Stone schaut den Drachen an, irgendetwas an dem Drachen kommt ihm anders vor, dann seine Umgebung.
Erst jetzt kommt ihm der Umstand das sie wieder bei der Schwingtür sind zu bewußtsein.
"Lu, was ist passiert? Wie kommen wir hierher?"
Stone macht ein paar schleppende Schritte in den Gang, dann bleibt er stehen.
"Nein, da will ich nicht mehr lang, denke ich."
Stone geht wieder auf den Drachen zu, und da fällt ihm auf was ihn störte.
Lu ist gewachsen, nicht viel, aber doch sichtbar.
Seine Schulterhöhe ist jetzt bestimmt eine, eineinhalb Handbreiten höher.
"Lu? ..." Der Krieger starrt den Drachen entsetz an. "Wie lange war ich weg? Und warum hast Du gewartet? ..." Stone bricht ab, ihm wird klar das er wirres zeug redet. Natürlich hätte Lu nicht mehrere Jahre warten können. Oder wie lange auch immer Drachen brauchen um so viel zu wachsen.
"Lu, was ist passiert. Ich war weg, plötzlich war ich allein, ganz allein. In einem ... Raum, mit brennenden Zeichen als Wände." Wieder bricht Stone ab, zu fantastich kommt ihm das Erlebte vor.
Und dennoch ist er sicher das alles sich genauso abgespielt hatte. Er begreift das er eine wichtige Wahrheit über sich selbst erfahren hat. Und das er darüber hinaus eine Lektion gelernt hat.
Nicht alles was aussieht wie ein beseeltes Skelett muß ein Feind sein, nicht alles was Böse scheint, muß Böse sein.
Stone begreift das dies mindestens genauso wichtig ist, wie die möglichkeiten die seinen weiteren Weg betreffen.
Stone sammelt seine Gedanken wieder ins hier und jetzt.
"Lu, was ist mit dir passiert?" Wieder starrt er den Drachen fassungslos an, "Lu, Du bist gewachsen. Wie ist das möglich?"



Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)