Larian Banner: Baldur's Gate Patch 9
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Drake ffnet die Augen und sieht Nergals Gesicht, der daraufhin zurckschreckt.
Er ist wach! winkt er die anderen zu Drake.
Drake steht auf und sieht sich um. Er war schon wieder bewusstlos gewesen, langsam erinnert er sich, warum.
Wie ist der Kampf ausgelaufen? fragt er die anderen.
Erst jetzt bemerkt er den Neuen in der Gruppe, es ist, sofern er sehen kann, ein Zwerg.
Und wer ist der da? fgt Drake mit einem Fingerzeigen auf den Zwerg hinzu.
Asturanon meldet sich zu Wort:
Nun ja, die Soldaten haben sich wegen der Bedrohung durch die Orks zurckgezogen und das haben wir genutzt um zu fliehen. Was aber wichtiger ist, wie hast du uns gefunden und was ist mit dir und Tharos passiert?
Ex hat es Tharos euch nicht erzhlt? Nein. antwortet Asturanon.
Das ist alles nicht so einfach, aber ich gebe euch eine Kurzfassung. Wir wollten Unterschlupf in einer Hhle suchen und sind dort auf einen Felsreier gestoen, den wir besiegen konnten. Nun ja, irgendwie hat Exidan noch immer Macht ber mich und hat mich per Gedankenkontrolle zu einem Kampf mit Tharos gezwungen., die Anderen schauen ihn unglubig an, Achja, durch die bernahme habe ich erlernt die verborgenen Siegel in meinem wo ist mein Schwert?
Nergal weist seine verbrannten Handschuhe vor.
Das war dein dummes Schwert! Warum ist es nur so hei?! Ich musste es erst in ein Tuch einwickeln um es zu transportieren.
Drake entlsst ein Lachen.
Es ist eben nicht fr euch bestimmt.
Wie meinst du das? fragt Nergal.
Nun ja, das ist etwas kompliziert, aber hrt zu. Inzwischen hat sich Tharos zu ihnen gesetzt und Drake erzhlt ihnen, wie er der Erbe des Schwertes geworden ist.

Nachdem sie alle verdaut hatten, was Drake ihnen erzhlt hatte, beschlieen sie noch mal eine Nacht durch zu schlafen und am nchsten Morgen zu berlegen wohin die Reise geht.

Der Morgen kam, und mit ihm die Entscheidung, nach Norden zu reisen.
Sie wollten schnellstmglich weg von den verbrannten Ruinen um in irgendeiner anderen Stadt erstmal Proviant zu kaufen.
Als sie laufen gesellt sich Drake zu dem Zwerg.
Ich kenne deinen Namen noch nicht. sagt Drake.
Dolon., brummt der Zwerg, Und du bist dieser sonderbare Drake, stimmts?
So kann man es sehen, warum reist du mit uns?
Nun ja, ich habe derweil nichts anderes zu tun und bin pleite. Ich reise eine Zeit lang mit euch bis ich wieder etwas verdient habe. Ich meine, so fern es dir nichts ausmacht.
Drake bestaunt die, fr die Verhltnisse des Zwergs, riesige Streitaxt auf seinem Rcken, der knnte noch ntlich werden, denkt Drake.
Nein, berhaupt nicht, du bist bestimmt eine gute Ergnzung im Kampf!

Nach zwei Tagesmrschen, in denen die Gruppe nach Osten abbiegen musste um nicht auf einen Wegelagerer Posten zu stoen, erreichten sie einen Pfad, der am Horizont in einer Stadt endete.
Endlich eine gottverdammte Stadt! Lauft ihr Hunde, wer zu letzt da ist muss den Wirt bezahlen! ruft Nergal und rennt auch schon los.
Hm, berlegt Drake und ffnet seinen Lederbeutel. Leer murmelt er, Dann sollte ich lieber nicht letzter werden. Wie siehts mit euch aus?
Drake bemerkt zu spt dass alle schon mit vollem Enthusiasmus auf die Stadt zu rennen.
Drake reibt sich die Nase.
Narren, sie dachten doch nicht wirklich sie seien schneller als ein Drache.
Drake gibt seinen Gedanken Form und verwandelt sich in einen Drachen, berholt Dolon, Asturanon und den noch etwas geschwchten Tharos, um dann etwas weiter vorne Nergal mit einem krftigen Flgelschlag von den Beinen zu holen. Dieser fllt hin, und rollt noch drei Schritt weiter den Boden entlang.
DU VERDAMMTER doch Drake kann den Rest nicht hren, denn auer Sichtweite der Wachen verwandelt er sich hinter einem Fels zurck und luft in Menschengestalt weiter.
Viel Spa du Versager! ruft Drake nach hinten als er pltzlich mit dem ganzen Gewicht eines Mannes umgeworfen wird.
Es ist Nergal. Verdammt, er ist schnell

Zusammen raufen sie auf dem Boden und rappeln sich nach einem Unentschieden wieder auf um dann gleichzeitig bei den Wachen anzukommen.
Diese kreuzen aber die Wachen.
Kein Zutritt, Verdammte! sagen die beiden Wchter, komplett in Metall gekleidet, synchron.
Der Rest der Truppe kommt langsam angelaufen.
Lasst uns durch. Sagt Asturanon, Wir wollen niemanden etwas tun, wir wollen nur etwas Proviant kaufen.
Ihr habt hier keinen Zutritt, ihr bringt nur Unglck herbei und das ist das letzte was Pasla brauchen kann!
Die Gruppe schaut sich entgeistert an.
Wie bitte? sagt der noch immer zornige Nergal, Also wenn das so ist, wir knnen auch ber eure Leichen in die Asturanon unterbricht ihn mit einem Schlag in die Rippen.
Das bringt doch nichts flstert er.
Verschwindet! sagt ein Wchter noch mal.
Ihr seid hier nicht willkommen! sagt der Andere.

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Die kleine Gruppe schlgt ihr Nachtlager ein paar Dutzend Meter von der Stadtmauer entfernt in einer Mulde auf. Ein kalter Wind kommt auf und sie rcken noch nher an ihr Lagerfeuer heran.
Wir knnten jetzt in einem warmen Wirtshaus mit Bier und gebratenem Fleisch sitzen. Aber statt dessen mssen wir hier in diesem vermoderten Loch sitzen und Trockenfleisch essen., grummelt Nergal. Pltzlich springt er auf, packt einen Stein und schleudert ihn in Richtung Stadtmauer, auf der die Wachen ein paar Laternen aufgestellt haben. Ihr gottverdammten Shne einer rudigen Hndin!
Wir knnen nichts daran ndern., beruhigt ihn Asturanon.

Eine Weile sitzen sie schweigend da, als pltzlich ein Reiter durch ein Gebsch am Rand der Mulde bricht. Der Reiter ist anscheinend genauso berrascht, jemanden zu sehen wie Nergal und die anderen.
Was macht ihr denn hier?, fragt er berrascht.
Dasselbe knnten wir dich fragen., erwidert Drake.
Wieso habt ihr ein Kind dabei?
Dolons Halsmuskeln zucken und er greift nach seiner Axt doch Nergal kommt ihm zuvor: Das ist ein Zwerg. Und um deine erste Frage zu beantworten, wir drfen nicht in die Stadt.
Achso, ihr seid die Unglcksbringer! Na dann kann ichs euch sagen., die Miene des Mannes erhellt sich.
Junge, treib`s nicht zu weit!, schnauzt ihn Dolon an aber Drake unterbricht ihn: Was kannst du uns sagen?
Na das ich ein Dieb bin und das hier mein Geheimgang in die Stadt ist damit ich ungehindert an den Wachen vorbei kann.
Wir knnen ihn nicht zufllig auch benutzen?, fragt Nergal vorsichtig.
Ich hab nichts dagegen., erwidert der Dieb und ffnet eine versteckte Falltr im Boden.

Nach einiger Zeit die sie durch den engen Gang, der nur von der Fackel des Diebes erhellt wird, laufen kommen sie zu einer Falltr durch deren Ritzen Licht dringt. Der Dieb ffnet die Falltr und klettert nach oben, in einen kleinen Raum. Nachdem alle oben sind verschliet der Dieb die Falltr und legt einen Teppich darber. Dann fhrt er die Gruppe durch eine Tr in eine Schankstube eines Wirtshauses. Zu so spter Stunde ist niemand mehr im Wirtshaus.
Auer einer Wache in einer Ecke der Schankstube.
Als er sie erkennt springt er auf und packt sein Schwert. Doch bevor er auf sie zurennen kann ertnen vor dem Wirtshaus Schreie und Waffengerusche. Der Soldat dreht sich um und luft zum Fenster. Nachdem er rausgeschaut hatte drehte er sich mit entsetzen um und richtet sein Schwert auf Drake und die anderen.
Ihr seid wirkliche Unglcksbringer! Die Stadt wird euretwegen angegriffen!, schreit er.
Glaub mir, die Stadt wird nicht unseretwegen angegriffen. Aber wir knnen euch helfen euch zu verteidigen. Wir sind Kmpfer. Aber dazu musst du uns glauben., beruhigt ihn Drake.
Der Soldat lsst sein Schwert sinken. Na gut. Ich glaube euch. Aber ihr msst uns helfen!
Das werden wir., verspricht ihm Nergal.
Kommt mit.
Der Soldat luft aus dem Wirtshaus heraus.

Die Angreifer haben Brandpfeilschtzen vor der Mauer postiert! Die halbe Stadt brennt!, meldet eine Wache dem Soldaten, der sich als Hauptmann der Wache heraus gestellt hat.
Der Hauptmann dreht sich zu Nergal und den anderen um und zeigt auf die Karte von Pasla, die er vor der Wachstube der Stadt auf dem Boden ausgebreitet hat.
Ihr werdet euch durch das Sdtor kmpfen, er zeigt auf eine Zeichnung auf der Karte, und die Bogenschtzen dort ausschalten. Nergal nickt.
Dolon nimmt seine Axt in die Hand. Worauf warten wir dann noch?
Mit gezckten Waffen laufen sie los.

Am Sdtor angekommen bricht die Hlle aus.
Die Huser um das Tor herum brennen. berall liegen Leichen und Verwundete. Die, die noch stehen knnen kmpfen mit aller Kraft.
Nergal schwingt seine Sense durch eine Reihe Feinde. Blut spritzt um ihn herum. Asturanon und die anderen kmpfen mit der selben Verbissenheit und Strke.
Nergal wird am Kopf getroffen. Er strauchelt und fllt auf den Boden. Die Gerusche um ihn herum verzerren sich und schwinden langsam zu einem dumpfen Pochen. Nergal hrt seinen Atem so laut, als wrde er allein in einem Raum sein. Das Feuer das er sieht vermischt sich mit dem Blut das ber sein Gesicht luft. Mhsam versucht er aufzustehen. Wo ist seine Sense? Er wei es nicht. Nergal nimmt das Schwert eines Toten und rafft sich auf. Ein schwankender Schlag zerschlitzt das Gesicht eines Soldaten. Alles um ihn herum verlangsamt sich. Er kann den Schlag genau sehen der auf ihn zu kommt. Nergal versucht das Schwert hochzuhalten um den Schlag zu parieren aber sein Schwert wird vom Gegner mit Leichtigkeit weggeschlagen. Zu leicht. das Gerusch als das andere Schwert auf seins trifft kennt Nergal.
Pltzlich ist es dunkel um ihn. Er hrt dumpfe Stimmen. Aber er kann sie nicht verstehen. Dann umgibt ihn grnes Licht. Ein Heilzauber? Aber wer webt ihn? Tharos?
Dann geht es Nergal schlagartig besser. Der Heilzauber war einer der besten die Nergal kennt.
Tharos ist ber ihn gebeugt. Ah, es geht dir besser! Du hast ordentlich was abbekommen.. Nergal setzt sich auf. Drake, Asturanon und Dolon sind um ich versammelt. Als er hinter sie sieht erkennt Nergal das sie von einer Art schwarzen Nebel umgeben waren.
Wir mssen hier sofort verschwinden, warnt er die anderen, Das Schwert das ich versucht habe zu parieren war ein...
Du kennst den Klang von Dunkelelfischer Schmiedekunst also immer noch., unterbricht ihn eine Stimme.
Alle drehen sich zu der Stimme um. Eine Gestalt in einer dunkelblauen Kutte kommt aus dem Nebel. Aus der Kutte schauen nur zwei Hnde von dunkler Hautfarbe hervor. Fast die selbe Farbe wie die der Kutte. Die selbe Hautfarbe wie die Nergals.
Sanach. Was machst du denn hier?, antwortet Nergal khl.
Ein bisschen mehr Freude ber ein Wiedersehen mit mir htte ich mir von dir schon erwartet. Schlielich wrdest du ohne meinen Nebelzauber jetzt schon im Staub liegen und tot sein.
Na vielen herzlichen dank., grunzt Nergal sarkastisch, Ich hab immer noch Kopfschmerzen von dem Schlag.
Fr einen schlampig ausgefhrten Heilzauber kann ich nichts., antwortet Sanach mit einem gehssigen Unterton.
Tharos Augen werden schmal.
Aber so ist das nun mal mit Zauberern, fhrt Sanach fort, Verlieren sie mal ein Artefakt sind sie wieder schwach wie Kinder.
Ich frage dich noch einmal: Was machst du hier? Was macht der Krieg der Dunkelelfen so weit weg von deren Husern?, fragt Nergal, Denn wenn du nur aus Spa hier bist kannst du gleich wieder verschwinden.
Du bist noch genauso unfreundlich wie damals. Aus Allkulro hat man dich wegen dieser Unfreundlichkeit sogar verbannt.
Dort war man aber auch nicht so geneigt dich zu sehen, Sanach. Wie nannten dich die Menschen dort? Den Gott der Lgen.
Das ist ein Ausdruck der Zuneigung., er stt ein raues Lachen aus, Aber wenn du es wissen willst: Exidan hat einen Packt mit Loki geschlossen. Und weil ihr sein lieblings Haustier gettet habt ist er nun hinter euch her.
Aber wie will Loki Untersttzung f seinen Packt von den Dunkelelfen erhalten wenn der Rat Exidan als Feind betrachtet?
Sanach stt ein verchtliches Lachen aus. Glaubst du es juckt auch nur einen Dunkelelfen wenn Loki den Herrscher des Rates ttet und selber die Kontrolle bernimmt?
Es kmmert meinen Vater., antwortet Nergal.
Dein Vater ist Herrscher des dritten Hauses. Was kann der schon machen?
Loki ist Herrscher des fnften Hauses wenn ich mich recht erinnere. Mein Vater kann mehr ausrichten als Loki.
Ich verstehe zwar nur die Hlfte von dem was ihr hier redet, unterbricht Drake, aber ich will von dir wissen, er zeigt auf Sanach, Wo ist Exidan?
Ich beantworte keine Fragen von einem Haufen Fleisch der stirbt, verottet und zu Staub wird.
Drake packt sein Flamenschwert. Wenn du persnlich wirst...
Sanach macht eine Handbewegung und Drake wird von einer magischen Macht gepackt und in die Luft gehoben. Was ist das?. Er macht noch eine Handbewegung und murmelt etwas in einer fremden Sprache. Dann steigen ein paar schwarze Linien von Drake auf und steigen in den Himmel.
An dir kleben Reste der Dunklen Magie die Exidans Dmon verwendet hat. Du riechst nach dunkler Magie aber es ist nicht deine. Du verdienst ihre Macht nicht.
Die schwarzen Linien verflchtigen sich.
Die Kraft lst sich und Drake fllt auf den Boden. Sanach wendet sich Nergal zu.
Eure Reise war sehr amsant fr Loki. Ich bin hier um euch mitzuteilen das er beschlossen hat Exidan noch nicht zu sagen wo ihr seid., er tritt ein paar Schritte zurck, und nun...
Warte!, ruft Drake, wo ist Exidan?
Sanach lchelt. Folgt dem Weg in den Norden. Dann verschwindet er in dem Nebel. Sie versuchen hinterher zu laufen aber der Nebel baut sich wie eine Wand vor ihnen auf. Pltzlich lst er sich auf und die Gruppe steht wieder im Kampfgetmel. Von Sanach ist nichts mehr zu sehen.

Last edited by Nergal; 03/06/07 11:16 AM.

"Die Welt wird aufblicken und rufen 'Rette uns!'.
Und ich werde flstern 'Nein!'." - Rorschach
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Der Nebel lst sich auf und sie befinden sich wieder mitten in der Schlacht.
Beide Fraktionen schauen die 5 an, wechseln ein paar Blicke und erffnen den Kampf wieder.
Die Gruppe geht in die Kampfformation, von der Drake kurzfristig die Fhrung bernimmt.
Asturanon, zu meiner Linken, Nergal zur Rechten. Dolon und Tharos bernehmen die Rckendeckung.
Seit wann hast du hier das Kommando? beschwert sich Nergal,
Drake wollte antworten als er gerade noch einen Angreifen hinter Nergal entdeckt. Er nimmt sein Schwert in eine Hand, stt Nergal zur Seite und durchtrennt den Angreifer mit einem diagonalen Streich. Der Mann stirbt ohne einen Schrei.
Danke. Sagt Nergal.
Ein Grund warum ich die Fhrung bernehmen, und jetzt auf deinen Posten.
Nergal nickt und macht sich in Bewegung.

Eine Zeit lang kmpfen sie so, doch im Verlauf des Kampfes kommen immer mehr Angreifer, es sind Banditen, die berbleibsel von der anderen Stadt wahrscheinlich.
Ein langewachsener Bandit schlgt vertikal auf Drake, dieser hebt jedoch sein Schwert waagerecht und pariert den Schlag. Die Waffe des Feindes erhitzt sich und er lsst sie fallen, und Drake befrdert ihn mit einem Tritt nach hinten.
Wir knnen die Position nicht mehr lange halten! ruft Drolon von hinten.
Drake berlegt, ein Siegel musste her.
Tharos!, er antwortet Drakes Ruf.
Was ist? er hat gerade einen Banidten zu Asche verbrannt.
Leih mir dein Mana, keine Fragen tu es einfach, Dolon, deck ihn!
Beide nicken und Tharos macht sich an die Arbeit. Er hlt beide Hnde nach vorne und wirkt die Form fr ein Manaband, mit diesem ist ein konstantes bertragen von Mana von einer Person zur anderen mglich.
Drake sucht ein Siegel aus, eine Rune erinnert ihn etwas an eine Windprophezeiung aus der Akademie. Er whlt sie.

Nach dem Aufsagen der Formel leuchtet die Rune und das Portal ffnet sich. Drake holt ein hellgrn bis farbloses Leuchten heraus und setzt es auf die Waffe.
Siegel frei, Orkan!
Drake wird von einem leichten Wind umgeben und hebt sein Schwert. Er fhlt sich im Inneren unruhig und versprt einen Drang sich zu drehen dem er auch nachgeht.
Was zum?! sagt Asturanon, sichtlich erstaunt von Drakes Vorhaben.
Lauft! ruft Drake zu seinen Gefhrten und entfesselt das Siegel.
Tharos entfernt sich einige Schritte und hlt den Manastrom konstant.
Mit Tharos Kraft knnte er das Siegel etwas mehr als 5 Minuten aufrecht erhalten.

Mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit dreht sich Drake, den Schwertarm ausgestreckt, im Kreis. Dann beendet er den Wirbel und luft auf den grten Teil der Banditen zu.
Der Windgott erwartet euch ruft Drake wie besessen.
Kurz vor der Meute springt Drake hoch und entldt einen Teil des Siegels.
Die Leute werden nach seiner Landung in alle Richtung geschleudert. Man hrt Gliedmaen brechen und sieht Leute von herumfliegen Waffen verstmmeln. Der Groteil der Banditen stirbt in einem entsetzten Geschrei.
Drake schaut nach vorne und sieht die nchsten Opfer, der Manastrom von Tharos ist konstant, doch hat Drake mit dieser Attacke viel Mana verbraucht. Fr den Impakt reicht es noch.
Drake webt eine Manaformel. Die Banditen sind inzwischen auf ihn losgerannt und Drake hat wenig Zeit. Er hrt schon die Angriffsschreie der ersten Leute als er den zauber vollendet hat.
Impakt. Spricht er in der menschlichen Sprache und macht einen gewaltigen Streich von rechts nach links. Der Wind verbindet sich mit dem Flammenschwert und entldt eine brennende Windbe, eine gewaltige Windbe. Die Banditen werden verbrannt und durch die Luft geschleudert, manche verbrennen schon an dem Schwert.
Drake sprt einen Ruck. Seines, und auch Tharos Mana ist leer, der Strom ist abgebrochen.
Drake verwandelt sich in einen Drachen und entgeht gerade noch rechtzeitig einem Angriff einem der letzten Dutzend Banditen, die noch brig sind, mit einem Flgelschlag. Er dreht um und fliegt zu den anderen zurck, die wie gebannt auf die Leichenmasse starren.
Drake verwandelt sich zurck und kniet auf den Boden, sichtlich erschpft vom Siegel und dem Impakt.
Den Rest msst ihr machen keucht er.
Drolon, Asturanon und Nergal nicken und packen ihre Waffen fester.
Drake pass auf! ruft Asturanon, doch es ist zu spt. Drake sprt einen heien Schmerz in seiner Solarplexushhe. Drake spuckt Blut, als das Schwert wieder herausgezogen wird. Der Angreifer will ein weiteres Mal zuschlagen, doch Asturanon ersicht ihn ehe er die Waffe heben kann.
Drakes Blick verschwimmt, doch er bleibt bei Bewusstsein, er hlt sich die Hand an die klaffende Wunde in der Brust. Leicht violettes Blut benetzt seine Hand.
Drake wre auf den Boden gestrzt, htte ihn die Stadtwachen nicht aufgefangen und in die Stadt abtransportiert.
Er wnscht den anderen noch viel Glck, und hofft sie alle wieder lebendig zu sehen. Seine Arbeit ist getan. Zumindest fr den heutigen Tag, sterben, nein, das kam nicht in Frage, nicht jetzt, nicht an diesem Ort und vor allem nicht so. Er sprt die Wrme seines Schwertes, dass noch immer in seiner Hand ruht, ein Sanitter will es ihm abnehmen.
Nein hr auf, du kannst es nicht halten flster Drake.
Der Sanitter, ein junger, hagerer Mann, nickt und lsst sein Schwert in Drakes Arm.

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Tharos blickt erstaunt auf das Schlachtfeld, Drake hat mit seinem Windsiegel vermutlich die Schlacht entschieden. berall liegen Waffen und Leichen herum, nur noch etwa ein Dutzend Banditen leben...und sie versuchen zu fliehen um vermutlich Verstrkung zu holen. Das drfen sie nicht zu lassen.
"Asturanon, Nergal! Los kommt mit, wir gehen Banditen jagen!" schreit Dolon.

Die drei Gefhrten ziehen los und versuchen die verbliebenen Banditen zu finden und zu eliminieren, whrend Tharos das Schlachtfeld nach verletzten Stadtwachen absucht um sie gegebenenfalls noch retten zu knnen. Einige Zeit spter begeben sich die berlebenden zusammen mit Tharos zurck in die Stad um die Verteidigung aufzubauen, nur zu Sicherheit falls Asturanon, Nergal und der Zwerg keinen Erfolg mit ihrem Vorhaben htten und die Banditen Verstrkung holen knnnten.

Der Magier begibt sich zum Kommandanten der Stadtverteidigung um mit ihm ber den Aufbau der Verteidigungslinien zu sprechen:

"Kommandat, wir mssen Wachen aufstellen und das Tor solange geffnet halten bis meine drei Kameraden zurck kommen. Ich will nicht das sie ihr Leben geben nur um eine Stadt zu retten in die sie nicht reinkommen, da sie vor verschlossenen Toren stehen."
"Keine Sorgen, Herr Magier. Ich werde die Nachtwache einteilen, falls ihr wollt knnt ihr persnlich solange Wache halten bis eure Freunde zurckkommen. Und keine Sorge, wir wissen es zu schtzen das ihr Neuankmmlinge euer Leben gebt um unsere Stadt zu beschtzen..."

Der Kommandant wendet sich ab und ist im Begriff zu gehen, er luft zwei Schritte und dreht sich dann erneut um.

"Herr Tharos, ich glaube ihr werdet so genannt, nicht wahr? Falls ihr den tapferen Soldaten sucht der sich wie ein Berserker durch die Gegnerscharen gemetzelt hat...
"Drake!" wirft Tharos ein "Ja genau, Drake wird er genannt. Es steht schlecht um ihn...ich hoffe ihr verfgt ber Heilkrfte um ihn retten zu knnen, allerdings hat er nicht mehr so lange Zeit. Drake wurde schwer verletzt und meine Sanitter knnen ihn nur noch einige Stunden am Leben halten, es tut mir wirklich leid..."
"Verstehe...es tut mir sehr leid, aber ich bin im Moment noch total erschpft durch die Manaverbindung mit Drake, falls ich ihn jetzt heillen wollte wrde ich vermutlich selbst sterben . Ich werde zu ihm gehen wenn meine drei Freunde zurckkommen.
"Wir haben euch zu danken, ihr habt uns vor der Plnderung dieser Meute gerettet und hoffentlich seit ihr bald stark genug euren Freund zu retten.

Die beiden wenden sich ab und Tharos, sichtlich geschockt von der Nachricht, begibt sich zu den Stadtmauern um dort, falls notwendig, bis in die Nacht wache zu halten.
Er steht dort schon einige Stunden als die Nacht herein bricht und er sich auf seinen gewhnlichen Rundgang begibt:

Mde und erschpft fragt er die Wachen nach neuen Ereignissen, wie immer wurde nichts neues gesehen. Der Magier begibt sich nach seinem Routinegang zurck zu seinem Standplatz und versucht mit aller Konzentration die Mdigkeit zu verdrngen...es hilft nichts, der Kampf und die Reise waren einfach zu anstregend wesshalb er, mit dem Kopf auf der Mauer, einschlft. Tharos hat einen unruhigen schlaf , er erschrickt und wacht pltzlich , durch einen lauten Schrei, in der stockfinsteren Nacht auf. Nur die flackernden Fackeln verdrngen die Finsternis von den Zinnen. Er will sich nach dem Grund des Schreis umsehen als er es selbst erkennt: Lichter in der Dunkelheit! Die Lichter bewegen sich auf die Stadt zu.

Tharos spricht leise zu den Soldaten:
"Holt eure Bgen! Wir wissen es nicht ob es ein erneuter Angriff der Banditen ist!"

Der Magier holt eine Wurfaxt, die er zuvor von Dolon geschenkt bekam,hervor. Sein Herz und der Puls rasen...pltzlich hrt er eine dstere Stimme, als wre sie in seinem Kopf
"Vernichte sie! VERNICHTE SIE! Gib den Soldaten den Befehl sie zu tten!

Aufeinmal vernimmt er eine andere Stimme, die Stimme des Dunkelelfen Nergals der ebenfalls schwache magische Krfte besitzt.

"Verdrnge diese Stimme! Das ist der Dmon er will dich gegen uns aufhetzen! Wir sind es, Asturanon, Dolon und ich....erffne nicht das Feuer!

Krmpfe durchzucken Tharos und er kann gerade noch herausbringen das die Soldaten die Bgen wegstecken sollen bevor er zusammensackt. Er wird aber sofort von zwei Soldaten in seiner nhe hochgesttzt und es geht ihm auch sofort wieder besser, da er sich vor solchen magischen Attacken mit Schutzauren selbst schtzen kann.Nach dem betreten der Stadt von Nergal, Asturanon und Dolon, wird die Stadt sofort geschlossen und verriegelt.

Kaum in der Stadt werden die drei Neuankmmlinge darauf angesprochen das Drake schwer verletzt im Krankenzimmer liegt und Tharos ebenfalls dorthin gebracht wird um Drake zu heilen.

Einige Minuten spter im Sanittszimmer

"Schafft du es? Schaffst du es, ihn zu retten? fragt Asturanon "Ja genau, du hast doch schon so viele geheilt! Also wirst da das hier auch schaffen." ermutigt Nergal den Magier.

"Ich hoffe es...und jetzt Ruhe! Ich muss mich konzentrieren!"
Tharos gibt all seine vorhandene Kraft in den Heilzauber, dennoch klappt es nicht sofort, er braucht ber fnf Minuten bis sich die Wunde schliet. Tharos, vllig erschpft, legt sich auf ein freies Bett.

Erst jetzt bemerken Asturanon und Nergal das sich Dolon ebenfalls im Sanottszimmer befindet, allerdings schlafend auf einem Bett...sie fragen den leitenden Arzt was passiert ist:

"Was ist denn mit ihm passiert? Er war doch gerade noch putzmunter hinter uns als wir in die Stadt kamen" fragen Nergal und Asturanon fast synchron, beide knnen sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Auch Tharos hat es erwischt, er verfllt regelrecht in einen Lachanfall.

"Er ist nach dem betreten der Stadt pltzlich zusammengebrochen, Tharos vermutet das es ein Angriff auf seinen Geist durch diesen Dmon war, er wurde dann von zwei Soldaten hierher gebracht aber es geht ihm gut. Ach brigens, bevor ich es vergesse: Der Brgermeister will euch die Stadt zeigen lassen, anschlieend sollt ihr euch zu einem Gesprch zu ihm ins Rathaus begben. Aber da ist ja noch bis morgen Zeit, ihr solltet euch erstmal Schlafen legen, kommt mit!"

So schlrfen die drei Kameraden vllig erschpft, besonders Tharos ist erledigt durch seinen Heilzauber, dem Sanitter hinterher und knnen sich bald danach aufatmend in ein Bett legen.









"Das Niveau sinkt, die Stimmung steigt!" "Dies ist Zivilisation. Du kannst entweder daran teilhaben oder sterben. Und jetzt sink auf die Knie, wenn du nicht auf andere Weise kleiner werden willst."(Terry Pratchett, Echt Zauberhaft)
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Dolon macht die Tr des Lazarettes auf, sieht Nergal, Asturanon und Tharos neben einem Bett stehen, an dem Drake gerade seinen Waffengurt anlegt.
Schn, dass es dir wieder besser geht, Drake. brigens, der Stadtfhrer wartet schon vor dem Eingang., sagt Dolon und zusammen gehen sie vor das Zelt, wo ein kleiner, dunkelhutiger Mann steht, der sie freundlich begrt und in einem komischen Dialekt anspricht:
Ich euch heute werden fhren durch die Stadt. Wollt ihr vielleicht kaufen Sachen im Boro?, dabei setzt er ein freundliches Grinsen auf und fhrt sie, nach einem Nicken von Nergal, zum Boro, der sich als Handelsareal entpuppt. Als sie ankommen quetschen sich jedoch Menschen, die es eilig haben, durch enge, berfllte Gassen und stoen dabei ab und zu kleine Kinder und Gegenstnde um. Der Einheimische fhrt die Gruppe durch kleine Gassen und am Schluss kommen sie direkt neben einem Waffenhndler und einem Hndler fr Heiltrnke heraus, doch der Eingang von beiden Geschften liegt an der geschftigen Hauptstrae des Boro. Dolon sieht gerade noch den Fhrer in der Masse von Menschen mit kleinen, runden Stoffhauben auf den Kpfen, verschwinden und Tharos und die anderen folgen. Deswegen schickt sich Dolon, der Gruppe in den Waffenladen zu folgen. Im Waffenladen selbst ist es muffig, warm und so voller Rauch, dass Dolon kaum zwei Meter sehen kann.
Dolon selbst richtet sich sofort auf die Fernwaffen Abteilung und kauft sich zwei Beutel Armbrustbolzen.
Nergal ist inzwischen in den Heiltrankladen gegangen und legt sich Vorrte an.
Asturanon besorgt sich einige sehr teure Schleifsteine, whrend Tharos nur daneben steht und unbeteiligt zuschaut.
Drake dagegen sucht etwas lnger. Nach wenigen Minuten findet er einen Dolch der ihm gefllt.
Oh, guter Geschmack! sagt der dickliche Ladenbesitzer.
Wie vielkostet er?
Ich verkaufe ihn dir fr 5 Masen, aber da ihr diese Whrung nicht habt mssen wir wohl tauschen?
Pltzlich mischt sich Nergal ein.
Ihr wisst schon, dass wir, und vor allem der da, er zeigt auf Drake, eure kleine gottverdammte Stadt gerettet haben?
Der Ladenbesitzer erbleicht und schenkt der Gruppe ihre Waren.
Es tut mir Leid, das wusste ich nicht sagt er.

Nachem sie fertig sind gehen sie wieder nach drauen, auf der Strae bemerkte Dolon, dass sie wie leergefegt ist, nur einzeln sieht man eine Ratte vorbeihuschen. Pltzlich rennt ein Bote der Palastwache in purpurner Uniform und bronzenen Helm zur Gruppe und teilt ihnen mit, dass der Thain der Stadt, Lord Rem Lum sie in seinem Palast erwartet. Also verabschieden sie sich von ihrem Stadtfhrer und folgen dem jungen Boten zum Palast des Thaines.


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Bestimmt auch so ein Wichtigtuer. Denkt Drake laut whrend sie auf dem Weg zum Palast sind.
Nach einigen fragenden Blicken der anderen wendet sich Drake diesen zu.
Ich meine den Thain, sofort kommt von allen ein erleichtertes Achso oder auch ein Das hab ich so auch verstanden!.
Drake seufzt und wendet seinen Blick in die Ferne.
Der imposante Palast ist schon von dem Marktplatz aus zu sehen.
Es ist ein wei goldenes Gebude, mit Trmen an den Ecken, vier an der Zahl.
Die Spitzen der Trme sind vergoldet und sehen aus wie eine Zwiebel. Als Drake das Gebude weiter bestaunt, muss er einem Stadtbewohner ausweichen, der aus einem Fenster geworfen wurde.
Das kannst du doch nicht machen?! hrt Drake ihn rufen und luft weiter.

Als sie vor dem Palast stehen, sieht Drake bei den anderen nur offen stehende Mnder.
Das Tor, selbst so gro wie zwei normale Huser, ist mit verschiedenen Symbolen verziert und komplett aus massivem Gold. Acht Wchter stehen davor, vier vor jeder Tr, komplett in schwere Rstung gekleidet, muskuls und mit starrem Blick.
Der Bote wechselt schnell einige hektische Wrter mit ihnen, darauf folgt ein Nicken, und die acht Wchter packen die Zugringe an den Toren und ziehen. Nach wenigen Augenblicken ist der Palast offen und die Gruppe luft hinein.
Drinnen ist das Gebude hell erleuchtet von Fackeln an den Wnden, Sulen, und eigentlich berall, und selbst die Decke leuchtet auf seltsame Weise. Drake schliet daraus dass es magischer Herkunft sein muss.
Der Boden ist ein edler, langer Teppich, der direkt zum Thronsaal fhrt.
Dort angekommen stehen an beiden Wnden jeweils zehn Wachen, und beim Thron und dem Thain selbst noch einmal fnf.
Der Thain, sehr geschmckt mit groen Ringen an den Fingern, einem goldenfarbenem Mantel und einer Kopfbedeckung, die Drake nicht zuordnen kann, erhebt sich.
Das Gesprch beginnt.

Der Bote teilt der Gruppe mit, dass sie sich hinknien sollen, doch Drake verweigert.
Alle schauen ihn fragend an, doch Drake sagt dass er sich von der Verletzung noch nicht ganz erholt hat und sich nicht beranstrengen sollte.
Warum kniet er nicht? fragt der Thain mit einem hrbaren Akzent.
Der Bote versucht verzweifelt dem Thain die Lage zu erklren, doch dieser bleibt stur.
Er soll knien! schreit der Thain schon fast.
Drake erfasst den Augenblick und erwidert.
Wisst ihr was, meinem Rcken geht es gut, doch ich frage mich, vor was ich knien soll? Ihr habt nichts getan um diese Stadt retten, ihr habt wahrscheinlich hier auf eurem Thron gesessen und euch euren Bauch vollgefressen, whrend da drauen Leute gestorben sind. In meiner Rasse kmpfen die Oberhupter mit, egal wie wichtig sie sind, und wenn das hier nicht der Fall ist sehe ich keinen Grund zu knien.
Der Thain lsst sich Drakes Rede erklren und bekommt daraufhin ein vor Wut rotes Gesicht.
Er soll dies zurcknehmen! ruft der Thain.
Drake, tu einfach was er sagt, sagt Nergal, In meine Volk teilen wir die selbe Ansicht, nur hat es keinen Sinn sich dieser Sturheit zu widersetzen.
Nein. Erwidert Drake gelassen.
Werft ihn hier raus. Flstert der Thain schon fast, doch Drake hat es nicht berhrt.
Sechs Wachen nhern sich Drake.

Drake packt den Griff des Schwertes, welches daraufhin auflodert, und hlt es den Wachen vor deren Gesichter.
Sechs, Drake grbelt kurz, Vier nehme ich auf jeden Fall mit mir, was meint ihr?
Die Wachen ziehen ihre Waffen.
Das hast du wieder sehr toll gemacht, Drake flster Asturanon, steht auf und bewaffnet sich mit Krummschwert und Dolch.
Ich hasse ihn dafr aber er gehrt zur Gruppe. Sagt er.
Dolon steht ohne ein Wort auf und entbindet seine Streitaxt, die er daraufhin drohend zu Boden schlgt.
Ihr habt sonst auch nichts zu tun oder? sagt Tharos, steht auf und erzeugt einen Feuerball in seiner Hand.
Hehe, Zeit fr Spa? kichert Nergal, steht auf und holt seine Sense vom Rcken.
Ich nehme meine Worte zurck, aber nur die, dass ich vier mitnehme. So wie es aussieht, werden wir euch tten, bevor ihr Verstrkung rufen knnt. Sagt Drake.
Das Gesicht des Thains wird blass.

Eigentlich wollte ich euch danken fr die Hilfe die ihr unserer Stadt geleistet habt, aber jetzt
Drake nutzt den Moment, bindet sein Schwert wieder an den Gurt, konzentriert sich, und entfaltet Schwingen, die aus seinem Rcken kommen, um in einem Augenzwinkern beim Thain zu sein um seinen Hals zu packen. Er hebt ihn vom Boden.
Was sagtet ihr? Oh, ist euch etwa das Wort im Halse stecken geblieben?
Ein schallendes Lachen ertnt aus der Gruppe. Es war Dolon.
Nergal verpasst ihm einen Ellenbogenhieb in die Seite, wofr er sich bcken musste um auf die Hhe zu kommen.
Das ist nicht der Moment zum lachen sagt er wtend.
Halsstecken. Kichert Dolon.
Drake ruspert sich.
Nun, was wollt ihr machen? Bevor eure Wachen mich erreichen habe ich euer Genick gebrochen. Noch dazu schaffe ich es wegzufliegen und nehme meine Freunde mit. Wir wollten nur eines Wissen, Tharos?
Tharos wirft Drake den Fetzen Pergament rber, den Drake mit seiner freien Hand fngt.
Was knnt ihr uns ber diese Rune sagen? Drake hlt ihm das entfaltete Pergament vor die Nase.
Nichts gurgelt der Thain.
Drakes Griff wird fester, die Wachen schauen nur zu, unfhig irgendwas zu tun.
Wartet, es gibt da jemanden der sich mit so was auskennt Er wohnt auerhalb in einer Htte im Norden. Er kann euch sicher helfen. Lasst mich bitte los fleht der Thain.
Um sein Leben betteln machen wir bei uns brigens auch nicht, aber ich werde dieses Mal noch darber hinwegsehn. Drake lsst ihn los und luft zu der Gruppe zurck, die Schwingen verschwinden im Rcken.
Solltet ihr uns Folgen, machen wir eure Stadt dem Erdboden gleich
Somit verschwindet die Gruppe aus dem Palast, wortlos, ohne unntige Bewegungen.
Ja, so hatte Drake es sich vorgestellt. Sein Plan ist aufgegangen.
Also dann, auf nach Norden! ruft Drake.

Nach einer knappen Diskussion, dass Drakes Aktion sehr riskant war, verlassen die Fnf die Stadt durch das Nord Tor und folgen dem Pfad.
Einfach nach Norden, ja? sagt Dolon, Wir Zwerge sind gut im orientieren!
Dolon, das ist Osten wo du hinwillst erwidert Nergal.
Das Habe ich gewusst! der Zwerg ruspert sich und luft wieder zur Gruppe zurck.

Nach einer halben Stunde, erreichen sie ein Wegschild.
Wenn ihr dem Weg folgt, gelangt ihr NICHT zu meinem Haus! Gezeichnet: Der Eremit. Liest Drake vor, Wie schlecht geht es denn bitte noch?
Nachdem Dolon, der als einziger gelacht hat, wieder laufen konnte, erreicht die Gruppe auch schon nach wenigen Minuten jenes Haus.
Es ist ein kleines, aus Holz gebautes Haus, mit einer Vorder- und Hintertr.
Als sie vor dem Haus stehen, klopfen sie an.

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Dolon begutachtet das Haus des Eremiten: Naja, nicht gerade das was man von `nem Eremiten erwartet....
Das Haus ist an einigen Ecken schon schief und nur durch Balken an den Wnden abgesttzt. An der Tr hngt ein Schild mit der Aufschrift: Betteln verboten! Hausierer werden erstochen!
Oha, nicht sehr freundlich, bemerkt Nergal.
In diesem Moment sehen sie wie ein alter Mann auf einem Pferd auf das Haus zureitet. Das Pferd hat ein Bndel Feuerholz auf dem Rcken. Es dauert eine Zeit bis der Mann zu dem Haus kommt denn er hat eine sonderbare Form des Reitens entwickelt, die es von ihm verlangte in Abstnden von einigen Sekunden vom Pferd zu fallen.
Als er beim Haus ist bindet er sein Pferd an und geht, an der Gruppe vorbei, ins Haus wobei er ihnen die Tr vor der Nase zu schlgt.
Wirklich nicht freundlich., knurrt Nergal.
Drake geht zur Haustr und klopft.
Weg da!, ertnt eine Stimme von innen.
Drake klopft noch einmal.
Ihr sollt verschwinden!, ertnt die Stimme wieder, diesmal lauter.
Dolon geht zur Tr und schlgt mit dem stumpfen Ende seiner Axt gegen die Tr.
Niemand da!, erwidert die Stimme.
Wir haben dich doch gerade gesehen., ruft Nergal.
Sie hren einen halberstickten Fluch von innen, dann ein Poltern. Dann ffnet der alte Mann die Tr.
Ihr seid so lstig wie die Furunkel an meinem Hintern! Wenn ihr was verkaufen wollt solltet ihr lieber verschwinden denn ich bin Magier!, brstet sich der Alte.
Gut. Ich hab nmlich einige Erfahrungen mit Magiern. Letztes Jahr habe ich den Erzmagier von Ymitury um seinen Stab, den Grtel mit Juwelen und sein Leben gebracht - etwa in der Reihenfolge glaube ich., erwidert Nergal.
Der Alte chzt: Wenn`s so dringend is, kommt rein. Was will man machen in einem Land, wo ein alter Mann nicht seine Ruhe hat und die Gtter dazu neigen Atheisten zu besuchen und die Fenster ihrer Huser einzuschlagen?
Sie betreten das Haus des Eremiten.

Nettes Haus., bemerkt Dolon, Wenn man Bcher mag.
Der Wohnraum des Eremiten ist voll von alten Karten, Bchern und Pergamenten. Die Wnde sind bedeckt mit Regalen und Wandkarten. Auf dem Boden sind einige bequeme Sitzkissen und ein kleiner Tisch auf dem Federn, Pergament und Tusche liegen. Sie setzen sich und erzhlen dem Eremiten von der Rune.
Hier das ist sie., Tharos zeigt dem Eremiten ein Stck Pergament auf das er die Rune gezeichnet hat.
Der Eremit nimmt das Pergament und betrachtet es eine Weile. Hmm, da muss ich in meiner Liste nachsehen. Was fr eine Liste?, fragt Asturanon. Auf dieser Liste habe ich fast alle Runen die ich kenne, und das sind ziemlich viele, vermerkt., erklrt der Eremit whrend er aufsteht und ein Regal durchsucht.
Ah, hier hab ich sie! Er hebt einen Packen Pergament hoch, auf dem Runen und Erklrungen geschrieben sind. Er sucht ein Blatt heraus und berfliegt es. Rune der Pflanzen...Rune der Schatten...Rune der Erregung, die muss ich mir merken,...Ahh, hier haben wir`s: Rune der Kontrolle oder auch Fluchrune genannt: ,Malt man diese Rune ein Wesen so kann man die Kontrolle ber dieses Wesen bernehmen und es wird alles tun was man befiehlt. Darber hinaus muss man die Originalrune haben damit der Zauber wirkt. Und die zweite Bedeutung: Graviert man mit Schattenmagie den Namen einer Person in die Originalrune so stirbt diese Person einige Zeit spter eines uerst schmerzvollen Todes. Interessant.
Pah, wo bleibt denn da der Spa jemandem den Kopf mit einer Axt zu zerschmettern?, wirft Dolon ein.
Der Eremit sieht Dolon nur kurz mitleidig an und wendet sich wieder den anderen zu.
Das erklrt wieso Exidan die Kontrolle ber Exidon hatte., berlegt Drake laut.
Woher habt ihr denn die Rune?, mischt sich der Eremit ein.
Vom Dmon Exidon. Sie war auf seinem Rcken., antwortet Nergal.
Der Eremit fngt pltzlich das schwitzen an. Oh, ach so. Naja, ich muss mal...h...aufs Klo...h...genau.
Der Eremit geht verdchtig schnell auf eine Tr zu und schliet sie hinter sich.
Asturanons Augen werden zu Schlitzen und er geht auf die Tr zu. Irgentwas ist hier faul.
Kurz darauf hren sie ein Rumpeln und ein dumpfes Lachen hinter der Tr. Macht`s gut ihr Trottel!, ruft der Eremit.
Verdammt der Kerl versucht abzuhauen!, ruft Asturanon und reit die Tr auf.
Der Raum dahinter ist gar kein Klo sondern eine Rumpelkammer. Auf der anderen Seite ist eine Hintertr die offen steht. Dahinter sehen sie den Eremiten der gerade zu seinem Pferd rennt, das er an der Mauer festgebunden hat. Tharos webt einen Zauber und der Eremit wird von einer magischen Macht gepackt und festgehalten. Sie laufen zum Eremiten und tragen ihn ins Haus.

Wieso hast du versucht abzuhauen?, fragt ihn Drake.
Mit Exidan will ich nichts zu tun haben! Womglich verfolgt sein Dmon euch und wird mein Haus zerstren!
Du kauziger Eremit!, meint Drake.
Der Eremit nimmt seinen Stab und schlgt ihn Drake zwischen die Beine.
Ich bin nicht kauzig!, schnauzt er Drake an, der rchelnd auf den Boden geht.
Der Dmon ist tot. Wir haben ihn gettet., sagt Nergal.
Oh. Nagut dann helfe ich euch gerne.
Also, fragt Tharos Was war das noch mal mit den Originalrunen?
Exidan muss die Originalrunen haben um die Zauber zu weben. Also wird er im Runentempel sein. Oder er war dort., erklrt der Eremit.
Dann finden wir dort vielleicht einen Hinweis wo Exidan ist., meint Nergal.
Wo ist der Tempel?, chzt Drake, der mhsam versucht wieder aufzustehen.
Ich kenne jemanden der hat eine Karte auf der, der Tempel markiert ist., antwortet der Eremit.
Wer ist das?
Mein Bruder.
Und wo wohnt dein Bruder?, fragt Nergal etwas ungeduldig.
Es gibt da ein Problem., sagt der Eremit und kratzt sich am Hinterkopf. Mein Bruder ist Meuchelmrder. Aber er hat etwas das eher hinderlich fr seinen Beruf ist: Er zieht das Unglck an.
Er zieht es an?
Lasst es mich so sagen: Wenn vollstndiges, absolutes Chaos in Form von Blitzen kommt, so steht er whrend eines Gewitters auf der Kuppe eines ziemlich hohen Hgels, trgt dabei eine Kupferrstung und ruft: ,Zur Hlle mit allen Gttern!.
Oh.
Ich sag euch trotzdem wo er wohnt. Ach ja, wenn ihr in den Tempel gehen wollt braucht ihr das hier.
Er gab Tharos eine Schriftrolle die Tharos einsteckte. Dann sagte er ihnen den Namen eines Gasthofes in der Stadt.

Ach der Bruder des Eremiten. Ja der wohnt hier., erwidert der Wirt des Gasthofs, als sie ihn nach dem Bruder fragen. Nezack heit der. Aber unter uns gesagt: Das is`n ziemlicher Tollpatsch. Haut sich stndig irgendwo die Knie oder die Ellbogen an. Er wohnt im Gang hinten links. Aber ihr solltet euch beeilen wenn ihr ihn noch lebend sprechen wollt.
Wieso das?, fragt Drake.
Naja, grad vor euch sind zwei Kopfgeldjgern nach hinten gegangen. Sahen nicht besonders freundlich aus.
Die Gruppe rennt nach hinten in den Gang. Dort steht einer der Kopfgeldjger, der ihnen den Weg versperrt.
Whrend die anderen ihn verprgeln rennt Nergal weiter, zum zweiten Kopfgeldjger der vor der Tr von Nezack steht. Als er Nergal sieht zieht er sein Schwert. Nergal nimmt die Haltung eines Zauberers ein und spricht einen Zauberspruch: Asoniti kyrorucha baelfab!
Der Mann wartet darauf das sich Magie manifestiert und blickt nach Rechts und Links. Er begreift dass nichts passieren wird als Nergal auf ihn zu springt und ihm zwischen die Beine tritt.
Als die anderen mit dem ersten Kopfgeldjger fertig sind klopfen sie bei Nezack an die Tr.
Von drinnen hrt man ein Krachen dann einen Fluch. Dann wird die Tr von einem Mann in schwarzer Kutte geffnet, der sich das linke Schienbein hlt.
Du bist Nezack?, fragt ihn Drake.
Ja, wieso?, antwortet dieser.
Wir kommen von deinem Bruder. Er meinet du httest eine Karte vom Runentempel.
Ich musste erst ein paar Kehlen aufschlitzen aber ich habe sie. Ihr knnt sie haben wenn ihr wollt. Sie ist nutzlos fr mich.
Wieso?, fragt Nergal.
Weil ich nicht in den Tempel reinkomme. Ist so ne Art Rtsel am Eingang.
Er gibt ihnen die Karte und sie verabschieden sich von ihm und vom Eremiten bei dem sie vorher noch mal vorbeigeschaut haben. Dann gehen sie der Abendsonne entgegen die das Land in rotes Licht taucht.


"Die Welt wird aufblicken und rufen 'Rette uns!'.
Und ich werde flstern 'Nein!'." - Rorschach
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Schlagartig nderte sich die Umgebung. Wo einst blhende Bume waren war jetzt nur noch vegetationslose Wste. Wenn ein Baum am Rand des Pfades war, denn der Eremit den Gefhrten gezeigt hat, so war er vertrocknet und spendete gerade genug Schatten fr Dolon. Obwohl der Himmel wolkenfrei war, und absolut kein Wind wehte, frstelten die fnf bei jedem Schritt und tief in ihrem Herzen wollten sie umkehren, sich an ihre Kamine setzen und Pfeife rauchen.
Am Abend des dritten Tages ging der Gefolgschaft das Essen aus worunter besonders Dolon litt- und einen weiteren Tag spter war auch das Wasser verbraucht. Obwohl Drake immer fter in die Luft aufstieg um nach Quelle zu suchen, blieben seine Mhen fruchtlos und langsam schnrte Trockenheit die Kehlen der fnf zu. Nur Nergal murmelte ab und zu ein paar Flche, die meistens mit Wenn wir das berleben begannen und mit so wahr ich hier stehe! endeten.
Die Situation nderte sich schlagartig, als Drake am zweiten Tag ohne Wasser, ungewhnlich lang in der Luft blieb.
Hat sich abgesetzt, der Bursche Asturanon hatte die ganze Reise nicht viel gesprochen, sein Gesichtsausdruck war nun noch verbitterter als man es von ihm gewohnt war.
Kann ja fliegen. Im Grunde htte ich das auch getan, an seiner Stelle. Warum mit Freunden sterben, wenn man noch eine winzige Chance auf Rettung hat
Natrlich, Tharos Mine verfinsterte sich. Wieso weiter mit dem Tod geweihten durch die Wste ziehen, wenn er noch bis zum Rand der Wste fliegen kann, wo die Chance von Kameltreiber gefunden und wenn er Glck hat- versorgt zu werden. Selbst die andere Mglichkeit, dass die Kameltreiber ihn abstechen ist sicher schner als darauf zu spekulieren ob einen die Hitze wahnsinnig macht und man sich ins sein Schwert strzt oder man zuerst verdurstet und sich die Aasgeier an deinen Gedrmen gtlich tun
Die Nacht darauf schliefen alle sehr unruhig. Nur Asturanon schlief tief und fest. Nicht wenige unter den Gefhrten waren sich einig, dass das heute ihre letzte Nacht werden wrde.
Manch einer hoffte schon, gndig im Schlaf zu sterben, oder wie Nergal es ausdrckte:
Tod unter Sternen, wie romantisch bei den letzten Worten war sein Hohn unberhrbar.
Tharos wlzte sich am lngsten auf seinem Mantel, der provisorisch als Liege dienen musste, bis er einschlief und er war es auch, der das gleichmige Schlagen von den schuppigen Schwingen wiedererkannte, das bereits einige Zeit in der Ferne erklang. Er htte den anderen davon berichtet, konnte sich aber nicht bewegen, da seine Muskeln rebellierten. Obwohl er sich der nahenden Rettung durchaus bewusst war, drehte er sich um und fiel wieder in seine unschnen Rume, die sich um Wasser drehten.
Die berraschung am nchsten Morgen war riesig. Das erste, was Asturanon zu sehen bekam, war ein groer Schlauch Wasser. Er dachte schon er leide an Halluzinationen, als er Drakes euphorisches Gesicht dahinter sah. Doch das war weder Traum noch Fantasie.
Na, habt ihr mich vermisst? Komm steh auf. Die anderen sind schon wach
Wo
Ich hab es gesehen Drakes Mine vernderte sich rasant und Asturanon sah Drake zum ersten Mal Angst, nein Furcht in den Augen stehen.
Kommt. Es ist ein Zweitagesmarsch bis zu dem Tempel. Dort knnt ihr die Vorrte wieder auffllen. Ich hab nur soviel mitgenommen, wie ich tragen konnte

Auf dem weiteren Weg erzhlte Drake, wenn auch mit einer Gewissen Distanz, von dem Tempel.
Er sticht aus dem unfruchtbaren Boden wie ein Dorn. Unheimlich und doch erregend Ich habe so etwas noch nie in meinem Leben zuvor gesehen. Um den Tempel herum liegen grne saftige Wiesen und ein Bach entspringt unweit des Monuments. Bume bieten Schatten und einige Wildtiere verstecken sich in den Feldern aus Blumen
Ist das wirklich DER Tempel, den wir suchen? Nergal schien bei diesen Beschreibungen, die Lust auf Blut und Ehre vergangen und er fhlte sich ein wenig lcherlich.

Die Gesellschaft ging noch etwa eine Tag, grtenteils schweigend dem Pfad nach, bis Asturanon, der wenn Drake nicht flog, die Vorhut bernahm, die 50 Fu zu seinen Kameraden zurck rannte. Abgttische Furcht zeichnete sein Gesicht.
Wir sind da! Dann fiel er in eine leichte Ohnmacht, aus der er bald erwachen sollte.

Langsam erlangte er sein Augenlicht wieder. Er lag, in Decken gehllt, unter einem verdrrten Baum, der jedoch keineswegs tot aussah, eigentlich viel zu lebendig fr einen Baum. Unsanft wurde er aus seinem langsamen Aufwachen gerissen, da Dolon bemerkt hatte, dass Asturanon wieder bei Sinnen war.
Wo..?
Der Tempel, Drake wurde rot. Der Tempel spuckte auf Drakes Beschreibungen. Die grnen Wiesen waren Morast und Sumpf, die Bume mehr tot als schattenspendend. Und da war dann noch so eine Aura.
- Der Tempel -
Asturanon sah ihn nicht, aber er wusste sofort, dass er sehr Nahe war.
Es ist Zeit die Prophezeiung zu lesen, die der Eremit uns gab
Dolon kramte in seinem Beutel herum, zog daraufhin ein zerfleddertes Stck Pergament hervor.
Ich lese vor: Ihr, die ihr
Gib her Unsanft riss Tharos Dolon das Schriftstck aus der Hand Ihr, die ihr gekommen
Du bist unwrdig dies zu lesen!
Es liegt doch an nun wirklich MIR dies zu lesen!
Lasst uns nicht streiten Drakes Worte gingen in den Stimmen von Nergal und Asturanon unter, die beide nun auch Ansprche auf das Pergament stellten
Nach einiger Zeit waren nur noch Nergal und Tharos an dem Streit beteiligt, da Dolon das Interesse verloren hatte und Asturanon nicht genug Kraft aufbringen konnte, nach seiner Ohnmacht.
Du elender, mieser kleiner
Du wolltest schon von Anfang an die Sache in deine Hand nehmen
Ich kannte deine Mutter, sie
Wenn ich ein Schwert zur Hand htte Dieser Gedanke war Nergal jedoch zuerst gekommen. Seine Hand fuhr unter seine Kutte und er rammte einen Dolch in Richtung Tharos. Dieser Hieb verfehlte nur knapp und da Drake sich mittlererweile das Dokument selbst unter den Nagel gerissen hatte kam die Zankerei zu einem abrupten Stillstand.
Ihr, er erhob die Stimme feierlich die ihr gekommen seit um mich herauszufordern
Asturanon reibt sich erwartungsvoll die Hnde.
werdet sterben. Es sei denn, dass ihr den Weg ber das Meer, den Himmel und die Hlle vorzieht dem Weg der Sterblichen h Mehr steht hier gar nicht
Alle machten einen betretenen Gesichtsausdruck. Was soll das heien?

Die Nacht war bereits herein gebrochen und so bauten sie aus Schlamm und Holz von den Bumen ein Nachtlager. Schlafen konnte in dieser Nacht keiner von ihnen, zu gro war die Aufregung oder die Furcht vor dem Morgen.

Gleich am nchsten Morgen machten sie sich auf um an dem Tempel nach Spuren zu suchen.
Der Tempel. Aus einem einzigen schwarzen Fels gehauen und ohne jegliche Spur von Leben in ihm. Nur kalt und tot. Aber es gab eine Stelle, die eindeutig als Tor zu betiteln wre.
Nur leider war dieses Tor geschlossen. Aber auch dieses Problem war nicht so schwer zu lsen wie es Anfangs schien. Tharos entdecke bald drei sechseckige Vertiefungen in der Mauer, die das Tor bildete.
Meer, Himmel, Hlle? Grn, Blau, Rot? Das ganze ist ein Rtsel? in Dolons Hirn fgten sich langsam alle Teile zusammen.
Das kommt mir doch zu einfach vor murmelte Nergal vor sich hin.
Keineswegs Tharos deutete auf einen kleinen Rest roter Farbe auf einem der Vertiefungen.
Rasch lie er sich ein Messer geben und kratzte ROT auf den Fels. Auf einer anderen Vertiefung fand er blaue Farbe und kratzte BLAU hinein.
Dann ist der letzte grn GRN kratzte er in den Fels.

Dann lasst uns das schnell hinter uns bringen beherzt tritt Drake hervor und macht einen Schritt in Richtung Tempel.
In Erwartung dessen, dass der Schalter sich sehr leicht bewegen liee drckte er als erstes nur leicht mit dem Daumen gegen mit GRN markierten Schalter. Als dieser keinen fingerbreit nachgab stemmte er seine ganze Hand dagegen und drckte noch ein Mal.
Lass mich mal Dolon stie Drake einfach beiseite und trat selbst an den Schalter, der ihm, im Vergleich zu Drake, bis an die Stirn reichte.
Die eine Hand bildete eine Faust, die andere umklammerte sein Handgelenk. Er atmete ein Mal fest ein und dann begann er zu drcken. whrend er drckte, traten die Adern an seinen Armen violett hervor und groe Schweiperlen traten auf sein Gesicht. Er wollte schon aufgeben, aber dann fing der Stein doch an nachzugeben und rutsche immer schneller nach innen. Als Dolon etwa bis zum Ellenbogen in der Wand verschwunden zog er den Arm wieder heraus.
Weiter gehts nicht Ohne ein Bier
Wir haben nicht mal genug Wasser fr alle und du willst Bier Nergal war mit einem Mal wieder sauer und fing an wild zu gestikulieren
Halt, wir haben wirklich nicht genug Zeit uns hier ber Nichtigkeiten und missverstandene Scherze zu Streiten. Dieser Ort ist gefhrlich. Er schrt unsere Aggression. Mach weiter, Zwerg Drakes Stimme strahlte wieder ihre ursprngliche Ruhe aus.
Die letzten Zentimeter waren sehr anstrengend fr Dolon. Alle paar Minuten musste er sich ausruhen und wieder neu anfangen. Als er beinahe bis zur Schulter im Fels verschwunden war packte Asturanon ihn pltzlich an der Schulter und riss ihn sehr unsanft nach hinten. Dolon wollte schon schreien, was Asturanon einfiele, er habe sich den gesamten Arm aufgeschrammt doch dann sah er den Stahl, der blitzend von dem Dach des Tempels fiel.
Was zur tausendjhrigen Halle meiner Vter war das?
Da, an deiner Hand sind BLAUE Farbreste. Wolltest du nicht GRN bettigen?
Dolons blicke huschten schnell zur Wand, an der BLAU und ROT noch eingekratzt war und dann auf seine Hand. Da war tatschlich blaue Farbrckstnde.
Entweder hat uns jemand eine Falle gestellt und die Farben verndert oder die gelbe Farbe in Grn ist schneller ausgebleicht als die blaue, erklrte Tharos.
Keiner sprach es aus, aber jeder hielt die zweite Mglichkeit fr falsch.

Gegen Abend, als sich alle langsam zu ihren Zelten schlichen blieb Asturanon noch etwas auf. Er wartete bis alle schliefen und dann baute er sich eine Fackel. Er ging noch ein Mal zu der Stelle an der er Dolon vor der herabstrzenden Klinge gerettet hatte. Das in dem Licht der Fackel gespenstisch funkelnde Stck Stahl, das noch immer im trockenen Boden steckte, bte eine riesige Faszination auf Asturanon aus, da es makellos wie aus einem Teil geschmiedet zu sein schien. Langsam nherte sich Asturanons Hand und einer seiner Finger berhrte den Stahl nur einen Augenblick. Auf ein Mal fing die Klinge an zu vibrieren und sie gab ein unheimliches Rauschen von sich, wie das Wehklagen von tausenden Personen. Aus Angst die anderen zu Wecken streckte Asturanon noch ein Mal die Hand aus und wollte die Klinge wieder beruhigen. Doch diesmal schoss ein unbndiger Schmerz durch seinen Arm, den Krper hindurch. Er musste krampfhaft die Augen schlieen und als er sie wieder auftat, war der Tempel verschwunden. An seiner Statt war jetzt ein groer Berg blutigen Fleisches, das sich wand und pulsierte, wie das Herz der Erde. Wie erstarrt blickte Asturanon auf den Bereich, der ein Mal das Tor gewesen sein musste und sah, wie sich kleine Blasen auf dem bloen Fleisch auftaten. Die Blasen wuchsen und wuchsen bis sie klare Formen eines Krper, Finger, Knie, Nase, zeigten und sich eine Gestalt aus dem Fleisch heraus schlte. Es war ein Mann, nackt und blutig. Seine Augen in wilder Raserei verdreht, den Mund zu einem stummen Schrei aufgerissen ging er zielstrebig auf Asturanon zu und streckte die Arm nach ihm aus. In seiner Angst griff Asturanon noch ein Mal nach der Klinge, wollte sie aus dem Boden ziehen, diesmal brach sie jedoch knapp ber dem Boden ab und war damit nutzlos fr den Kampf. In Hoffnung dem Mann zu entkommen lie er die zerbrochene Klinge fallen und rannte zurck zu den Zelten.
Hilfe! Eine Ausgeburt des Tempels ist hinter mir her
Nergal, der sowieso noch nicht geschlafen hatte war sofort nach drauen gestrmt, die Sense in der Hand. Der Mann war schnell beseitigt und als Asturanon wieder in Richtung zum Tempel sah, war der Tempel auch wieder normal. Nur die Klinge war weg. An ihrer Stelle lag jetzt ein Amulett. Ein Amulett in Form der Rune, die sie auf dem Dmon gefunden hatten.

Wenig spter saen alle bei einander am Lagerfeuer.
Was immer das war, es hat schon mal gelebt. Und ist auch schon mal gestorben fing Asturanon an zu erklren.
Es hat wieder gelebt. Zumindest der Krper Tharos runzelte die Stirn
Na und? Hauptsache es ist wieder tot, oder?

Als sie gegen Mittag des nchsten Tages ihre Zelte wieder abgebaut und verstaut hatten, Stand die Sonne hoch am Himmel und schien direkt auf den Tempel. Erst jetzt sahen sie, dass tausende feiner Linien ber den Tempel gezogen waren. Tharos sagte, das wre eine uralte Schrift, die nur noch wenige zu lesen vermgen.
Vor dem Tor herrschten unmenschliche Temperaturen und der glnzende Stein des Tempels reflektierte die Strahlen der Sonne, so dass die Gefhrten geblendet wurden.
Komm schon Nergal stie Dolon seinen Arm zwischen die Rippen
Lass es uns ein fr alle Mal hinter uns bringen
Die drei Schalter waren ber Nacht wieder in ihre ursprngliche Position zurckgerutscht.
Dolon fing an, diesmal den anderen Blauen zuerst einzudrcken. Nachdem es nicht mehr weiter ging versuchte Asturanon es noch einmal, aber der Schalter schien eingerastet zu sein.
Also machte Dolon mit dem zweiten Blauen weiter. Dann folgte der rote Schalter.
Als Dolon wieder bis zur Schulter im schwarzen Stein verschwunden war begann sich etwas im Tempel zu regen. Die Schrift auf der Tempelwand begann zu leuchten. Ein Beben in der Erde, dann wurde die Wand langsam durchsichtig, bis sie nach einiger Zeit ganz verschwand.
Nergals Hand klammerte sich strker um die Sense.
Na denn Los! Drake ging als erster in den Tempel.

Der Tempel war, obwohl das Loch des Tores riesig war, stockfinster und selbst die Fackeln konnten nur sehr wenig Licht spenden. Sie standen im Nichts, und links und rechts von ihnen war nur blulicher Dunst.
Asturanon entdeckte als erster den Schatten, etwa drei Krperlngen ber ihnen. Er bewegte sich genau wie Drake. Wenn Drake stehen blieb, so blieb der Schatten auch stehen. Wenn Drake weiter ging, so tat der Schatten es ihm nach.
Meine Seele Drake blieb stehen.
Das dort an der Decke ist meine Seele. Zumindest ein Teil von ihr. Das ist das Tor zur Welt der Toten. Die Zwielichtwelt. Die Zweite Dimension. Nennt es wie ihr wollt. Ich war schon einmal da. Als ich den Dmon bekmpfte. Wer ein Mal dort war lsst fr immer einen Teil seiner Seele dort. Wer nicht durch Magie hinein kommt, der kann hier in die Zwielichtwelt eindringen. Aber das mssen wir noch nicht. NOCH nicht!
Er lief weiter, aber nach etwa 100 Metern versperrten ihnen zwei riesige Statuen von Krieger den Weg. Sie waren so hoch, dass ihre Kpfe im blauen Dunst verschwanden.
Ein weiteres Rtsel murmelte Asturanon.


BananeBananeBananeTonBananeTonTonKuchen

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Die fnf Gefhrten stehen vor zwei riesigen Steinstatuen, die Krieger, so sehen die Statuen zumindest fr Tharos aus, wirken bedrohlich im Fackellicht und im blulichen Dunst der den gesamten Tempel in eine dstere Atmosphre taucht.
Asturanon murmelt irgendetwas was der Magier nicht versteht, allerdings ist klar das er etwas von Rtsel erzhlt haben muss.
Drake sieht sich die Statuen einige Augenblicke stumm an, seine Augen glnzen vor Ehrfurcht, der Tempel ist ein beeindruckendes und dennoch mysthisches Gebude.

"Und habt ihr schon eine Ahnung mit was wir es hier zu tun haben knnten?" fragt Drake schlielich seine Kameraden die ebenso verwundert aussehen wie er. Die anderen verneinen alle oder zucken einfach mit den Schultern...nur Tharos geht nher an die Statuen heran.
"Da sind Inschriften! Ich glaube, ich kann sie bersetzen."
Du glaubst?" wirft Nergal ein und setzte ein spttisches Grinsen auf.
Tharos bemerkt davon allerdings nicht allzu viel, da er viel zu sehr mit den Inschriften beschftigt ist was Nergal gleich wieder ernchtern lsst.

Whrend sich alle anderen um die Steinstatuen kmmern setzt sich Dolon in ein Eck und fngt an seine Nahrungsmittel auszupacken:
"Wisst ihr was? Irgendwie hab ich Hunger! Und wenn ich Hunger hab kann ich nicht richtig denken, lasst uns doch mal eine Pause machen!"
"Hast du dann immer Hunger oder warum kannst du nie richtig denken?" Erwiedert Asturanon und wendet sich zum Zwerg um ihm sein lchen zu zeigen, auch Nergal muss herzhaft Lachen und spricht dann ebenfalls Dolon an:
"Auserdem sind wir erst seit fnf Minuten hier und du denkst schon wieder ans Essen! Wenn du alle fnf Minuten was isst gehen unsere schon ziemlich knappen Rationen noch schneller zur Neige."
Das hat offensichtlich Wirkung gezeigt, Dolon funkelt Asturanon und Nergal bse an um anschlieend sein Essen wegzupacken und sich wieder zum Rest der Gruppe zu gesellen.

Drake, der bis dahin nur erstaunt alles betrachtet hat, luft zu Tharos um sich zu Informieren:
"Und hast du schon etwas herrausgefunden?"
"Ich bin mir nicht sicher...hier steht etwas, aber es ergibt nicht wirklich Sinn! Ich kann es auch nicht erklren, auf der einen Statue steht in etwa folgendes"
Tharos zckt einen Stapel Pergamentbltter auf denen er sich einige Notizen gemacht hatte und fngt an zu lesen:
"Ihr, die hier an der Pforte stehet, sollt eurer Wrdigkeit geprft werden um Zutritt zu erlangen. Solltet ihr auch nur einmal irren, so werdet ihr bestraft."
"Klingt doch verlockend oder nicht?" kichert Dolon.
"Das ist jetzt mal berhaupt nicht witzig, Dolon!" erwidert Nergal und tritt dem Zwerg auf den Fu.
Der Zwerg taumelt rckwrts gegen die Wand und bettigt, unbemerkt, einen Schalter. Ein tiefes grollen ertnt wovon die beiden Streithhne allerdings nichts bemerken,
"AUA! Das hat wehgetan! Soll ich dir mal auf den Fu treten?"
"Versuchs nur...!"
"Du bist fies!"

Whrend sich die beiden weiterstreiten bemerken Tharos, Asturanon und Drake das tiefe Grollen das langsam aber sicher immer lauter wird. Die Erde fngt an zu erzittern und es fallen kleine Gesteinsbrocken von der Decke des Tempels herunter, erst jetzt fllt es auch Dolon und Nergal auf die sich bis jetzt gestritten haben.
"Was zum...?" sprechen Dolon und Nergal wie aus einem Mund.
"Was habt ihr jetzt wieder gemacht?" dabei lsst Dolon seinen Blick ber die anderen drei Kameraden schweifen die unschuldig blicken.
"Ich glaube das wart ihr, der Tempel ist auch wtend darber das ihr nichts besseres zu tun habt als euch gegenseitig die Kpfe einzuschlagen!" bemerkte Asturanon spttisch..
"Ach so ein..."

Aufeinmal drhnt eine mysthische und tiefe Stimme durch die Halle, die fnf Gefhrten blicken sich verdutzt an.
"Also das ist jetzt echt nicht mehr witzig Dolon!" sagt Tharos und geht hinber zu dem Zwerg um ihn zum Schweigen zu bringen.
"Das war ich nicht! WIRKLICH!"
"Natrlich, Herr Zwerg..."

Die Stimme ertnt wieder, diesmal kann man deutliche Wort heraushren. Allerdings in einer fremden Sprache:
"Kannst du damit was anfangen, Tharos?" fragt Drake und blickt ihn hoffnungsvoll an.
"Ja! Ja, diese Sprache beherrsche ich sogar ganz akzeptabel...lasst mir einen Augenblick Zeit um mitschreiben zu knnen."

Als die Stimme endet, ist auch der Magier mit seinen Aufzeichnungen fertig und wird sofort befragt.
"Und was will dieses merkwrdige Etwasvon uns? Uns umbringen?"
"Das ist nicht lustig, Dolon!"
"Also ich find es gut..."
"Du bist auch ein Zwerg, es ist bekannt das Zwerge keinen guten Humor haben."
"Ach so ein..."
"JETZT SEID VERDAMMT NOCHMAL STILL!". Drake hat einen knallroten Kopf und blickt wtend auf die sich streitenden Personen. "So, knnt ihr jetzt mal Tharos erzhlen lassen..."

"Danke Drake, so dann will ich mal erzhlen was die Statue gesprochen hat. Der Wortlaut, wie es die Stimme erzhlt hat, lautet ungefhr so:
Daraufhin erklrt Tharos den anderen was die Statuen von ihnen verlangen, allerdings interesiert Dolon das nicht sehr und er wirft ein

"Warum rammen wir diese Wand nicht einfach ein? Sieht doch nicht wirklich stabil aus!" wie um seine Worte zu besttigen geht er nach vorne und schlgt einige male mit seinen Stiefeln gegen die Wand worauf einiges an Steinbelag herunterbrckelt."
Die gewaltige Halle beginnt zu erzittern und erneut erklingt eine geheimnisvolle Stimme...diesmal allerdings in einer anderen Stimmlage. Steinsbrocken brechen von der Decke herab, die Erde beginnt zu beben.
"Was zum...?"
"Ich hab nichts gemacht!"

Aufeinmal beginnen sich die Statuen zu bewegen, sie halten genau auf die Gruppe der Eindringlinge zu, mit langsamen und dafr gewaltigen Schritten nhern sie sich.
"Das sieht nicht gut aus..."




"Das Niveau sinkt, die Stimmung steigt!" "Dies ist Zivilisation. Du kannst entweder daran teilhaben oder sterben. Und jetzt sink auf die Knie, wenn du nicht auf andere Weise kleiner werden willst."(Terry Pratchett, Echt Zauberhaft)
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Die Statuen bewegen sich auf die Gruppe zu.
Drake zieht sein Schwert und bereitet sich auf den Kampf vor, doch pltzlich bleiben die Statuen stehen.
Wartet, vielleicht wollen sie uns etwas sagen wirft Tharos ein.
Kehrt um, oder bevor die Statue zu Ende sprechen konnte, wurde sie durch einen schwarzen Blitz aus Nergals Hand in tausend Stcke zersprengt.
Mhm, sonderlich viel halten die ja auch nicht aus und wie um Nergals Worte zu untermauern, wurde die andere Statue von Dolons Axt gespaltet.
Ich darf wohl bemerken, dass wir eine recht aggresive Vorgehensweise haben, aber so lange sie funktioniert.
Pltzlich ertnt ein monstrses Lachen, alle schauen sich um, links, rechts, hinten ist auch nichts, dann schaut die Gruppe nach vorne und sieht es.
Dolon schaut auf seine Axt und lacht.
Der sieht ja dumm aus!
Dass er sein Spiegelbild auslachte, wusste er leider nicht, was fr die anderen kein Problem darstellte.

Durch das Fallen der Statuen, ffnete sich ein Nebengang, den die Gruppe sofort bemerkt hat.
Sollen wir da durch? fragt Dolon.
Nein wir nehmen den anderen Gang erwidert Drake.
Na gut
ES GIBT KEINEN ANDEREN!!!
Ach so

Als die Gruppe am Ende des Gangs ist, findet sie ein steinernes Tor, so gro wie 2 Mnner.
Dolon tu was sinnvolles und ramm die Wand ein.
Welche?
Stille.
Wie kann man nur so wollte Nergal schon einwerfen, doch da strze die Wand auch schon durch Tharos Zauber ein.
Klappe jetzt und weiter

Drake und die anderen findet sich in einem gigantischen Raum wieder, wenn Drake nicht wsste, dass sie in einem geschlossenen Gebude sind, wrde er sagen der Raum hat keine Decke.
In der Mitte des Raumes steht eine groe Statue.
Nach nherem Hingehen erkennt Drake die Figur.
Es ist ein vierarmiger Dmon, mit nur einem Auge, auf dem eine kleine Rune leuchtet.
Ist das unser Objekt?
Nachdem Tharos einen Fernsichtzauber gesprochen hatte, inspiziert er die Rune aus der Ferne.
Es ist nicht so hell hier und die Rune leuchtet nur sehr schwach, aber ich glaube unsere sah ziemlich anders aus
Dann hol ich sie eben runter. Sagt Asturanon gelassen und bewegt sich auf die Statue zu.

Erst nachdem Asturanon angefangen hat zu klettern wurde ihnen das Ausma der Gre des Zyklypon bewusst.
Er ist etwa halb so gro wie Exidon, die Statur ist sehr schlank, die zwei Arme an jeder Seite wachsen jeweils aus einem einzigen Gelenk. Die Arme selbst sind sehr muskuls und mit Klauen versehen, wie es fr einen Dmon blich ist.
Nachdem Asturanon den Hals erreicht hat, stellt er sich auf eine Schulter und streckt die Hand zu der Rune aus.
Gepackt.

Asturanon wird von einem lebendig gewordenem Arm gepackt und auf den Boden geworfen, wo er von Tharos dank eines improvisierten Luftzaubers aufgefangen wurde.
Die Rune schiebt sich in das Auge des Zyklopen, worauf dieser beginnt zu leuchten und nacheinander die vier Arme bewegt.
Nach einem Augenblick des Staunens erwacht das Geschpf komplett und schaut die Gruppe an.
Fleischliche Wesen spricht es.
Was hat er gesagt? fragt Nergal.
Das drfte die Sprache der Dmonen sein, ich beherrsche sie nur schlecht. Antwortet Tharos.
Was geht hier vor? Warum versteht Drake die Worte des Monsters?
Es ist keine Zeit zum berlegen.

Dieser stinkende Abklatsch eines Riesen will sich mit uns anlegen? sagt Nergal khn und packt seine Sense.
Drake zieht ebenfalls sein Schwert.
Dann mal los. Und wie um seine Worte zu unterstreichen luft die Gruppe auf den Zyklopen zu, whrend Dolon noch berlegt mit welcher Seite seiner Axt - die beide gleich aussehen - er wohl angreifen soll.
Die Formation war schlicht. Drake steht an der Spitze, hinter ihm Tharos der einen Schutzzauber wirkte, links und rechts von ihm Nergal und Asturanon, so langsam kommt auch Dolon der sich fr eine Axtseite entschieden hat.
Drake erffnet.
Er tuscht einen Frontalangriff vor, weicht zur linken Seite aus und fokussiert den rechten unteren Arm des Zyklopen. Ein Schwertstreich beweit, dass sie es mit einem harten Gegner zu tun haben.
Der Zyklop duckt sich und packt Drakes Schwertarm mit seiner riesigen Hand und wirft ihn herum.
Drake total berrascht, bekommt wenig von den anderen mit.
Als er auf dem Boden zum Stillstand gekommen ist, stellt er sich auf und blickt zum Zyklopen.
Immerhin etwas.

Ein Teil des rechten oberen Arms des Zyklopen ist schwarz und Fleisch verfault vor seinen Augen, das Werk Nergals Magie. Der rechte untere Arm hatte ein paar Wurdmesser inne stecken, und wie man es von Asturanon denken konnte an exakten Punkten, sodass der Zyklop diesen Arm auch nicht mehr bewegen kann.
Whrend sich der Fluch Nergals am rechten oberen Arm weiter ausbreitet, bleiben also nur noch zwei.
Tharos steht jetzt in sicherem Abstand zum Zyklopen, als Dolon auch schon auf diesen zurennt.
Dem ersten, vertikalen Axthieb konnte der Zyklop entgehen, der zweite jedoch trifft ihn und schneidet ihm tief in den Arm mit den Wurfdolchen.
Doch trotzdem, eins macht Drake stutzig.
Dieser Dmon sprt anscheinend keinen Schmerz, und Blut fliet auch nicht aus dem Arm mit den Dolchen. Es ist als wre er nicht real.
Doch darber kann sich Drake jetzt keine Gedanken machen und verwandelt sich in einen Drachen um auf den Dmon zuzufliegen.
Als dieser gerade mit Tharos beschftigt ist, schlgt Drake zu.
Er verwandelt sich zurck und lsst sein Schwert auf den Gegner herab, in den linken oberen Arm.
Es ist wie in Zeitlupe.

Als die brennende Klinge auf den Arm trifft, spritzt Drake schwarze Masse in das Gesicht, eine dampfende, klebrige Substanz.
Beim Durchdringen des Arms kommt immer mehr dieses Stoffes zum Vorschein, es ist der gesammte Inhalt des Dmons.
Das Schwert durchschneidet den Arm und Drake landet neben dem abgetrennten Arm auf dem Boden und begibt sich mit einer Seitwrtsrolle in Sicherheit.
Nichts.
Kein Schmerz. Kein Gesichtsmuskel spannt sich in der Fratze des Dmons. Nur das eine Auge beobachtet alle.
Drake starrt wie besessen auf den Stumpf. Schwarze Masse quillt aus ihm heraus und erweckt den Anschein von Dampf.
Pltzlich sprt Drake sich etwas auf seinem Gesicht bewegen und erinnert sich an die Substanz und streicht sie aus seinem Gesicht. Der kleine Klumpen fngt, sobald er auf dem Boden gelandet ist, sich zu bewegen, Richtung des Zyklopen.
Der abgetrennte Arm hat sich inzwischen komplett aufgelst und ist nur noch ein schwarzer Brei auf dem Boden.
Drake befrchtet das Schlimmste.
Die Masse sammelt sich und klettert am monstrsen Krper des Dmons empor, zum Armstumpf und bildet sich neu, zu eben jenem Arm den Drake ihm gerade abgeschlagen hat.

Die Gruppe steht mit offenen Mndern da und schaut auf dieses groteske Schauspiel.
Was fr ein krankes Spiel ist das denkt Drake laut. Der Rest kann nur den Kopf schtteln.
Sammeln!, ruft Asturanon, Hierher zu mir!, die Gruppe folgt.
In wenigen Augenblicken ist die Gruppe wieder komplett und tftelt einen Plan aus.
Dieses Ding es sprt keinen Schmerz, noch ist es auf Dauer verwundbar, was sollen wir tun? brabbelt Tharos verwirrt.
Asturanon ist in Gedanken versunken, und schnippt pltzlich mit der Hand.
Das Auge! Das ist es. Wir mssen ihm sein Auge ausstechen!
Und wie sollen wir da hoch kommen? frgt Dolon.
Es ist nicht jeder so klein wie du, du Zwerg! spottet Nergal.
Du dreckiger
Klappe. Alle beide. Wir haben wichtigeres zu tun. Drake blickt zum Zyklopen der vllig still da steht.
Das kommt mir alles nicht geheuer, aber versuchen wir es nach deinem Plan Asturanon. Wir knnen ihn fr dich ablenken und mit dem Rcken zur Wand drngen, damit du von dieser aus auf seinen Rcken springen kannst.
Gute Idee, ich denke uns bleibt nichts anderes brig. Dann lasst uns beginnen.

Drake, Nergal, Tharos und Dolon strmen wieder auf den Zyklopen zu.
Diesmal muss jener zurckweichen, denn die drei Nahkmpfer bedrngen ihn mit ihren Waffen stark, und ab und zu verliert der Zyklop einen Finger, der wie Matsch auf den Boden fllt. Nach wenigen Minuten haben sie ihn an die Wand gedrngt, an der Asturanon schon angestrengt hochklettert.
Asturanon springt.
Drake vollfhrt einen Stich nach vorne um den Zyklopen abzulenken, sein Schwert landet im Oberschenkel des Dmons, der nicht mal versucht hatte ihn abzuwehren.
Ein Blick nach oben klrt die Situation.
Mit allen vier Armen wurde Asturanon gepackt und wird jetzt in der Luft gehalten.
Ein Schrei von Asturanon macht deutlich, dass der Zyklop anscheinend vor hat ihn auseinander zu reien.
Drake verwandelt sich schlagartig und lsst ein Drachenodem auf den Kopf des Zyklopen frei, worauf dieser es mit allen vier Armen schtzt und Asturanon zur Seite wirft, der von Tharos Zauber gefangen wird. Drake weicht zurck und verwandelt sich wieder.
Keuchend ruft er die Gruppe zusammen und rennt zu Asturanon.
Alles in Ordnung? fragt Tharos.
Ja, mir ist nur etwas schwindlig erwidert Asturanon.
So wie es aussieht setzt er alles daran, Attacken auf seinen Kopf abzuwehren, wir sollten diese Strategie beibehalten.
Wir sollten aber auch darauf achten dass so etwas nicht noch ein Mal passiert, der Dmon hat vier Arme da sind Schlge auf seinen Kopf ziemlich sinnlos wirft Nergal ein.
Wartet,, flstert Asturanon, Ich glaube ich hab eine Idee.

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