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#206730 12/05/04 04:04 PM
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"Ich habe eben kurz etwas von unten gehört. Es klang wie ein zorniger Schrei. Das muss nichts zu bedeuten haben, aber wir sollten in jedem Fall auf der Hut sein !"

Nachdem er keine weiteren Geräusche mehr ausmachen kann, wendet sich der Reisende stirnrunzelnd zu Rashida um.

"Glaubt mir, es IST SarSareth, der hinter allem steht was diese Welt an Verderbtheit und Schrecken heimsuchen wird. Es zwingt Euch niemand, diesen Weg zu gehen, Rashida. Ich gehe diesen Weg mit oder ohne Euch - einfach weil es notwendig ist, wenn SarSareth nicht beenden soll was er einst begonnen hat. Wenn ich den Weg jedoch ohne Euch gehe, dann werde ich mir vorher nehmen was ich dafür benötige."

#206731 12/05/04 05:29 PM
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Unwillkürlich greift die Kriegerin zu ihrem Schwert und hält den Knauf fest umschlossen.

"Mir bleibt nichts anderes übrig, als Euren Worten Glauben zu schenken. Und seid unbesorgt! Ich werde Euch begleiten, da ich wichtige Dinge prinzipiell nicht aus der Hand gebe. So ist es auch mit meinem Schwert. Das muss man mir aus den kalten, toten Händen reissen, freiwillig bekommt das niemand!" Ihre Stimme ist etwas lauter geworden bei diesen Worten.

Sie schaut sich um und sagt dann in einem munteren Tonfall: "Also ich habe nichts gehört. Und ich höre jetzt auch nichts mehr. Aber wartet, ich werde mal nachschauen gehen!"

Langsam geht sie in den Turm hinein. Sie weiss nicht wieso, aber es beruhigt sie zu wissen, dass der Reisende hinter ihr ist.

Sie sucht sich vorsichtig einen Weg bis zu der Treppe. Da sie immer noch nichts hören kann, geht sie die ersten Stufen der Treppe hinunter.

Die Kriegerin richtet sich auf und will gerade "Alles in Ordnung?" laut nach unten rufen, als sie ihr Gleichgewicht verliert und ziemlich geräuschvoll die Treppe nach unten purzelt.

Ihr Schwert klirrt laut an den Wänden, die es trifft, die Streiterin selber betont jeden Aufprall auf einer Stufe mit einem lauten "Au!"

Nach einigen Au's kommt Rashida unten an und bleibt mit dem Gesicht nach unten liegen.

Sie richtet sich auf, schaut die Treppe hinauf. Dann geht sie einen Schritt rückwärts und rempelt Nerosch an.

Sich schnell umdrehend sprudelt sie los: "Oh, verzeiht, Nerosch, ich wusste ja nicht, dass ihr hier steht! Ich wollte Euch wirklich nicht schon wieder anrempeln. Warum schaut Ihr denn so sparsam?"

Allmählich dämmert der Streiterin, dass sie sich mal umsehen sollte.

Sie hebt ihren Kopf und streift als erstes die Augen des anderen Zwergs.
"Uh, Xanlosch, ihr seht aber gar nicht gut aus! Und wieso habt ihr solche Augenringe? Ich sollte Euch mal ein Rezept meiner Urgrossmutter geben, das zaubert diese hässliche Wülste unter Euren Augen wieder weg..."

Ihre Stimme erstirbt langsam, sie begreift, dass die Situation nicht so ist, wie sie aussieht.

Dann wendet sie sich an Glance und Stone, die in eine dunkle Ecke schauen. Ihr Blick folgt dem der anderen und sie sieht ein Wesen an der Höhlenwand stehen, dessen Augen purpurn leuchten. Natürlich ist es bewaffnet und schaut nicht unbedingt freundlich.

"Könnte mir einer mal bitte erklären, was passiert ist?", fragt sie mit recht schwacher Stimme.


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus
#206733 12/05/04 05:36 PM
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"Ich sagte doch, ich will eure Kampfkraft."
Es wäre zu eurem Besten, wenn ihr kooperiert und nicht den Arm abbeisst, der euch füttert."

#206735 12/05/04 06:37 PM
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"Und wen sollen wir eurer meinung nach umbringen, und warum schafft ihr das nicht allein. Vor uns habt ihr ja anscheinend keine angst. Also was sollte euch da unsere Kampfkraft nutzen. Zum letzten mal. Was wollt ihr."
Stone weiß nur zu gut das er diesen Kerl nicht aus den Augen lassen darf, jeden moment kann der Tanz beginnen. Das gepolter und Rashidas stimme ignoriert er, ganz auf den Drow konzentriert geht er in stellung.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#206736 12/05/04 08:31 PM
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Xanlosch kann die Geschehnisse der letzten Minuten nicht vollständig begreifen, woran auch der noch recht stark wirkende Blutrausch nicht unbeteiligt ist. Erst die unerwartete Reaktion des Streuners Alrik und dann auch noch das plötzliche Auftauchen der Kriegerin Rashida.

Seiner Selbstberrschung verdankt es Xanlosch, dass er bei diesen Aktionen sich nicht seinem Blutrausch hingegeben hat, da damit seine Qualen und Anstrengungen fürs Erste vorbei gewesen wären.

"Erzählt uns lieber, wofür IHR uns braucht ", beginnt Xanlosch nun endlich zu sprechen, "oder was aus meinen Kameraden dort unten wirklich passiert ist, Dunkelelf ! Vorher werdet ihr nicht mehr von uns erfahren oder wollt ihr wirklich, dass ich das mache, wozu ich gerade in der Lage bin ! Ihr habt Angst vor dem, was da unten ist, sonst würdet ihr nicht um Verstärkung betteln. Erzählt, aber rasch !"

Bei den letzten Worten von Xanlosch konzentriert sich dieser nur auf den Dunkelelf und wartet auf die Antwort des Dunkelelfen.

"Ihr habt wahrlich keine Augen im Kopf ! ...", faucht Nerosch zu Rashida zurück und der Rest des Satzes geht in einem Nuscheln unter. Es war ja nicht das erste Mal, dass sie mich übersehen hat. Macht sie dies vielleicht mit Absicht ? Will sie ihm etwas sagen und ist zu Schüchtern, um ihn direkt zu fragen ? Ich muss dieses "Übersehen" in naher Zukunft mit ihr einmal in Ruhe bereden, sagt Nerosch zu sich selbst. Zu mehr in diese Richtung kommt Nerosch nicht, da er die Worte von Xanlosch hört und ein ungutes Gefühl in ihm hochsteigt. Er wird doch nicht, oder ?





Xanlosch's Home - Fortombla hortomosch !
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#206738 12/05/04 09:27 PM
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Glance, den Rashidas Auftritt zwar irritiert hatte, beobachtet weiterhin den Dunkelelfen. Dann steckt er plötzlich seine Waffe weg, und wendet sich an Stone und Xanlosch.

"Lasst es gut sein - nichts was ein Dunkelelf uns sagen würde, wäre die ganze Wahrheit. Wem immer sie dienen, verraten sie - selbst untereinander kommt es zu Vertrauensbrüchen zur Verfolgung eigener Ziele. Ich gestehe aber zu, dass er uns ohne weiteres hätte aus dem Hinterhalt angreifen können", und damit wendet Glance sich wieder dem Drow zu, "und wahrscheinlich hat es ihn sogar Überwindung gekostet dies zu unterlassen!"

"Lasst uns Alle", er blickt scharf auf den Drow, "die Waffen wegstecken. Und dann solltet Ihr, Dunkelelf, uns sagen wer ihr seid, und wofür Ihr unsere Kampfkraft braucht - und dann werden wir entscheiden, ob unsere Kampfkraft, und die unserer Gefährten oben, ausreicht, und ob wir bereit sind sie einzusetzen!"



In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
#206740 12/05/04 11:31 PM
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Eine Etage tiefer stehen die Dunkelelfen wie vom Donner gerührt, als die Geräusche von oben langsam abebben. Im Unterreich ist es selten ratsam, sich durch laute Geräusche zu verraten, es sei denn man ist sehr dumm oder hat eine tödliche Übermacht. In beiden Fällen aber ist das Resultat endgültig.

Hauptmann Vigor läßt die erhobene rechte Hand sinken, das Kommando, welches die Dunkelelfen vorsichtig aus ihrer Erstarrung entläßt. Behutsam wagen es die ersten, sich wieder zu bewegen.
Längst sind die Fackeln an den Wänden umher gelöscht und die Hand ist nur noch durch die angeborene Infravision der Drow als oranges Lichtzentrum vor dem abschirmenden violetten Piwafwi-Umhang zu erkennen, der sich in seiner dunkelblauen Wärmeabstrahlung durch nichts von den umgebenden Wänden unterscheidet. Dann dreht er sich an der Wand so hin, daß alle die Hand über dem Kopf sehen können. Doch die Umsicht ist unnötig, ohnehin sind die Blicke aller seiner Soldaten auf ihn fixiert. Seine roten Pupillen taxieren Alveriel, als er nun mit den Fingern blitzschnelle Zeichenfolgen bildet, die übliche Geheimsprache, welche jedes Drowkind beherrschen muß, aber außerhalb ihres Volkes nur wenige kennen.

'Feindkontakt! Vielleicht nur 100 Schritte vor uns. Ab jetzt wird nicht mehr gesprochen!' signalisiert Vigor, 'Mein Prinz, dem Krach von oben nach zu urteilen, steht uns eine immens große Streitmacht entgegen, ich rate zu äußerster Vorsicht!'
Nervosität verbreitet sich, läßt Hitze in die Köpfe und Hände der Soldaten schießen, so daß sie mit der Wärmesicht trotz ihrer Umhänge noch gut auszumachen sind. Alveriel gibt denn auch sofort das Zeichen, sich vollständig zu maskieren und setzt seinerseits zu einem Signalement an Vigor an: 'Die Wände verzerren die Geräusche hier stark. Das könnte eine Finte sein, aber ich bezweifle es.' Die nächsten Zeichen kommen schneller, wütend, abgehackt. 'Verflucht, ich dachte, ihr hättet den Großteil der Zwerge ausgeschaltet, aber sie scheinen erheblich in der Überzahl zu sein. Wenn wir jetzt hochstürmen, rennen wir vielleicht in eine Falle. Wir brauchen mehr Informationen. Wo sind die Späher???'

Vigor zuckt nervös mit den Schultern und schlägt die geöffnete Hand zweimal sanft nach unten, das Zeichen für Warten. Dann schließt er die Hand zur Faust und beschreibt einen großen Kreis. Lautlos stieben die Drow davon, sich an den Wänden in strategischen Verteidigungspositionen bis hin zur Treppe verteilend, jeder eine kleine Handarmbrust im Anschlag.
Sekunden verstreichen, in den kaum hörbar Stimmen von oben herab dringen und schwere Geräusche. Zu viele Geräusche.

Dann kehren zwei Schatten zurück, über die Treppenstufen hinabgleitend, gebückt auf die anderen Drow zuschleichend und mehr zu ahnen als zu sehen. Die Hand Vigors gebietet Schweigen und signalisiert: 'Stille! Wo stehen sie und wieviel sind es?' Die Antwort kommt prompt: 'Sir, an der Treppe zum nächsten Aufgang stehen zwei Zwerge, ein verfluchter Elf und zwei Menschen, soweit wir das sehen konnten. Weiter oben könnten noch mehr sein, aber wir konnten nicht näher heran, man hätte uns entdeckt.'

Vigor und Alveriel blicken sich erstaunt an und der Prinz gibt ihm augenblicklich Zeichen: 'Dann muß die Hauptmacht weiter oben sein, diese vier können nicht diesen ganzen Lärm verursacht haben. Äußerste Vorsicht!' Vigors Stirn bewölkt sich und er bestätigt: 'Bei der Göttin Lloth! Wo kommen die anderen Oberflächenrassen her? Die Zwerge müssen Söldner angeheuert haben! Mir gefällt das nicht! Wir könnten diese Vorhut zwar schnell ausschalten, und vielleicht gelingt es uns, einen Überraschungsangriff zu führen, bevor die Hauptstreitmacht merkt, daß wir da sind. Das wäre durchführbar, aber riskant! Wenn dort oben aber mehr sind, als wir bekämpfen können, müßten wir uns augenblicklich wieder zurückziehen, auch wenn wir den Feind zumindest temporär geschwächt und demoralisiert hätten. Doch genau das kann auch den Feind auf uns lenken und eine wildgewordene Zwergenhorde ist nicht zu unterschätzen. Besser wir warten ab, bis sich uns eine bessere Gelegenheit bietet. Noch wissen wir nicht, wieviele sich weiter oben aufhalten.'

Alveriels Augen blitzen zornig auf, aber nur einen Moment, während er hastig die Alternativen überdenkt. Dann nickt er erst Vigor zu, anschließend dem Warlock und gibt weitere Zeichen: 'Gut! Warten und Bereithalten!' Der Hauptmann nickt ebenfalls, während der Magus nur eine undurchdringliche Maske zur Schau stellt.


Wenn sie so überlegen sind, warum sind sie dann so tot?
#206742 13/05/04 04:20 AM
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Nur wiederwillig steckt Stone sein Schwert wieder ein, grimmig starrt er den Dunkelelfen an, "Nun gut, ich will meinem Kameraden vertrauen und was er sagt ist bestimmt wahr."
Langsam, so als würde es ihn körperliche Anstrengung kosten gibt er seine Kampfhaltung auf.
Der Kampfeszorn rauscht noch durch sein Blut, es fällt ihm schwer sich zu beruhigen.
"Also sollen wir gehen?"


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#206743 13/05/04 07:50 AM
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Rashida hat bei der Rede von Glance aufmerksam zugehört.

"Ein Drow bittet uns um unsere Kampfkraft?", sie mustert den Dunkelelfen nochmals genau. "Das ist in der Tat selten. Um wen handelt es sich? Die Anzahl der Gegner und die Rasse zu wissen ist einer für Euch positiven Entscheidung bestimmt hilfreich."


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#206744 13/05/04 10:55 AM
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Die Elfin reißt den Kopf hoch. Sollte das Gepolter und die Schmerzensschreie von Rashida kommen?
"Reisender, das habt ihr doch auch gehört! Wir sollten vielleicht besser einmal nachsehen, was da unten los ist. Ich habe plötzlich ein ungutes Gefühl."
Und zu Lu Ser gewandt: "Ich denke, es ist besser, wenn Du vorläufig oben bleibst."
Sie wühlt in ihrem Rucksack und holt drei Kekse hervor, die sie Lu Ser gibt.
Sie sieht den Reisenden fragend an.


Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
#206746 13/05/04 01:33 PM
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Dankbar nimmt Lu die Kekse von Big Claw entgegen. Die ganze Situation verwirrt ihn zu sehr, als dass er sie mit leerem Magen durchstehen wollte.

Konzentriert versucht er, sich noch einmal alle Fakten zu vergegenwärtigen:

Der Reisende und Big Claw sind nicht mehr böse auf ihn, schließlich haben sie ihn freundlich begrüßt und die Elfin hat ihm sogar Kekse gegeben.

Rashida scheint ihn ignorieren zu wollen. Sie hatte ihm kein Wort der Begrüßung gegönnt und war direkt nach seinem Erscheinen lieber in einen Keller gestiegen als in seiner Nähe zu bleiben. Dort war sie laut polternd zu Boden gegangen. Ob sie wie er damals von Ritterrüstungen angegriffen worden war?

Die Situation war so gefährlich, dass sie flüstern mussten und nicht eine Minute Zeit blieb, um ihm wenigstens einen groben Überblick darüber zu geben, wo die übrigen Gefährten waren und in was für einer Burg er gelandet war. Trotzdem reichte die Zeit andererseits für ein Wortgefecht über SarSareth und Kekse.

Stone, Glance und Alrik waren immer noch verschwunden.

Lu überlegt hin und her, ob er Big Claw folgen soll oder nicht. Alleine zurückbleiben will er auf gar keinen Fall! Aber solange der Reisende noch bei ihm ist, würde er die frische Luft jederzeit einem finsteren Keller, in dem es möglicherweise sogar agressive Ritterrüstungen gab, vorziehen. Fragend blickt er zu dem riesigen Krieger, der sich nur »der Reisende« nannte.

"Bleibst du denn wenigstens hier bei mir? Alleine habe ich A..., ähh, finde ich es total öde hier", korrigiert er sich eilig.

#206750 13/05/04 03:58 PM
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Kopfschüttelnd hatte der Reisende der Kriegerin nachgeschaut, wie sie im Eingang des Turmes verschwand und anschliessend ein lautes Gepolter und Geschepper veranstaltete. War er denn nur von Irren umgeben ?

Schliesslich massiert er seufzend seine Schläfen und wendet sich an die drei verbliebenen Gefährten:

"Solange die hochheilige Kriegerin nicht einmal wie üblich nach Hilfe brüllt, besteht wohl kaum Anlass zur Sorge. Diese Dame zieht das Missgeschick scheinbar magisch an und ich bin nicht ihr Kindermädchen. Ich für meinen Teil....." - und nun gilt sein Wort dem kleinen Drachen - "...werde jedenfalls nicht durch irgendwelche vermoderten Gewölbe kriechen und mich womöglich von Trollen verprügeln lassen, solange mir niemand einen guten Grund dafür nennen kann."

Dann beginnt er, Lu Ser leise und ernst in groben Zügen von den Ereignissen zu berichten, die sich seit seinem Verschwinden zugetragen hatten.

#206751 13/05/04 08:50 PM
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"Ihr sollt mir nur behilflich sein eine GRuppe Drow aufzuhalten."
Die Worte komemen aus seinem Mund, als wenn er über die Farbe seiner Schuhe reden würde. Völlig selbstverständlich und absolut emotionslos.

"Aber wir brauchen mehr Kämpfer. Sind in der Nähe noch andere Kampfgruppen ? Wir haben keine Zeit für lange Reden. Ich werde jetzt an die Oberfläche gehen und in der Umgebung nach weiteren Kämpfern Ausschau halten. Denn ihr seit für die Drow nicht viel mehr als ein Schlagbaum, den man zur Seite schieben muß."

Nach seinen Worten lässt er seine Klingen wieder auf seinem Rücken verschwinden und lässt die Gruppe einfach stehen und rennt die Treppe nach oben.
" Ihr bleibt hier und bewacht die Treppe, ich holfe Verstärkung".

#206752 13/05/04 09:03 PM
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Glance schaut die Anderen verduzt an - eine Gruppe Drow aufhalten? Auf "Anforderung" eines Drow? Der einerseits meint, sie seien keine ernstzunehmenden Gegner für diese, aber andererseits wegrennt um Verstärkung zu holen? Woher und wen auch immer?

Schnell, und ohne weiter an Xanlosch's Magiephobie zu denken, lässt er eine kleine Lichtkugel in seinen Händen entstehen, die sich tiefrot färbt, und mit den Worten "Zur Sonne!" lässt er sie an dem Drow vorbei die Treppe hinauf fliegen, in der Hoffnung die restlichen Gefährten aufmerksam zu machen.

"Ähem!" sagt er dann zu den Anderen, "Xanlosch, das sieht schlecht aus für Eure Gefährten, die zwar wohl mit Trollen gerechnet haben, aber nicht mit Drow, die in grösserer Zahl und wahrscheinlich aus dem Hinterhalt agieren."

Er sieht dem davonlaufenden Dunkelelfen nach, "Also entweder wir bleiben alle hier, oder wir gehen alle hoch und vereinigen unsere Kräfte - was meint ihr?"

Last edited by GlanceALot; 13/05/04 09:13 PM.

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#206753 14/05/04 04:22 AM
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"Wir wissen nichts, nicht was aus den Zwergen geworden ist, nicht wie viele Gegner uns da unten erwarten noch ob der Dunkelelf überhaupt zurück kommt.
Wenn er uns nur als Schwertfutter hier hin stellt um zu fliehen, was dann? Aber eins wird wohl so sein, wenn da unten noch mehr Dunkelelfen sind dann hat Glance recht und die Zwerge sind schon lange tot"
Stone geht langsam zu Alrik der zu schlafen scheint, in seiner Schulter steckt ein Bolzen. Der aber zu klein ist um eine schwerwiegende Verletzung bewirken zu können.
Vorsichtig zieht er den Bolzen aus der Wunde und steckt ihn ein.
Dann hebt er Alrik auf die Schultern und wendet sich wieder an Glance.
"Wenn wir jetzt kämpfen müssen, und stellen fest das wir fliehen müssen, so hat Alrik keine Chance. Und wir haben keine Chance ihn mitzunehmen. Ich sage wir gehen wieder rauf"
Und an Xanlosch, "Es tut mir leid, aber für eure Kameraden können wir nichts mehr tun, aber Alrik soll nicht hier im Schatten sterben nur weil wir zu Dumm sind einem Dunkelelfen zu vertrauen. Was wenn er nur unsere Gruppe teilen will um sie so leichter zu vernichten?"
Langsam Kopfschüttelnd geht er zur Treppe.


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#206755 14/05/04 07:00 AM
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Lu war sehr erleichtert, dass der Reisende, der ihm wie ein sicherer Hafen erschien, im Freien bleiben wollte. Behaglich ließ er sich auf den Boden nieder und lauschte wissbegierig dessen Worten, ohne auch nur eine Zwischenfrage zu stellen.
Seine kleinen Brüder, die Ignamaer, hatten sie also getroffen. Sehr ungewöhnlich, dass sich diese scheuen Wesen freiwillig an seine Gefährten gewendet hatten und dann auch noch mit einem Geschenk. Wenn da nicht noch ein Haken kam.
Und der erste Schlüssel war gefunden worden? Sehr gut! Dann fehlten nur noch ... naja, einer weniger immerhin. Lu stellt fest, dass er nicht nur das Lesen und Schreiben, sondern auch das Rechnen dringend einmal erlernen sollte. Ob er einen seiner Gefährten einmal fragt, wenn sich die Lage wieder etwas entspannt hat?
Als Lu gerade erfahren hat, weshalb seine Gefährten den Keller der Burg untersuchen wollen, eilt zunächst ein dunkler Schatten durch den Eingang, direkt gefolgt von einer leuchtend roten Lichtkugel.

Lu springt auf. Was hat das nun wieder zu bedeuten?

#206756 14/05/04 08:09 AM
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Nein, ich hatte es fast geschafft. Das war der letzte klare Gedanke, der noch durch Xanloschs Gehirn strömte, bevor ihm der Blutrausch vollkommen überwältigte. Durch das Wirken der Leuchtkugel von Glance fing das Axtblatt von Xanlosch hellrot an zu leuchten und das Blut in Xanlosch fing dieses Mal an stärker zu kochen, als beim letzten Mal.

"ZUM ANGRIFF" brüllte Xanlosch so laut, wie es seine Stimme zu ließ. Dann stürzte er sich auf Glance. Einen halben Schritt vor Glance strauchelte Xanlosch leicht und sein Angriff auf den Körper von Glance verfehlte ihn knapp und er streifte nur seinen rechten Arm. Dies aber reichte dem hellrot glühenden Axtblatt, um seine feurige Wärme auf die dortige Bekleidung weiter zu geben. Dort wo einst Stoffe waren, sind nur noch verkohlte Reste davon übrig und jedes Metall nahm die Wärme begierig auf und gab sie auf das umliegende Gewebe weiter.


Nerosch konnte die gesamte Situation nicht vollständig begreifen. Erst sagte Glance, dass sie die Waffen wieder zurückstecken sollten und sprach davon alles in Ruhe zu besprechen. Weiß den dieser Elf nicht, dass man einen Dunkelelfen nie trauen kann und sie immer irgendeine Waffe parat haben ? Doch die Reaktion des Dunkelelfen überraschte ihn noch mehr. Dieser ging nach einigen wenigen Worten einfach die Treppe hinauf und wollte nachschauen, wer noch alles oben ist ! Doch bevor sich Nerosch dem Dunkelelfen in den Weg stellen konnte, war dieser schon an ihm vorbei gewesen. Als nächstes hörte Nerosch "Zum Angriff" in einer solchen Lautstärke, dass er nicht gleich wusste, wem der Angriff gelten soll. Aus den Augenwinkeln sah Nerosch die hellrot glühende Axt von Xanlosch. Doch dieser bewegte sich nicht auf den Dunkelelfen, sondern auf Glance. Wie was, ging es Nerosch durch den Kopf. Nicht dem Dunkelelfen galt der Angriff, sondern dem Elfen ? In diesem Moment schwebte eine kleine leuchtende Kugel an Nerosch vorbei. Sollte dies der Grund für den Angriff von Xanlosch auf Glance sein ? So richtig verstehen konnte es Nerosch nicht. Nicht von Glance ging die Gefahr aus, der Dunkelelf war und ist die Gefahr. Soll er nun Xanlosch helfen oder doch ersteinmal abwarten und sehen, was passiert ? Wenn ich warte, dann kann es für einen der beiden oder gar für beide zu spät sein.

Vor dem Start ihrer Expedition zu dieser Burgruine hatte Xanlosch Nerosch zu ihm gerufen, da er etwas mit ihm unter vier Augen besprechen wollte. Zuerst hatte Xanlosch darauf gedrängt, dass alles was er ihm erzählte, er für sich behalten und niemanden davon erzählen sollte. So hatte Xanlosch ihm berichtet, dass auf ihm ein Fluch liege und diese mit Magie zu tun habe. Nerosch glaubte ihm kein Wort, warum sollte auf Xanlosch ein Fluch liegen und mit Magie haben die Zwerge so gut wie nichts zu tun, wenn man von einigen Ausnahmen absieht. Weiter hatte Xanlosch gesagt, wenn er sich einmal sehr merkwürdig verhalten sollte und zur selben Zeit irgendeine Form von Magie zu sehen ist, dann soll er nur wissen, dass der Fluch, der auf ihm lastet, ihn überwältigt hat. Er würde dies schon erkennen und er bat Nerosch, ihm in dieser Stunde beizustehen und ihm zu helfen. Danach hatte Xanlosch ihm einen kleinen Wurfpfeil in einer kleinen Schatulle überreicht und sprach weiter, dass er nur einen Versuch haben wird und wenn er verfehlt, dass er dann verloren ist und ihm nichts mehr retten kann. Nerosch sollte diese kleine Schatulle immer bei sich tragen, da es dann keine Zeit mehr gäbe, um nach ihr zu suchen.

Sollte es nun genau dieser Moment sein, von dem Xanlosch gesprochen hatte ? Ging es Nerosch durch den Kopf. Sollte er wirklich seinen besten Freund und Kameraden mit diesen Wurfpfeil angreifen bzw. bewerfen. Was ist, wenn es der falsche Moment ist oder er nur die Rüstung von Xanlosch trifft ? Es geht nicht anders, mein Freund. Ihr habt mir diese Aufgabe aufgetragen und ich werde sie ausführen, sobald ich die Gelegenheit dazu habe. Ich hoffe, ich tue das richtige.


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#206759 14/05/04 09:04 AM
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Der wilde, unvermittelte Angriff von Xanlosch erwischt Glance auf dem falschen Fuß - so schnell er auch reagiert, nur Xanloschs zufälliges Stolpern rettet ihn vor einem Volltreffer. So aber fühlt er nur eine plötzliche kurze Hitzewelle durch sein Mithrilkettenhemd fahren, ansonsten schützt ihn die hervorragende Arbeit der Zwergenschmiede.

Seine reflexhafte Ausweichbewegung verfehlt Stone, der sich gerade Alrik geschultert hat, nur knapp. Gerade noch rechtzeitig unterlässt Glance es einen Levitationszauber zu wirken, was er normalerweise in solch einer Situation gemacht hätte. Er konzentriert sich darauf in Bewegung zu bleiben, und möglichst viel Freiraum zu behalten um ausweichen zu können.



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#206761 14/05/04 10:51 AM
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Da Glance keine Probleme hat dem Zwerg auszuweichen, und Nerosch sich für irgendetwas bereit macht, sieht Stone seine vordringliche Aufgabe darin Alrik nach oben zu bringen.
"Spielt schön miteinander," ruft er den anderen zu.
Und zu Rashida, "Was ist mit euch? Wollt ihr noch hier unten bleiben?"
Danach trägt er den Streuner die Treppe hoch.


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#206762 14/05/04 11:00 AM
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Rashida schaut Stone fragend hinterher.

Sie sieht, dass Xanlosch sich auf Glance versteift und niemanden sonst angreift.

"Nerosch, könnt ihr da was machen? Wenn ja, dann bitte schnell, bevor Xanlosch trifft!"

Rückwärts läuft sie zur Treppe, damit sie die Kämpfenden im Blick hat. Dann geht sie rasch nach oben.


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