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#206935 27/05/04 01:04 PM
Joined: Mar 2004
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Glance und Bodasen stossen auf Claw, Stone, Lu Ser und Alrik im Moment als letzterer gerade nach Rashida und den Zwergen fragt. "Im Burghof sind sie jedenfalls nicht mehr", sagt Glance, und beugt sich zu Lu Ser hinüber "das ist aber schön, dass Du wieder aufgetaucht bist - wir haben uns Sorgen um Dich gemacht, Feen neigen manchmal zu bösen Scherzen - aber Hauptsache Du bist wieder da!"

Dann wendet er sich wieder an die Anderen, "Von den Zwergen und dem Dunkelelfen, den wir im Keller trafen, kann ich nicht mal mehr die Aura spüren - wobei das bei dem Dunkelelfen nicht ungewöhnlich ist, die haben hervorragende Tarnzauber. Aber ich habe mehrere menschliche Auren gespürt, wobei ich nicht sagen kann, ob eine davon Rashidas ist. Wir sollten uns vorsehen, wir hatten schon genug unangenehme Überraschungen hier - lasst uns einen Ort suchen an dem man uns nicht so leicht überraschen kann. Und weiß jemand wo der Reisende steckt? Ich habe etwas gefunden, das ihn interessieren wird".


In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
#206937 27/05/04 01:15 PM
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"Ja," antwortet Alrik und streckt den Arm aus, um in eine Richtung zu deuten, "dort drüben, hinter einem Felsen saß er, noch vor ein paar Minuten. Er schien alleine für sich bleiben zu wollen, wie üblich."


When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it.
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#206942 27/05/04 01:17 PM
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Stone Offline OP
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Stone schüttelt den Kopf, "Das letzte mal als ich ihn gesehen habe ..., ich habe ihn gar nicht gesehen, ich bin im dunkeln fast über ihn gestolpert. Es ging ihm anscheinend gut. Er war nicht verletzt, aber wohl erschöpft. Er hat mir gesagt das ich aus dem Dunkeln raus solle, und da ich auch angst hatte das wir uns Gegenseitig angreifen könnten habe ich das dann auch gemacht. Bis dann die zweite erschütterung kam habe ich noch versucht Rashida zu finden, hatte aber keine Erfolg. Wahrscheinlich ist sie entweder geflohen, oder ..."
Stone schweigt, und blickt zum Turm.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#206944 27/05/04 01:19 PM
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"Ich habe den Reisenden ja eben gesehen," sagt Alrik zu Stone, "er schien nur ziemlich erschöpft zu sein, mehr konnte und wollte ich nicht sehen, ich lasse die Leute lieber in Ruhe, wenn sie sich erholen müssen."

Plötzlich hält Alrik inne. Er denkt kurz nach.

"Oder meinst du den Zwerg ?" fügt Alrik hinzu.



Last edited by AlrikFassbauer; 27/05/04 01:29 PM.

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#206945 27/05/04 01:22 PM
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Wie ein Kanonenschlag hallt der Knall durch die Höhle, als die Hand der Kriegerin die Wange des Priesters trifft.

Rot leuchten die Striemen, die ihre Finger in das Gesicht des heiligen Mannes gezeichnet haben.

"Ihr seid nicht mein Vater! Ich habe Euch nie um Hilfe oder Euren Rat gebeten, für wen haltet Ihr Euch, dass Ihr meint, mir Vorschriften machen zu müssen?"

Heftig drückt die Streiterin die Feldflasche dem Priester wieder in die Hand.
Dann ergreift sie das Seil und klettert nach oben.

Ohne den anwesenden Männern einen Blick zu widmen, geht sie zum Torhaus der Burg, vielleicht trifft sie dort die anderen wieder.


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus
#206947 27/05/04 01:25 PM
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"Psst, ich habe was gehört !" sagt Alrik auf einmal, und legt den Finger an die Lippen, zum Zeichen, daß sie ruhig sein sollten. "Ob da noch mehr Assassinen sind ?"



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#206948 27/05/04 01:51 PM
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Der Reisende war durch das Gebüsch so lautlos an die Gefährten herangetreten, das alle zusammenfahren und die Hände des Kriegers nervös zu seinem Schwert zucken, als er sie anspricht:

"Ich bin hier..."

Stirnrunzelnd lässt er den Blick erst über die Ruine und dann zurück zu den Gefährten schweifen.

"Rashida ? Die Zwerge ?"

#206949 27/05/04 01:57 PM
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Lu freute sich riesig, von Glance so freundlich begrüßt zu werden. Dankbar strahlte er ihn kurz an.
Alriks Bemerkung verwirrte ihn dann. Was wollte er inmitten des ständigen Knirschens und Stöhnens der Erde gehört haben? Einen Assasinen, der für seine Lautlosigkeit bekannt ist?
Reumütig fiel Lu dabei ein, dass er das Seil des Streuners genommen hatte, um den Dunkelelfen zu fesseln. Dieser war mit dem Seil verschwunden.

"Äh, Alrik, falls du dein Seil vermisst ... das trägt jetzt ein Dunkelelf mit sich herum. Ich musste ihn fesseln, und es gab so schnell nichts anderes, und du hast ja geschlafen, und ich wollte dich nicht wecken, und es war eilig, und ... es tut mir leid ..."

Lu senkte den Kopf und riss ihn gleich darauf wieder erschreckt hoch, als der Reisende die Gruppe ansprach.

"Schön, dass es dir auch gut geht!", rief er in der Hoffnung, Alrik wieder von seinem Geständnis abzulenken.


#206950 27/05/04 02:26 PM
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Die Elfin erhebt sich, als nach und nach die anderen erscheinen. Bis auf Rashida sind alle wieder da. Sie hört was Glance zu sagen hat.
"Glance, auch ich habe die Anwesenheit bemerkt, aber nur entfernt. Ansonsten war alles ruhig. Was ist dem Dunkelelf passiert, der unsere Hilfe wollte und wo sind die Zwerge?"


Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
#206951 27/05/04 03:03 PM
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"Der Dunkelelf ist so plötzlich verschwunden, wie er gekommen ist. Aber ich habe seine Scimitars eingesteckt. Wenn er sie wieder haben will, wird er sich zeigen müssen - und ein paar höfliche Antworten geben müssen!", sagt Glance auf Claws Frage, "Aber über die Zwerge weiß ich nichts - sie sind wie vom Erdboden verschluckt". Dann wird ihm bewußt, dass dies in diesem Zusammenhang keine glückliche Formulierung ist, und ergänzt, "Allerdings bin ich sicher, dass dies mit ihnen nicht passiert ist - Ich habe Xanlosch und Nerosch am Brunnen liegen lassen, und der war bis zuletzt unbeschädigt. Sie sind verschwunden --- wie weggezaubert".


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#206954 27/05/04 03:13 PM
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Tief unter dem Turm in den noch erstaunlich intakten Kellergeschossen knirschen und grummeln die losen Trümmerbrocken von Zeit zu Zeit in langen Abständen, wenn der aufgerissene Bauch der Erde wieder ein Stück nachgibt und die Wunden sich mit den zerwühlten Erdschichten füllen. Eine fast endgültige Ruhe nach dem Erdbeben hat alle Bewegung begraben, als lausche die Erde nun ausschließlich ihrer eigenen Heilung. Einzig ein leises und schweres Keuchen wirft hallende akustische Schatten auf die rissigen Wände nahe der Kellertreppe, von der aber nicht mehr viel übrig ist. Hier ist die Decke in vollem Umfang heruntergekommen und hat die Stufen unter sich zermalmt.
So wie auch die humanoide Gestalt, von der lediglich noch der Oberkörper aus der Masse herausragt, der Rest scheint auf den Boden gequetscht wie ein Stück Papier. Wieder entfährt ihr ein leises Stöhnen, als die schweißnassen Hände kraftlos versuchen, einige der größeren Brocken von der Brust weg zu schieben, während der Schutt von den Händen in die große Blutlache unter ihr rieselt.

Neben diesem Bild des Jammers steht der Warlock reglos, in sich versunken und betrachtet die Reste des Treppe. Das Kellergeschoß ist hier nur an dieser Stelle schwer beschädigt, so als wäre der Turm von oben wie ein stumpfwinkliger Keil nach unten auf die Treppe durchgebrochen und dann gewaltsam gestoppt worden. Wenn sich auch überall die sekundären Anzeichen des gewaltigen Erdrutsches zeigen, hier sind sie minimal. Nachdem der Magus seine Betrachtung abgeschlossen hat, wendet er den Blick nach unten zu dem halb ohnmächtigen Häuflein Elend zu seinen Füßen. In diesem Moment tritt Hauptmann Vigor zu ihm und räuspert sich. Sein linker Arm hängt reglos in einer provisorischen Schlinge. Sein Körper ist mit Schnittwunden übersäht. Die schwarze Kapuze des Warlocks dreht sich etwas, aber er sagt nichts.
"Wir haben sieben Mann verloren," presst Vigor erschöpft zwischen den Zähnen hervor und deutet auf den Dunkelelfen vor ihnen, "zusammen mit ihm."
Ein Stöhnen von unten kommt anstelle einer Antwort. Der Warlock geht in die Hocke vor dem halb begrabenen Körper und sagt emotionslos: "Ihr hört es, Alveriel, eure Zeit läuft davon. Niemand kann lange ohne Unterleib überleben, egal wie zäh er ist. Endlich werdet ihr Eurem Hohen Haus in den Tod folgen, wie es längst hätte der Fall sein müssen. Ich habe zu lange daraufhin gearbeitet."

Prinz Alveriel starrt mit glanzlosen Augen hoch, bis sich die Worte in sein Bewußtsein vorarbeiten und er eine wütende Grimasse des Schmerzes hervorbringt. Vigor zieht geräuschvoll die Luft zwischen den Zähnen ein, unfähig etwas zu sagen.
"Ja, Hauptmann.", fährt der Hockende fort, "Ihr seid eine Armee ohne Haus. Das Hohe Haus der Devrièl war bereits in einer blutigen Intrige vernichtet, bevor ich zu euch gestoßen war. Es wäre nie Verstärkung gekommen. Deswegen war der schnelle Erfolg für den Prinzen so notwendig. Bei einer Rückkehr wäre er ein toter Mann gewesen, und er wußte das. Er wußte nur nicht, daß ich es auch wußte. Denn der, für den er mich gehalten hatte, hätte es nicht wissen können, da er sich abseits der Stadt im Verborgenen lebte. Er fiel ebenfalls im selben Handstreich mit seinem Haus. Ich mußte nur seinen Platz einnehmen, denn der Prinz wußte nichts von seinem Ableben, weil er annahm, daß nur ihm der Aufenthaltsort bekannt war. Ein weiterer Irrtum."
Während Alveriel zitternd die Augen schließt, beugt sich Vigor nach vorn:"Dann sind wir jetzt auch Ausgestoßene. Aber warum habt Ihr das getan?"
Der Warlock erhebt sich und zuckt mit den Schultern: "Alte Rechnungen. Viele alte Rechnungen, nicht wahr, mein Prinz? Als einer der eifrigsten Häscher der alten Spinne Lolth auf der Suche nach Abtrünnigen hatte er mich ein paarmal fast aufgespürt. Ich war immer etwas schneller, aber meinen Besitz an Büchern und Artefakten habe ich größtenteils verloren. Da er mich aber nie zu Gesicht bekommen hatte, konnte ich den Spieß endlich herumdrehen."

Vigor schluckt, auf die langsamer werdenden Atemzüge des Prinzen lauschend: "Was macht Euch so sicher, daß wir Euch nicht den Priesterinnen von Arach-Tinilith ausliefern? Und wie bei den Niederhöllen konntet ihr dieses Ende voraussehen?"
Der schwarzberobte Drow dreht sich nun vollständig zu Vigor um, welcher mit Unbehagen das deutliche Amüsement in den Augen des anderen Drow erkennt: "Zuerst einmal bezweifle ich, daß ihr und die fünf verbleibenden Männer in eurem Zustand in der Lage wärt, mich zu überwältigen.
Zweitens würde es keinen Sinn machen, da ich ein Angebot für Eure Männer habe, welches ihr kaum abschlagen könnt.
Und drittens habe ich das überhaupt nicht vorhergesehen, sondern nur reagiert. Der Erdelementar war mächtig, aber ungelenk. Ich habe die Kräfteverteilung etwas umgebogen, wenn ihr so wollt, mehr nicht.
Allerdings hat mir das gezeigt, daß das Ziel unseres Interesses durchaus einer akzeptablen Magie fähig ist. Wisset, daß wir es mit Abenteurern zu tun haben, die eine stattliche Anzahl von wertvollen magischen Artefakten besitzen. Wenn wir ihnen auf den Fersen bleiben, dürfte die eventuelle Beute für alle Beteiligten enorm sein, obwohl ich sie noch etwas beobachten möchte, bevor ich mich weiter entscheide. Aber das dürfte fürs erste Eure Bedenken zerstreuen."

Der Warlock zieht einen kleinen Beutel aus der Robe, den Vigor mit gehörigem Mißtrauen entgegennimmt. Als er vorsichtig hineinblickt, weiten sich seine Augen. Der Beutel ist randvoll mit Edelsteinen, ein kleines Vermögen. Der Drow blickt auf und sein Zweifel ist einem Ausdruck grimmiger Gier gewichen:
"Nun gut, die Entscheidung ist klar. Aber woher wißt ihr, womit wir es bei den Feinden zu tun haben? Wieso wollt Ihr sie verfolgen und Euch die Artefakte nicht gleich holen?"
Der Magus kratzt sich am Kinn und zuckt wieder mit den Schultern: "Ob es Feinde sind, weiß ich noch nicht. Ich bin mehr daran interessiert, wo sie uns hinführen. Ich kann die alten Mächte förmlich spüren, die mit ihnen sind. Und ich habe keine Eile, denn ich habe einen guten Mann oben, der sie im Auge behält. Fähiger, als unser Prinz es je gewesen wäre, wenn auch noch etwas übermütig." Der Warlock lächelt. "Sammelt Eure Leute und kümmert Euch um ihre Wunden. Wir werden diese Höhlen noch heute verlassen. Ich unterrichte Euch später über die Einzelheiten unserer ...sagen wir mal Beute."
Der Hauptmann nickt, aber dann fällt ihm noch etwas ein: "Was ist mit dieser Zwergengruft? Ihr sagtet, ihr wolltet sie später untersuchen..."
Ein breites Grinsen ist die Antwort. "Sagte ich das? Da unten ist nichts von Bedeutung, gar nichts. Ich brauchte nur etwas ...Zeit."

Noch lange, nachdem Vigor in den Nebengängen verschwunden ist, steht der Warlock unbeweglich dort, finster das blasse Gesicht des sterbenden Prinzen betrachtend, bis die letzten Zeichen des Todeskampfes erloschen sind.



Wenn sie so überlegen sind, warum sind sie dann so tot?
#206956 27/05/04 04:14 PM
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"Aber wie können die Zwerge so einfach verschwinden? Das ist sehr merkwürdig. Nun, was den Dunkelelf angeht, dann werden wir ihn wohl wiedersehen. Das alles gefällt mir nicht, zumal auch Rashida wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Was machen wir nun? Schlagen wir ein Lager auf und warten, dass Rashida vielleicht noch kommt oder suchen wir nach ihr?"
Big Claw weiß, das sind viele Fragen und Merkwürdigkeiten, die da entstanden sind.
"Reisender, was ist eure Meinung? Eigentlich können wir ohne Rashida nicht weg, denn sie besitzt auch ein Artefakt."


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#206963 27/05/04 06:16 PM
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Erneut spürt der Reisende Zorn in sich aufwallen. Warum nur immer diese Kriegerin Undars ? Dieses Weib legte ihnen so gründlich Steine in den Weg, wie selbst SarSareth es kaum besser vermochte. Doch sogleich reut ihn sein Zorn - denn wenn Rashida in die Tiefe gestürzt oder verschüttet war, so war dies letztlich seine eigene Schuld.

"Richtig. Wir brauchen sie. Wenn sie einen Schlüssel bei sich trug, so können wir nicht ohne ihn fort."

Der Reisende wendet sich um und hockt sich vor den kleinen Drachen:

"Lu Ser, ich könnte Deine Hilfe gebrauchen. Der Fels, auf dem wir stehen, ist trügerisch und brüchig. Unsere Freunde hier werden sich auf sicheren Boden ein Stück weiter den Berg hinauf begeben. Ich aber werde zurück in die Ruine gehen um zu sehen, was übrig ist. Doch dort wo ich nicht hingelangen kann, brauche ich Dich. Du kannst den Boden betreten, der mein Gewicht nicht mehr zu tragen vermag. Du kannst hinab in Klüfte und Spalten fliegen, in die ich nicht gelangen kann. Du bist klein und leicht genug, um mein zweites Paar Augen zu sein."

#206965 28/05/04 09:50 AM
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Lu überlegt einen kleinen Moment. Für Rashida, die ihn nur ignoriert hatte, und zwei Zwerge, Angehörige einer Rasse, die Drachenhorde plündern, sein Leben riskieren?
Dann erinnert er sich jedoch an ihr gemeinsames Ziel und an die Grundregeln der Drachigkeit. Er schämt sich für seine feigen und eigennützigen Gedanken.

Umso eifriger nickt er dem Reisenden zu.
"Ja, ich würde dir sehr gerne bei der Suche nach unseren Gefährten helfen. Wenn ich mich stark konzentriere, kann ich auch Rashidas Aura suchen. Wonach ich bei den Zwergen suchen müsste, weiß ich leider nicht, daher wird es mir nicht gelingen, sie ebenfalls zu orten. Lass uns losgehen!"

Munter hüpft Lu auf, bleibt jedoch mit einer Pfote in einem Spalt hängen. Als er automatisch die Flügel öffnet, um sanfter zu stürzen (den Sturz ganz verhindern zu wollen, hat er schon lange aufgegeben), durchzuckt seine rechte Schwinge wieder ein heftiger Schmerz. Er erinnert sich an seine Verletzung, nimmt sich jedoch als Sühne tapfer vor, sowohl den schmerzenden Flügel als auch die übrigen Wunden zu ignorieren. Er genießt den Anschein von Heldenhaftigkeit bei dieser Entscheidung.

#206967 28/05/04 10:20 AM
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"Vorsicht, kleiner Drache !" sagt Alrik zu Lu, als er sieht, daß dieser aufzusteigen bginnt. "Glaubst du wirklich, du kannst schon wieder fliegen ? Oder ist nicht vielleicht Laufen zur Zeit einfach sicherer und einfacher ? "


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#206968 28/05/04 10:31 AM
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"Wie recht Alrik doch hat", denkt sich Lu. Er muss feststellen, dass zwischen »heldenhaft denken« und »heldenhaft handeln« doch ein gewaltiger Unterschied liegt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht lässt er sich sogleich wieder auf den Boden sinken. Immerhin scheint der Streuner auch nicht böse wegen des Seils zu sein.
"Naja, vielleicht laufen wir erst einmal. Und wenn eine Spalte erforscht werden muss, kann ich ja ein kleines Stückchen fliegen."

Inständig hofft Lu, dass es nicht allzu viele Spalten geben möge.


#206970 28/05/04 11:15 AM
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Alrik geht inzwischen auf die Suche nach einem neuen Seil - ohne viel Hoffnung. Da sein altes in Benutzung ist, kann er es ja schlecht zurückverlangen. Vielleicht würde es sich lohnen, nochmal vorbeizuschauen und etwas intensiver in den Taschen des toten Assassinen zu wühlen ? Dabei fällt ihm ein, daß er ja schon bei seiner ersten Suchaktion ein dünnes schwarzes Seil gefunden hatte - er bräuchte also nicht mehr zu suchen. Er hatte es fast automatisch weggesteckt, deshalb konnte er sich zuerst gar nicht mehr daran erinnern - Seile zählt Alrik zu den wichtigeren Gegenständen, an die schon gar kein Gedanke mehr verschwendet wird - ein Seil sollte man einfach immer bei sich haben, denkt Alrik. Trotzdem will er es noch einmal versuchen.



Last edited by AlrikFassbauer; 28/05/04 12:33 PM.

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#206972 28/05/04 11:42 AM
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"Gut, dann werden wir uns erstmal einen besseren Platz suchen", sagt Glance zu den Verbleibenden, "Folgt mir, und achtet auf den Untergrund und die Umgebung - Beides ist nicht sicher!"

Er vergegenwärtigt sich die Karten vor seinem geistigen Auge, und sucht den besten Weg in Richtung ihres Zieles, des Tempels. Er betrachtet die Berge vor ihnen und fasst eine Stelle zwischen zwei markanten Gipfeln ins Auge. Dazwischen ist ein rabenschwarzer, scharf abgegrenzter Schatten zu sehen - eine Schlucht, die durch die Bergkette führt? Die Richtung würde passen. Er beschliesst, es zu versuchen.

"Alrik", ruft er dem Streuner nach, der mit gedankenverlorenen Blick in Richtung der Ruine geht, "geht mit Bodasen hinter mir, und macht so wenig Spuren wie möglich - Stone, Claw, sichert uns bitte nach hinten ab, und verwischt möglichst die Spuren. Der Reisende wird uns finden, ohne dass wir ihm Zeichen hinterlassen, er kennt die Richtung und er wird die Anderen führen".

Beim Umdrehen schweift Glances Blick über das Tal, und bleibt an einer Bewegung am Fusse des Berges hängen. Er konzentriert seine scharfen Augen und erkennt mehrere menschliche Kriegergestalten, ähnlich gerüstet wie Stone. "Wir bekommen Besuch aus eurer Heimat, Stone", sagt er zu diesem, "Was meint Ihr - ist das gut oder schlecht für uns?"



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#206976 28/05/04 11:53 AM
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Alrik nickt, will aber trotzdem noch schnell seinen Plan umsetzen, den toten Assassinen nochmals zu durchsuchen, solange der Rest diskutiert. Mit einem "ich bin gleich wieder da" ist er fort.

Seine gründliche Suchaktion bringt noch ein paar Dinge zu Tage. Er muß aufpassen, daß er nichts übersieht, denn er hat sich selbst unter Zeitdruck gesetzt, er will so schnell wie möglich wieder zurück sein. Er geht systematisch vor, das verspricht den größten Erolg anstelle von blindem herumgewühle.

Neben einem dünnen, schwarzen Seil, relativ kurz für seinen Geschmack, findet er ein paar sehr kleine Phiolen. Er schaut sie sich im Licht kurz an, dann steckt er sie ein - ein eine Seitentasche, getrennt von dem Rest. Er beschließt, Bodasen zu fragen, was das sein könnte.

Überrascht macht er einen Laut, als er eine Mini-Armbrust im Ärmel findet - und er erinnert sichdaran, wie der andere Assassine auf ihn geschossen hatte, "damals", wie es ihm jetzt vorkommt, in der Dunkelheit. Die Munition dazu findet er auch. Vorsichtig verstaut er das fragile Kunstwerk.

Dann beendet er seine Suche, und deckt den Toten erneut zu. "Tut mir leid." sagt er noch, dann wendet er sich um.

Er rennt wieder zurück, ständig darauf bedacht, nicht allzuviel Lärm zu verursachen.

Auf dem Weg zurück rutscht Alrik auf einem lockeren Stein aus, und fällt hin. "Das hätte schief gehen können", denkt er, als er die tiefe Spalte neben sich sieht. Zum Glück hat er nur ein paar blaue Flecken und Schürfungen auf der Kleidung davongetragen.


Last edited by AlrikFassbauer; 28/05/04 12:46 PM.

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#206978 28/05/04 12:25 PM
Joined: Nov 2003
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Als Stone der Blickrichtung des Elfen folgt bleibt sein Auge bei mehreren kleinen sich bewegenden punkten hängen.
Wenn Glance ihn nicht darauf aufmerksam gemacht hätte, wären sie Stone nicht aufgefallen.
"Sie sind bestimmt noch einen halben Tagesmarsch entfernt, bei dem Gelände wahrscheinlich länger. Sie werden auch noch einen unterschlupf für die Pferde aufbauen und mindestens zwei - drei Mann zurücklassen. Das ist bei uns Standartvorgehen, wenn ihr die wirklich so gut sehen könnt das ihr sicher seid das die Gruppe da unten aus Groß Furtheim kommt."
Stone schüttelt den Kopf und schaut Glance an, "Ich kann da nur Punkte erkennen"
Schwer schluckend bringt Stone die nächsten Worte heraus, "Nach allem was ich von meinem Vater erfahren habe bin ich jetzt wohl ein Verbannter, für mich zumindest bringen die nichts gutes. Für euch ..."
Stone blickt im kreis und zuckt mit den Achseln, "ich weiß es nicht. Aber ich hatte ja schon befürchtet das so etwas passieren kann, und das der Prälat Truppen in richtung Tempel aussenden wird. Zumindest für unsere Suche bedeutet es nichts gutes wenn diese," Stone deutet den Berg hinunter, "uns einholen."
Stone vergegenwärtigt sich die Lage des Tempels und ihre eigene, "es wird eng, wenn der Reisende länger braucht um Rashida zu finden vielleicht zu eng. Schlieslich müssen wir den Tempel ja auch noch erkunden, und ich habe keine Ahnung wie groß der ist und was uns da erwartet"



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