Rashida blickt Big Claw nach, als diese bei einem bestimmten Wandteppich stehen bleibt. Da Stone dasselbe getan, kommt ihr der Gedanke, dass jeder Teppich fr einen der Gefhrten bestimmt ist.

"Nun, dann will ich mich auch mal umsehen, ob etwas zu mir passt."

Und so geht sie auf die ihr am nchsten gelegene Wand zu. Mit der Szene auf dem Wandteppich kann sie nichts anfangen und mit der auf dem Nchsten auch nicht. Die haben keine Bedeutung fr sie.

Dann bleibt sie aprupt vor dem dritten Wandbehang stehen. Sie sieht auf einen groen Torbogen, hinter dem sich eine Dunkelheit befindet, wie sie die Kriegerin noch nie gesehen hat. Selbst das Dunkel des Lochs war nicht so schwarz.

Je lnger sie in diese Dunkelheit blickt, umso mehr vermeint sie darin Leere, Tod, Verdammnis, abgrundtief Bses zu erkennen. Es schaudert sie. Rashida kann kaum den Blick davon losreien. Und doch gelingt es ihr. Jetzt erst nimmt sie auch eine Gestalt wahr, wenn auch etwas verschwommen dargestellt. Es scheint eine Frau zu sein, in das Gewandt einer Dienerin eines Tempels gekleidet. Und sie trgt etwas in ihren Hnden. Ein Licht. Und dieses Licht, das erkennt die heilige Streiterin jetzt, beginnt in diese Schwrze erste kleine Strahlen zu tragen. Rashida ist sich auf einmal gewiss, dass nur Undars Licht diese Kraft hat. Es ist dazu bestimmt, Leben, Hoffnung, Glaube und Wissen in jeder noch so tiefen Dunkelheit zu verbreiten.

"Ja, dies ist mein Platz", sagt sie und bleibt vor dem Wandteppich stehen.



Genieße Dein Leben ständig, denn Du bist länger tot als lebendig.