Bodasen ist sich zimlich sicher das AneAshin ihn bemerkt hat, und das obwohl seine Tarnzauber funktionieren.
"Verdammt," denkt sich der Magier bei AneAshins erklärung, "wenn dieses Siegel bricht dann werde auch ich nicht überleben. Das darf nicht sein, ich muß zurück den anderen Helfen."
Schnell hastet der Magier den Gang zurück den er gekommen ist, an der Gabelung biegt er nach links ab, die richtung aus der er gekommen war.
Jetzt müßte er die Stelle erreicht haben, aber da wo der Durchgang war ist nur noch Mauerwerk.
Unsanft prallt Bodasen gegen die Wand.
Leicht benommen rappelt er sich wieder hoch, was ist das?
Wo ist der Durchgang?
Ungläubig tastet er die Wand ab, er ist sich völlig sicher, hier war die Stelle.
"Der Durchgang ist nicht mehr, der Tempel verliert an Kraft, er kann dir nicht mehr geben was Du brauchst"
"Was Du brauchst ..." Bodasen fragt sich ob es seine anwesenheit war die diesen tunnel überhaupt erst geschaffen hat, und was für Konsequentzen das ganze hat.
Erschrocken dreht er sich um, und richtig der Tunnel ist verschwunden, und langsam wächst die Wand auf ihn zu.
"Wenn ich doch nur nicht immer so auf verborgene Geheimnisse aus wäre."
Viel zeit hat er nicht mehr, ein letzter dankbarer Gedanke an die Stimme dann lässt er den Tarnzauber fallen.
Seine Gedanken fliegen, da war ein Durchgang gewesen und die Magie schwand nur langsam.
Für einen Feuerballspruch war der Raum zu eng, er würde sich selbst umbringen.
Aber dann fällt ihm etwas ein.
Ein Zauber den er einst an der Universität für Zwerge entwickelt hate.
Seine Geist sammelt Magie, seine Hände weben und dann erscheint der Hammer...

Staubbedeckt und hustend wankt der Magier in das Zimmer, über Trümmer stolpernd und auf die Tür zuwankend hat er keinen Blick für den Raum der jetzt leer und ungemütlich erscheint. Nur seine Ausrüstung sammelt er noch auf.
Er zieht an der Tür, vergeblich, dann als er sich mit dem Fuss an der Wand abstützt geht sie auf.
Langsam und wiederwillig, und Bodasen hat das gefühl das wenn er die Tür loslassen würde, sie sofort wieder zufallen würde.
Das macht das durchgehen problematisch, und lang kann er die Tür nicht mehr halten.
Dann fasst er sich ein Herz und springt, noch in der luft zieht er die Beine an.
Und verspürt dennoch einen schlag gegen die Schuhsohlen, unsanft gelandet ist er froh das die Tür die mit Macht in den Rahmen gefallen war ihm nicht die Beine gebrochen hat, oder schlimmeres.
Kopfschüttelnd begibt er sich in die Halle zu den anderen.
"Siehst Du, Du kannst dich auf mich verlassen"



Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)