"Ok, Chef!", ruft Lu, verbeugt sich artig und lässt sich durch das Geländer in das Atrium fallen. Das Buch fest umklammert sinkt er sich in einer immer enger und rasanter werdenden Spirale zu Boden. Er landet etwa in der Mitte des Freiraums nahe des Tisches.

"So ein schönes Buch sollte nicht mit Kaninchenhaaren verunstaltet werden", denkt er und stemmt es etwas mühsam auf den für ihn viel zu hohen Tisch. Dann sieht er sich um. Wieso eigentlich Türen suchen? Neben der Tür, durch die sie die Bibliothek betreten haben, gibt es gleichmäßig verteilt drei weitere, noch geschlossene Türen in den Wänden.

Sich der mahnenden Worte des Kriegers erinnernd sieht Lu jedoch davon ab, sie eigenmächtig zu erforschen. Stattdessen schlendert er zu den Kaninchen, frisst das schon angefangene ratzfatz auf und bringt das zweite zu dem Tisch. Etwas unbeholfen flattert er in den hohen, schweren Ledersessel. Es dauert einige Augenblicke, bis er seine Flügel halbwegs gut sortiert hat. Dann lehnt er sich zurück und beobachtet Stone.
Der Krieger befindet sich immer noch erstaunlich hoch über ihm. Was für eine riesige Halle!