"Wenn ich wsste, welche Gefahr ausser den Trollen uns da unten erwartet, dann wrde ich es euch sagen, da ich euch um Hilfe gebeten habe. Ich weiss selber, dass ihr eine andere Aufgabe habt und diese fr euch und vielleicht fr den Rest der Rassen viel wichtiger ist. Ich denke nicht, dass sich selbst meine Kundschafter unten in den Katakomben einfach nur ausruhen und den Tag anbrechen lassen, dass kann ich euch versichern", fngt Xanlosch an.

"Ihr stellt zu recht abermals eure Frage, was wir hier machen. Ich werde dies euch wohl sagen mssen, wenn es auch fr euch keine Bedeutung zu scheinen hat. Vor sehr langer Zeit lebten hier Zwerge und erschufen hier eine Trutzburg an einen der Hhlenausgnge des darunterliegenden Hhlensystems. In diesen Hhlen gab es ein recht seltenes Metall, dass die Waffen verstrkte, so dass sie nicht so schnell im Kampf brachen und grsseren Schaden bei ihren Gegnern verursachten. Die Ausbeute war immer recht gering gewesen und die Anstrengungen um ein vielfaches hher. Das immer Knappheit an diesem Material herrschte, muss ich euch nicht sagen, oder ?", fuhr Xanlosch fort.

Xanlosch nahm einen Schluck aus seiner Wasserflasche und setzte mit seiner Rede fort:

"Neid und Missgunst berfielen die, die nicht genug davon bekommen konnten. So schlossen sie sich zusammen und fingen an, die Burg zu belagern und die Einwohner auszuhungern. Sie forderten, dass die Zwerge schneller und tiefer in den Berg hineingraben sollten, so dass sie ihre Lieferungen bekommen knnten. Es gab nie ausgehandelte Liefervereinbarungen zwischen den Zwergen und denjenigen, die das Erz wollten. Es wurde immer soviel verkauft, wie es die Zwerge fr notwendig erachteten und sie es nicht selber brauchten. So lange es ihre Krfte zuliesen, wurde das Erz gefrdert und die sprlichen Angriffe der Belagerer abgewehrt, aber eines Tages waren auch die Krfte eines Zwerges erschpft. Dem Hungertod nah bergaben sie die Burg und den Eingang zu dem Hhlensystem.

In ihrer Gier berhrten sie die Warnungen der Zwerge, dass in der Tiefe noch Mchte lauern knnten, die seit Urzeiten schliefen und diese lieber in Ruhe lies. Doch die Menschen, die einen grossen Teil der Belagerungsarmee stellten, gruben sie so schnell sie konnten. Ihre Gier war unermesslich und ihre Wut vergrsserte sich von Tag zu Tag und je mehr desto geringer die Frdermenge des kostbaren Erzes wurde.

Irgendwann liessen die Menschen davon ab, weiter nach diesem Erz zu suchen, da sie mittlerweile glaubten, dass die Zwerge dort niemals oder in sehr grossen Mengen das Erz dort gefrdert htten. Sie dachten eher, dass die eigentliche Frderstelle des Erzes irgendwo anders liegen msste und die Zwerge es nur hierher geschafft hatten, um von der echten Fundstelle des Erzes abzulenken.

Doch dem ist nicht so und deswegen sind wir hier. Laut unseren Informationen gibt es wenigstens noch 2 Erzadern, die das kostbare Erz enthalten. Sie sind schwierig zu finden und auch nicht ungefhrlich. Wir wurden ausgesandt, um die berlieferungen zu berprfen und wenn es sie gbe, die Burg zurckzufordern, da sie von den Zwergen erschaffen wurde. Aber da dies nicht ausreichen knnte, wurde schon vor Jahrzehnten ein Kaufvertrag ber unsere eigene Burg abgeschlossen, dessen Kaufsumme schon lange bezahlt wurde. Das wir erst jetzt hierher gekommen sind und unser Eigentum zurckfordern, liegt einfach daran, dass wir einfach vorher nicht die Zeit hatten es frher zu tun."

Mit diesen Worten beendete Xanlosch seine Rede und lies sich ersteinmal einen grossen Schluck aus seiner Flasche die Kehle hinunter fliessen.

Nerosch hingegen, war whrend der Erzhlung von Xanlosch zu einer der schweren Zwergenkisten gegangen und hatte eine Schriftrolle herausgeholt. Nachdem Xanlosch geendet hat, fuhr Nerosch fort:

"Wenn ihr nicht glaubt, dass es diesen Vertrag ber den Rckkauf dieser Burg gibt, dann schaut auf den Inhalt dieser Schriftrolle, die in der Sprache der Menschen und Zwerge verfasst ist. Sie sagt eindeutig aus, dass die Burg wieder den Zwergen gehrt und der Kaufpreis bei Vertragsabschluss vollstndig bezahlt wurden ist. Unterschrieben wurde sie von unseren Fhrern der damaligen Zeit und fr uns hat der Vertrag, den es eigentlich nicht bedarf, noch seine Gltigkeit, wenn auch Jahre seit Vertragsabschluss vergangen sind. Wenn ihr wollt, dann habt einen Blick darauf !"

"Ob ihr uns begleiten wollt oder nicht, lasst eure Entscheidung sein. Wenn ihr mitwollt, dann sagt es rasch, da wir aufbrechen wollen", sprach Nerosch noch laut aus.




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