Ein wenig verzweifelt hockt Lu sich vor den Fadenvorhang. Nach seinen Gefährten zu rufen, hat er schon längst aufgegeben, er ist schon ganz heiser.

Einen kleinen Augenblick will der junge Drache einfach trotzig mit einer Pfote in das Netz schlagen, um seiner Frustration freien Lauf zu lassen. Aber ein Blick in die Gesichter der anderen hält ihn davon ab. Diese verflixten Kraftfäden hatten ihm noch nie wirklich gut gehorcht, aber so etwas ... ?

Lu überlegt, welche Möglichkeiten bleiben. Die Fäden zerstören und einfach einmal schauen, was passiert? Vielleicht ist seine Befürchtung, den Gefährten zu schaden, ja völlig unbegründet? Zu riskant!

Hier einfach sitzen bleiben und gar nichts tun? Einen kurzen Moment empfindet sich Lu als sehr heroisch, sich für seine Gefährten zu opfern. Aber verhinderte dies letztendlich nicht doch den Erfolg der Gruppe?

Einen Tunnel unter den Fäden hindurch graben? Lu springt bei diese Idee auf und beginnt den Boden nahe den Kraftfäden aufzuscharren, dass die Brocken nur so fliegen.