Beim Eintreffen der neuen Gste beendet Lu Ser den Vergleich seiner Flgelhaut mit den Kartenteilen. Was fr eine wirre Idee, dieser kleine Fleck an der Flgelspitze dort knnte ein D sein ...

Neugierig aber scheu wendet er sich Glance A'Lot zu. "Ich heie Lufiliados Serpentinenflieger. Aber alle nennen mich nur Lu Ser. Ich danke dir fr dein freundliches Willkommen." Tapfer versucht Lu sein Zittern zu verbergen und es gelingt ihm, fast vollstndig sichtbar zu bleiben ... wenn man die untere Krperhlfte nicht mitzhlt zumindest. "Warum habt ihr gemacht, dass mein Schwanz rot glht?", wagt er noch zu fragen.

So gerne er mit Glance A'Lot weiterreden wrde, das Einhorn zieht seinen Blick unwiderstehlich an. Das muss er seinen Eltern erzhlen! Seinen Eltern ... ? Tiefe Verzweiflung berfllt die kleine Drachenechse und er schlingt seine Flgel eng um sich. Wo mag er nur sein, dass er so gar keine Verbindung zu den anderen aufnehmen kann? Kurz bevor er sich vllig dem Selbstmitleid hingeben kann, streift ein warmer Schein seinen Geist. Lu erstarrt vor Ehrfurcht, als sich die Gedanken des Einhorns zu den seinen gesellen. Ohne die hinderlichen Barrieren der Sprache vermittelt ihm das Wesen einen Einblick davon, wo er ist und wer die anderen Wesen sind, die das Lagerfeuer umzingeln.

Auch Lu erzhlt traurig seine Geschichte. Ein aufmunterndes Lcheln des Einhorns durchflutet seinen Geist, gefolgt von ein paar Erklrungen. "Ich soll Teil eines uralten Kampfes sein? Menschen, Elfen, Gtter?", wundert sich Lu. "Aber ich bin doch nur ...". Entsetzt schweigt er. Wie konnte er nur das Wort eines Einhorns in Zweifel ziehen? Nun gut, wenn das Einhorn sagte, er solle bei den Ungeflgelten bleiben, so wrde er gehorchen. Bestimmt wrden sie ihm auch helfen, zurck nach Hause zu finden.

Scheu und uerst bedacht, nichts umzuwerfen oder anzuecken, nhert sich Lu dem Begleiter des Einhorns. Was muss dies fr ein eindrucksvoller Mensch sein, dass sich in Einhorn freiwillig in seiner Gesellschaft befindet! Hflich verbeugt er sich vor Alrik.