Rund 50 Jahre frher...

...am letzten Tag des neunten Mondes im Jahre 77 der Herrschaft Knig Etos von Vallis verliess Deedo den Wald ohne Wiederkehr in Begleitung ihres Sohnes. Am Waldrand trafen sie auf Parn, der die Frau seines Herzens berschwnglich umarmte, und dann seinem Sohn, wie immer, zur Begrung einen freundschaftlichen Sto in die Brust --- geben wollte, denn diesmal wich dieser blitzschnell aus, und als sein Vater vom eigenen Schwung nach vorne getrieben wurde, stellte er ihm ein Bein, sodass Parn vornber fiel. Mit einer eleganten Schulterrolle den Sturz abfedernd war Parn sofort wieder auf den Beinen, und sagte lachend, "Du bist schnell geworden, Glancie, wirklich gute Reflexe". "Ich mag nicht, wenn Du mich Glancie nennst, Vater", antwortete ihm Glance, und stiess ihn mit einem schnellen Schlag vor die Brust, der Parn, der wie ein Fels stand, aber nicht im Geringsten erschtterte.

"Jetzt ist wirklich nicht die Zeit fr neckische Spielchen", tnte eine strenge Stimme aus dem Hintergrund. "Slain!" riefen Deedo und Glance gleichzeitig freudig aus, und begrssten den alten Kampfgefhrten Parns, nach Wort, dem Alten vom Nebelberg, wohl der grsste Magier von Lodoss.

Slain legte Glance seine Hand an die Stirn, schloss die Augen und konzentrierte sich auf die Analyse von Glances Aura. "Ja", murmelte er, "es ist an der Zeit - das Blut der Hochelfen und der gelehrten Priesterknige von Alannia hat grosse Kraft entwickelt. Vielleicht, ja vielleicht ist das die Lsung, das singulre Ereignis, auf das wir so lange gewartet haben. Wenn er lernen kann es zu beherrschen, dann wird es ihn finden". "Wovon redest Du, Slain?" fragte Glance verwirrt, aber Slain gab keine Antwort, in diesem Moment nicht, und auch die nchsten Jahre nicht, in denen Glance viel Zeit bei ihm verbrachte.

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"Gebt mir meinen Stab zurck!" Die Forderung Bodasens schreckt Glance aus seinen Gedanken auf. Er schttelt den Kopf. "Entschuldigt, ich glaube er steht in Verbindung mit meinen Artefakten und ich habe..." Er zgert, sagt dann aber sehr ernst, "Wenn ich mich irre, werdet ihr Euren Stab zurckerhalten, und wenn ich mich nicht irre - dann werdet ihr ihn nicht zurckhaben wollen".


In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)