Glance blickt nachdenklich auf die drei Teile vor sich hinab. Menschliches und elfisches Blut in ihm vereinigt, Mensch und Elf zugleich, zu selben Teilen, miteinander und in gleichem Maße lebend, liebend und leidend...

Langsam streckt er die Hand nach dem Ring aus, dem Teil des Artefaktes, der ihm so vertraut ist und der ihm ungleich mehr bedeutet als Stab und Schild. Das Allumfassende, das alles Verbindende, zugleich ein Ausdruck höchster Ausgeglichenheit, ohne Ecken und Kanten, mit sich selbst in vollkommenem Gleichgewicht. Doch auch ein Symbol des Schutzes – gleich einem Wall, das Innere, Schutzlose umschließend und bewahrend vor dem, was von außen kommt?

Nachdenklich wiegt Glance das Schmuckstück in der Hand, dann steckt er es, einer inneren Eingebung folgend, auf den Finger. Er vermag selbst nicht zu sagen, was ihn dazu veranlasst hat – vielleicht, weil er sich in diesem Augenblick, wo Mensch und Elf in seinem Inneren völlig gleichwertig waren, wo sie nicht nebeneinander, sondern miteinander vereint waren, dem Symbol der Ausgeglichenheit näher fühlt als der einfachen Waffe oder dem Schild.

Doch als er den Ring aufsteckt, beginnen seine Gedanken zu wirbeln, ohne dass er einen von ihnen fassen könnte. Wie in einem Rausch drehen sich die Gedanken in seinem Kopf.
Gleichheit - Einigkeit - Elfen - Dunkelheit - Schutz - Wut - Hass - Liebe - Anerkennung - Menschen - Blut... Blut und Gleichgewicht, Gleichgewicht des Blutes, das Gleichgewicht, Gleichgewicht, Gleichgewicht...

Er spürt nicht, wie er unter der Flut von sich drehenden Gedanken allmählich in die Bewusstlosigkeit hinüberdämmert, doch bevor alles um ihn herum in einem milden Nebel verschwimmt, kann er noch eine angenehme, sonore Stimme vernehmen:

"Nur im Sprung in den Schatten offenbart sich der Weg der Einigkeit!"