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#210287 09/02/05 09:34 PM
Joined: Nov 2003
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Joined: Nov 2003
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Auf Stones drngen hin gehen die beiden doch wieder durch das kleine Tor.
Stone will nicht mehr Zeit als unbedingt ntig verlieren und baut zudem darauf das der Nachtwchter mittlerweile abgelst wurde.
Und so ist es auch, ein anderer steht jetzt an dem Tor und winkt beide gelangweilt raus.
Bei Tageslicht dauert es nicht lange bis die zwei an Alriks kleinem Lagerplatz ankommen.
Als beide wieder an dem Tor sind fragt Stone den Wchter nach einem Badehaus, dieser erklrt ihm das ganz in der nhe ein Badehaus ist, in der Nhe des Milizgebudes, etwas sdlich davon.
Als Sie wieder am Hafenviertel angekommen sind beschliet Stone das er jetzt endlich ein Bad genieen will und trennt sich von Alrik welcher direkt zurck zur Htte und Bodasen gehen will.

Die Frau am Eingang staunt nicht schlecht als der groe, schwergerstete Krieger ihr erklrt das er ein Bad will.
"Aber die Waffen, und die Rstung"

Stone schaut an sich herunter und meint, "Ja, die knnten auch ein Bad gebrauchen. Aber wahrscheinlich ist es besser wenn ich anschlieend eine Schneiderei aufsuche um mir neue Kleidung zu kaufen."
Etwas unbeholfen fragt er, "vielleicht knntet Ihr mir eine gute Schneiderei empfehlen die nicht allzu teuer ist?"
Langsam wird der bisher stechende Blick der Kassiererin weicher, aber auch abschtzend, Sie betrachtet Stone von oben bis unten, "Ja, das kann ich sicherlich. Aber zuerst wirst Du jetzt ein Bad nehmen. Los, vorwrts."
Bevor sich Stone recht versieht scheucht ihn die Frau in die hinteren Rume, vorbei an den allgemeinen Baderumen, "da kann ich dich mit dem ganzen Plunder unmglich reinlassen. Was da wieder getratscht wird. Du wirst eine der etwas teureren Einzelzimmer nehmen mssen, und keine Wiederrede"
Pltzlich, wie es dem berrumpelten Stone erscheint, ist er in einem Baderaum und steht der resoluten Frau gegenber.
Die zieht ohne weiter auf Stone zu achten an einer Glocke, sofort kommen einige krftige Mnner mit groen Eimern heiem Wasser und fllen den groen Badezuber.
Dann sagt sie zu Stone, "So und jetzt runter mit den Sachen, hopp hopp.
Stone starrt die Frau entgeistert an.
Daraufhin fngt die Frau an zu lachen, "na da, hinter der Wand da kannst Du dich entkleiden. Deine Kleidung werde ich dann reinigen lassen, danach, wenn man dich wieder herzeigen kann, lasse ich dann die Schneiderin kommen.
Du bist zwar gro, aber nicht zu gro. Ich bin sicher Sie hat etwas anstndiges auf Lager was Dir passt, und was nicht zu teuer ist. Eine gute Schneiderin, meine Nichte, schnes Mdchen.
Dabei schaut Sie den Krieger die ganze Zeit einschtzend an, und als dieser sich hinter der Wand rettet und sich sprachlos auszieht, die Kleidung rausreicht, sagt die Frau beim rausgehen.
"Auf der Wanderschaft ist der junge Herr, nicht wahr? Nun, vielleicht gefllt es euch ja hier in Rechem, ist eine schne Stadt."

Vorsichtig vergewissert Stone sich das er alleine ist, dann stellt er sein Schwert an den Waschzuber und steigt endlich in das Wasser, aber so richtig genieen kann er das Bad nicht.
Irgendwie sehnt er sich zurck in die Wildnis, da war alles viel einfacher.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#210288 10/02/05 10:09 PM
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Der Novize stutzt. "Ihr habt Nachricht von Nifel? Ja, das wird den ehrwrdigen Hohepriester interessieren - ich werde euch zu ihm geleiten", sagt er und verbeugt sich leicht.

BigClaw und Glance folgen ihm durch eine kleine Eingangshalle in die grosse Halle des Tempels, wo sich der Novize zu einer seitlichen Tr wendet, ihnen aber vorher bedeutet zu warten.

Glance schaut sich in der reich geschmckten Halle um. berall finden sich die Symbole Undars, wie er sie bei dem Priester bemerkt hat - hnlich, aber doch leicht anders als Rashidas Kennzeichnungen.

Schon kommt der Novize zurck und winkt sie in den Nebenraum. Als sie eintreten sehen sie sich einem alten Priester mit grauem Bart und wachen Augen gegenber, der eine reinweisse Robe trgt und sich auf einen grossen, silbernen Stab mit einem Mondsymbol sttzt. Im selben Moment tritt aus einer Tr im Hintergrund ein grossgewachsener, bartloser, dunkel gekleideter Priester ein und gesellt sich wortlos zu dem Alten. Glance sprt wohl, dass noch jemand hinter dem Dunklen eintritt, jedoch hlt sich dieser im Schatten, sodass er weder Figur noch Gesicht erkennen kann.

"Undar wache ber euch!" sagt der ltere - durchaus zweideutig, wie Glance findet, "Ich bin der Hohepriester dieses Ordens, Undars Bote in dieser Welt. Und wer seid ihr?"

"Ich bin sicher man hat euch meinen Namen bereits genannt", antwortet Glance zurckhaltend.

"Allerdings", wirft der Dunkle ein, "Und offensichtlich sagt ihr die Unwahrheit, denn mir wurde berichtet, dass ihr ein elfischer Zauberer seid!"

Schockiert sieht der Hohepriester den anderen an, "Wirklich Tork Emada? Das ist ja ungeheuerer!"

Auf Glances Stirn zeigt sich eine Zornesfalte, jedoch antwortet er beherrscht, "Alles was ich sagte entspricht der Wahrheit! Allerdings habe ich auch Elfen unter meinen Vorfahren, jedoch mich als Zauberer zu bezeichnen wre eine bertreibung". Pltzlich sprt er ein leichtes Vibrieren in dem Tilvemaegsil in seiner linken Hand und packt es unwillkrlich fester.

"Ein Mischblut also", sagt der Hohepriester mit einem verchtlichen Unterton und nickt Tork Emada bedeutungsvoll zu.

Glance holt scharf Luft, aber BigClaw legt beruhigend ihre Hand auf seinen Arm, woraufhin Glance langsam wieder ausatmet. "Ja", sagt er beherrscht, "ein Mischblut, wie ihr sagt, und dies scheint ein wesentlicher Teil meiner Bestimmung zu sein".

"Bestimmung! Was wist ihr schon ber Bestimmung - nur Undar in seiner allumfassenden..." setzt der Hohepriester in einem salbungsvollen Ton an, aber diesmal ist es Tork Emada, der mit einem Ruspern unterbricht, und schnell dazwischen fragt, "Wer ist denn eure Begleiterin, Ser Glance?"



In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
#210289 11/02/05 10:47 AM
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Big Claw kann den Unmut von Glance sehr gut verstehen und ist froh, dass er sich beruhigen lsst. Wenn diese Beleidungen aber weitergehen, dann wei sie nicht, ob es ihr noch einmal gelingt, Glance zurckzuhalten.

Erhobenen Hauptes tritt die Elfe einen Schritt vor. Den Blick von Tork Emada fest erwidernd, antwortet sie selbstbewusst:

"Ich bin Big Claw, Tochter von Sheere und Turock. Mein Vater ist Herrscher ber das Knigreich Mogador."

Sie geht zurck an die Seite von Glance.

Last edited by bigclaw6; 11/02/05 10:58 AM.

Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
#210290 11/02/05 01:22 PM
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"Wir haben gehrt von Mogador - und auch von Vallis auf Lodoss", sagt der Hohepriester streng, "beides Lnder, die sich der Weisheit Undars verschliessen".

Tork Emada hingegen verzieht keine Miene; in Gedanken versucht er die Informationen zusammenzufgen. Mogador ist ein prosperierendes Reich jenseits des Gebiets von Gro-Furtheim. Es gibt gelegentliche - wie er hrte sehr lukrative - Handelsbeziehungen, aber ansonsten wenig Kontakte. Und es liegt nicht an der Kste - wie passten eine Tochter des Knigs von Mogador und ein elfischer Mischling aus Lodoss zusammen?

Bevor der Hohepriester sich weiter in missionarischen Eifer hineinsteigert, fragt Emada nach dem was ihn wirklich brennend interessiert. "Ihr habt Nachricht von unserem Bruder Nifel und wisst etwas ber die arkane Welle, die ber unsere Welt wogte?"

Glance reibt in Gedanken an seiner Narbe und berlegt. "Das ist eine lange Geschichte. Wir haben den Priester zuletzt mit den Resten seiner Truppe im Tempel der Alten getroffen, der inmitten der Brecher liegt, aber er hatte uns nie seinen Namen genannt".

"Zuletzt?" hakt Tork ein, "also habt ihr ihn schon vorher getroffen?"

"Hmm, ja - knnte man so sagen", meint Glance. "Er stiess auf die heilige Kriegerin Undars, Rashida, und einige meiner jetzigen Gefhrten auf seiner Verfolgung eines Dmons..."

"Eines Dmonenbeschwrers!" unterbricht der Hohepriester, "Ein ketzerisches und abtrnniges Subjekt".

"Nun, wie sich herausstellte, waren die Tatsachen anders als es ursprnglich den Anschein hatte", sagt Glance. Und dann erzhlt er in groben Zgen wie die Gefhrten sich fanden und auf den Weg zum Tempel machten. Er spricht allerdings immer nur von "der Gruppe" und "den Gefhrten", auer Rashida erwhnt er keinen Namen und keine Rasse oder Herkunft. Auch vom Tilvemaegsil sowie von AneAshin und den Etheran spricht er nicht; jetzt ist nicht die Zeit den Hohepriester damit zu reizen die Grundlagen seines Glaubens in Frage zu stellen. Aber von den Blutjgern in den Wldern, den dmonischen Wesen, die auf den Tempel zu strebten und ihren Blutzoll forderten, spricht er. Er erzhlt von dem Dmon, den sie mit Hilfe des Priesters im Tempel besiegten und von dem Siegel, das verletzt war. Er beschreibt das Siegel und wie die Gemeinschaft in Einigkeit das Siegel heilte, ohne jedoch Lu Sers besondere Rolle hervorzuheben.

"Die Heilung scheint die arkane Welle ausgelst zu haben und diese Welle fhrte wohl zum Zusammenbruch des Berges, der den Tempel verschttete in dem Nifel und seine Mnner noch Wache hielten. Wahrscheinlich ein Schutz des Siegels, um nach der Heilung den weiteren Zugang unmglich zu machen", schliesst er seine Erzhlung.

Stille kehrt ein in dem Raum whrend der Hohepriester und Tork Emada die Nachrichten verarbeiten.




In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)
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Nachricht gelöscht durch bigclaw6


Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.
#210292 14/02/05 06:32 AM
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Als Bodasen die Htte betritt schlft Lu immer noch. Der Magier stellt den Eimer ab und sieht sich grbelnd um. Eine Waschschssel gibt es, aber seine Sachen kann er darin nicht waschen. Da bemerkt er, dass die Bank, auf der er heute Nacht geschlafen hat, teilweise verkleidet ist und wahrscheinlich eine Truhe verbirgt. Er schaut nach und tatschlich, man kann die Bank aufklappen. In der Truhe finden sich einige saubere Sachen die die Piraten wahrscheinlich hier eingelagert haben, um sich bei Bedarf umzuziehen. Die meisten Sachen sind viel zu weit, aber einiges knnte passen.
Kurz entschlossen zieht sich Bodassen aus, wscht sich mit dem frischen Wasser und probiert dann verschiedene Kleidugsstcke aus. Er findet ein Hemd, eine Lederweste und eine einigermaen passende Hose.
An der Wand der Htte ist eine Silberplatte als Spiegel angebracht. Als er sich darin betrachtet, erkannt er sich selbst kaum noch! Was ist geblieben von dem Magier? Ein ausgehungerter abgemagerter Pirat! Bodasen bindet ein bunter Tuch aus der Truhe um den Kopf und die Maskerade ist perfekt. Ausserdem fhlt er sich so gewaschen und in den frischen Sachen gleich viel wohler. Auch wenn die Lederweste viel weniger Schutz als seine Lederrstung bietet, immerhin ist sie mit Fell gefttert und einigermaen wrmend.
Seine alte Kleidung wscht er gleich auch noch notdrftig und hngt sie zum trocknen in die Nhe des Kamin.


Alixdragon -==(UDIC)==-
Der einzige Mensch, der Dir im Weg steht, bist Du.
#210293 15/02/05 09:02 PM
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Nach einer viel zu kurzen Zeitspanne, wie es dem Krieger erscheint, klopft es an der Tr und ehe er sich versieht steht die resolute Empfangsdame im Zimmer.
Ohne weiter auf Stone zu achten legt sie seine Kleidung auf einen Stuhl in der nhe der Tr.
"Meine Nichte ist jetzt da, beeilt euch bitte etwas. Ich mchte nicht das Sie ihren Laden so lange schlieen muss."
Stone will der Frau noch ein, Ja, sofort, entgegnen, spricht aber nur zu der schon geschlossenen Tr.
Irgendwie schaffte es diese Frau ihn vllig zu verunsichern, Stone schttelt den Kopf.
Aber er sollte sich wirklich beeilen, er wei nicht wie viel Zeit er in dem Wasser verbracht hat, aber es fngt an langsam an kalt zu werden.

Nachdem er sich getrocknet hat, und seine, jetzt zwar frischen aber nicht mehr herzeigbare Kleidung angezogen hat fhlt er sich gleich besser.
Die Rstung legt er nicht an, schlielich soll die Schneiderin ihn ja abmessen.
Nur die Dolche legt er an den Stiefeln an, den Rest packt er in den Harnisch.
Die Rstung wrde ihn alleine einen Tag der Pflege kosten, aber es war dringen notwendig.
Beim zusammenschnren fllt ihm auf das ihm sein Haar in das Gesicht fllt.
Deshalb nimmt er ein Stck Schnur mit dem der Kragen seines Hemdes geschlossen wird und bindet sich das Haar nach hinten.
Das Hemd wrde ohnehin ersetzt werden.
Dann geht er nach unten, das schwere Bndel auf dem Rcken.

Unten steht die Empfangsdame und unterhlt sich mit einer jungen Frau.
Ohne auch nur in seine Richtung zu schauen sagt die Hausherrin, "Ich hoffe doch sehr das Ihr zufrieden seid, bisher hat sich jedenfalls noch kein Besucher beklagt."
Stone beeilt sich der Frau zu erklren das alles bestens sei, und das er diese schne Badhaus jederzeit wieder aufsuchen werde und auch weiterempfehlen wird.
Aber irgendwie scheint die Frau das nicht so zu interessieren, obwohl sie ihn fragend ansieht?
Dann fllt ihm ein das er das Bad ja bezahlen muss, "Was bekommt ihr fr diese Bad und die reinigjung meiner Sachen?"
"Ein Silberstck fr das Bad, und ein halbes Silberstck fr das reinigen eurer Sachen, und seid froh das Ihr nicht die Zellen in dem groen Baderaum genutzt habt. Dort befinden sich im Moment einige Wchter, eure bewaffnung htte sicher fr aufsehen gesorgt. Ihr solltet nicht so schwer bewaffnet durch Rechem laufen, das ist eine friedliebende Stadt."
Stone bezahlt mit zwei Silberstcken und erhlt 5 kleine kupferne Scheiben, mit nur schwacher Prgung.
Dann nimmt ihn auch schon die junge Dame am Arm und zieht ihn nach drauen, "Wir sollten gehen, meine Tante hat recht. Was denkt ihr denn, wollt ihr hier einen Krieg anfangen?"
Nachdem Sie ihn durch einige enge Gsschen gefhrt hat die wenig frequentiert sind erreichen sie die Schneiderei.
"Kommt herein, schnell. Die Wachen sehen solche bewaffnung wirklich nicht gerne. Und es gibt einige die versuchen knnten euch zu reizen, dann msst ihr eine Nacht im Kerker verbringen und eure Sachen bekommt ihr erst wieder wenn ihr Rechem verlasst."
Das kann Stone gut nachvollziehen, auch in Gro Furtheim waren die Hter angewiesen bermige Bewaffnung zu unterbinden.
Unschlssig wie es sich verhalten soll stellt er sich vor, "Mein Name ist Stone, Ferrwars Sohn. Ich komme aus Gro Furtheim"

"Ich bin Mellie, das kommt von Meliande, aber das ist kein Name fr eine Schneiderin."
Noch whrend sie sich vorstellt nimmt sie schon Ma, "ja, ihr habt Glck. Ich habe noch ein paar Sachen die euch passen. Sind vielleicht nicht eurer Geschmack, aber Sie sind schon zur hlfte bezahlt und ich lasse Sie euch billiger."
Stone schaut so verwundert das die Schneiderin ihm erklrt, "Ein Krieger, der sich hier in Rechem aufhielt weil er sich als Leibwchter fr einen Hndler verdungen hatte, hatte diese Kleidung letztes Jahr bestellt, als Mafertigung. Aber dann drngte der Hndler zum Aufbruch, bevor die Sachen fertig waren. Der Krieger sagte mir ich solle die Kleidung fertig machen und gab mir die hlfte des ausgemachten Preises. Ich sollte sie ihm nur bis zum ende des Jahres aufheben, aber er kam nicht wieder, und nun ist es fast ein ganzes Jahr her. Die Abmachung ist von meiner Seite erfllt. Und ich muss auch meinen Laden ber Wasser halten.

Stone will ihr zustimmen, aber Mellie sucht schon in verschieden Bndeln.
Sie ist eine angenehme Erscheinung, Stone fragt sich ob Mellie wei das Ihre Tante ... sehr frsorglich ist, Stone kann nicht glauben das noch niemand dieser zielstrebigen, Frau den Hof gemacht hat.
Vermutlich sucht sie gar keinen Freier.

"So, das sollte passen, zwei gute, aber einfache Hosen, aus robustem Stoff, drei Hemden aus Leinen, und zwei wollene Unterhemden. Dazu diese wattierte Jacke, sie sollte ein guter Ersatz fr eures sein das ihr unter der Rstung tragt. Da, in diesem Raum, probiert die Sachen an."

Nachdem Stone alles anprobiert hat, und der Schneiderin vorgefhrt hat kommt er in seinen Sachen wieder raus.
Alles passt soweit, nur die Jacke, die wegen der Rstung enger gehalten war passt nicht um seine Schultern, aber die wrde gendert werden.
"Die Jacke knnt ihr euch dann Morgen hier abholen, den Rest packe ich euch ein. Ich gebe euch auch einen groen Sack worin ihr eure Ausrstung verbergen knnt, aber bringt mir diesen bitte wieder."
Stone fragt nach dem Preis fr alles.
"Nun, da die Sachen schon zur Hlfte bezahlt sind, und auch so lange eingelagert waren, und ich ein ehrlicher Hndler bin, sagen wir zweieinhalbe Goldstcke, wenn Ihr wollt dann lege fr drei Goldstcke noch ein paar Fulappen und Unterwsche dazu."
Stone der wei das er auch davon neue Sachen braucht zgert nicht, vielleicht sind diese Sachen im vergleich zu dem was die anderen Sachen kosten zu teuer, aber insgesamt kommt es ihm dennoch wie ein gutes Geschft vor.
"Einverstanden, und ich danke euch fr eure Hilfe"
Nachdem er alles bezahlt, die Sachen bis auf die Jacke zusammen gepackt hat, macht er sich auf den Weg zurck in die Htte.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#210294 16/02/05 07:44 AM
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Inzwischen tief im Inneren der Erde...

Der Priester nickt zu den Worten des Fremden, ohne allzu berrascht zu wirken.

"Also sind die Etheran nichts anderes als eine fremdartige Bezeichung fr die Gtter. Wobei ich persnlich den Begriff Volk fr die Gemeinschaft der Gttlichen fast schon als Sakrileg empfinde - andere wrden Euch dafr auf den Scheiterhaufen zerren. Nun, sie wrden es zumindest versuchen." sagt er und offenbar damit, dass er die vorsichtigen Andeutungen des Hnen noch nicht vollstndig verarbeitet und ihre tiefgehende Bedeutung nicht verstanden hat. Die verbliebenen Ritter nicken besttigend.

"Aber wenn die Gtter selbst hier einen Altar errichtet haben, dann ist dies hier geweihte Erde! Dann ist dieser Altar ein unglaubliches Relikt, ein Geschenk!"

Die Euphorie des heiligen Mannes hlt nur kurz an. "Doch warum an diesem Ort, an dem es nicht einmal Zwerge gibt? Und warum vernichtet ein Relikt der Gtter jene, die einem der ihren dienen?"

Die Augen des Priesters werden zu schmalen Schlitzen, als er den Blick von dem Altar abwendet und auf den Fremden richtet.

"Wenn die Gtter einen solch abgelegenen Ort auswhlen, um eine irdische Manifestation ihrer Gaben erscheinen zu lassen, und wenn sie zugleich mit einer derart tdlichen Falle versehen ist, dann ist diese Gabe mglicherweise nicht dazu bestimmt, einfachen Sterblichen wie uns in die Hnde zu fallen - egal, wem sie dienen. Warum und vor wem aber sollten die Gtter etwas auf dieser Welt in Sicherheit bringen wollen? Welchen Sinn sollte das haben?"

#210295 16/02/05 05:03 PM
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Als Stone bei der Htte angekommen ist macht alles einen ruhigen eindruck.
Beim eintreten fllt ihm als erstes Bodasen auf, der sich in einen Piraten verwandelt zu haben scheint.
"Seid gegrt, wollt ihr so mit Alrik zu den Magiern gehen? Ich hoffe das eure Kleidung halbwegs trocken ist bis er wieder da ist"
Stone geht zu dem Kamin in dem immer noch Lu liegt, unfhig zu entscheiden ob der Drache schlft, oder einfach nur vor langeweile vergeht, legt er ein Stck Holz nach.
"Hallo Lu", der Krieger denkt nach wie er den Drachen etwas aufmuntern knnte.
Dann fllt ihm ein wie sich die Mittagssonne im Meer gespiegelt hat.
"Du solltest Dir einmal aus dem Fenster das Meer ansehen, so ein Feuer hast Du bestimmt noch nie gesehen."

Dann macht er sich daran seine Sachen auszupacken, zu verstauen und schlussendlich beginnt er mit der Pflege seiner Ausrstung.



Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#210296 16/02/05 06:20 PM
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Stone und Alrik gehen zu seinem Lagerplatz, um seine Sachen zu holen. Darber ist er sehr froh, denn er mag sich nicht von seinen Ausrstungsgegenstnden trennen.

Als sie auf Stones Drngen hin durch das Tor marschieren, das Alrik vorher schon benutzt hatte, stellt er erleichtert fest, da hier nun neue Wachen standen - um das Problem einer Wiedererkennung brauchte er sich nun keine Sorgen mehr zu machen.

Er leitet Stone zu der Felsplatte, auf der er zuvor gesessen und meditiert hatte. Schnell ist sie gefunden, und Alrik seufzt erleichtert auf, als er sieht, da noch alles an seinem Platz liegt. Bis auf die zwei Katzen, die sind neu.

Das also hatte das Einhorn in seinem Traum mit der "Bewachung" gemeint !

"Leider habe ich nichts, was ich euch geben knnte," meint Alrik entschuldigend zu den Tieren, "aber immerhin habt ihr hier eine warme Nacht gehabt," fgt er mit Blick auf das nun erloschene Feuer hinzu.

Als sie wieder zurckgehen, zeigt Alrik Stone noch die Beernstrucher und pflckt ein paar von den Beeren ab. "Die zeige ich nachher Lu und den anderen !" kndigt er an, whrend er sie ganz vorsichtig in einem Beutelchen verstaut.

Wieder in der Stadt, trennen sich ihre Wege. Stone will zu einem Badehaus, whrend Alrik direkt zur Htte zurck will, um seine Sachen abzulegen. Dann will er sich selber in ein Badehaus begeben.

Alrik marschiert also erst mal wieder zu der Htte zurck. Whrend er im Kopf die ungefhre Richtung beibehlt, nimmt er sich vor, durch ein paar Gassen zu gehen, um mglichst viel von dieser Stadt zu lernen.

Die Mehrzahl der Huser hat einen steinernen Unterbau, und darber sitzt manchmal ein zustzliches Stockwerk aus Holz. Die Berge sind nicht allzu weit weg, und zudem befindet sich ja eine Felsenplatte in der Nhe. Genug Steine sind also da, denkt Alrik. Dabei fllt ihm auf, da die Piratenhhle ja auch Steine produziert haben mte ... einfach so lt sich ja eine Hhle nicht aushhlen, ohne Abfall zu produzieren. Es sei denn, sie wre natrlich entstanden ...

Das wiederum fhrt ihn zu dem Gedanken, ob die Hhle schon frher einmal benutzt worden war - als Zufluchtsort oder sowas hnliches - nun aber in Vergessenheit geraten war.

Mehr als einmal mu er spielenden Kinder ausweichen. Daneben hngen in den Gassen von oben herab diverse Kleidungsstcke zum Trocknen, einige wenige Hunde laufen durch die Straen, ein paar Katzen sitzen auf Vorsprngen der Huser (dort, wo der Steinunterbau in das Holzstockwerk bergeht), einmal sieht er sogar eine Ratte.

Schilder zeigen an, was fr ein Beruf in diesem Haus ausgebt wird, Schneider, Kesselflicker, Krmer, Schmied, Kruterhndler, Bader, ein Heiler, ein Wagner, liest Alrik auf seiner Wanderung. Verblfft stutzt er, als er ein Antiquariat sieht, mit einem seltsamen, kreisfrmigen Zeichen darber ... Dann geht er weiter.

In der Htte angekommen, sieht er, da Bodasen da ist, und gerade seine Wsche gewaschen hat. Lu liegt immernoch in seiner warmen Feuerglut.

"Das hier ist ein Beutel mit Beeren drin", erklrt Alrik Bodasen, "pa bitte auf, da Lu sie nicht alleine isst, ich will sie gerne allen zeigen, wenn ich nachher wiederkomme" erklrt Alrik dem Magier.

Dann legt er vorsichtig (um keinen Lrm zu machen) seine Sachen in eine Ecke, nimmt seine Bewaffnung und seinen berwurf ab, und macht sich nun selbst in die Stadt, ein Badehaus zu besuchen.

Ohne es zu wissen, geht er in das gleiche Badehaus, das auchStone besucht hat, und fragt nach einem Bad.

"Ein Bad ? Einzelbad, Gruppenbad oder Stadtbad ?" fragt ihn die Frau im Eingang geschftig.

"Nun ... wieviel kostet ein Einzelbad ? Und was ist ein Stadtbad ?" "Die sind etwas teuerer als die brigen. Ein Gruppenbad sind die allgemeinen Baderume, wo die Leute in Gruppen zusammen baden, und das Stadtbad ist ein groes Bad, in dem alle Stadtbewohner baden knnen. So etwas wie Sonderbehandlung gibt es da nicht."

"Wieviel kostet ein Einzelbad genau ?" "Ein Silberstck. Sonderleistungen kosten extra" antwortet sie, whrend sie ihn von oben bis unten abschtzig ansieht. "Ach ja, meine Sachen ..." fhrt es Alrik durch den Kopf. "Nein, ich will meine Sachen hier nicht waschen," versucht er einen kleinen Scherz, "aber kennt ihr zufllig einen guten Schneider am Ort ?"

Die Empfangsfrau rollt ihre Augen. "Das will ich auch hoffen !" erklrt sie resolut, wobei Alrik nicht ganz klar ist, ob sie das waschen oder den Schneider meint. "Meine Nichte ist eine gute Schneiderin, ich werde ihr Bescheid sagen, wenn es Euch nichts ausmacht."

"Hm," erwiedert Alrik, "gibt es hier in der Nhe eine Wscherei ? Ich wrde gerne die Gelegenheit nutzen, und meine Sachen reinigen lassen." Alrik streicht ber seinen Bart. "Ach ja, sowas wie Rasur, gibt's das auch hier ?"

Wieder rollt die Frau mit den Augen. "Ja, Ihr knnt Eure Sachen hier reinigen lassen. Kostet ein halbes Silberstck extra. Rasur gibt's auch, kostet ebenfalls ein halbes Silberstck extra."

"Gut !" erwiedert Alrik, und zhlt im Geiste sein Geld zusammen. Ich htte dann gerne ein Einzelbad ! Und eine Wschereiningung ! Auf die Rasur verzichte ich erst einmal ..." fgt er hinzu, daran dnkend, da dieser Johram ihn ja auch wiedererkennen knnen mu ...

"Kommen's mit !" erwiedert die resolute Frau und geht voran. Alrik folgt ihr.

Als er in das Einzelbad eintritt, fllt ihm die geschmackvolle Kachelung des Raumes auf. In der Mitte der Raumes steht ein groer Badezuber, und daneben ein Stuhl und eine kleine Bank. Sie zieht an einer Glocke, woraufhin mehrere Leute den Badezuber mit heiem Wasser fllen.

"Hinter dem Wandschirm da hinten knnt ihr Euch ausziehen !"

Nachdem er sich ausgezogen hat, und seine Sachen auf einen Stuhl neben dem Wandschirm gelegt hat, nimmt dieFrau seine Sachen an sich und geht hinaus.

"In einer Stunde bin ich wieder da !"

Froh, endlich einmal wieder allein zu sein, lt sich Alrik mit einem Seufzen in das Wasser gleiten ... es tut gut, nach so langer Zeit wieder ein heies Bad nehmen zu knnen ...

------------------------

Nachdem er ber alles Mgliche sinniert hat, klopft es pltzlich an der Tre, und die Frau kommt herain. Wortlos legt sie seine gereinigten - und trockenen ! - Sachen auf einen Stuhl, und verschwindet wieder, nicht ohne zu mitzuteilen, da ihre Nichte, die Schneiderin, da sei, und er sich doch bitte beeilen mge.

Nachdem er aus dem Bad gestiegen ist, zieht Alrik verwundert seine Sachen an. Komisch, da sie schon trocken sind, denkt er. Ob sie irgendeine Magie dazu benutzen ?

Frisch gegrtet, tritt er aus dem Einzelbad heraus, an den Empfang, und bezahlt die Dienste des Hauses, whrend eine junge Frau daneben wartet. "Das ist mine Nichte, eine gute Schneiderin. Sie wird euch ankleiden." sagt die Empfangsfrau mit einer Stimme, die keinen Widerspruch zult. "Kommt !" sagt die junge Frau mit ihrer etwas weicher klingenden Stimme zu Alrik, "Folgt mir !"

Nach einer kleinen Wanderung, bei der er ein paar Gassen wiedererkennt, kommen sie an ihrer Schneiderei an. "Hier hinein !" sagt sie, whrend sie die Tre aufsperrt.

"Wit Ihr, wir hatten heute schon einen Gast hier, der wollte auch neue Kleidung !" fngt sie an zu erzhlen, whrend sie Ma nimmt. "Er war ein Krieger auf Wanderschaft und so sah er auch aus ! Ich frage mich, was Krieger so tun, wenn sie auf Wanderschaft sind ..." "Dies Frage kann ich leider auch nicht beantworten," erwiedert Alrik, "es gibt viele Menschen, die herumwandern, Hndler zum Beispiel, oder Handwerksburschen, die woanders Erfahrungen sammeln wollen." "Ja, das stimmt wohl,"erwiedert die Schneiderin, "aber Krieger ? Womit bestreiten sie ihren Lebensunterhalt ?" "Wchter werden immer gesucht." wirft Alrik ein. "Ja, das stimmt." gibt die Schneiderin zu.

"So, ich bin fertig !" "Und, was schtzt Ihr, wie lange wird es dauern ?" "Nun, das kommt darauf an ... Ein Hemd, eine Hose ... wollt Ihr einen neuen berwurf haben ?" "Nein, danke. Das ist nicht ntig. Aber etwas, das ich im Winter ber das Hemd ziehen knnte, das wre nicht schlecht."

"Wolle ? Hm, das wird schwierig. Geht doch mal rber zu 'Shawn's Wolle' , das ist ein Laden, der Wollsachen verkauft, schrg gegenber ! Da findet Ihr vielleicht etwas ...

Das Hemd und die Hose ... das wird etwa zwei Tage dauern, wenn ich mich beeile. Ich habe zur Zeit wenig Kundschaft, das knnte klappen. Schaut bermorgen einfach mal herein !

Das Ganze wrde ein halbes Goldstck kosten, fr eins bekommt Ihr Unterhemden und Unterwsche dazu. Ich habe immer welche auf Vorrat. Sowas wird immer gebraucht."

Alrik denkt ein wenig nach. "Gut. Ihr bekommt ein Goldstck von mir, jetzt, und das zweite zahle ich Euch, wenn ich die Sachen abholen komme. Ich werde dann nochmal hereinschauen, wenn die Sachen bis dahin noch nicht fertig sind, warte ich noch einen Tag, wenn es sich einrichten lt. Sonst bewahrt Ihr bitte meine Sachen ein Jahr und einen Tag auf, bin ich dann nicht wieder zurck, knnt Ihr sie verkaufen."

"Gut." Die Schneiderin nickt. "Jetzt mu ich aber anfangen. Ich mu noch eine Jacke fr einen Krieger anpassen."

Alrik verabschiedet sich, und geht dann aus der Schneiderei heraus.

Da er ohne sein Bndel und ohne Waffen unterwgs ist, fhlt er sich etwas ... nackt. Schutzlos. Nun, immerhin gibt es ja hier gengend Wchter, dent er mit einen schiefen Grinsen.

Schrg gegenber sieht er schon "Shawn's". Hier wird er sich etwas zum berziehen kaufen ...


When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it.
--Dilbert cartoon

"Interplay.some zombiefied unlife thing going on there" - skavenhorde at RPGWatch
#210297 16/02/05 07:52 PM
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Mit einem gelangweilten Ghnen rckt Lu ein wenig zur Seite, um dem frischen Holzstck mehr Glut zu bieten. Wie lange liegt er nun schon hier im Kamin? Wochen? Es kann doch unmglich erst Mittag sein. Aber immerhin ist Przyjaciel Stone wieder da!

Vorsichtig klettert er aus der Ummauerung - ein Frostzauber pro Tag reicht - und nhert sich dem Fenster. Feuer auf dem Wasser? Dieser Gedanke erscheint dem kleinen Drachen irgendwie absurd. Aber hatte nicht auch in dem Wasser in den Flaschen der Piraten Feuer gesteckt? Viel Feuer sogar! Wie kann das nur sein, sind die beiden Elemente doch alte Widersacher!?

Grbelnd klettert er auf einen dicken Ast, um die Fensterbank zu erreichen, und blickt dann staunend auf das Meer. Die riesengroe, sich stndig anschleichende und dann wieder zur nchsten Attacke zurckziehende Wassermasse ngstigt ihn immer noch. Aber sein Element tanzt glitzernd auf den Wellen und widersteht ihnen ein ums andere Mal.

"Feuer ist strker als Wasser", murmelt er leise vor sich hin. "Ich muss gar keine Angst haben."

Dankbar strahlt er seinen Freund an:

"Wunderschn, Przyjaciel Stone! Wenn so viel Feuer auf dem Wasser ist, sieht es fast harmlos aus ... Aber wie kommt das Feuer in das Wasser?"

Er erzhlt aufgeregt von seinen berlegungen zu Feuer und Wasser und vom Wasser, das Feuerlanzen machen kann.
Seine raumgreifenden Gesten lassen den aufgestellten Ast zuerst schwanken und dann umfallen, so dass er vom Fenster weg in den Raum hinein kugelt. Etwas verdattert unterbricht er seinen Wortschwall und rappelt sich auf. Dann hebt schnuppernd die Nase.

"Was riecht denn hier so verfhrerisch?!"


#210298 16/02/05 08:22 PM
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Stone unterbricht seine Arbeiten, "Die Sonne selbst ist es die das Meer in ihren glanz hllt. Und der Wind hilft ihr dabei, wenn das Meer ruhig und glatt ist dann siehst Du diese vielen kleinen Spiegelungen nicht so sehr. Aber weht ein guter Wind, dann wirkt das Wasser wie ein zerbrochener Spiegel."
Lachend verfolgt er den Sturz von Lu, mittlerweile weiss er das Lu robust genug ist um sich bei diesen Aktionen nicht zu verletzen.
Schnffeln fragt er dann, "was meinst Du? Ich rieche nichts."


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)
#210299 16/02/05 08:37 PM
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"Lu riecht wahrscheinlich die Beeren die mir Alrik vorhin gegeben hat. Aber ich darf sie noch nicht austeilen, hat er gesagt!" antwortet Bodasen. "Alrik war kurz hier, will aber noch ins Badehaus. Ich wollte das Badehaus vermeiden, um keinem meiner Feinde zu begegnen und habe mit Wasser aus dem Brunnen vorlieb genommen. Was meine Bekleidung betrifft, ich habe einiges dort in der Truhe gefunden, Die Sachen scheinen mir angemessen, um nicht sofort als Magier aufzufallen. Matrosen gibt es hier viele. Ich werde sicher meine alte Bekleidung nicht wegwerfen. Ich hoffe sie ist heute Abend trocken. Wenn Alrik zurck ist sollten wir vielleicht erst mal in die Akademie gehen, oder was meint ihr?"


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#210300 16/02/05 08:47 PM
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Sonne, Meer ... Irgendwie muss er noch hinter das Geheimnis des Feuers im Wasser - Ruhm hie es - kommen.

"Das riecht wie gestern Abend", antwortet Lu und schnffelt noch einmal geruschvoll. Dann ist er mit zwei schnellen Sprngen bei dem kleinen Beutel, den Alrik zuvor abgelegt hat.

"Hmm, lecker, Waldbeeren! Riecht nur!"

Blitzschnell verschwindet eine Pfote in dem Sckchen.

"Darf ich? Nur eine einzige?", bettelt er mit einem treuherzigen Augenaufschlag Richtung Bodasen und Przyjaciel Stone. "Seit Glance mir diese weichen Kekse aus dem Wald zum ersten Mal gezeigt hat, bin ich vllig verrckt danach. Ssauer - so schmeckt kein Kaninchen!"

Last edited by LuSer; 16/02/05 08:52 PM.
#210301 16/02/05 08:53 PM
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Stone blickt zu Bodasen, "Ja Ihr solltet auf jeden Fall zu den Magiern gehen"
Anschliesend zu Lu, "der Beutel gehrt Alrik. Denkst Du das ich ber Alriks Eigentum verfgen kann?"
Dann sanfter, "Aber schau doch mal ob Du nicht noch etwas von dem frhstck findest. Ich wrde auch noch etwas essen, das Bad hat mich richtig Hungrig gemacht. Und es schmeckt viel besser wenn man nicht stinkt."


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#210302 16/02/05 09:06 PM
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Seufzend packt Lu die Beere wieder in den Beutel zurck und verschnrt diesen dann sorgfltig. Mit einem letzten hungrigen Blick legt er ihn dann wieder zurck und wendet sich stattdessen den Resten des Frhstcks zu.

"Es gibt noch Brot, Schinken, Schwein und Schuppenpflege!", ruft er Przyjaciel Stone zu. Bei dem Gedanken daran, dass die Ungeflgelten Schuppenfett verspeisen, muss er schon wieder so breit grinsen, dass die verbotenen Beeren vergessen sind.

"Was soll ich dir mitbringen?"

#210303 16/02/05 09:12 PM
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Stone stutz etwas, dann sagt er neugierig, "Ich denke etwas Brot, und die Schuppenpflege"
Dann macht er sich weiter daran seine Stiefel zu reinigen.
Die Stiefel waren jetzt zwar nicht mehr neu, und zeigten deutliche Gebrauchsspuren, aber sie wrden ihm vermutlich noch einige Monate gute Dienste leisten.


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#210304 16/02/05 09:25 PM
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Lu reit ein groes Stck Brot aus dem Laib, stopft sich ein Stck Schweinefleisch quer zwischen die Zhne und greift mit der verbleibenden Pfote das Schmalzfsschen. Konzentriert tappt er zu dem Krieger und stellt Brot und Schmalz vor diesem ab.

"Hro ang Chaffengfehh, fie beshtellf", nuschelt er dann an seinem zweiten Frhstck vorbei. Krachend beit er das Fleischstck dann mitten durch und fngt die beiden herabfallenden Reste geschickt auf.

"Wie kommt das Feuer in das Wasser?", beginnt er erneut. "Das Wasser hat krftig auf der Zunge gekitzelt und lange Feuerlanzen gemacht? Wie kann ich das Wasser besiegen?"

#210305 16/02/05 09:35 PM
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Stone sucht nach dem zusammenhang, das Wasser kitzelte auf der Zunge, aber lU war doch gar nicht am Meer gewesen?
Also nimmt er sich auch erst etwas zu Essen, dann fllt es ihm ein.
Lu meint den Rum.
"Danke auch, das Wasser was Du gemeint hast ist gar kein Wasser. Das nennt man Rum. In Rum ist Alkohol und zwar zimlich viel. Und Alkohol brennt stark, besonders wenn er nverdnnt ist. In Bier und Wein ist so wenig Alkohol das er dort nicht mehr brennt, in Rum ist soviel das er ordentlich brennt. Aber wie genau das jetzt funktioniert, und wie der Alkohol in den Rum kommt, das weiss ich auch nicht."
Dann nachdem er seine Stiefel, die mittlerweile fertig sind, abgestellt hat und er sich den Harnich heranzieht, berlegt er lnger.
"Das Wasser besiegen, wie meinst Du das? Wie die Sonne auf dem Meer? Das besiegt das Wasser nicht, es schadet ihm nicht oder so etwas. Das ist nur eine Spiegelung, weit Du denn nicht was ein Spiegel ist?"


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#210306 16/02/05 11:04 PM
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Nach einer Weile kommt Alrik wieder. Er trgt stolz sein "berziehbares" unter dem Arm, ganz aus Wolle. Es wird ihm noch gute Dienste leisten.

"Hallo !" ruft er, als er in die Htte hineinkommt, "immernoch am Frhstcken ?"

Dann geht er zu dem Beutel hin, hlt ihn hoch und sagt : "Das sind die Beeren, die an dem Piratnhhleneingang wuchsen ! Es ind nicht mehr viele da, jeder darf sich eine nehmen. Wenn ihr wollt, knnen wir ja nachher noch mehr suchen gehen (falls noch welche da sind). Ich wollte sie euch erst zeigen, damit ihr sie euch einprgen knnt, aber Glance und Big Claw sollten sie auch noch sehen. Lat den beiden uch noch was brig !

Ich wei nicht genau, wieviele Beeren ich mitgenommen habe, aber zumindest wird jeder von uns eine bekommen knnen, denke ich."

Damit ffnet er den Beutel, nimmt ich eine der rtlichen Beeren heraus und it sie. Dann gibt er dden Beutel an Lu weiter.


When you find a big kettle of crazy, it's best not to stir it.
--Dilbert cartoon

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