Glance hlt sich gut, aber lange wird er die Angriffen von Xanlosch nicht mehr aushalten. Bei dem letzten Schlag, da htte Xanlosch ihn fast gehabt und dann wre es mit ihm so gut wie vorbei gewesen. Ich mu es tun, ich habe keine andere Wahl. Nur hoffe ich, dass ich das richtige mache. Ist es vielleicht ein Zauber des Dunkelelfen gewesen, warum sollte er sonst so fluchtartig dem Raum hier unten verlassen haben. Aber warum ist er dann nach oben ins Licht geflchtet, wo er doch in der Dunkelheit viel besser zurecht kommt ? Diese qulenden Gedanken kann Nerosch einfach nicht zur Seite schieben. Jetzt fngt auch noch dieser Glance an, um einen herumzulaufen ! Will er, dass ich das nchste Ziel bin, so dass auch er fliehen kann ?

Mhh, muss ich den wieder alles alleine machen ? Es wird wohl nicht anderes gehen und ... es tut mir Leid Xanlosch: Du hattest mich darum gebeten, dass ich dir in einer solchen Situation helfe und ich denke, dass nun genau diese Situation vorherrscht.

Whrend seiner letzten Gedanken kramte Nerosch die Schatulle mit dem Wurfpfeil hervor und weichte einen Schlag von Xanlosch aus. Doch diese hat es immer noch auf Glance abgesehen und verfolgte ihm weiterhin. Kaum hat Nerosch den Wurfpfeil aus der Schatulle heraus bekommen, da bietet sich ihm die Gelegenheit.

Bei einem frheren Trollangriff hatte Xanlosch einen verdammt harten Schlag auf den Rcken bekommen und dadurch war an dieser Stelle seine Rstung stark lediert. Xanlosch hatte zwar diese Stelle notdrftig geflickt, aber die Bewegungen in diesem Kampf hatte die alte schadhafte Stelle wieder zum Vorschein gebracht. Sie war zwar nicht sehr gross, aber wenn man wusste, wo sie ist und einem das Glck hold war, dann konnte man diese Stelle mit einem Male erreichen.

Mit einer geschickten Armbewegung entglitt Nerosch der Wurfpfeil und dieser flog genau in die schadhafte Stelle von Xanloschs Rstung. Durch diesen Angriff geschockt, stoppte dieser seinen Angriff auf Glance und drehte sich zu seinem neuen Feind: Nerosch.

Beim Aufprall des Wurfpfeiles auf Xanlosch bohrte sich dieser ein paar Zentimeter in dessen Fleisch und das Schlafgift konnte in die Blutbahn von Xanlosch gelangen. Das Blut zirkulierte zwar schnell in Xanlosch, aber die Wirkung des Blutrausches war fast zu stark gegenber dem Schlafgift. Nur langsam konnte es seine Macht entfalten und die Wirkung des Blutrausches eindmmen.

Ich wei nicht, was das klebrige Zeug an dem Pfeil ist, aber ich werde es nur erfahren, wenn ich diesem Zeug Zeit lasse und das heit einfach berleben, sagt Nerosch zu sich selbst. Die ersten Attacken von Xanlosch sind so heftig und schnell, dass Nerosch nur grosse Mhe hat ihnen auszuweichen.

Bei einer Attacke von Xanlosch kann Nerosch nicht mehr schnell genug ausweichen und bekommt einen schweren Hieb mit der Axt auf seinem linken Arm ab. Nur mit Mhe kann Nerosch einen Schmerzensschrei unterdrcken und muss weiter den Attacken von Xanlosch ausweichen. Zurckschlagen will er nicht, da er wei, dass Xanlosch nicht Herr seiner Sinne ist und Xanlosch noch eine lngere Zeit mit den Auswirkungen dieses Blutrausches zu kmpfen hat.

Entweder tusche ich mich, oder die Angriffe von Xanlosch lassen nach, denkt sich Nerosch, als er gerade wieder einer Attacke von Xanlosch ausweicht. Das Schlafgift gewinnt nur langsam dafr aber stetig die Oberhand in Xanloschs Krper und die Reaktionen von Xanlosch werden langsamer. Nach einer Handvoll weiterer Schlge in Richtung Nerosch bricht Xanlosch auf einmal zusammen. Nicht nur die Wirkung des Schlafgiftes hatte seine Wirkung vollends entfaltet auch die nun schon lngeren Angriffsversuche hatten Xanlosch geschwcht. In einer letzten Aktion umklammert Xanlosch seine Axt so sehr, als wrde er sie nie wieder hergeben wollen und schlummert tief und fest ein.

"Kann mir einer der noch Anwesenden mir helfen ?", ruft Nerosch. "Ich schaffe es nicht alleine Xanlosch nach oben zu tragen !"

Nur mit Mhe gelingt es Nerosch einen Arm von Xanlosch ber seine eigene Schulter zu legen und ihn aufzurichten.



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