Rashida hat sich neben den Zwerg hingesetzt.
Sie beobachtet interessiert Xanlosch, der die Kartenteile sorgfltig in eine logische Reihenfolge bringt.
"Kommt Euch eine der verzeichneten Gegenden bekannt vor? Ich denke, wir alle knnen jede Information ber das Terrain brauchen, die wir bekommen." Sie seufzt leise.

Die Kriegerin lehnt sich zurck und schaut nachdenklich zur Decke hinauf. "Wisst Ihr, ich habe bis vor kurzem auch nicht gedacht, dass ich mich auf eine Reise ins Ungewisse machen muss. Natrlich, mein Gott ist fr seine spontanen Ideen und Befehle bekannt, aber selbst den ltesten Priester in unserem Refugium war solch eine Reise nicht bekannt."

Ihr Blick schweift ber die Decke, findet aber ausser Steinen und alten Holzbalken nichts interessantes.

Sie hebt wieder an: "Ihr als Zwerg msst uns wahrscheinlich fr vllig verrckt erklren. Wir haben uns zufllig innerhalb der letzten zwei Tage getroffen und wissen alle in unserem Innersten, dass wir eine Gruppe sein sollen. Sicherlich knnt Ihr Euch vorstellen, wie schwierig es fr uns ist, zumal wir sicher wissen, dass es einige Personen oder Wesen gibt, die uns nichts Gutes wollen."

Nach einem langen Blick ins Feuer sagt die Streiterin noch leise: "Nein, es ist wahrlich kein Vergngen, unter solchen Umstnden unterwegs zu sein."

Rashida schaut wie gebannt in die Flammen. Langsam fordert der anstrengende Tag seinen Tribut und sie schlft vllig erschpft ein.


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus