Lu Ser versteht zwar leider nicht alles, was der riesige Mensch zu ihm gesagt hat, empfindet aber den sanften Ton als sehr angenehm. Vorsichtig tapst er ein wenig näher und lauscht der Geschichte, die der Mensch erzählt. Verbotene Magie? Wieso sollte Magie verboten werden? Wie soll man denn ohne sie leben? Nun gut, IHM hatte man einige Sprüche verboten, aber angeblich geschah das nur zu seinem besten.

Lu rollt sich auf der glühenden Asche am Rande des Lagerfeuers zusammen und wartet darauf, dass die angenehme Stimme weiterspricht. Plötzlich wittert er erneut diese eigenartige Aura in der Dunkelheit. Sie erinnert ihn an die verbotenen Räume auf dem Drachenfriedhof seiner Heimat. Eine Untote?

Suchend schickt Lu seine Sinne in den Wald. Ja, wirklich! Und ganz in der Ferne, gerade am Rand seiner Wahnehmungsfähigkeit, fühlt er eine weitere große, leuchtende Aura. Hier wird es doch nicht auch noch Einhörner geben? Wo ist er nur gelandet?

Lu versucht, sich wieder an den Menschen mit dem leuchtenden Stab zu wenden. Beim Aufstehen wirft er einen der Lagerfeuerscheite um. Ein Teil des brennenden Gutes fällt ihm dabei auf den Kopf. Bei seinem erschreckten Seitwärtssprung stolpert er über seinen linken Flügel, fällt, rollt sich zweimal um die eigene Achse und bleibt entnervt in der Lücke zwischen den drei aneinandergelegten Kartenteilen liegen. "Oje, was sollen jetzt die Menschen von mir denken!", seufzt er.
"Komisch, diese dünnen Dinger hier. Wozu die wohl gut sind?" Lu legt eine Tatze auf eine Karte. Dabei bemerkt er, dass die »Dinger« fast exakt die gleiche Farbe haben wie seine Haut. Sogar die Farbe seiner Zeichnung findet sich auf ihnen wieder.