"Danke, Bodasen!", ruft Lu dem Magier zu. "Ich werde es erst einmal an einem Faden probieren, so wie Glance es vorgeschlagen hat. Danach werde ich sicherlich auf dich zurückkommen!"

Igitt, freiwillig soll er die Wasserkugel anfassen, die drohend über ihm schwebt?
"Was man nicht alles tut, nur um die Welt zu retten ...", denkt der kleine Drache still für sich.
Schnell beeilt er sich, direkt unter der Kugel wegzukommen. Wenn Glance seine Konzentration für einen Moment verlöre ... Lu schüttelt sich bei dem Gedanken.

Dann greift er ganz vorsichtig in die Seite der Kugel, um etwas Wasser heraus zu schöpfen. Überrascht bemerkt er, dass sich das ungeliebte Element warm und irgendwie weniger abstoßend als sonst anfühlt. Er wirft der Elfin über die Entfernung einen bewundernden Blick zu. Ganz vorsichtig und ohne etwas von dem kostbaren Nass zu verschwenden, träufelt er dann einige Tropfen auf den Rand der Fäule. Gebannt beobachtet Lu das Ergebnis.

Schon nach wenigen Atemzügen - zumindest macht die Atemnot Lu klar, dass er in dieser Zeitspanne besser geatmet hätte - beginnen die benetzten Kraftfäden sanft zu schwingen. Wie aus einem Samenkorn winden sich winzige - Keimfäden? - aus jedem Tropfen und umschlingen die schwarzen Stränge. Die Fäule verschwindet, ja sie wird sogar ein wenig über das nasse Gebiet hinaus verdrängt.

Lu klatscht vor Begeisterung in die Pfoten.
"Es funktioniert, es funktioniert!", jubiliert er und fliegt einige Freundenschrauben.

"Wenn du das Wasser als Nebel über den Riss verteilen kannst, Glance, können wir die Fäule sicher heilen! Fantastisch!"