Krachend flog der Hter durch die Bretterwand im Stall, die Pferde tnzelten zwar nervs zur Seite, waren aber an den Kampf soweit gewhnt das sie nicht in Panik ausbrachen.
Verdammt, dachte sich Bloodwin, und das am frhen Morgen.
Dann schttelte er seine Hand, froh darber das er schon seine Reithandschuhe an hatte.
Dieser Mistkerl, Rosso, warum musste er ihn nur schon am frhen Morgen provozieren.
Zornig starrt Bloodwin auf den bewusstlosen. Nun wenn Rosso auch nur einen Funken von verstand hatte, so stellte er sich zumindest bewusstlos, ansonsten wrde Bloodwin nachhelfen.
Der Befehl war eindeutig gewesen, Stone war lebend zu fangen.
Und jetzt hatte Rosso nichts besseres zu tun als kurz vor ihrem Aufbruch die anderen aufzuwiegeln. Er hatte genau mitbekommen was Rosso zu den anderen gesagt hatte, die anderen die jetzt betreten und schweigend um sie herum standen.
-Was sollen wir uns mit dem abmhen, warum sollen wir unser Leben Riskieren um diesen Verrter lebend zu fangen. Ihr wisst doch was man sich ber den Umgang von dem Kerl mit der Armbrust erzhlt. Das hatte Rosso zu den anderen gesagt, als Bloodwin dazu kam.
Jetzt wurde Bloodwin erst so richtig von der Wut gepackt, einen direkten Befehl des Hirtenrates so zu missachten.
Brutal zog Bloodwin den beltter an den Haaren hoch, Rosso, der nicht so ganz bewusstlos war schrie auf, schnell schlug ihm Bloodwin ins Gesicht.
Einmal, zweimal, dann warf er ihn wieder zu Boden, am liebsten htte er zugetreten.
Aber das wre zu weit gegangen vor den anderen, ausserdem hatte er eine bessere Strafe fr den ehrlosen Lump, Pack deine Sachen, Du bleibst hier. Ich will dich nicht mehr sehen. Du kannst ja deinem Vorgesetztem sagen das Du lieber Unruhe stiftest als deine Befehle zu befolgen, ich werde auf jeden Fall Bericht erstatten
Jetzt wird Rosso blas, er wei nur zu gut das dass mindeste was er erwarten kann, ffentlich ausgepeitsch zu werden ist. Selbst Anthrer wrde ihn nicht davor bewahren, verdammt wenn Anthrer von seinem versagen erfhrt wrde er ihn eigenhndig zum Richtblock schleifen.
Bitte Bloodwin, bitte, du weit doch bescheid ... bitte.
Bloodwin starrt Rosso angewidert an, aber Rosso hat natrlich recht und so kaltschnutzig kann er den Mann nicht zum Tod verurteilen.
Stattdessen packt er ihn und zieht ihn aus dem Stall wo die anderen ihn nicht hren knnen.
Hart stt er ihn an die Wand, Wenn wir aus der Stadt heraus sind wirst Du gehen und nie wieder kommen. Ansonsten ..., deine Entscheidung
Ohne weitere Worte lsst er den dankbaren Rosso zurck und geht zu den anderen.
Was starrt ihr so, habt ihr nichts zu tun? Heute noch werden wir ausrcken. Und wehe ich hre noch einmal solche Worte. Die Befehle des Hirtenrates sind zu befolgen. In der Wildnis werde ich kein pardon mehr kennen, jeder der gegen die Befehle verstt wird von mir selbst gerichtet.
Langsam fhrt er sein eigenes Pferd aus dem Stall, frher wre es nie zu so einer Insubordination gekommen, wie sollte er nur zwanzig Mann anfhren wenn es schon im Stall zu den ersten Problemen kam.
Nur Zwanzig Mann, und noch nicht einmal erfahrene, aber diesmal wrden sie nur zwei Gruppen bilden und diese im lockeren Verbund.. Bloodwin konnte sich vorstellen wo es den jungen Stone hingetrieben hatte. In seiner Prfung in der Wildnis hatte er die alte Ruine entdeckt, da es ihnen aber verboten war in Behausungen unterschlupf zu suchen hatte er das nie erwhnt. Man konnte ja nie wissen wie so was aufgenommen wurde.
Aber vielleicht war es gar nicht so schlecht das er keine lteren Hter zugeteilt bekommen hatte, mit den meisten wrde er schon fertig werden. Die lteren htten ihm da mehr Schwierigkeiten gemacht, und gute Kmpfer waren seine Leute allemal.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)