"Wenn ich mich nicht irre, dann ist das alte Gebäude, dass ich schon vorhin erwähnte der Tempel, der auf eurer Karte eingezeichnet ist. Die anderen Gegenden sind mir nicht so bekannt, als dass ich euch etwas sagen kann, was euch weiterhilft", mit diesen Worten wendet sich Xanlosch Rashida zu. Wenn sie nur wüsste, was es alles gibt zwischen den Welten, dann würde sie es mit anderen Augen sehen.

Da jetzt die Karten jetzt so angeordnet sind, wie sie es wahrscheinlich müssten, konzentriert sich Nerosch auch auf die Karten. Sie müssen noch eine ordentliche Strecke zurücklegen, wenn sie nach Ethuillinum wollen und es ihr wahres Ziel ist.

"Es gibt viele verrückte Sachen und die eure gehört noch zu den normaleren der verrückten Sachen", aber viel weiter kommt Xanlosch nicht, da er jetzt erst bemerkt, dass die Kriegerin eingeschlafen ist und mit ihr kein Gespräch mehr anzufangen ist.

Da sich auch die anderen schon fast im Halbschlaf befinden, steht Xanlosch auf und geht zu Nerosch. In der alten Sprache der Zwerge spricht Nerosch leise Xanlosch an.

"Ich hab mir die Karten genau angesehen. Ein paar Orte kenne ich aber der grösste Teil ist mir recht unbekannt und ich weiss auch, dass es dort nicht viele Zwerge gibt von einzelnen Einsiedlern mal abgesehen."

"Ja, ich weiss", antwortet Xanlosch ebenfalls in ihrer alten Sprache, "ich kenne diese Gegend, wohin sie wollen überhaupt nicht. Ich würde mich auch wundern, wenn einer von uns jemals dort war bzw. noch dort lebt. Es würde mich schon brennend interessieren, ob bei diesem Ethuillinum nicht noch Schätze versteckt sind auf die wir eventuell Anspruch haben können."

"Wir haben aber zuerst einmal hier zu tun. Wir haben ja genügend Zeit und auch eine andere Generation von uns kann sich später dort umsehen. Ich hoffe mal, dass du dir die Karte genauso gut gemerkt hast, wie ich, oder Xanlosch ?", fragt Nerosch.

"Ja, nur zu gut. Wenn wir wieder bei uns sind, werden wir eine Karte für uns anfertigen. Aber nicht wie sie auf mehreren Kartenteilen sondern auf einer. Dies ist viel übersichtlicher und sollte einmal einer ausfallen bzw. einen anderen Weg einschlagen, dann kommen wenigstens die übrig gebliebenen zu ihren Ziel."

"Es könnte nur ein Problem geben", fährt Xanlosch fort, "der Drache, der im Amulett gefangen ist, soll auch ein Teil der Karte sein. Ich kann nur hoffen, dass auf diesen Teil keine wichtigen Informationen sind, die uns Probleme bereiten können."

"Gut, ruh dich noch ein wenig aus Xanlosch. Ich werde noch ein paar Stunden die Wache hier übernehmen und dich dann wecken." Mit diesen Worten beendet Nerosch das Gespräch und lässt sich in der Nähe der Aussentür nieder, wo er alles gut im Blick hat.

Xanlosch setzt sich auf seinen Lagerplatz, umfasst seine Axt und schaut noch eine Weile dem Flackern des Feuers zu.

Nach einer Weile verfällt Xanlosch in einen leichten Dämmerzustand.



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