Schnell schliet Stone den Beutel wieder.
Anschliesend verwahrt er den Beutel wieder unter seinem Wams, er kann sich schon vorstellen was da leuchtete, aber daran hatte er schon lange Zeit nicht mehr gedacht. Er bemerkt kaum das Bodasen aufsteht
Es mu die kleine Goldene Statue der Gttin Aneishen sein, die ihm sein Vater gab als er bei den Htern eintrat.
Gtter waren bei den Htern verphnt, nicht verboten, aber wer Betete oder gar einen Tempel besuchte mute Spott und Represalien erwarten.
Ferrwar gab sie ihm und den kleinen Beutel "Verwahre sie gut, du mut sie dir nicht ansehen oder jemandem zeigen. Es ist die Gttin Aneishen, die Gttin des Lichts und die Hterin der Gesetze."
Stone wute das es die Patronin der Hter war, aber das war schon lange Zeit her. Niemand sprach mehr davon, ausser seinem Vater.
Stone lernte schnell warum es besser war kein Wort ber die Gttin zu verlieren, in der Nacht waren sie gekommen, die Spuren hatte er einen ganzen Monat im Gesicht und am Krper getragen.
Bei jedem Apell wurde er verhhnt, warum ihm denn seine Gttin nicht geholfen hatte. Stone erschauderte immer noch bei dem Gedanken was pasiert wre wenn er die Statue irgendjemandem gezeigt htte, und nicht nur ber die Gttin gesprochen htte.
Irgendwann schrie er dann heraus "Weil es keine Gttin gibt, nie gab und wenn wrde sie mir ja doch nicht helfen".
Danach war es vorbei, es kam sogar ein Magier der die Narben aus seinem Gesicht zauberte und auch die Nase wieder richtete.
Aber von der Gttin sprach Stone nie wieder, selbst wenn sein Vater ihn darauf ansprach wischte er alles mrrisch weg.
Irgendwann glaubte er selbst das es keine Gttin gab, und er nur ein Geschenk seines Vater ehrte.

Auf geheiss des Magiers legt Stone sich hin. Bei den worten des Magiers schaut er entsetzt drein, aber zu spt Bodasen fngt an einen Zauber auf ihn zu wirken.

Aneishen, der Name erinnert ihn an etwas, aber er konnte sich nicht erinnern, nur an das was sein Vater ihm beigebracht hatte.
Da wo im Rat einst ihr Zeichen erstrahlte und den fensterlosen Raum erhellte war jetzt das neue Symbol der Hter eingelassen.
Er wei er mu den anderen von der Statue erzhlen, aber er kann nicht, allein der Gedanke ber die Gttin zu sprechen macht ihn krank.
Hatte sein Vater gewut was er ihm gab, was wrde der Reisende tun?
Bodasens Zauber fngt an zu wirken, langsam kann er wieder besser atmen, der Schmerz vergeht.
Er will sein Wams wieder richten und zubinden.
Doch es ist alles zuviel, die fast schlaflose Nacht, die Flucht aus der Htte und der anschliesende Kampf gegen die Blutjger, der heutige marsch und der Kampf, seine Verletzung. Die stndigen zweifel an allem was er bisher Glaubte.
All dies fordert jetzt Tribut, Stones Hnde sinken langsam herunter, sein Kopf fllt zur Seite und er fllt in tiefen Schlaf, fasst Bewutlosigkeit.

Last edited by Stone; 23/04/04 07:26 PM.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)