Noch whrend sich LuSer immer wieder kichernd nach dem Wagen umschaut und ihn begeistert betrachtet, scheint sich das uralte Gefhrt unvermittelt vllig geruschlos in Bewegung zu setzten und auf den kleinen Drachen loszurasen. Lu will erschrocken aufschreien, den Krieger rufen, ausweichen doch er kann keine Bewegung ausfhren, er fhlt sich gelhmt, wie in den Zwingen eines bergroen Schraubstocks. Ohnmchtig sieht er den Wagen auf sich zukommen, und jetzt erscheint ihm das klobige Gert gar nicht mehr so interressant, sondern es wirkt beraus bedrohlich und ist das dort an der Stirnseite nicht sogar ein Maul voller scharfer Zhne, zu einem Grinsen verzogen?! Der Wagen wird ihn verschlingen, ihn zerschmettern! Und dann ist das Ungetm heran. 'Es tut berhaupt nicht weh!' stellt der junge Drache erstaunt fest, als das Gefhrt mitten durch seinen Krper zu jagen scheint, als wre sowohl der Drache als auch der Wagen substanzlos.
Dann beginnen sich die Mauern um Luser zu drehen, dass ihm fast schwindelig wird.
Es wird dunkel um ihn... Er wei nicht, wie lange er in der Dunkelheit ausharrte. Es scheint ihm ewig vorzukommen und doch nur einen winzigen Moment gedauert zu haben. Er ist nicht mehr im Tempel, und er ist allein. Um ihn herum leuchtet eine Barriere aus Kraftfden. Zahlose Kraftfden, die ihn vollstndig einschliessen. LuSer wei nicht, was sich hinter den Fden befindet, doch soviel ist sicher: Er muss aus diesem Netz aus Kraftfden hinauskommen. Allerdings sind sie viel zu dicht, um auch nur eine Pranke hindurchstecken zu knnen, ohne dass die Fden erschttert werden wrden. Und dann sieht Luser die Gefhrten jenseits der Fden. Unerreichbar fr ihn und taub fr seine Rufe. Wie sehr er auch versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erwecken sie knnen ihn nicht sehen und nicht hren. Sie stehen einfach nur in der Substanzlosigkeit herum, regungslos. Doch Lu wei, dass sie gesund und im Vollbesitz ihrer Krfte und ihrer Sinne sind, dass ihnen keine Gefahr droht und dass sie nur in der Zeit erstarrt sind auch wenn ihm die Herkunft dieses Wissens unklar ist. Es ist einfach in ihm, und es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln. Doch dann fhrt ein Schreck durch den kleinen Drachen, als er sieht, dass seine Freunde irgendwie mit den Fden verbunden sind, und schlagartig begreift Luser, dass ein fehlerhaftes Zupfen an auch nur einem der Fden ihnen Schaden zufgen, ja sie vielleicht sogar tten knnte! Doch wie soll er nur durch diese Fden hindurchkommen, ohne sie zu manipulieren? Und wie soll er sie manipulieren, ohne dass die Gefhrten Schaden nehmen?