Missmutig bricht ein neuer Tag an. Die Wolken des Unwetters in der Nacht hängen noch tief am Himmel und weigern sich, auch nur einen Strahl Sonnenlicht preiszugeben.

Etwas Wind kommt auf, versucht, die Wolken aufzulockern. Nach einem stummen Kampf weht der Wind wieder woanders hin.

Das Leben im Wald erwacht nur zögerlich. Die Vögel sind nicht sicher, ob sie solch einen Morgen mit ihrem üblichen Loblied begrüssen sollen und verstummen zwischendurch wieder.

Andere Tiere stehen auf und machen nur das notwendigste, es will sich kein Lebewesen zu lange im Wald auf offener Wildbahn aufhalten.

Rashida merkt, dass es Zeit zum aufwachen ist, dreht sich aber nur herum und schläft weiter.


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus