Konzentriert arbeitet Stone daran die wertvolle Schlafrolle zu trocknen, ans Feuer legen darf er sie nicht, das Leder wrde dabei nur hart und sprde werden.
Pltzlich fllt ein Tropfen auf die Oberseite der Rolle.
Stone blickt neugierig hoch und sieht den Reisenden ber sich, bevor er etwas sagen kann lsst sich der Reisende neben ihm nieder und erzhlt ber Stones Vater.
Der Zirkel der Wchter, davon hat er noch nie gehrt. Stone kann sich aber vorstellen das der stets wissbegierige Mann zu so einer vereinigung gehrt hatte.
Die aussage das Ferrwar in der Welt hoch angesehen war erfreut den Krieger, aber ihm wird auch bewut das er nicht viel von seinem Vater wute, Ferrwar war schon alt gewesen als er Stone zu sich nahm. Und er war immer recht schweigsam ber seine Vergangenheit gewesen.

Als der Reisende den Tod Ferrwars anspricht nickt Stone dankbar fr die guten Worte. Sicherlich hatte der Fremde recht, sein Vater htte ihn eingeweiht. Eine kleine Last zumindest sprt Stone nicht mehr.
Aber jetzt fllt Stone etwas ein.
"Reisender, habt dank fr eure freundlichen Worte."
Wieder, wie so oft in letzter Zeit lsst Stone den Kopf hngen, dabei schaut er sich nur seine Brustplatte an, Ferrwar hatte immer voraus gedacht. Stone beschloss wenigstens etwas davon zu lernen.
"Bitte bleibt noch, ich mu euch etwas zeigen"
Langsam nimmt Stone seine Armbrust hervor, und macht sich am Schaft zu schaffen.
Mit einer drehenden Bewegung ffnet Stone den Schaft und zieht ein pergament heraus.
"Das gab mir mein Vater, er sagte das wenn ich den Tempel erreichen wrde, wrde das den Schleier entfernen und den Schlssel ffnen. Aber ich kann nicht zaubern, dieses Schriftstck hat fr mich keinen nutzen."
Stone verwahrt das Schriftstck und verschliet die Armbrust wieder.
"Der Kampf, meine Verletzung ... eure Verletzung, ich wei nicht wie ihr das berleben konntet. Aber wir alle knnen Sterben. Ich will nicht riskieren das dieses Schriftstck verloren geht nur weil ich nichts davon sagte."
Stone schttelt den Kopf, "Mein Vater mu gewut haben das ich auf Magiebegabte stoen wrde. Und das ich ihnen Vertrauen kann."
Stone schaut den Reisenden scharf an, "Ich hoffe ich kann euch vertrauen. Ihr wollt uns euren Namen nicht sagen. Nun gut ich werde das Respektieren. Aber was seid ihr? Ihr seid kein Mensch und auch kein Elf."


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)