Die Kriegerin kmpft gegen ihre Trnen der Wut an, die sich einen Weg nach draussen bahnen wollen.

Sie schaut auf ihre rechte Hand, die immer noch das Schwert hlt. "Zu was bin ich geworden? Ist mir nur noch Macht wichtig?"

Langsam schttelt sie ihren Kopf. "Was immer es auch ist, ich werde mich dem nicht beugen!"

Entschlossen reckt sie ihr Haupt empor, richtet sich auf und ruft im Brustton der berzeugung das uralte Gelbde der Priester dem Skelett entgegen: "Alles Leben strmt aus Dir, wallt in tausend Bchen, Deiner Hnde Werk sind wir. Dass ich fhle, dass ich bin, dass ich Dich, Du Grosser, kenne, froh Dich meinen Vater nenne, o ich sinke vor Dich hin. Deiner Gegenwart Gefhl mich leite, dass mein schwacher Fuss nicht gleite, nicht sich irre von dem Ziel. Dein Ziel ist mein Leben, Dein Leben mein Ziel! Verlange was ntig, ich es gerne geben will!"


Quem dei diligunt, adulescens moritur. Titus M. Plautus