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#207199 11/06/04 08:44 PM
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"Warte", ruft Big Claw Belix zu, "ich habe etwas für Dich, das kannst Du Deiner Mutter zeigen. Als Beweis sozusagen."
Sie holt aus ihrem Rucksack ein Tuch und gibt es Belix.
"Dieses Tuch wurde von Elfen gefertigt und ist einzigartig. Ich bekam es von einer Verwandten geschenkt, aber da Du uns sehr geholfen hast, sollst Du es haben. Deine Mutter wird schon erkennen, dass das nur von Elfen stammen kann. Ich danke Dir sehr herzlich für Deine Gastfreundschaft. Pass auf gut auf Dich auf, Belix. So und nun geh, bevor es Dunkel wird."



Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
#207201 12/06/04 06:13 AM
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Rashida zuckt unwillkürlich. Schwert? Umhängen? Dann atmet sie tief durch, nein, der junge Riese weiss nichts von den Kräften ihres Schwertes.

Zum Glück hat Stone das Ganze schon geregelt, wieder um eine Erklärung drum herum gekommen.

Sie sieht Big Claw dem Riesenkind ein Tuch geben. Als Beweis für ihr Treffen. Ob sie auch soll?

Die Streiterin wühlt in ihrem Rucksack: "Ich muss es doch irgendwo noch haben! Der kann doch nicht weg sein!"

Dann fördert sie einen milchigweissen Stein zutage. Er ist fast so gross wie der rote Edelstein, nur ist er nach oben gewölbt, rund und glatt.

"Hier Belix! Das ist ein heiliger Mondstein aus meinem Tempel. Ich denke, Deine Mutter hat bestimmt schon einmal etwas von Undar, dem Gott des Mondes gehört. Dieser Stein soll als Ersatz für den roten Edelstein dienen!"

Sie hält kurz inne. Dann bewegt sie ihre Arme und Hände, anscheinend einem festen Ablauf folgend. Leise Worte murmelt sie, man kann sie nicht verstehen.

Rashida hält ihre recht Hand vor die Stirn von Belix. Ein kleiner, weisser Lichtblitz wechselt die Seiten. "Möge Undar, der Gott des Mondes, gnädig mit Dir sein und Dich behüten und schützen auf Deinem gefährlichen Weg!"


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus
#207204 12/06/04 07:19 PM
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Der Junge staunt, drückt das Tuch an sein Herz verneigt sich vor der Elfe und sagt "Danke! Das Tuch ist sehr schön und so weich! Mutter wird staunen!"
Als ihn Rashida den Stein gibt und segnet, ist er erst mal sprachlos. So etwas hat er noch nie erlebt. Was ist das für ein eigenartiges Gefühlt in seinem Kopf, ob das diese seltsame Magie ist, von der Mutter mal erzählt hat. Wenn ja, dann fühlt sich Magie großartig an. So warm und schön, wie wenn seine Mutter ihn streichelt. Belix kann Undars Streiterin nur dankbar anblicken, Worte hat er erst mal keine mehr.
Er packt die Sachen vorsichtig in seinen Rucksack, damit sie gut zu Hause ankommen.


Alixdragon -==(UDIC)==-
Der einzige Mensch, der Dir im Weg steht, bist Du.
#207206 13/06/04 08:10 PM
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"Noch nicht", antwortet Glance dem Reisenden, "Wir waren uns gerade darüber einig geworden, dass wir erst mal den Stab und die mit ihm zusammenhängenden Artefakte prüfen - ich habe nämlich einen Verdacht, der, wenn er sich als richtig erweisen sollte, für Bodasen nicht ungefährlich sein könnte".

Er nimmt den Stab und den Dolch mit der Blitzklinge, den er in der Burg fand, und zeigt sie dem Reisenden - beide leuchten schwach rötlich. "Ich vermute, ihr werdet Teile der Schlüsselkristalle finden - dafür spricht das Leuchten. Darüberhinaus, glaube ich, dass es Teile eines alten magischen Artefaktes sind, zu dem auch mein Ring gehört. Darüber möchte ich aber erst sprechen, wenn ich sicher bin".

Glance reicht dem Reisenden die beiden Teile. "Fangt Ihr an! Ihr wisst, was zu tun ist - ich werde experimentieren müssen, und ich möchte nicht, dass die Schlüssel beschädigt werden durch die dem Artefakt innewohnende Magie".


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#207208 13/06/04 08:40 PM
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Der Reisende wirft einen Blick zu Bodasen und dann wieder zu Glance. Dies war ein denkbar schlechter Ort und ein denkbar schlechter Zeitpunkt, möglicherweise weitere Schlüsselteile zu enthüllen. Aber wer wusste schon, wieviele noch schlechtere Orte und Zeitpunkte noch kommen würden...

"Nun.... wenn es sich so verhält... Lasst uns ein wenig beiseite treten"

Während die anderen Gefährten offenbar gerade den jungen Hadug verabschieden, führt der Reisende den Magier und den Halbelf ein Stück den Weg zurück zu dem Findling, an dem er zuvor bereits kurz verweilt hatte. Hier waren sie ein wenig allen Blicken entzogen.

Er nimmt zunächst Bodasens Stab zur Hand, schliesst die Augen und versinkt in Konzentration. Ja... Da war.... Da war etwas kurz unterhalb des oberen Endes verborgen...

Wie schon bei dem Ring und dem Amulett dringt das pulsierende rote Glühen durch die Hände des Reisenden, um schliesslich in einem kurzen intensiven Aufblitzen zu gipfeln. Als er die Hände öffnet, liegt in der linken Hand ein Fragment eines weiteren Schlüssels. Wo das untere Drittel hätte sein sollen, verläuft ein schräger Bruch knapp unterhalb des eingelassen Symbols.

Der Reisende betrachtet lange die feinen Linien des uralten Schriftzeichens.

"Dies war der Schlüssel von FenFehiris. Sie saß zur Linken von UndehUdenudahr..."

#207211 13/06/04 08:56 PM
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Glance nimmt dem Reisenden den Stab und den Kristall aus der Hand, damit dieser sich dem Dolch widmen kann. Er verwahrt den Kristallsplitter sorgfältig, und betrachtet den Stab, ob der sich irgendwie verändert hat - aber es ist immer noch ein schmuckloser, starker Mithrilstab, der aber leichter ist, als er sein sollte.

Als Glance probeweise ein paar Kampfübungen damit macht, stellt er ausserdem fest, dass der Stab nicht sauber ausbalanciert ist - zumindest nicht als Kampfstab. Auch Bodasen schaut dem Reisenden gespannt zu, begierig zu erfahren wie dieser die Schlüssel enthüllt, ohne aber dessen Geheimnis ergründen zu können.


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#207212 13/06/04 09:25 PM
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Nachdenklich betrachtet der Reisende den seltsam gezackten Dolch. Diese Waffe kann nicht als Dolch erdacht worden sein. Die Klinge ist makellos, spürbar alt, sehr stark und schwer - ein krasser Gegensatz zu dem schäbig anmutenden leichten Griff, der lediglich aus einem schlichten Metallrohr besteht und nachträglich angebracht zu sein scheint. Wo hatte der Halbelf dieses Ding nur her ?

Erneut vertieft er sich in den Gegenstand zwischen seinen Händen. Hier ruhte etwas.... in der Klinge....

Das kurze Aufblitzen roten Lichtes beendet ein weiteres Mal die Enthüllung des Artefaktes. In seiner Hand liegt ein Bruchstück eines Schlüssels, das auf den ersten Blick schon zu dem zuvor enthüllten Schlüssel FenFehiris zu passen scheint. Der Reisende runzelt die Stirn. Seltsam, das er wieder ausgerechnet direkt nacheinander zwei Schlüsselteile fand, die offenbar zusammengehörten.

#207213 13/06/04 09:57 PM
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Wieder nimmt Glance die Teile von dem Reisenden entgegen, nach kurzem Überlegen aber gibt er ihm die beiden Kristallstücke zurück. "Ich Ihr solltet den Schlüssel zusammensetzen und tragen", sagt er, "Ich weiß nichts über ihren Zweck und ihre Anwendung - und solange ich nicht weiß wie mein Schicksal mit dem Euren und dem der Anderen verbunden ist, bereiten sie mir Unbehagen".

Dann hockt er sich hin, und legt den Stab, den Dolch und seinen Ring nebeneinander. Die drei gehören zusammen - er fühlt es, ohne sagen zu können warum. Er denkt an die Schilderung, die Slain und Wort ihm gaben, vor seinem Aufbruch. Obwohl das genaue Wissen um das Aussehen verloren gegangen war, liess sich aus den wenigen Überlieferungen doch einiges ableiten.

Er nimmt den Dolch auf - für einen Dolch hat es in der Tat eine seltsame Klinge. Sie ist wie ein Blitz geformt, und steht auch leicht versetzt über dem Griff. Da aber die Kanten des Blitzes alle messerscharf geschliffen sind, würde man sich beim Zustossen die Hand verletzen, den kein Handschutz verhindert das Vorrutschen der Finger beim Stoß. Andererseits scheint der Griff aus einem anderen, jüngeren und weniger edlem Material zu sein. Der Griff ist ein unten offenes Rohr, als ob das Teil irgendwo aufgesteckt war, bevor er es fand. "Die Spitze des Turms?", schiesst es ihm durch den Kopf, "Vielleicht - aber unerheblich jetzt und hier". Er nimmt sein Schwert und hebelt den Röhrengriff ab - es geht relativ leicht. Hervor kommt ein dünner Dorn, als Griff noch ungeeigneter, aber offensichtlich eine Verbindung.

Er nimmt den Stab, der einen massiven Eindruck macht - aber er denkt an das Ungleichgewicht, das er gespürt hat. Er betrachtet das Kopfende der leichteren Seite - Nichts, nur eine schlichte, runde Fläche. "Rund!" durchfährt ein Gedanke Glance - er steht auf, hält den Stab senkrecht vor sich auf dem Boden aufgestützt, nimmt den Ring und legt ihn auf die Fläche. Nichts geschieht, ausser, dass der Ring irgendwie auf der Fläche haftet. Als aber Glance die Blitzklinge über den Ring hält vibriert der Stab, und eine Öffnung entsteht. Glance führt den Dorn ein, und er passt wie angegossen.

In diesem Moment reisst Bodasen Glance das Artefakt aus den Händen.


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#207215 13/06/04 10:44 PM
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Interessiert beobachtet Alrik das ganze Geschehen. Er hatte dem jungen Riesen noch vorher eine Gute Reise ! gewünscht. Davor jedoch hatte sich Alrik gebade und natürlich auch wieder angezogen.

Was der Reisende und der Halbelf da tun, beobachtet von Bodasen, sieht interessant aus. Ihm fällt seine Karte mit dem angehefteten "Siegel" ein, die er ja vorher schon einmal zur Untersuchung abgegeben hatte.

In dem Moment, in dem Bodasen etwas unhöflich das "Ding" an sich nimmt, ist Alrik erst einmal sprachlos.

"Na, na, nicht so heftig", tadelt er dann den Magier.


"Ich nahm mir nur, was mir auch zusteht !" antwortet darauf der Magier, "denn ich bin der einzige Msgier hier und kann diese Artefakte ergründen."

"Ja, mag ja sein, aber was ist, wenn diese Artefakte so ... alt sind, daß sie nicht mit eurer Gildenmagie erfaßbar sind ?" fragt der Streuner in daraufhin.

Bodasen wird nachdenklich. "Nun, dann kann ich auch nichts machen." sagt er dann, nach einigem Zögern. Und er setzt noch etwas trotzig hinzu : "Aber bei einem Magier sind magische Artefakte in der Regel am Besten aufgehoben, schließlich verstehen wir etwas davon !"

Alrik stöhnt leise, und beschließt, ihn nicht mehr zu bedrängen. "Na gut, dann könnt ihr ja diese Artefakte tragen, wenn's nach mir geht. Ich weiß allerdings nicht, was die anderen dazu sagen werden."

Dann erinnert er sich an seinen Fluch.

Last edited by AlrikFassbauer; 13/06/04 10:52 PM.

When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it.
--Dilbert cartoon

"Interplay.some zombiefied unlife thing going on there" - skavenhorde at RPGWatch
#207217 13/06/04 11:13 PM
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Bodasen hat Glances Manipulationen mit seinem Stab intensiv verfolgt - und als dieser die Lösung gefunden zu haben schien, und sein Stab, gekrönt von einem Blitzsymbol, in hellem Silber erstrahlt, kann er sich nicht mehr zurückhalten. Glances frühere Warnungen vergessend, greift er zu.

Die Einwände von Alrik, der inzwischen unbemerkt hinzugetreten war, tut er schnell ab. Und als Glance anhebt zu sprechen, fährt er ihn an "Schweigt - ich weiß was ich tue!"

Seine Hände gleiten über das Artefakt. Er spürt die arkane Macht, die ihm innewohnt. Wenn er sie beherrschen, lenken kann - welche Möglichkeiten werden sich ihm eröffnen! Er wird einer der grossen Magier der Menschen werden, ach was, aller intelligenten Wesen - den Göttern gleich!

Doch auf einmal durchfährt in ein Schmerz - aus dem Stab fährt ein Blitz, und durch seinen ganzen Körper dringt eine ungeheure - Macht? Bodasen lässt, gänzlich gegen seinen Willen, den Stab los, aber die Energie in ihm ist unverändert präsent. Er fühlt sich frei und losgelöst. Er sieht Glance A'Lot, der ihn sorgenvoll gespannt, und verwirrt anblickt, den Reisenden, der irgendwie interessiert blickt und Alrik, der einfach fassungslos erstaunt ist. "Das ist fantastisch!", ruft er laut - aber die Drei reagieren überhaupt nicht.

Glance bückt sich und hebt den Stab auf - Bodasen will einschreiten, bemerkt aber, dass er keinerlei Wirkung auf seine Umgebung hat! Als Glance sich mit dem Stab dem Reisenden zuwendet, hat Bodasen das Gefühl bewegt zu werden! Seine Euphorie bricht schlagartig zusammen - hektisch, aber konzentriert wirkt er einen Bannzauber - ohne jegliche Wirkung! Er ist gefangen - er kann sehen und hören, was um ihn herum geschieht, aber er kann nicht eingreifen oder sich bemerkbar machen - und er muss dem Artefakt folgen, wo immer es hin gebracht wird. Bis jemand seinen Zustand richtig erkennt und einen Weg findet ihn zu befreien - er muß an den kleinen Drachen denken. Jetzt kann er nachvollziehen, wie der sich wohl gefühlt hat, als er sich im Seelenfänger gefangen hatte.

Last edited by GlanceALot; 13/06/04 11:29 PM.

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#207219 14/06/04 12:09 AM
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Glance ist irritiert über Alriks plötzliches Auftauchen, lässt ihn aber seine Einwände ungestört aussprechen. Ausserdem hört Bodasen vielleicht eher auf den Streuner als auf ihn, nach den bisherigen Vorkommnissen. Als Bodasen aber alle Einwände beiseite fegt, will er ihn doch... - aber kaum dass Bodasen ihm das Wort abgeschnitten hat, zuckt ein Blitz auf, und der Magier ist verschwunden.

Glance bückt sich, streckt die Hand über dem Artefakt aus, und murmelt kaum hörbar "Tilúvemaegsil, Fuíinris, Faris belekír". Und der Stab springt in seine Hand - da diese aber nur knapp über jenem lag, sieht es für den unbedarften Beobachter so aus, als ob er den Stab einfach aufhebt.

Er wendet sich dem Reisenden zu, "Ich habe ihn gewarnt. Es ist so, wie ich vermutete, es ist das Artefakt, das schon zu Zeiten der alten Völker in Kämpfen um seinen Besitz verloren ging". Die Neugier Alriks spürend ergänzt er noch, "Ich weiß nicht genau, was mit Bodasen geschehen ist, ich kann nur vermuten - Faris ist eine strenge, aber auch eine barmherzige Göttin, und die Zauber, die das Artefakt vor unbefugter Benutzung schützen, sind zwar offensichtlich wirksam, aber wahrscheinlich nicht tödlich." Er blickt die beiden anderen an, und sagt, "Wir sollten aufbrechen - und den Anderen sagen, dass Bodasen uns bis auf Weiteres verlassen hat".


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#207221 14/06/04 02:50 AM
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"Wir ?" Der Reisende bedenkt den Halbelfen mit einem bitteren Lächeln. "Ich überlasse die Erklärung über das plötzliche Verschwinden des Magiers ganz Euch, Glance. Ich möchte mich ungern als permanenter Überbringer schlechter Neuigkeiten irgendwann erschlagen lassen..."

Während er die Bruchstücke des Schlüssels in einer kleinen Gürteltasche verschwinden lässt, mustert er verärgert den Streuner. Er hasste es, wenn sich ihm jemand so unbemerkt nähern konnte - und dieser Alrik schien direkt unter einem Stein hervorgekrochen zu sein, während er selbst sich völlig auf die Artefakte konzentriert hatte. In einer anderen Situation als dieser hätte es leicht passieren können, das der Streuner plötzlich seinen Kopf zwischen seinen Füßen wiedergefunden hätte.

#207223 14/06/04 05:36 AM
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Belix nimm inzwischen seine Sachen und läuft los. Er folgt dem Bach in die Schlucht hinein und kommt nach einer kurzen Zeit an den Spalt in der Wand der Schlucht. Durch das Erdbeben sind einige Steine heruntergefallen, aber man kann trotzdem noch relativ einfach hinaufklettern, zumindest ein so großer Junge hat damit keine ernsthaften Probleme und so gelangt er einige Zeit später auf das Hochplateau.
Als die Sonne sich langsam dem Horizont nähert ist er an der anderes Seite des Plateaus angelangt und findet wieder seinen Schlafplatz der letzten Nacht, eine von Moos bewachsene Stelle unter einem Felsüberhang. Er beschließt wieder hier zu übernachten und morgen weiter nach Hause zu laufen.
Kurze Zeit danach sieht man ihn glücklich lächelnd tief schlafen, einen weißen Stein und ein weiches Elfentuch in den Händen, den Kopf auf dem Rucksack und mit einem Stück Fell zugedeckt.


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#207227 14/06/04 03:39 PM
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Glance tritt zu Claw, Lu Ser, Stone und Rashida, die, nachdem Belix sich verabschiedete, die restlichen Vorräte aufteilen. Er stützt sich auf das Artefakt, das jetzt eher wie eine Hellebarde mit einer blitzförmigen Klinge aussieht und so lang wie er selbst ist.

"Der Reisende hat in Bodasens Stab und in einem Artefakt, das ich in der Burg fand, einen weiteren Schlüsselkristall gefunden", sagt er auf die neugierigen Blicke hin, "Und ich habe entdeckt, dass die Träger der Kristallstücke und mein Ring zusammengehören, und dieses", er deutet auf die Waffe in seiner Hand, "alte Artefakt ergeben. Es ist eine seit Urzeiten verschollene Waffe, einst von Elfen, Zwergen und Menschen gemeinsam erschaffen, die aber in späteren Machtkämpfen verloren ging. Leider war Bodasen unvorsichtig bei der Untersuchung - und wir haben ihn verloren - zumindest für den Moment. Ich glaube nicht, dass der Schutzzauber des Artefaktes tödlich ist, ich glaube eher ihm ist etwas ähnliches passiert wie Lu mit dem Seelenfänger. Allerdings weiß ich nicht, wie man ihn wieder befreien kann, und es scheint auch keine Möglichkeit zu geben ihn zu sehen oder mit ihm Verbindung aufzunehmen".

Dann tritt er an die verbleibenden Vorräte und packt einen kleinen Teil in seinen Rucksack. Dabei fällt ihm das Paket mit den Scimitars des Drow in die Hände, das auf seinem Rucksack befestigt ist. Kurz überlegt er, ob er sie jetzt zurücklassen soll - würde der Dunkelelf es als Geste des guten Willens erkennen und zu einem konstruktiven Gespräch bereit sein? - Er ist sich nicht sicher, und der Drow ist mit oder ohne Schwerter gefährlich, aber sicher mit ihnen noch mehr. Er beschliesst sich später mit den anderen zu beraten, und lässt die Schwerter erstmal unberührt.


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#207229 15/06/04 05:29 AM
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In Rashida's Kopf zucken die Gedanken hin und her.

"Artefakt von Menschen, Elfen und Zwergen?", grübelt sie bei sich. "Davon habe ich noch nie etwas gehört, wie unendlich alt muss diese Waffe sein?"

Sie betrachtet das Stück etwas eingehender. Man erkennt, dass die Waffe nicht die neueste ist. Aber wie alt sie wirklich ist, vermag man nicht zu schätzen.

Dann richtet sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Vorräte: "Ich habe etwas mehr Platz im Rucksack, seit ich... Ich nehme soviel als möglich mit."

In Richtung des Hüters sagt sie: "Was ist denn Stone? Soll ich etwa alles alleine tragen? Damit Du das nächste Rennen gewinnst?"


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#207232 15/06/04 08:02 AM
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"Nein, aber hast Du nicht gesagt das Du so viel wie möglich nehmen willst?"
Der Krieger grinst, "dann bitte bediene dich. Was Du liegenlässt werde ich dann schon noch nehmen."
Jetzt nachdem der Riese weg ist, ist auch die heitere Stimmung des Kriegers am verblassen.
Stone erinnert sich daran das er Glance noch sagen muß das es ihm nicht gelungen ist den Weg zu versperren.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#207235 16/06/04 08:32 AM
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Rashida hat das Meiste der Vorräte in ihren Rucksack gesteckt. Für Stone bleibt nicht mehr viel übrig.

Als sie ihren Rucksack hochhebt, verflucht sie sich innerlich für ihre Angeberei. Ohne sich etwas anmerken zu lassen, legt sie den Rucksack an. "Das hast Du Dir selbsteingebrockt, Du heilige Streiterin!" denkt sie sich grimmig.

Dann schaut sie sich um. Alles ist verstaut, die Gruppe könnte wieder weiter gehen.

"Wie wäre es, wenn wir langsam aufbrechen? Wir sollten unseren Vorsprung nicht allzu klein werden lassen."

Um das Ganze etwas zu beschleunigen, fordert sie direkt die Elfen auf: "Wollt Ihr wieder die Vorhut bilden? Der Reisende und Alrik kommen gleich nach Euch und Stone und ich übernehmen wieder die Nachhut."


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#207237 16/06/04 08:35 AM
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Stone der gerade die Reste einpackt antwortet Rashida, "Einverstanden, vor allem wo ihr doch das meiste von dem Kuchen habt."


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#207238 16/06/04 08:49 AM
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"À propos Vorsprung", Glance blickt Stone fragend an, "Ist Euch das Blockieren des Durchganges gelungen?"


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#207239 16/06/04 08:57 AM
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Stone blickt den Elfen niedergeschlagen an.
"Nein, ich habe nur eine Stelle wo es überhaupt möglich war gefunden. Und selbst da konnte ich vor Ort nichts machen, da ich befürchten mußte nicht schnell genug wegkommen zu können. Ich hatte versucht mit einem Armbrustschuß einen Stein wegzuschiessen damit der Rest einstürzt. Aber leider habe ich nur einen Bolzen verschwendet, die Steine waren zu stabil gefügt und sind nicht nachgerutscht."


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
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