Schwert - Stab. Stab - Schwert. Glance hockt vor den beiden Teilen und blickt hin und her.

Der Stab - der Rest von Tilúvemaegsil, dessen Zerstörung er in der Vision sah? Das Schwert - ein Teil von Belekir, das in der Vision als erstes blutbesudelt wurde? Beides Fragmente? Und was haben diese mit ihm zu tun?

Er bemerkt Flecken an der Klinge des Schwertes - Rost? Er fährt mit der Hand darüber - Nein, die Flecken sind wie eingebrannt, nicht zu lösen. Da sieht er ähnliche Flecken auch an einem Ende des Stabes.

Flecken - blutbesudelt - zerstört - Fragmente - Kombinationen - Rassen - Spaltung - gemeinsame Aufgabe - Gut und Böse - Licht und Schatten. Die Gedanken schwirren nur so in Glances Kopf durcheinander. Unwillkürlich hebt er die Hand an den Kopf, den Blitzdolch in seiner Hand vergessend, und schneidet sich die Haut von der Wange bis an die Schläfe auf. Glance zuckt vor Schmerz zurück, lässt den Blitzdolch fallen und greift sich an die heftig blutende Wunde.

"Seltsam", denkt Glance, und schaut auf seine blutbefleckten Finger, "Ich bin also nicht in einer Traumwelt? Hier gibt es echte Verletzungen!? Hoffentlich wirkt dann auch mein Heilzauber". Er legt die Hand auf die Wunde, und spricht seinen Spruch. In der Tat schliesst sich die Wunde sofort.

Er schaut wieder auf die Teile vor ihm und sieht, das sein Blut auf beide spritzte. Ohne nachzudenken holt er ein Tuch aus seiner Tasche, nimmt den Stab auf und beginnt sein Blut abzuwischen. Er stutzt. An den Stellen über die er wischte ist der Stab blitzblank - auch die alten Flecken sind verschwunden. Schnell reinigt er den Stab vollständig, und tut dann dasselbe mit dem Schwert.
Dann hebt er den Blitzdolch auf und reinigt auch diesen von seinem Blut.

Schön und gut - die Teile sind nun gereinigt und blank. Offensichtlich bedurfte es des Bluts als Lösungsmittel. Aber der Lösung, was er nun mit den Teilen anfangen soll, ist er damit noch nicht nähergekommen.




In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)