Mir fllt auf, dass die geschichte oft nicht nin zeitlicher Abfolge erzhlt wird, sondern mitunter parallel. Einer der Charaktere reagiert auf einen Anlass. Der nchste Schreiber lsst *seinen* Charakter erst nochmal den Anlass erleben (der ja bereits im vorigen Post beschreiben wurde und bereits stattgefunden hat), dann beschreibt er die AHndlung des vorigen Charakters und erst dann geht die eigentliche Handlung weiter.

Mitunter finde ich das durchaus passend, aber oftmals verwirrt es ungemein, da man x-mal ein und dieselbe Situation aus verschiedenen Blickwinkeln "liest", und daher immer aus der gegenwrtigen, aktuellen Situation erst ein Stck zurckgescheucht wird, um dann wieder ein wenig mehr von der Situation zu erfahren, und dann erneut zurckzurutschen.

Versteht ihr, was ich meine?

Eine richtige "Lsung" dafr will mir nicht einfallen. Einfach in der Handlung weiterschreiben wrde zuviele interessante reatktionen der einzelnen Charaktere unterschlagen. Jedoch folgenden Vorschlag htte ich: Normalerweise schreiben wir in der Gegenwart. Sollte jedoch ein vorhergehender Poster bereits in der Zeit vorangeschritten sein, obwohl man mit seinem Charakter erstmal angemessen auf die Ausgangssituation reagieren will (Beispiel: Glance springt auf und bewegt sich in den Wald. Bigclaw setzt mit einem Folgepost viel frher an - bei dem Schrei. Zu dem Zeitpunkt, wo der Leser Bigclaws Text liesst, weilt er eigentlich schon einige Sekunden weiter, denn schliesslich ist der Schrei schon verklungen, denn Glance ist bereits unterwegs und auch LuSer rttelt die Schlafenden wach. trotzdem erlebt man den Schrei udn Bigclaws Reaktion darauf nochmal so, als wre es wieder die aktuelle Situation, man wird quais wieder in der Zweit zurckgefhrt), sollte entsprechend auf eine andere Zeitform als die Gegenwart zurckgegriffen werden. Damit verbelibt der Leser im wirklich aktuellen Augenblick (Glance rennt in den Wald), und betrachtet die Reaktion des nachfolgenden Texters als echten Rckblick. Das deutsche bietet einige Zeitformen fr solche Gelegenheiten, allerdings benutze ich persnlich die deutsche Grammatik eher intuitiv - ich wei also nicht, ob man hier Plusquamperfekt, Perfekt, Prsens Perfekt, ... verwenden sollte.
Intuitiv wrde ich folgendes sagen:

Buad war bereits eingeschlafen, als er durch einen markerschtternden Schrei aufschreckte. Aus den Augenwinkeln konnte er erkennen, dass einige der Gefhrten bereits in den Wald gestrzt waren. Mit einem Satz war er aufgesprungen udn ihnen nachgeeilt. (Achtung: Im folgenden Abschnitt trifft er gerade ein und langt daher wieder in der Gegenwart an!)

Als er schliesslich die anderen erreicht sieht er, wie Bigclaw soeben... usw.


Mit anderen Worten: Was den texten momentan noch arg fehlt, ist die gegenseitige chronologische Synchronisation. Dadurch werden Reaktionen und Situationen, die eigentlich *gleichzeitig* ablaufen nachfolgend beschreiben und geben unter Umstnden ein falsches Bild wieder. Luft er nun erst los, oder ist er bereits angekommen? War er der erste oder traf er zum Schluss ein? Laufen die anderen noch immer durch den Wald, oder reisen sie sogar schon weiter? Stehen wir gerade erst auf, oder gibt es bereits Frhstck?

MMn ein schwieriges, kniffliges Problem. Klar, der Einzelne knnte darauf verzichten, seinen Cahrkter explizit aufstehen zu lassen sondern ihn einfach bereits mit den anderen am Frhstckstisch sitzen lassen (z.B. durch einen Trick: "Kann mir mal bitte jemand das Salz reichen? Ich mag meine Eier gerne mit einer Prise Salz..." knurrt Buad, der sich inzwischen ebenfalls zu den Frhstckenden gesellt hat).