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#207709 22/07/04 10:26 AM
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Lu hat alles interessiert, aber verwirrt verfolgt.
"Dort oben! Ein leuchtend roter Punkt!", ruft er und weist nach oben in die Mitte der Portals.


#207712 22/07/04 11:21 AM
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Etwas erschüttert die friedliche Welt um ihn herum. Bodasen spürt das pulsieren der Magie, voller Angst wieder in seinen Schlaf zurückzufallen greift er panisch nach dem Stab und findet sich auf dem Boden liegend neben einem altem Tempel wieder. In seiner Hand hält er einen Stab aus schwarzem Holz, an dessen Spitze ein dunkelblauer fast schwarzer Kristall glüht.
Seine ehemaligen Gefährten stehen um etwas herum was auf dem Boden liegt und blicken interessiert zu der Tempelspitze.
Noch hat ihn keiner bemerkt, er könnte einen Unsichtbarkeitszauber weben und unentdeckt bleiben. Er fühlt sich schwach, eigenlich zu schwach für Magie, ausserdem muss er den Stab erst genauer erfoschen.
Bodasen beschließt erst mal liegenzubleiben, Kraft zu sammeln und die Gefährten weiter zu beobachten.


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#207714 22/07/04 11:40 AM
Joined: Mar 2004
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Aufgeschreckt durch Lu Sers Zwischenruf blickt Glance auf das Tor.
Ein leuchtend roter Punkt ist in der Mitte des Tores erschienen.

Er blickt auf Alriks Schöpfung - das Leuchten hat sich jetzt in dem Siegel in der Mitte konzentriert.

Und noch etwas Rot-Leuchtendes fängt sein Auge ein - Lu Sers Schwanzspitze.

Glance hebt das Schlüsselartefakt an - und stellt es gleich wieder ab. Es hat nichts von dem Gewicht seiner einzelnen Teile verloren. Es ist offensichtlich, dass das Leuchten am Tor und der "Schlüssel" verbunden werden müssen, aber dazu müssten sie das schwere Teil 2 1/2 Mannshöhen hoch am Tor anbringen. Aber wie?

Er überlegt - er könnte levitieren, aber mit dem zusätzlichen Gewicht? Lu Ser kann fliegen, aber das Teil ist drei-/viermal so groß wie er! Andererseits beherrscht er Leichtigkeitszauber...

Glance hat eine Idee! Er misst den Abstand zwischen dem Siegel und der Spitze des Dreiecks mit seinen Handspannen ab. Dann geht er zum Tempeltor und levitiert sich auf die Höhe des leuchtenden Punktes. Am Tor selbst ist ausser dem Leuchten nichts zu erkennen. Er misst, ausgehend von diesem, die gleiche Entfernung nach oben ab und lässt an seinem Zielpunkt eine kleine weiße Leuchtkugel entstehen, die genau über der Fuge der Portalhälften ist.

Dann begibt er sich zurück zu den Anderen und sagt zu Stone: "Könnt Ihr einen Bolzen in das Weiße schiessen?"

Last edited by GlanceALot; 22/07/04 01:29 PM.

In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
#207715 22/07/04 01:27 PM
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Stone Offline OP
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Stone nimmt maß, "Ja, das sollte kein Problem sein."
Seine Armbrust bereithaltend geht er noch ein paar Schritt zurück, und zielt.

Der weisse Punkt wirkt viel kleiner wenn er ihn über die Armbrust anvisiert.
Aber jetzt gibt es kein zurück mehr, wie bei dem Stein so fällt Stone es auch diesmal sehr leicht sich in einen zustand gesteigerter Konzentration zu versetzen.
Da fällt ihm plötzlich sein gedanke über die beeinflussung durch die Götter wieder ein.
Die Konzentration ist dahin, Stone atmet tief durch.
Wieder nimmt er maß, und wieder ist ihm als wenn seine Atmung leichter wird.
Wie in trance nimmt er jeden einzelnen herzschlag war.
Bumm..Bumm..Bumm Zu Schnell, mehr ruhe.
Bumm...Bumm...Bumm Ruhe, langsam atmet Stone, immer langsamer.
Bumm....Bummm....Tschwang, das Sirren des der Sehne reißt Stone aus seiner Konzentration.
Den Schuss hat er gar nicht mitbekommen.
Aber ein blick auf sein Ziel lässt ihn lächeln.
Er weiß zwar nicht wie viel von diesem Schuss auf seinen Fähigkeiten beruht, aber dennoch hat er sein Teil dazu beigetragen.
Erfreut sieht er Glance an.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
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#207718 23/07/04 07:39 AM
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Lu ist von Stones Schuß sehr beeindruckt. Die geballten Fäuste fest aneinander gedrückt hat er ihm Glück gewünscht. Doch mit scheinbar spielrischer Leichtigkeit hat der Krieger gleich den ersten Schuss mitten in Glance Lichtpunkt platziert.

"Soll ich ...?" fragt er in die Gruppe. Als Glance zustimmend nickt und zuerst auf den Schlüssel und dann auf den Bolzen weist, nähert er sich dem Artefakt und versucht es anzuheben.

"Humpf!", entfährt es ihm. War das Ding schwer! So würde er nicht mit ihm fliegen können. Mit äußerster Konzentration greift er vorsichtig in die Kraftfäden, um das Gewicht des Artefaktes zu reduzieren. Aber was ist das? Kaum will er einen der Fäden fixieren oder bewegen, so rutscht er wie eingeölt durch seine Pfoten und springt an die ursprüngliche Position zurück. Lu grummelt leise vor sich hin. Gegen die Magie des Artefaktes kommt er nicht an. Es wäre jedoch auch erstaunlich gewesen, hätte der Erschaffer des Schlüssels diesen nicht gegen magische Veränderungen geschützt.

Lu hockt sich neben den Schlüssel und überlegt. Und wenn er sich selbst ganz leicht machte? Noch viel leichter als sonst? Dann bräuchte er sein eigenes Gewicht nicht zu tragen und seine Kraft könnte vielleicht für das Artefakt reichen.

Lu verändert die Kraftfäden zuerst auf bewährte Weise und zupft dann noch ein wenig stärker, noch ein wenig, noch ein wenig. Big Claws Rucksack sinkt einige Zentimeter tiefer in den Boden ein.
Huch! Beinahe wäre Lu ohne sein Zutun abgehoben! Eilig greift er mit allen vier Pfoten nach dem Schlüssel und beginnt heftig zu flattern. Langsam, ganz langsam hebt er ab und steigt immer höher auf. Schon nach dem ersten Meter keucht er heftig und hechelt schwer. Weiter, noch einen Meter und noch einen!

Mit letzter Kraft hängt Lu den Schlüssel an den Armbrustbolzen. Das Siegel hängt nun exakt über dem rotleuchtenden Punkt. Er selbst klammert sich weiterhin an das Artefakt, um seine Flügel wenigstens einen kleinen Moment zu entlasten. Alle Muskeln sind verkrampft und schmerzen. Geschafft! Lu beginnt sich zu entspannen.

Nichts passiert.

Irritiert hangelt sich Lu am Artefakt entlang und schüttelt probeweise einmal vorsichtig an ihm? Nichts. Vorsichtig dreht er sich um, um einen fragenden Blick zu den Gefährten zu werfen. Dabei berührt seine rotleuchtende Schwanzspitze das Siegel. Ein greller Blitz zuckt durch die Nacht.

Erschreckt lässt Lu das Artefakt los. Mit einem lauten Aufschrei entschwindet er wie ein Korken nach oben in den Nachthimmel. So hört er kaum, wie ein metallisches Scheppern gefolgt von einem langgezogenen Schaben ertönt. Das Portal öffnet sich.

Lu erinnert sich in einiger Höhe wieder an seinen übertriebenen Leichtigkeitszauber. Schnell hebt er ihn auf und landet bei seinen Gefährten.

#207721 23/07/04 08:10 AM
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Beeindruckt verfolgt Bosaden den Flug des kleinen Drachens. Irgendwie hatten es seine Gefährten geschafft das Portal zu öffen, das man offensichtlich nur mit Hilfe der Artefakte öffnen konnte.
"Interessant! Ich muss mich unbedingt viel genauer erkundigen, was inzwischen passiert ist und vor allem wieviel Zeit ich im Artefakt gefangen war! Vielleicht sollte ich mich erst mal bemerkbar machen sonst betreten sie den Tempel ohne mich und das Tor schließt sich vielleicht wieder!" denkt er sich und erhebt sich mühsam aus seiner liegenden Position.
Vorsichtig alle Glieder steckend versucht er seine Muskeln stöhnend dazu zu bringen ihn wieder zu tragen. Glücklicherweise ist sein neuer Stab robust und dient als gute Stütze. Seine Kleidung scheint den Ausflug heil überstanden zu haben und auch seine kleine Umhängetasche ist unversehrt.
Bodasen nähert sich den Gefährten: "Seit gegrüßt, wie es scheint hat mich das Artefakt wieder ausgespuckt, als ihr das Tor geöffnet habt. Ich weiß zwar nicht wo ich hier bin und wie lange ich im Artefakt war, aber vielleicht kann ich Euch weiter begleiten. Vor allem habe ich Durst!"


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#207722 23/07/04 09:40 AM
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Glance ist dem sich abmühenden Drachen gefolgt um ihm eventuell am Tor zu helfen, aber noch bevor er ihn erreicht sieht er wie Lu Ser sich zu ihm umdreht, zwei rote Lichtpunkte in der Dunkelheit kommen sich immer näher, die Schwanzspitze berührt das Siegel! - Lu Ser schießt nach oben weg, Glance wird durch plötzliches Licht geblendet und ein metallisches Scheppern ertönt.

Als Glance die kurzzeitig geblendeten Augen wieder öffnet, ist die Kugel im Giebel erloschen, dafür steht das Portal des Tempels offen, einen einladenden Blick in eine hell erleuchtete Halle gewährend, und an der Schwelle des Tores liegen auf einem Haufen ihre Waffen und Gegenstände - unversehrt in ihrem ursprünglichen Zustand.

Glance tritt näher, hebt Stab, Ring und Blitzklinge auf, und setzt das Tilúvemaegsil wieder zusammen. Er blickt in die Tempelhalle hinein und sieht das Bankett, das Fenia vorbereitet hat. Also wendet er sich zu den Gefährten um, und macht eine einladende Geste in den Tempel hinein - und hält überrascht inne. Bei den Gefährten steht einer mehr als er erwartet hat - Bodasen!



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#207724 23/07/04 09:45 AM
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Um ihn herum war undurchdringliche Finsternis.

Er fiel noch immer. Oder stand er still und der Raum um ihn fiel ? Der Schmerz, der seine Seele erfasst hatte, verblasste und wich einer gnädigen Gefühllosigkeit. Es gab keine Zeit. Keine Bewegung. Keine erkennbare Richtung.

Dunkelheit.

Doch plötzlich erscheint ein Licht. Oder war es schon immer da, ohne das er es bemerkt hatte ? Es erfüllt alles um ihn herum und die Finsternis ist nur noch Erinnerung. Gleißend und klar und rein ist das Licht, doch ohne ihn zu blenden. Tröstlich, nicht kalt.

Langsam, blass und ätherisch erscheint ein Gesicht inmitten des Lichts. Ein Gesicht, so unsagbar schön, gütig und wissend, das er Tränen vergossen hätte - hätte er es nur vermocht. Und so erinnert er sich.....

"Du." denkt er gleichsam liebevoll und bitter, denn seine Stimme ist fort.

Sie lächelt. "Ja."

"Ist es vorbei?"

"Nein." Ihr Lächeln schwindet zu Mitgefühl und Bedauern. "Dein Weg ist noch weit und deine Ruhe noch fern. Sie brauchen dich."

"Wie kann das sein?" fragt er.

Sie schließt ihre Augen. "Siehe..."

Und so erscheint vor ihm der Ort seines Kampfes. Sein Leib liegt still und blutend auf dem grauen Fels. Und er begreift.

"Es ist noch immer der Leib, den du gewählt hast. Es ist noch Leben in ihm. Im Tode wäre er zurückgekehrt zu seinem Ursprung."

"Warum bin ich dann hier?"

"Weil ich dir etwas zeigen will."

Sie schließt ihre Augen und vor ihm erscheint der Krieger, Stone. Er sieht seine Stärke, seinen Willen, seine Hingabe an die Gerechtigkeit und die Wahrheit - alle Wankelmütigkeit ist fort, die kindische Torheit verschwunden. Er sieht die Elfe, Big Claw, erfüllt von einer unbändigen Hingabe zum Leben, selbstbewusst und voll heilsamer Energie - verschwunden sind die Zaghaftigkeit und die Unsicherheit. Er sieht den Streuner, Alrik, unerschütterlich und unbeirrbar auf die Erfüllung dieser einen wichtigen Aufgabe gerichtet - fort ist die Unbeständigkeit seiner Gedanken und die Sorglosigkeit seiner Taten. Er sieht den Halbelf, Glance, als weisen und geliebten Führer seines Volkes - vergangen sind alle Selbstzweifel an seiner Bestimmung. Er sieht die heilige Kriegerin, Rashida, würdevoll und bewundert für ihren unerschütterlichen Glauben und ihre Harmonie mit ihrem Gott - keine Spur mehr von Leichtfertigkeit und Tölpelhaftigkeit. Und er sieht den kleinen Drachen, Lu Ser, ein Mächtiger unter den Drachen, weise und geachtet - befreit von Selbstmitleid und Spott.

Sie öffnet die Augen und die Bilder verblassen. "Das ist es, was in ihnen ruht. Willst du es ihnen verweigern?"

"Ich verstehe nicht...."

"Aber ich verstehe. Ich verstehe deine Bitterkeit. Ich verstehe deinen Zorn. Ich verstehe deinen Schmerz. Mögen einige dir auch noch so gleichgültig sein, so ist ihr Schicksal doch an das deine gebunden. Mögen einige dir auch noch so gering erscheinen, so können sie doch zu wahrhafter Größe finden. Mögen einige in deinen Augen auch noch so schuldig sein, so können ihre weiteren Taten alles zum Guten wenden. Wer hätte mehr Grund sie zu verachten als ich? Und dennoch lege ich all meine Hoffnung in sie. Und in dich."

"Ich habe nur getan, was für die Aufgabe wichtig war."

"Ja. Und du hast es für dich getan. Aber das ist gut so. Nun kehre zurück, denn sie brauchen dich."


Das Licht vergeht und der Reisende spürt den harten Fels unter sich.

#207731 23/07/04 11:08 AM
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Kaum das dass Portal geöffnet ist, scheint es Stone so als falle ein Licht auf ihn.
Da aber die anderen ihn nicht anstarren muß er es sich wohl einbilden., das ist sein letzter bewusster Gedanke
Er bemerkt nichts von Bodasens plötzlicher rückkehr, er hat nur noch Augen für das offene Portal.
Langsam geht er voran, ohne auf die anderen zu achten.
Er rempelt Alrik fast um, ohne spürbar im schritt zu verharren, die anderen starren ihn an.
Aber er sieht sie nicht, er sieht nur das Portal.
Langsam wird ihm heiss, er schwitzt obwohl die Temperaturen nicht steigen.
Das Portal und die hitze sind das einzige was noch in seinen Gedanken platz hat.
Eine leise Stimme, fast unhörbar, flüstert ihm zu "Stone, Stone du mußt deine Rüstung ablegen ... Es ist so heiss, Stone komm zu mir."
Stone antwortet der Stimme nicht, aber ja es ist heiss. Ohne zu Zögern lässt er erst seine Armbrust fallen und dann seinen Harnisch.
Immer weiter nähert er sich dem Portal, inzwichen hat er sein Wams geöffnet.
Jetzt steht er genau im Portal, neben Glance dem er keinerlei beachtung schenkt, als die Stimme wieder flüstert, diesmal besser zu verstehen, eine Frauenstimme, "Stone lass mich heraus, öffne den Beutel, Stone lass mich heraus."
Ohne zu bedenken was er tut, nimmt er den kleinen Beutel vom Hals und öffnet ihn.
Ein strahlendes, rotes Licht blendet alle ...
Dann als sie wieder sehen können, eingehülllt in ein schwaches rotes Licht, steht eine Frauengestalt vor ihnen. Nicht die Tempelhüterin, Fenia.
Nein, eine andere.
Gross, sehr gross, grösser als selbst die hochgewachsenen Elfen.
Und Gertenschlank, der Kopf ist seltsam, zu schmal oder zu lang, aber das Gesicht, betörend schön, ist von eigentümlicher Anziehungskraft.
Grosse Augen, die seltsam geschnitten sind. Mandelförmig nur mehr in die länge gezogen. Man kann ansonsten nur erkennen das die Haare sehr dunkel sein müssen, schwarz, aber das rote leuchten lässt keine anderen Farben als rot erkennen
Laut verkündet die Gestalt,

"Ich bin AneAshin"

dann dreht sie sich und winkt sie herein.

"Die Prophezeihung erfüllt sich, seid Willkommen"



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#207735 25/07/04 08:16 PM
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Die Bemühungen das Siegel zu dem leuchtenden Punkt am Portal zu bringen, verfolgt die Elfin mit großer Anspannung.

Und dann überschlagen sich für sie die Ereignisse. Lu Ser entschwindet fast schwerelos in den Nachthimmel und kommt zum Glück wieder unversehrt zur Erde zurück, das Portal öffnet sich, Bodasen erscheint wie aus dem Nichts, das Siegel liegt in seinen Einzelteilen auf dem Boden und Stone geht wie in Trance auf das geöffnete Portal zu. Und dann steht da plötzlich eine Frauengestalt, stellt sich als AneAshin vor und bittet alle in den Tempel.

Big Claw bleibt erst einmal erstarrt stehen. In ihrem Kopf summt es wie in einem Bienenstock. Sie muss ihre Gedanken ordnen. Nach ein paar Augenblicken hat sie sich wieder einigermaßen gefangen. Sie nimmt ihren Stirnreif auf und legt ihn an. Fast automatish greift sie in ihren Rucksack, holt die Wasserflasche und überreicht sie Bodasen.
"Hier, nehmt."

Sie sieht sich außerstande, ihn jetzt zu fragen, wo er so plötzlich herkommt und was überhaupt zu seinem Verschwinden beigetragen hat.

Das Portal ist offen, das ist jetzt wichtiger und die Frage, was die Gefährten im Tempel erwartet.

Langsam geht sie auf das offene Portal zu.


Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
#207737 26/07/04 05:51 AM
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Bodasen nimmt die Flasche dankbar an und merkt beim trinken wie durstig er ist und dass er wohl doch einige Zeit in dem Kristall verbracht hat. Er beschließt vorsichtshalber langsam und in kleinen Schlucken zu trinken.

Eigentlich ist er dankbar dafür, dass die Gefährten, wie es scheint zur Zeit etwas von den Ereignissen überascht werden und Ihm wenig beachtung schenken. So kann er sich erst mal unauffällig einen Überblick verschaffen und überlegen wie er ihnen seine plötzliche Anwesenheit am besten erklärt.
Dazu muss er die er die Ereignisse erst mal selbst verarbeiten. Was war das für ein Stimme gewesen! Ein Geist ein Gott? Welche Möglichkeiten bietet sein neuer Stab. Sein Stab! Etwas verbissen schaut er zu Glance, der seinen Stab wie selbstverständlich in der Hand hält. Später! Es scheint, dass der Elf seinem alter Stab ungeahnte Kräfte entlockt hat. "Ich habe Zeit, ich kann warten" beruhigt er sich. "Erst mal Kraft sammeln."
Bodasen geht Big Claw hinterher, sie scheint zu wissen was hier vor sich geht.


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#207740 26/07/04 06:25 AM
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AneAshin wartet kurz hinter dem Portal, ein paar Schritte und etwas seitlich.
"Kommt herein. Und fürchtet euch nicht. Hier wird euch kein Leid geschehen."

Stone der mittlerweile aus seiner Trance erwacht ist starrt an sich herunter. Er steht plötzlich hier mit fast nacktem Oberkörper, und weiß nicht wie es dazu kam.
Dann, mit rotem Gesicht blickt er auf seine Gefährten.
Er fühlt sich benutzt und beschämt gleichermaßen. Auch weiß er nicht was seine Gefährten jetzt Denken.
"Ich ... ich, was ist passiert?"
Stone bemerkt das er seinen kleinen Beutel geöffnet in der Hand hält, seine Statue ist verschwunden.
Er erinnert sich an die Nacht in der kleinen Burg, an seine Verletzung und an das rote Leuchten.
"Das ... ich, ... das wußte ich nicht ..."
Stone hält mit seinem Gestammel inne.



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#207747 26/07/04 06:32 AM
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Noch etwa außer Atem steht Lu vor dem offenen Tor. Stone und Big Claw gehen hinein und eine andere Person folgt ihnen - was ist das!

Lu rennt Bodasen entgegen und hüpft vor ihm auf und ab. Einen kurzen Moment lang hat er das Portal vergessen.

"Bodasen! Schön, dass du wieder bei uns bist! Hat dich die Fee auch als Spielgefährten haben wollen? Hast du El Baratro gesehen? Wie bist du zurück gekommen? Willst du ein Kaninchen?"




#207749 26/07/04 07:58 AM
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Etwas irritiert schaut Bodasen auf den kleinen Drachen! Ein Kaninchen, El Baratro, eine Fee?
Er überlegt ob er Lu einfach ignorieren soll, entschließt sich aber dann doch zu einer Antwort. "Ich habe keine Fee gesehen, ich war gefangen in einem roten See oder einer Roten Wolke. Ich habe dort diesen Stab gefunden, mit seiner Hilfe und wahrscheinlich durch die Magie, die Ihr hier angewendet habt, ist es mir gelungen dem Kristall zu entkommen."


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#207751 26/07/04 10:05 AM
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Glance tritt zu Stone, der völlig geistesabwesend an ihm vorbeigegangen war, und will ihn aufrütteln, hält aber inne, selbst fasziniert von der Gestalt, die auf einmal vor ihnen erscheint als Stone eine kleine Statuette aus seinem Beutel holt. Ein Wesen von überirdischer, unwirklicher, traumhafter Schönheit erscheint in ein rotes Licht gehüllt.

Stones Gestammel sowie die Geräusche von Big Claw, Bodasen und Lu Ser, die gerade hereintreten, holen Glance zurück ins Bewußtsein. Er blickt sich um, und sieht, dass auch Alrik und Rashida zur Tür hereinkommen. Sie sind nun Alle in der Halle versammelt.

Glance gibt Stone einen Rippenstoss "Zieht euch an, es sind Damen anwesend!"





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#207752 26/07/04 10:27 AM
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"Hmm, dann warst du gar nicht bei der Fee? Wo warst du dann? Egal, Hauptsache du bist wieder da." Lu zupft an seinem Hosenbein.
"Da hinten gibt es auch richtiges Menschenessen. Ich kann riechen! Und Kuchen!"

Jetzt erst erkennt Lu die - selbst für Drachenaugen - strahlend schöne Gestalt, die in rotes Licht gehüllt ist. Ergriffen verstummt er. Kuchen? Wer braucht das schon? Er möchte einfach nur hier sitzen und dieses Wesen betrachten.

#207754 26/07/04 11:24 AM
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Glances Aufforderung bringt Stone dazu das er sich zusammenreißt.
Schnell glättet er sein Wams, dann läuft er schnell los um seinen Harnisch und seine Armbrust einzusammeln.
Auf dem Rückweg wird ihm einges klar.
Der Schuss, und wahrscheinlich auch schon der an der Geröllhalde, da wurde er benutzt.
Jetzt gerade eben, wieder war er benutzt worden.
Zorn steigt in dem jungen Krieger auf, zorn darüber das er nur herum geschoben wird.
Zuerst hatte sein Vater ihn manipuliert, und jetzt war er noch nicht einmal Herr über sich selbst.
Und was kann er dagegen tun?
Nichts. Nichts darf er dagegen tun.
Damit die Aufgabe erfüllt werden kann.
Und wer hatte ihn benutzt?
Stone erkennt das diese AneAshin und die Göttin Aneishen die seine kleine Figur darstellt ein und dieselbe sein mußten.
Er hatte sie die ganzen Jahre mit sich herum getragen.
Wo war sie damals gewesen, warum hatte sie ihm damals nicht geholfen.
Warum hatte sie ihm noch nicht einmal ein Zeichen gegeben, als sie über ihn hergefallen waren.
Seinem Vater zuliebe hatte er an sie geglaubt und an Werte die in der Welt der Hüter nichts bedeuteten.
Hatten die Hüter recht?
Gilt nur das recht des stärkeren, und kann man die, die man benutzt dann wegwerfen?
Alter Zorn und alte Zweifel branden in ihm hoch.
Er ist wieder im Tempel, kalt wie Eis fällt sein Blick auf AneAshin.


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#207756 26/07/04 11:32 AM
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Als sich Lu abwendet und es um ihn herum eigenartig ruhig wird bemerkt auch Bodasen die wunderschöne Gestalt der AneAshin. Bewundernd starrt er sie an! Er möchte am liebsten auf sie zulaufen und ihr zu Füßen fallen, sie anbeten. Nie hat er so eine wunderschöne Frau gesehen und er kannte schon schöne Frauen, die ihm zu Füßen lagen, weil er sie mit magischen Kunststücken beeindruckt hatte.
Aber dieses Wesen ist anders irgendwie überirdisch.

"Ganz hübsch nicht wahr!" tönt es da plötzlich in seinem Kopf "das wäre doch mal was womit man seine Nächte verbringen könnte!" und dann ist da wieder diese Lachen!

Der Magier greift sich an den Kopf, wie um die Stimme darin zu vertreiben! Zumindest wurde dadurch der Bann gebrochen und er kann wieder die Umgebung realistischer wahrnehmen.


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#207758 26/07/04 07:57 PM
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Glance reisst sich von dem betörenden Anblick AneAshins los und sieht sich um.

In der Halle steht ein Tisch mit verschiedensten Speisen und Getränken - Leckereien jeder vertretenen Rasse, wie er abschätzt. Überall in der Halle sind Katzenfiguren und Katzenköpfe - aus allen erdenklichen, teils edelsten Materialien; alle kunstvoll gearbeitet.

Auf einem Stapel Kissen sitzt Fenia Al'Elfanil, die Szenerie beobachtend, aber ohne eine Reaktion zu zeigen. Glance sieht zwischen Fenia und AneAshin hin und her - während erstere jetzt durchaus real und lebendig wirkt, und auf ihre Art auch sehr schön ist, wirkt AneAshin in dem roten Licht irreal und - geisterhaft.

Er überlegt, ob er Fenia ansprechen soll, sagt sich aber, dass sie die Wächterin des Tempels ist, und da sie sie aufgefordert hatte das Tor zu öffnen, sollte sie die Prüfung als bestanden akzeptieren. Er fragt er sich, ob sie ebenfalls vom Auftauchen AneAshins überrascht wurde.


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#207760 26/07/04 08:11 PM
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Eine seltsame, lange verdrängte Müdigkeit hatte sich seiner bemächtigt: Liegenzubleiben und endlich wieder einmal ausgiebig zu schlafen schien ein verlockender Gedanke. Aber dazu war keine Zeit.

Widerwillig öffnet er die Augen, stöhnt, spürt deutlich jeden Knochen im Leib. Er muss seine Wunden heilen, er verliert zu viel Blut. Mühsam erhebt er sich schließlich und setzt sich auf den selben Felsen, auf dem er zuvor schon auf die Blutjäger gewartet hatte. Er fühlt sich kraftlos, gänzlich ausgebrannt. Nur dünne Reste elementarer Energien hatten begonnen das tiefe Loch zu füllen, das er in das Gefüge der Macht gerissen hatte. Dieser Ort war tot. So tot wie die inzwischen staubtrockenen Kadaver der gefallenen Blutjäger, die ihn umgaben.

Die dünnen Schwaden der Energien reichen gerade aus, um die Blutungen zu stillen. Kraft zur Heilung würde er hier nicht mehr finden. So sammelt er seine Windsänger auf, reinigt die Klingen gründlich von dem harten, schwarzen Blut und macht sich daran, den Gefährten zu folgen.

Je weiter der Reisende sich von dem verdorrten Schlachtfeld entfernt, desto mehr spürt er die Macht ihn sich zurückströmen. Seine Schritte werden schneller und sicherer. Unmerklich beginnen seine Wunden sich langsam zu schließen, er beachtet es kaum. Stumm und finster ragen die Flanken der Berge neben ihm in den schwarzen Himmel empor, während er ohne Rast unter den klar und kalt funkelnden Sternen dem Tempel zustrebt.

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