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#209143 02/11/04 07:41 AM
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Das schwache Licht der magischen Kugel dringt kaum bis zum Reisenden vor, der den Abschluss der kleinen Gruppe bildet, die nun schon seit geraumer Zeit schweigend vorankommt.

Von der Treppe hatte ein kurzer Gang in ein kleines Gewölbe geführt, das augenscheinlich leer war. Es besass nur einen einzigen Ausgang, der wiederum in einen sonderbaren, sehr geräumigen Gang führte, welcher nicht sehr steil, aber doch stetig nach unten zu führen schien. Wer hatte sich die Mühe gemacht, das in den Fels des Berges zu treiben? Und wozu? Es erschien ihm völlig unsinnig, einen Gang von dieser Größe anzulegen, der scheinbar keine andere Funktion hatte, als zwei Orte miteinander zu verbinden. Vier oder fünf Männer würden hier fast mühelos nebeneinander gehen können.

Still ist es hier und kalt. Die einzigen Geräusche sind die schlurfenden Schritte der Vorausgehenden und hin und wieder ein trockenes Husten eines Ritters, dem noch Staub in der Kehle liegt. Die bedrohlichen Geräusche des in sich zusammenfallenden Tempels waren längst hinter ihnen verklungen.

Einige Steinsplitter in seinem Rücken hatte er mit den Händen erreichen und aus dem Lederpanzer ziehen können, aber an alle kam er nicht heran. Unglaublich, mit welcher Wucht diese Splitter herumgeflogen sein mussten, um selbst die zähe und harte Panzerung zu durchschlagen. Solange die restlichen Splitter jedoch nicht entfernt wurden, konnte er sich nicht heilen - und allmählich verspürt er pochende Schmerzen bei jedem Schritt den er tut.

Der Gang führt schnurgerade weiter und weiter, es ist kein Ende in Sicht.

Schliesslich lehnt er sich an eine Säule und ruft den Vorausgehenden zu, sie mögen anhalten. Als sich alle Gesichter fragend zu ihm umwenden, senkt der Reisende den Blick und spricht leise:

"Ich....... benötige kurz eure Hilfe........"

#209149 02/11/04 07:59 AM
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Überraschung spiegelt sich im schwachen Licht in den Augen des Priesters wider.

"Ihr braucht unsere Hilfe?"

Der heilige Mann hat sich schnell wieder gefangen, und ohne einen weiteren Kommentar geht er die wenigen Schritte zu dem Fremden zurück, um sich dessen Bitte anzuhören und ihr, falls möglich, nachzukommen.

#209150 02/11/04 08:37 AM
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"Ich kann das nicht selbst entfernen. Zumindest nicht ohne......... nicht in dieser Situation."

Der Reisende dreht sich langsam um und wendet dem Priester seinen Rücken zu, damit dieser sehen kann, wo das Problem liegt.

#209153 02/11/04 11:19 AM
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Als Glance die Anderen in der Ferne langsam den Berg hoch kommen sieht, wendet er sich wieder der "Lichtung" in der Geröllhalde zu.

Der grosse Felsen ist bestimmt doppelt mannshoch und gut 10 Schritte breit. Die Fläche in seinem Fallschatten ist aussen etwa 6 Schritte tief, und, der Hangneigung folgend, leicht abschüssig. Die Aussenseite, von der er in die Geröllhalde eingedrungen war, ist nur duch einzelne, verstreute, kleinere Felsen abgegrenzt; die Innenseite jedoch ist fast mannshoch und zieht sich schräg nach aussen, sodass sich eine etwa dreiseitige Fläche bildet, deren Basis der grossse Monolith ist. Viel Platz werden sie nicht haben.

Glance denkt über Bloodwin's Idee mit der Eishütte nach - die Spannweite wäre für eine Decke dieser Grössenordnung viel zu gross, als dass sie ohne Mittelstützen halten könnte - und als Kuppel ausgeformt müsste sie sehr hoch werden. Zweifelnd schüttelt er den Kopf.

Nachdenklich blickt er zur Sonne - warum eigentlich wärmt das Licht der Sonne, das Licht des Mondes, und magisch erzeugtes Licht aber nicht? Er seufzt; soviele Jahre der Ausbildung, aber diese Frage hatte sich noch nie gestellt - geschweige denn, dass sie jemand beantwortet hätte.

Immerhin wären sie hier einigermassen windgeschützt, aber womit ein Feuer unterhalten?


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#209155 02/11/04 11:49 AM
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Bodasen lief schnell, weil die Kälte ihm zu schaffen machte und war zuerst an der Geröllhalde.
Skeptisch betrachtete er das Felsenloch. "Ich hoffe mal es kommt nicht zu weiteren Erschütterungen! Was tun wir jetzt, Glance? Die anderen werde sicher auch bald hier sein." Der Magier sieht sich um. Die meisten Büsche, die hier wachsen, sind von Geröll und Staub bedeckt. Allerdings hat die Lawine auch Äste abgeschlagen, die jetzt zum Teil lose zwischen dem Schutt liegen. "Ich werde mal versuche etwas Holz zu sammeln! Vielleicht reicht es für ein kleines Feuer. Etwas Moos oder Gras als Schlafunterlage wäre auch nicht schlecht. Aber am Schlimmsten ist wohl die Feuchtigkeit in unserer Sachen! Man müsste sie irgendwie trocknen, aber wie?"
Bodasen macht sich auf und beginnt Äste zu sammeln um sie neben dem Unterstand abzulegen. Es ist schwierig, weil die Äste oft im Geröll feststecken.


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#209157 02/11/04 11:54 AM
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Dunkelheit, stille ...
Nur das vereinzelte poltern eines Steins der noch nachrutscht zerreist ab und zu die Stille.
Dan hört man auf einmal ein scharren, wie wenn Krallen über Fels fahren.
Dann wieder Ruhe...
Nach einiger Zeit ertönt wieder das Scharren.
Der Dämon versucht sich aufzurichten, aber schnell erkennt er das dieser Körper zerstört ist und seinen Befehlen nicht mehr gehorcht.
Eingesperrt in den sterbenden Körper überlegt der Dämon verzweifelt was zu tun ist.
Ohne die besonderen Struckturen des Raums hatten sich die angesammelten Energien, beschleunigt durch die magiche Druckwelle, mittlerweile fast verflüchtigt.
Der Dämon fängt an die restlichen Energien anzuziehen, muss aber schon bald Erkennen das nicht mehr genug da ist um Ihm die möglichkeit zur selbstheilung zu geben.
Verzweifelt denkt er an den Körper des Prälaten, wenn dieser Körper stirbt wird er dort einen neuen Platz finden. Aber gleichzeitig wird er auf Magie verzichten müssen.
Warum nur konnten nicht alle sterbliche zumindest über das Talent verfügen?
Es mußte am Geist liegen,...am Geist!
Der Dämon frohlockt innerlich, es gibt noch eine möglichkeit, vage und unrealistich. Aber ein letzter Strohhalm.
Er nimmt alle Energien über die er noch verfügt und formt Sie zu einem Spruch.
Ein Spruch den er schon einmal angewandt hatte um Dralfens Geist zu Binden und zu einer blosen Marionette zu machen.
Aber diesmal muss der Spruch komplizierter werden und selbstauslösend, da er eine solche Magie nicht auf sich selbst wirken kann.
Der Dämon ist sich bewußt das dies genauso gut sein Ende sein kann, aber noch einmal auf die Macht verzichten?
Nein, lieber alles auf eine Karte setzen.
Und so formt der Dämon, und überprüft, und formt wieder.
Bis seine Energien restlos aufgebraucht sind, dann als eine Scheibe aus dunklem, blauen Licht vor Ihm schwebt, lässt er den Körper los.
Sofort hört der Körper auf zu leben, kein zucken, kein krampfhaftes zusammenziehen mehr. Der Körper ist nur noch ein stück tote Materie bar jeder Energie.
Der Dämon, jetzt nur noch Geist, zögert noch, soll er durch die Scheibe schweben?
Egal, es gibt nur diesen Weg.
Der Zauber der in der Scheibe steckt reagiert als der Geist durch sie dringt, und fängt den Geist ein.
Verändert ihn, dehnt Ihn und schafft eine art Höhle im Bewußtsein des Geistes und schleudert Ihn dann fort.
Dann verlöscht das Licht der Scheibe, und die Dunkelheit kehrt zurück.
Dunkelheit, stille...



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Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#209159 02/11/04 12:11 PM
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Wenn jemand im Schlafraum des Prälaten wäre, so würde er sehen das der Körper Anthrers anfängt zu zucken.
Aber da ist niemand, der Dämon hatte vor seinem Aufbruch eine Erkältung vorgeschoben, und verlangt das man ihn in ruhe lassen soll.

Es ist der Geist des Dämons der erneut in diesen Körper fährt, und das obwohl noch die reste von Dralfens Geist darin sind.
Aber diese Reste sind ohne jegliches vermögen zu reagieren, oder den Dämon abzuwehren.
Und so schiebt der Geist des Dämons, Dralfens Reste zu Seite, bis er die Herrschafft über den Körper inne hat.
Dann wendet er sich den Resten von Dralfens zu, die Höhle in seinem Geist zieht Dralfens magisch an.
Und dann ist Dralfens Geist in dem des Dämons, die veränderungen in seinem Geist, die, die Scheibe vorgenammen hat, funktionieren.
Sie formen Dralfens Geist erneut um, bis es scheint das es nie zwei Geister gegeben hat.
Dann als die zwei Geister verschmolzen sind, tritt die letzte veränderung ein, Dralfens Geist wird wieder gelöst, und in reine Energie gewandelt.
Gäbe es einen beobachter, so würde dieser jetz sehen das der Körper des Prälaten in einem dunklem blauen Licht erglüht.
Das Licht dringt aus jeder Pore.
Dann vergeht das glühen.
Der Prälat liegt still da.
Nach einiger Zeit öffnet er die Augen, unbändige Freude glitzert in Ihnen.
Seine Magie hatte funktioniert.
Das zusammenspiel der dämonichen Energien, und der von Dralfens Geist hatte diesen Körper soweit angepasst das er nun Magie wirken kann..
Zwar nur die schwache der Kreaturen dieser Welt, aber ein Anfang war gemacht.
Jetzt mußte er nur sehen wie stark er ist.
Und das mußte sehr vorsichtig geschehen, es wurde nie zugelassen das ein Führer der Hüter über Magie verfügte.
Man wollte so verhindern das sich zuviel Macht ansammeln kann.
Der Dämon lacht nur, auch wenn sein Plan nicht aufgegegangen ist, so hat er doch überlebt.
Sein Wissen würde ihm auch weiterhin helfen.


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#209161 03/11/04 06:21 AM
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Bloodwin ist froh das Stone aus eigener Kraft laufen kann, obwohl er den jungen Hüter eigentlich nur in die richtige Richtung drehen muss ist er schon fast am ende seiner Kräfte.
Stone zu tragen? Das hätte wohl keiner der Gruppe mehr geschafft, auch nicht im zusammenspiel.
Auch für ihn selbst war die kleine Pause am Feuer viel zu kurz gewesen, und er ist der meinung bei weitem nicht so erschöpft zu sein wie einige der Gruppe.

Da liegt wieder ein grössere Felsen im Weg, behutsam, damit der Krieger nicht ins taumeln gerät, dreht Bloodwin Stone mal in diese, mal in die andere Richtung. Dann ist auch dies geschafft. Bloodwin ist sich bewußt das er den Jungen nicht hätte halten können wäre dieser gestrauchelt.

Nach einiger Zeit, Bloodwin komm mit Stone nur langsam voran, der Drache scheint auch nicht schneller gehen zu können, obwohl Alrik bei Ihm ist und ihm hilft, bemerkt er eine veränderung in Stones schritten.
Dieser fängt an selbst kleinere Steine zu übersteigen, um die er vorher von Bloodwin herum geführt werden musste.
Auch ist das Gewicht Stones auf seiner Schulter nicht mehr so stark, Stone scheint sein Gleichgewicht langsam wiederzufinden.

Hinter der kleinen Gruppe als Abschluss, sieht er Big Claw, und Rashida.
Eine Aufteilung wie sie nicht hätte besser sein können wenn er sie hätte befehlen können.
Aber ihm ist bewust das dies auch dazu dient ihn zu überwachen.
Egal, besser wenn die Gruppe langsam vorsichtig wurde, sie würden schon merken das er nur ein paar Antworten will und sich dann nach einer neuen Heimat umsehen wird.
Ein kleiner Bauernhof, ein stilles lächeln zieht über sein Gesicht.
Das wäre ein schöner Lebensabend.


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#209164 03/11/04 07:11 AM
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Anfänglich noch voller Eifer, nach und nach jedoch immer schwerfälliger trottet Lu den beiden Kriegern hinterher. Da er es sich jedoch fest vorgenommen hat, Przyjaciel Stone und diesen eigenartigen anderen Ungeflügelten nicht aus den Augen zu lassen, kämpft er sich mit eisernem Willen über das Geröll. Warum hat er nur so kurze Beine?! Immer wieder hilft ihm der geduldige Alrik beim Überwinden kleinerer und größerer Hindernisse. Lu hat es schon längst aufgegeben, sich für jedes einzelne Mal zu bedanken.

Der glühende Ast zerfällt in einer erschreckend hohen Geschwindigkeit zu Asche, viel schneller als von der Natur vorgesehen. Lu begreift, dass er es ist, der die Energie des Feuers aufsaugt. Hoffentlich ist der Unterschlupf bald erreicht!

Mühsam stapft er weiter, den Blick wachsam auf die beiden Ungeflügelten vor ihm geheftet.

#209166 03/11/04 07:58 AM
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Als der Priester den breiten Rücken des Fremden sieht, atmet er ein weiteres Mal vor Überraschung scharf ein. Der solide Lederpanzer ist zerschunden und zerkratzt, und einige wenige scharfkantige Steinsplitter haben sich mit großer Gewalt in die Rüstung gedrückt. Doch es sind nicht die Steinsplitter, die dem Priester Sorgen bereiten, denn nur wenige von ihnen haben den Panzer ganz durchschlagen. Sie mögen zwar unangenehm sein und tatsächlich die Haut ritzen, doch kann sich der heilige Mann nicht vorstellen, dass sie jemanden wie den Fremden ernsthaft aufhalten könnten. Doch zwischen den Steinsplittern, die sich leicht entfernen lassen, ragen einige schlanke, fingerlange Metalldornen hervor, kaum dicker als ein Grashalm. Sie schimmern mit dunkler Mattigkeit, und als der Priester behutsam einen von ihnen entfernt, kann er die finstere, bösartige Magie spüren, die schwach in ihnen pulsiert. Die pfeilartigen Dornen sind vorne außergewöhnlich scharf und spitz und haben den Lederpanzer des Fremden mit Leichtigkeit durchdrungen und sich fast einen fingerbreit in seinen Rücken gebohrt. Kein Wunder, dass selbst der Fremde geschwächt war. War er durch eine Falle gelaufen, ohne es zu spüren? Oder war eine verborgene Falle in ihrer Nähe durch den Zusammenbruch des Tempels ausgelöst worden? Der Fremde war der Letzte gewesen, der das einstürzende Gewölbe verlassen hatte - hatte er mit seinem Rücken die tödlichen Pfeile aufgehalten, die ihn und seine Männer das Leben gekostet hätten? Der Priester ist sich sicher, dass jeder andere diesen Pfeilen und deren innewohnender Magie längst erlegen wäre. Er würde später versuchen, den den Pfeilen innewohnenden Zauber zu identifizieren, doch jetzt war keine Zeit dafür.

Wortlos reicht der Priester dem Fremden den bereits entfernten Pfeil über die Schulter, damit dieser ebenfalls einen Blick darauf werfen mochte. Dann entfernt er vorsichtig und mit großer Behutsamkeit die verbliebenen Pfeile, insgesamt ein halbes Dutzend. Wenigstens enthielten sie keine Widerhaken und waren leicht aus Fleisch und Lederrüstung zu lösen.

#209168 03/11/04 10:55 AM
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Alrik hat es längst aufgehört, auf Lus Bedankungen mit Worten wie "das macht doch nichts", oder "das habe ich doch gerne getan" oder "ich helfe dir doch gerne" zu antworten - zu oft waren Steine im Weg, und zu viele davon liegen hier heum. Zu viele Steine, zu viele Probleme, und nicht genug Kraft, um um sie herumzugehen.

Langsam kann Alrik erkennen, worauf sie zusteuern : Auf einen großen Steinblöck, der anscheinend so gefallen ist, daß er eine Art Höhlung oder Überhang bildet. Das ist gut, daß sie damit wenigstens etwas im Rücken haben, falls sie sich verteidigen müssen, denkt der Streuner. Und das Gefühl der relativen Sicherheit dieses Platzes wird auch den Schlaf, den alle jetzt dringend nötig haben, erleichtern.

Plötzlich hat Alrik eine Idee. Angekommen bei Glance, formuliert er sie gleich aus :

"Glance, wir brauchen ein Feuer, um uns zu trocknen. Ist es möglich, zur Höhlenöffnung hin eine Art Sichtschutz zu bauen ? Aus Steinen oder magisch ? Irgendetwas, daß den Schein des Feuers nach außen hin ins Dunkel verhüllt, so daß man uns nicht sehen kann ? Das wäre jetzt sehr nützlich, wenn sowas ginge."

Während Alrik auf Glances Antwort wartet, legt er seinen Überwurf ab und zieht seine Stiefel aus. Er ist froh, das nasse Zeug endlich loswerden zu können.




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#209169 03/11/04 12:52 PM
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Glance blickt in die Runde; alle ausser Bodasen, der dabei ist Feuerholz einzusammeln, stehen inzwischen gedrängt in der Felslichtung.

"Beim Trocknen kann ich helfen indem ich einen Wasserzauber spreche, der den Klamotten das Wasser entzieht", entgegnet er Alrik, "aber einen Tarnzauber kann ich nicht wirken. Big Claw müsste es können, aber ob in diesem Umfang?" Fragend blickt er die Elfe an, die etwas zweifelnd die Umgebungf mustert.

"Legt eure nassen Sachen erst mal hier auf einen Haufen, damit das Wasser rauskommt", sagt er, und beginnt selbst seine Stiefel auszuziehen. "Übrigens, Stone, habt ihr meinen Tarnumhang mitgebracht? Ich gab ihn euch als Unterlage!"


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#209171 03/11/04 02:38 PM
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Bloodwin, der Stone eben erst zu Boden hilft, schaut Glance an.
"Stone ist noch nicht ganz da, aber ich habe den Umhang in seinen Rucksack gepackt. Ganz oben drauf.
Wenn Ihr wirklich das Wasser aus den Kleidungsstücken zaubern könnt, dann solltet Ihr mit Stones Schlafdecke anfangen. Der Junge braucht unbedingt ruhe und wärme um wieder zu Klaren Gedanken zu kommen."
Bloodwin reibt sich mit der Hand die Stirn und schüttelt den Kopf, "Stone ist wirklich erschöpft, was habt Ihr ihm nur zugemutet das sein Geist so krank ist, wo sein Körper doch eigentlich nicht so erschöpft ist?"


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#209173 03/11/04 03:03 PM
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Glance, der gerade sein Kettenhemd ablegt um seine nasse Unterkleidung trocknen zu können, antwortet, "Gut, danke Bloodwin - legt Alles hier zu den Stiefeln auf einen Haufen".

Als Alle ihre nasse Ausrüstung und Kleidung abgelegt haben, konzentriert Glance sich auf den Haufen und wirkt seinen Wasserkugelzauber. Langsam steigt feuchter Nebel aus dem Haufen auf und verdichtet sich zu einer stetig wachsenden Wasserkugel. Als Glance das Gefühl hat dass weiterer Feuchtigkeitsentzug nicht mehr möglich ist, wandelt er den Zauber in einen Eiszauber. Die Wasserkugel wird langsam fest als er ihr die Wärme entzieht. Diese Wärme strahlt kurzfristig ab und gibt kurzzeitig ein wohliges Gefühl, das sie durchströmt. Allzu schnell ist es vorüber.

Glance lässt die Eiskugel hangabwärts auf den Boden sinken und sagt, "So, mehr geht nicht. Es ist wohl besser alle rüsten sich wieder!"



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#209175 03/11/04 03:09 PM
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Da Bloodwin als einziger trocken ist, und deswegen seine Kleidung behalten kann, dreht er sich diskret um und geht ein paar Schritte zur Seite.
Es erscheint Ihm nicht angemessen dabei zu sein, und alle so Nackt zu sehen, wo er doch nicht zu dieser Gruppe gehört.


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#209177 03/11/04 04:37 PM
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Irritiert beobachtet Lu seine Gefährten. Er hatte schon immer bemerkt, dass ihre Haut etwas locker saß und sehr weich zu sein schien. Aber das hatte er ihrem Dasein als Ungeflügelte zugeschrieben. Jetzt sieht er, dass sie Teile der Haut einfach abnehmen können! Faszinierend!

Ermüdet vom Marsch sinkt Lu neben einem Stein zu Boden, rollt sich um den letzten Glutrest seines Astes und döst ein.
"Hoffentlich achten die anderen gut auf den Fremden und Przyjaciel Stone", sind seine letzten Gedanken.

#209179 03/11/04 06:01 PM
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Bodasen, der gerade noch mitbekommen hatte, dass Glance die Kleider trocknen will, schaut dem Zauber erstaunt zu und nimm dann erfreut seine Sachen, um sich wieder anzuziehen. Jetzt fühlt er sich gleich viel besser und macht sich freudig an die Arbeit, um für die Nacht ein Feuer zu schaffen. In der Mitte des freien Platzes legt er einen lockeren Ring aus Steinen und darauf noch einen etwas dichteren Ring. Steine gibt es glücklicherweise auf dieser Halde genug. Dann legt er das gesammelte Holz in den Steinkreis und zündet es wieder mit einem kleinen Feuerstrahl an.
"Ich denke bis es richtig dunkel ist, sollte das Feuer soweit heruntergebrannt sein, dass man keine Flammen mehr sieht! Wir müssten nur eventuell die offenen Seite unseres Unterschlupfes etwas verschließen. Ich denke wenn wir noch einige Steine vor das Feuer legen sollte es reichen. Wie lange das Feuer brennt weiß ich nicht. Ich werde mal noch etwas Holz suchen, solange man noch etwas sehen kann. Vielleicht habe ich Glück und finde noch einige trockene Äste. Vielleicht habe ich Glück. Zumindest könnten wir Lu und Stone erst mal in der Nähe des Feuers weiter schlafen lassen."


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#209182 03/11/04 07:48 PM
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Auch Alrik zieht sich wieder an, hocherfreut, seine Sachen in trockenem Zustand wieder an sich nehmen zu können.

Als er Lus fragenden Blick erkennt, ahnt er, daß er möglicherweise gedacht haben könnte, daß Kleidung = Haut sei. Als er zu einer Erklärung ansetzt, sieht er nur noch, wie Lu eindöst. "Schlaf den Gerechten" murmelt der Streuner, und wendet sich dem neuen Feuerplatz zu.

"Eine hervorragende Idee !" sagt er zu Bodasen, und hilft ihm bei der Arbeit. So kann er sogar beruhigt sein, daß das Feuer nicht gesehen wird ... wieder ein Problem weniger. Es könnte zwar auch riechen, aber Alrik hält dies für weniger gefährlich als den nackten, bloßen Feuerschein.

Er setzt sich zum Feuer und wärmt sich ein bißchen, während er sich sein Schlaflager bereit macht. Alle Schlaflager befinden sich mehr oder weniger in der Nähe des Feuers.

"Wir brauchen Wachen diese Nacht, wer erklärt sich dafür bereit ? Ich kann eine Wache übernehmen."


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#209184 03/11/04 09:28 PM
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Bloodwin, der gerade damit fertig wurde Stone anzuziehen und in seine Schlafdecke zu hüllen, erklärt sich bereit.
"Natürlich nur wenn Ihr mir vertrauen könnt. Ich denke das die beiden Elfen unbedingt Schlaf brauchen. Und der Magier auch."
Mit einem Blick zu LuSer und Stone, die beide schon wieder tief eingeschlafen sind fügt er hinzu "ich denke das es zwichen euch Meister Alrik, Euch Rashida und mir aufgeteilt wird."
Dann sagt er zu dem Magier, "Geht nicht mehr so weit, ruht lieber. Unsere Chancen werden mit einem ausgeruhtem Magier beträchtlich steigen."
Dann fängt er an den Steinkreis des Magiers auszubauen.
Schicht um Schicht türmt er an Steinen um das Feuer herum auf, so würde es zwar etwas länger dauern bis die Steine die Wärme weitergeben werden.
Aber der Feuerschein flackert nicht mehr über den Fels, Bloodwin ist zuversichtlich das man das Feuer von aussen erst dann sehen wird, wenn der betreffende darüber stolpert.
Dann lehnt er sich, in seine eigene Schlafrolle gehüllt an den Fels.
Sein Schwert legt er neben sich bereit, seine Armbrust ebenso.
Da er eigentlich mit einem Überfall rechnet, richtet er sich darauf ein nur die Augen zu schliessen und zu ruhen.
"Meister Alrik, nehmt Ihr die erste Wache und weckt mich dann. Ich werde die Wache an Rashida übergeben"
Da auch Alrik sehr erschöpft auf ihn wirkt will Bloodwin damit erreichen das dieser wenigstens den grösseren teil der Nacht durchschlafen kann. Rashida macht einen robusten Eindruck auf ihn, als wäre Sie entbehrungen gewohnt.
"Das heist natürlich nur das ich das vorschlagen würde, ich will euch nicht etwa einen Befehl erteilen," schliest der Hüter und macht dabei die Augen zu und lehnt den Kopf zurück.


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#209186 03/11/04 10:24 PM
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Joined: Mar 2003
"Ja, gut" willigt Alrik ein. "Und ihr könnt aufhören, mich 'Meister' zu nennen, das klingt in meinen Ohren ungewohnt".

Dann sucht er sich einen Punkt am Rande des Felsüberhangs, von dem er aus möglichst viel sehen kann, ohne selbst gesehen zu werden, und deckt sich dabei warm ein.

Glücklicherweise ist die Nacht sternenklar, und der Mond scheint. So kann Alrik die Nacht bequem in Abschnitte unterteilen, nach dem Weg, den der Mond in etwa zurücklegen wird.

Nach einer Weile, die seiner Meinung nach dem Drittel der Nacht entspricht, weckt er leise Bloodwin. "Es ist Zeit ! Eure Wache !"

Dann legt er sich leise an eine andere Stelle.


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