Alrik kann in dem sprlich erhellten Gang keinerlei Anzeichen fr Fallen entdecken. Leider gibt es auch keine Spur von der Glcksmnze. Ein wenig hatte er ja gehofft, dass sie hinter der Steintr zu finden sein wrde - aber allem Anschein nach musste er sich damit abfinden, dass das ausgesprochen kostbare Artefakt fr ihn verloren war.
Der Streuner seufzt resigniert; wenigstens war er noch am Leben, und das allein schien schon Wunder genug zu sein. Und wer wei - irgendwo hier im Tempel *musste* die Mnze doch noch sein, sie wrde sich doch nicht in Luft aufgelst haben!

Mit uerster Vorsicht und bereit, sich beim kleinsten Anzeichen von Gefahr zur Flucht zu wenden, dringt er weiter in den Gang ein. Wozu hatte er schliesslich die Mnze sonst geopfert, wenn er nun doch nicht hier nach einem Ausgang suchen wrde?
Nach nur wenigen Schritten stsst sein tastender Fuss leicht gegen einen Widerstand. Er verharrt abrupt. Im schwachen Dmmerlicht, das hier im hinteren Teil des Ganges fr noch schlechtere Sichtverhltnisse sorgt als an der Gangffnung, vermag er Stufen auszumachen, die in die Hhe fhren. Mhsam versucht er mehr Einzelheiten zu erkennen. Allem Anschein nach fhren die Stufen zu einer Art Lucke, die von innen mit einem festen Riegel gehalten wird, der sich nur von dieser Seite des Ganges ffnen zu lassen scheint. Also war dies hier tatschlich ein Ausgang, kein Eingang, denn was immer auf der anderen Seite auch sein mochte - es wrde keine Mglichkeit geben, die Luke von der anderen Seite zu ffnen! Neben der Luke, aber noch an der Wand des Ganges, ragt ein Handrad aus dem Stein heraus - offenbar eine Art Mechanismus, um die wahrscheinlich sehr schwere Luke zur Seite zu schieben oder in die Hhe zu klappen.

Ein pltzliches durch die Wnde dringendes Grollen jagt dem Streuner einen Schauer ber den Rcken. Was war das?!
Es hatte nach einem Schrei geklungen, dem nichts menschenhnliches anhaftete, dem Brllen einer wilden Bestie!
Vielleicht war es aber auch nur der Schrei eines Menschen, von den steinernen Wnden bis zur Unkenntlichkeit entstellt? Vielleicht gar der Hilferuf eines seiner Gefhrten?