magier. Wer griff wen an. Er weis es nicht.
Stone steckt die Armbrust weg und geht auf die Fremden zu.
Halt, im Namen des Prlaten von Gro Furtheim, zu dessen Reich dieses Gebiet gehrt. Befehle ich Frieden.
Jung und dumm und voller Unehrfahrung stellt sich Stone mitten zwischen die kmpfenden Parteien. Und die Reiter sind so perplex das sie tatschlich anhalten. Stone mustert die Reiter und den Magier, den Jungen Magier der recht erschpft zu sein scheint und von zwei Dmonen flankiert wird. Und wendet sich an die Reiter.
Warum verfolgt Ihr diesen Mann? Ihr seid auf fremden Land, sprecht oder erfahrt die Gerechtigkeit des Prlaten
Danach wendet Er sich an den Magier Bei der Drohung des Todes, sofort werdet Ihr eure abscheulichen Dmonen verbannen. Nur die Zauberer des Prlaten drfen schwarze Magie ausben.
Langsam dmmert Stone das Er zwischen zwei Parteien steht und unmglich beide in Schach halten kann, er beschliet seine Waffen stecken zu lassen um die Situation nicht zur Eskalation zu bringen.
Da bemerkt Er weitere gestalten im Dunkel und hofft das die Lage nicht explodiert wenn die Neuankmmlinge den Kampfplatz erreichen.



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Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#205469 23/03/04 09:19 AM
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Der Priester des Tempels von Rechem sieht Stone wie einen vllig Verrckten an.

"Seid ihr vllig verrckt? Seid ihr etwa der lausige Prlat persnlich? Ein Herrscher der Keiner ist! Der Feigling! Auf dessen Gebiet schwarze Magie geduldet wird, der sogar Religionsfreiheit erlaubt! Geht oder sterbt mit diesem Ausbund an Schlechtigkeit!" Er schwenkt den Blick zu Bodasen der immer noch voll konzentriert versucht die Dmonen in Schach zu halten. Einmal losgelassen sind diese schwarzen Krieger doppelt schwer zu beherrschen.

Einer der Ritter hebt die Stimme: "Fremder, das geht euch nichts an, wir werden diesen Mann tten, ihr knnt uns nicht aufhalten! Er hat sich schon wieder der Dmonenbeschwrung schuldig gemacht, der Tempel verbietet das bei Todesstrafe!"

Die Stimme des Ritters trieft jetzt vor Hohn: "Da wir uns jetzt allerdings auf dem Gebiet des Prlaten von GroFurtheim befinden werden wir ihm zeigen mssen, da wir ihn nicht frchten nicht wahr Freunde? Fremder geht jetzt oder sterbt an der Seite des Magiers! Der Prlat gilt beim Herzog weniger als ein Bettler, bei uns ist es nicht anders.
Wer seit ber 20Jahren Frieden hlt kann kein wahrer Herrscher sein!"

Bodasen wendet sich mit schweinassem Gesicht zu Stone: "Das war ungeheuer mutig, aber war es auch klug?, ihr werdet jetzt gemeinsam mit mir sterben, sie werden euch niemals gehen lassen, die Ritter sind fr ihren Blutdurst bekannt.



bernhard live and let die!
#205471 23/03/04 11:00 AM
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Mde, ausgelaugt und hungrig von den Tagen, Wochen und Monaten ohne Rast und richtiger Nahrung jagdt die Vampirin durch den dichten Wald den Geruschen entgegen die nur durch einen schweren und heftigen Kampf entstehen konnten ...
Das hrt sich nach Kriegern und Magiern an... denkt Sie noch bevor Sie kurz vor der grossen Lichtung einen grossen alten Baum erklimmt um sich eine bessere bersicht zu verschaffen...
Und tatschlich... Aus der Baumkrone heraus sieht Sie wie ein Magier von mehreren Kriegern umgeben den Angriff auf 2 ungleiche und komische Gestalten starteten ...
Einer der beiden war von zwei Dmonen umgeben was bedeutete dass er ebenfalls ein Magier sein musste. Jedoch konnte man sehen dass er grosse Mhe hatte seine zwei heraufbeschwrten Kreaturen unter Kontrolle zu halten, was darauf hinwies dass Er noch ein Grnschnabel sein musste. Zu seiner Seite stand ein grossgewachsener, gutaussehender aber sehr tlpelhafter Krieger. Man sah Ihm an seinem Schwertgefuchtele an dass Er noch nicht oft um sein Leben kmpfen musste... Seine Technik war wohl einwandfrei aber das Tten bereitete Ihm offenbar sehr grosse Probleme !
Im Schutz der ste und der Bltter berblickt Lamia das Geschehen...
Leicht amsiert schaut die Vampirin zu wie die berittenen Krieger auf die 2 los gehen...
Vor langer Zeit als Ihr Clan und die Menschen noch friedlich Seite an Seite lebten, htte Lamia sicher eingegriffen um den beiden zu helfen, aber nach dem grossen Krieg der beide Menschen und Vampire heimsuchte war es mit dem Frieden vorbei... !
ber Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg jagten die Menschen die Letzte Ihres Clans.
Langsam wurde Sie zu einer gefrchtenten und gefhrlichen Kriegerin die ber die Zeit hinweg keine Skrupel mehr hatte Ihre Jger in gnadenlosen Kmpfen oder mit unfren Magietricks zu tten...


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#205473 23/03/04 12:30 PM
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"Big Claw, aufwachen, die Zeit ist gekommen!" Durch das unsanfte Rtteln an ihrer Schulter wachte die Elfin auf. Ihre Mutter Sheera wurde ungeduldig. "Nun mach schon!" Die Elfin erhob sich und sah auch ihren Vater Turock im Zimmer. Beide blickten sorgenvoll auf ihre Tochter. Big Claw wurde schlagartig klar was passiert war. Das Bse, von dem die Aufzeichnung des Alten Volkes berichtet, war erwacht. Diese Aufzeichnung befand sich seit Generationen im Besitz ihrer Familie, derer von Mogador und jeder mnnliche Erbe wurde dazu erzogen, das Bse, wenn es erwacht, zu bekmpfen. Nun, sie war kein mnnlicher Erbe, obwohl ihr Name das vermuten lie, aber ihr Vater hatte ihr alles beigebracht.
Nun war es also soweit. Ihre Eltern hatten schon ihre Sachen gerichtet und jetzt sollte sie sich auf den Weg machen. Big Claw wusste, das es noch andere Aufzeichnungen gab und sie vermutlich auch Wesen begegnen wrde, die das gleiche Ziel hatten.
Es wurde ein kurzer Abschied und keiner von ihnen wute, ob sie sich je wiedersehen wrden.
Als erstes musste Big Claw zum Brecher-Gebirge. Sie kam auch recht gut voran.

Bis Sie pltzlich Kampfgeschrei hrt. Den Bogen gespannt schleicht Sie nher und sieht einen Magier, der zwei Dmonen gezaubert hat, einen Krieger der zwischen dem Magier und einigen Rittern zu Pferde steht. Die Situation sieht fr die beiden nicht gut aus. Sie sprt, das diese zwei irgendetwas mit Ihrer eigenen Aufgabe zutun haben. Big Claw schleicht nher und nimmt den Anfhrer der Ritter ins Visier.


Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
#205479 23/03/04 04:40 PM
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Rashida hat das Ganze genau beobachtet. Nun ist es fr sie Zeit, einzugreifen.
Entschlossen tritt sie vor und stellt sich neben Stone und den unbekannten Magier.

"Wer seid ihr, dass ihr euch das Recht herausnehmt ber das Leben von drei Kreaturen zu richten? Ich bin die heilige Kriegerin des Undar, des Mondgottes. Wenn ihr diese Wesen ttet, dann seid gewiss, ich werde nicht unttig daneben stehen! Und ich hoffe, ihr knnt es mit eurem Gott vereinbaren, unschuldiges Leben zu vernichten, wenn nicht, dann solltet ihr euch euer Handeln gut berlegen!"

Wilde Entschlossenheit hat die Kriegerin ergriffen. Rashida schaut jedem der Angreifer ins Gesicht und weicht keinem Blick aus. Einzig der Priester hlt ihrem Blick stand. Ihre Hand wandert zu ihrem Schwert, das leicht zu glhen beginnt.

"Niemand hat jemals die heilige Kriegerin angegriffen, ohne dafr zu bezahlen! Ich warne euch bereits jetzt schon! Mein Gott steht mir bei und scheut sich nicht mir zu helfen!"

Man merkt den Rittern des anderen Tempels an, dass sie nicht viel auf den komischen Gott der weiblichen Kriegerin geben. Weiblich, Krieger und geweiht? Das sind Gegenstze, die nicht zu vereinbaren sind.

Rashida beginnt, im Geist Undar anzurufen, damit er ihr im Notfall beistehen kann. Sie weiss, dass Undar die fendlich gesonnene Gruppe einfach vom Angesicht der Erde tilgen kann, aber er macht so etwas nicht. Er hilft schon, meistens etwas unkonventionell.
Sie reisst sich zusammen und konzentriert ihre mentalen Krfte auf die Anrufung Undars.

Die Ritter sehen erwartungsvoll ihren Priester an, bereit, sofort anzugreifen.
Aus welchen Grund auch immer, der Priester zgert und betrachtet die Gruppe interessiert.


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus
#205482 23/03/04 05:13 PM
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Big Claw sprt, dank ihrer bei Elfen angeborenen, verstrkten Wahrnehmung, dass Sie beobachtet wird. Aber es bleibt ihr keine Zeit, sich darum zu kmmern.
Die Lage zwischen dem Magier, dem Krieger und den Rittern wird immer kritischer.
Pltzlich sieht sie eine hochgewachsene Kriegerin bei dem Geschehen. Und hrt, das dies eine heilige Kriegerin von Undar, des Mondgottes ist.
"Das kommt mir bekannt vor, aber ich wei den Zusammenhang nicht mehr. Es muss einige Jahre her sein. Ich glaube, Vater hat diesen Namen mal erwhnt."
Die Ritter und der Priester scheinen doch eine gewisse Ehrfurcht zu zeigen, denn sie greifen nicht an.
Big Claw entschliet sich, aus Ihrem Versteck zu treten.
Sie tritt, den Bogen weiterhin gespannt, neben die Kriegerin.
"Ich bin Big Claw, Tochter von Turock von Mogador, seines Zeichens Knig des Elfenreiches Mogador. Was wollt ihr von diesen Leuten? Sprecht! Gebt eine Begrndung!"
Sie schaut jedem Einzeln in die Augen und erkennt, dass sich langsam Unsicherheit unter den Angreifern ausbreitet.


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#205485 23/03/04 06:20 PM
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Drckende Spannung liegt in der Luft als sich die Kontrahenten ein letztes Mal in die Augen blicken.

Dann erhebt der Priester die Stimme. Sie Zittert vor Wut.
"Jeder der einen Verbrecher, einen dunklen Magier beschtzt und verteidigt ist an dem Verbrechen mitschuld, so will es das Gesetzt des Herzogs und das Gesetz des Tempels von Lorchem! Ihr seid interessante leute und fr einen Moment htte ich fast, aber nur fast gedacht, ihr knntet es mit uns aufnehmen, aber jetzt ist endgltig Schluss! Tod dem Dmonenbeschwrer, tod den Fremden!"

Der Kampf beginnt. Einer der Ritter sprengt auf Bodasen zu, der gerade noch rechtzeitig zur Seite springt um nicht umgeritten zu werden. Ein Blitzzauber fhrt nur eine Zehntelsekunde spter in den Rcken des Reiters und ttet diesen auf der Stelle. Indes spricht der Priester einen Bannzauber der die beiden Dmonen zurck in die dunklen tiefen der Hlle jagt.

Je zwei Ritter greifen Stone, Rashida und Big Claw an. Die Zeit scheint stillzustehen.


bernhard live and let die!
#205490 23/03/04 07:59 PM
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Big Claw zielt und trifft einen der angreifenden Ritter tdlich.
Da es zum Nahkampf kommt, zieht Sie das Langschwert. Durch Ihren Vater hervorragend ausgebildet kommt der zweite angreifende Ritter zu Fall.
"Ihr glaubt so davon zukommen? Freut euch nicht zu frh!"
Da sie eine Elfin ist und dadurch auch einige Zauber beherrscht, wei sie, dass der unbekannte Magier erneut die Mglichkeit hat seine Zauber anzuwenden.
"Ich muss eine Mglickeit finden die Angreifer anzulenken."
Big Claw sieht sich unterdessen den Angriffen weiterer Ritter zu Pferde ausgesetzt.
"He, ihr Krieger, tut etwas! Lenkt alles von dem Magier ab. Nur so knnen wir uns aus dieser Lage befreien."




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#205492 23/03/04 10:01 PM
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Die Ritter auf sich zu strzen sehen, ihr Schwert zu ziehen und einen bestialischen Schrei loszulassen, ist eins fr Rashida.
Ihr Schwert leuchtet nun deutlich, die Kriegerin ist in eine blutrote Aura gehllt.
Eine Kraft durchfhrt die Kriegerin und gibt ihr die Mglichkeit, einem Reiter auszuweichen. Sie wirbelt herum und stsst mit ihrem Schwertknauf den zweiten Angreifer von seinem Pferd herunter.
Rashida nimmt von ihrer Umwelt nichts mehr wahr. Sie ist in eine Kampftrance gefallen, eine der Spezialfhigkeiten der heiligen Krieger. Vor ihrem inneren Auge leuchten hell die Umrisse der feindlichen Ritter. Alles andere wird ausgeblendet.
Langsam dreht sich Rashida im Kreis, ihre Gegenber taxierend. Undar ist nicht fr Offensive und Aggressivitt bekannt, wer sich mit dem Gott und seinen Anhngern auskennt, weiss, dass machtvolle Gegenangriffe und eine hervorragende Defensive das Ergebnis des jahreslangen, qualvollen Kampftrainings sind.

Die Reiter haben sich fr den gemeinsamen Angriff entschieden.
Rashida beginnt sich im Kreis zu drehen, immer schneller, dabei hlt sie ihr Schwert parallel zum Boden, den Knauf an ihren Bauch gepresst. Die Ritter sehen das wirbelnde Schwert kaum noch. Die Leuchtspur der Waffe verschmilzt mit der Aura der Kriegerin.
Vorsichtig geworden, nhern sich die beiden von zwei Seiten.
Rashida lsst die Macht Undars, von der ein Teil in ihrem Schwert steckt, durch ihre Gliedmassen fliessen. Sie fhlt das Verschmelzen mit der Waffe, sie sprt das Gewicht des Schwertes nicht mehr.
Langsam entsteht eine grell leuchtende Kugel auf der Spitze ihres Schwertes.
Die Kriegerin wird wieder langsamer und kommt schliesslich zum Stillstand.

Schwer atmend steht Rashida da, in der Hand ihr Schwert, dass sie wie eine Fackel ber ihren Kopf hlt.
Das Kampfgebiet wird durch den Schein der Kugel in bernatrliches Licht gehllt.
Die Angreifer halten inne und versuchen, die Gefhrlichkeit der hellen Kugel einzuschtzen.

Die zwei Ritter, die Rashida am nchsten sind, hren ein leises Gerusch, dass von der Kugel auszugehen scheint. Es ist ein Summen, nein, eher ein Wispern.

Die Reiter sehen sich verstndnislos an, sie glauben nicht, was sie da hren.
Rashida hrt es sich auch dreimal an, bevor sie kurz auflacht.

"Na, war das nicht beeindruckend? Aber keine Sorge, ich werde euch gegenber bestimmt keine Gnade walten lassen, so dass ihr in den Genuss des Angebots kommt!"

Die beiden Ritter zgern keine Sekunde und werfen sich auf die Kriegerin, mit der Absicht, diese umzuwerfen. Rashida fllt natrlich um. Es kommt zu einer handfesten Prgelei, da keiner der Kmpfenden die Oberhand gewinnen kann.

Da! Ein Aufblitzen, ein gellender Schrei... der erste Ritter musste mit seinem Leben bezahlen. Der zweite Reiter springt auf, lsst einen Kriegsschrei los und beginnt in blinder Wut, die Kriegerin mit seinem Schwert zu attackieren.

Rashida rollt sich herum und schafft es, wieder auf die Beine zu kommen. Nun stehen sie sich beide gegenber. Auge in Auge fixierend laufen sie um einander herum. Um die Kmpfer tobt ein Getmmel, dass von Magieentladungen durchblitzt wird.

Die Kriegerin sticht blitzschnell zu, doch der Ritter weicht gekonnt aus. Es folgen mehrere Angriffe und Gegenangriffe, wobei Rashida immer mehr in die Defensive geht. Dann ist es soweit: anstatt einen Schwerthieb zu parieren, dreht sich Rashida zur Seite, steht neben jetzt also neben dem Ritter und rammt ihr Schwert in seinen Krper.

Kraftlos fllt der Leib des Reiters auf den Boden.
Rashida kniet sich neben ihn und hrt noch die letzten Worte: "Was ist nun mit meiner 24-Stunden-Vorort-Heilbehandlung mit 2 Tagen Garantie?"


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus
#205494 24/03/04 05:58 AM
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... Stone verflucht im Geist die ganze Situation. Das war nicht das was Er sich vorgestellt hat. Wie kann Er nur so Dumm sein, man hat ihn doch nicht zum Selbstmrder ausgebildet. Und zu allem berfluss weis Er jetzt immer noch nicht wer der Schlechte ist und wer nicht. Aber jetzt waren die zwei Reiter heran, fr Fragen blieb keine Zeit mehr. Automatisch und so wie Er es gelernt hatte, wendet Stone sich dem schwchsten Gegner zu, den Pferden, mit einer Flugrolle, zwischen den Reitern durch, kommt Stone hinter den, Pferden wieder zum Stand. Ein schneller, leichter Schlag auf das Hinterteil des Tieres verletzt es nicht arg, bringt es aber dazu hochzusteigen. Der Reiter, schon schlagbereit wird vllig berrascht und kann sich nicht mehr festhalten. Kopfber fllt Er vom Pferd. Und als der unglckliche Reiter aufprallt hrt man ein hssliches knirschen, mit einem letzten zucken liegt Er still da.
Der zweite Reiter indes, der sein Pferd zgelt kommt jetzt wieder auf Stone zu.. Stone, dermaen abgelenkt, bekommt nicht mit was mit seinem erstem Gegner geschieht.
Mit mh und Not entkommt Stone einem hart gefhrten Schlag, prallt gegen das Pferd das daraufhin nervs zur Seite tnzelt. Die wenigen Momente die der Reiter braucht um sein Tier wieder unter Kontrolle zu bekommen nutzt Stone aus. Schnell springt Er auf das andere Tier und hat damit den Vorteil seines Gegners zunichte gemacht. Ohne dem Reiter auch nur den Hauch einer Chance zu geben sich auf die vernderte Lage einzustellen, springt Stone ihn an.
Mit voller Wucht reist Stone den Reiter aus dem Sattel, und kommt auf ihm zu liegen. Ohne zu zgern schlgt Stone seinen Kontrahenten die Stirn ins Gesicht und betubt diesen. Kraftlos sinkt der Reiter ins Gras und bemerkt die Faust die Ihn endgltig ins Reich der trume schickt nicht mehr.
Sich an seinen zweiten Gegner erinnernd springt Stone sofort wieder auf, und sieht seinen Gegner seltsam still am Boden liegen. Erschreckt rennt Stone zu ihm, und kann nur feststellen das der Mann tot ist. Gewissensbisse berkommen Stone, war sein handeln richtig oder falsch. Hat er die Situation falsch eingeschtzt?
Doch fr solche berlegungen bleibt keine Zeit, Stone weis das Er die Seite gewhlt hat und jetzt auf Gedeih und Verderb zu dem jungen Magier halten muss. Er hrt was die fremde Elfin, ein Nichtmensch auch noch, ruft, und verschafft sich einen berblick. Der fremde Priester konzentriert sich anscheinend auf einen Zauberspruch, auf einmal sind die Dmonen verschwunden. Stone weis das nur noch wenig Zeit bleibt, bevor der Priester einen tdlicheren Spruch weben wird. Im laufen zieht Er seine Armbrust und feuert auf den Priester. Doch sein Bolzen kommt nicht an seinem Ziel, die Stirn des Feindes, an. Aber der Funkenregen den er erzeugt als er an den magischen Schild trifft nimmt dem Priester die Sicht. Stone brllt den jungen Magier zu "Los, unternehmt was, solange Er abgelenkt ist Stone weis das Er den Priester nicht rechtzeitig erreichen kann.



Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#205496 24/03/04 08:26 AM
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Doch es ist zu spt. Das Schlachtfeld wird von hellem Licht eingehllt, das sich durchaus als unberwindliche Barriere erweist. Die Arme der Abenteurer werden mit unwiderstehlicher Gewalt an ihre Seiten gepresst, die Klingen entgleiten ihren blutbesudelten Hnden.

Der Piester schweigt und schaut die Fremden, die all ihre Kraft gegen die unsichtbaren Fesseln aufwenden, aufmerksam an. Der Hass ist aus seinem Gesicht gewichen, und auch, wenn er nicht unbedingt freundlich schaut, so doch zumindest mit neuerwachtem Interesse.

"Ein Hter, eine Streiterin von Undar und eine Elfin. Ich wundere mich, dass ihr einen Gesetzesbrecher und Mrder beschtzt." Er deutet auf den jungen Magier, der durch eine hhere Macht in einem antimagischen Kokon gefangen ist. Es bleibt unklar, ob der Priester seine eigene, mchtige Magie eingesetzt oder seinen Gott selbst um Hilfe angerufen hat.

"Vermutlich wisst ihr nicht, dass er zwei meiner Mnner heimtckisch und auf entsetzlichste Weise gettet hat. Beide waren arglos und Vter einer vielkpfigen Familie, deren Existenz nun bedroht ist, und alles, was sie tun wollten, war, ihn im Auftrag des Gesetzes wegen verbotener Dmonenbeschwrung vor den Richter zu fhren. Doch nicht genug damit - ihr Tod war langsam und qualvoll, seine Magie zehrte sie auf, und ihre Schreie waren lange Zeit zu hren, bis sie endlich die Gnade des Todes erfuhren!"

Der Priester blickt nun ernst und hart, und eine Erhabenheit geht von ihm aus, wie man sie von einem Priester des Rechem erwarten kann.

"Ohne zu fragen schtzt ihr einen Mrder! Das wundert mich vor allem bei einem Hter und einem Anhnger Undars. Mit Verlaub", der Priester verbeugt sich zu der Elfin, die wie die anderen bewegungsunfhig ist, "von Euresgleichem weiss ich nicht viel, doch nach allem, was ich hrte, strebt auch euer Volk nach dem Licht."

Er richtet sich im Sattel auf und hebt beschwrend die Hnde, umgeben von einem goldenen Glanz.

"Erklrt euch, Fremde! Was dachtet ihr euch dabei, einen Mrder und Verbrecher zu schtzen, ohne seine Taten zu hinterfragen? Wollt ihr tatschlich mit euren Idealen brechen Euren Kodex und eure Gtter verraten? Oder steckt eine hhere Macht hinter euren Taten?"

Der Priester senkt die Hnde.

"Ihr werdet die Gelegenheit erhalten, euch zu erklren. Im Namen meines Gottes erklre ich euch fr verhaftet - ob ihr wollt oder nicht, ihr werdet mich begleiten und unserem Hohepriester Rede und Antwort geben!"

Der Priester schliesst die Augen und webt einen offenbar mchtigen Zauber, denn Schwei perlt auf seiner Stirn. Die Wunden der erschlagenen Ritter schliessen sich, dann erheben sich die Kmpfer langsam und sthnend. Nur jene, die von der Magie des jungen Magiers gettet wurden, bleiben liegen und werden nun von ihren Gefhrten ber die Sttel der reiterlosen Pferde gelegt.

Ohne, dass die unberwindlichen Banden um die Gefhrten nachlassen wrden, werden die Abenteurer und der Magier von einer Macht ergriffen und mit dem Zug der Ritter mitgefhrt, weg von ihrem eigentlichen Ziel, den "Brechern"...

#205498 24/03/04 09:01 AM
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Big Claw will auf einen der Ritter strzen, als sich pltzlich ein helles Licht ber die Kmpfenden legt und die Abenteurer erstarren lsst. Das Schwert fllt ihr aus der Hand, ebenso ergeht es den Anderen. Selbst unter grter Anstrengung gelingt es ihr nicht, sich zu bewegen.
*Dieser Priester muss sich sehr mchtiger Magie bedient haben*, denkt sie noch, als der Priester anfngt zu reden.
Er gibt die Erklrung ab, die die Elfin schon gefordert hatte. Und diese Erklrung bezichtigt den Magier des Mordes. Eines grausamen Mordes.
Immer noch unfhig, sich zu bewegen hrt Big Claw dem Priester zu, der sehr ausfhrlich die entsetzlichen Taten des Magiers beschreibt.
Das lsst fr Big Claw die ganze Situation in einem anderen Licht erscheinen, aber es ist zu spt.
Der Priester heilt, wiederum mit einem mchtigen Zauber, seine verwundeten Mnner. Den Toten kann er nicht mehr helfen.
Noch immer unter dem Zauber stehend muss Big Claw als Gefangene des Priesters mitgehen.


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#205500 24/03/04 01:28 PM
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Angespannt schaut Lamia aus Ihrem sicheren Versteck dem Treiben auf der Lichtung zu.
Sehr berascht ber den Eingriff von zwei weiteren Kriegern, einer grossgewachsenen Kriegerin und einer Elfe, berkommt die Vampirin ein Gedanke des Zweifels.
Warum stellt sich eine Elfe auf die Seite dieser Menschen ?
Mit Elfen hatte sie in der Vergangenheit gute Freundschaft gehalten.
fter waren es die Elfen die Lamia geholfen haben in schwersten Zeiten ihren Heschern zu entkommen und Sie wieder aufgepeppelt haben. Sie waren immer gut zur Ihr und haben Sie nie wegen Ihrer Herkunft verurteilt oder verachtet.
Ich schulde diesem edelen Volk noch sehr viel ... ! Nur warum hat diese Elfe Ihr Leben bloss so sinnlos riskiert um ein paar Menschen in einem so hoffnungslosen Kampf beizustehen ... denkt sich die Vampirin die jetzt einen Grund, nein eine Verflichtung erkennt um einzugreifen.
Lautlos gleitet die Vampirin in Ihrem Gewand zu Boden und sucht eine Deckung auf die nher am Geschehen liegt.
An dem Moment muss Lamia tatenlos zusehen wie der Priester einen mchtigen Zauber auspricht und alle miteinander Bewegungsunfhig macht.
Gespannt lauscht Sie den Worten die der Priester an die kleine Gruppe richtet...

Was soll ich nun tun ...was kann ich tun ?


"negotium perambulans in tenebris" She acquired her characterization as a winged demon of the night (Talmud), as dangerous vampire and succubus (Zohar), as mother of the incubi and as screeching night-owl (Bible). This Lilith -- the Merciful One save us!
#205502 24/03/04 02:04 PM
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Rashida nimmt gerade den nchsten Angreifer ins Visier, als ihr Schwert aus ihrer Hand fllt. berrascht schliesst sie ihr inneres Auge und blinzelt in das helle Tageslicht.

Nein, das ist heller als normales Sonnenlicht, vor allem war es ja bereits dunkel! Sie erkennt die mchtige Magie und entscheidet, sich mit dem Priester lieber nicht direkt anzulegen.

Ihre Hnde werden an ihre Seite gepresst und ihre Aura verschwindet wieder.

Sie will losmeckern und ihren Unmut lauthals loswerden, doch der Zauber wirkt auch auf ihren Mund. Lediglich ihre Augen und Ohren sind noch offen.
Rashida lauscht gebannt der Erluterung des Priesters, der einige Sachen in das rechte Licht rckt. Zumindest in "sein" rechtes Licht.

"Ich darf mich nicht zu etwas hinreissen lassen.", denkt sie leise und versucht, sich der charismatischen Ausstrahlung des Priesters zu entziehen.
Das gelingt ihr zwar, aber der Magie kann sie nicht entrinnen.

Die Gruppe setzt sich wieder in Bewegung, nachdem die gefallenen Ritter wiederbelebt wurden. Die zwei Ritter, die Rashida erledigt hat, schauen sie hhnisch an, einer zischt etwas wie: "Alle Anstrengung umsonst!", als er an ihr vorbeigeht.

"Tja, das kann passieren. Hey, was ist nun los?", die Gedanken purzeln nur so durch ihren Kopf. "Wir werden durch den Zauber an die Gruppe gebunden und mssen jetzt hinterher laufen. Na klasse, und was ist mit meinen Sachen?"

Es scheint, als knnte der Priester Gedanken lesen, denn die Gruppe bleibt kurz stehen und das Gepck fliegt auf magischen Wege zu seinem Besitzer.

"Danke, das ist schon besser!" denkt Rashida, als sie das Gewicht ihres Rucksacks auf ihren Schultern sprt.

Langsam kommt der Tross voran. Zwei Ritter reiten vorne weg, je drei decken die Seiten ab und zwei bilden die Nachhut. Der Priester selbst reitet mal vor den Gefangenen, mal neben ihnen und mal hinter ihnen.

Rashida ist davon berzeugt, dass der Priester ihre Gedanken lesen kann.
Als er wieder neben ihr ist, sieht sie ihm direkt in die Augen und denkt so laut sie kann: "Wre es wohl mglich, dass wir wieder reden knnen? Das wre sehr zuvorkommend von Euch!"
Der Priester grinst breit und hebt seine Hand. Nach ein paar gemurmelten Worten knnen die Gefangenen ihre Mnder wieder bewegen.
Rashida nickt dem Priester zu und bedankt sich per Gedanken: "Vielen Dank. Httet ihr nachher wohl Zeit, mit mir zu reden? Ich wrde sehr gerne mit Euch etwas plaudern, womglich finden wir ja Gemeinsamkeiten?"
Der Priester sieht Rashida nachdenklich an und nickt dann kurz. Dann reitet er wieder an die Spitze des Zuges, der Vorhut Anweisungen gebend.


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus
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