"Der Gtigen sei Dank, Ihr seid noch am Leben!"

Der Reisende hockt sich neben den Priester Undars und scheint ihn auf eine neue, nachdenkliche Weise zu betrachten, als htte er eben berhaupt erst dessen Existenz bemerkt.

"Ich danke Euch, heiliger Mann. Ich spre, das Ihr erfolgreich wart. Ihr habt die Krankheit von mir genommen."

Er beugt sich etwas weiter zu dem Priester hinab und fhrt leise fort:

"Aber Ihr httet nicht versuchen drfen, die Energien meines innersten Selbst zu berhren. Diese Macht ist nicht fr Menschen gedacht. Es kann Euch nicht gelingen, die Strukturen meines Krpers zu ordnen und Heilung zu bewirken, ohne das Ihr Schaden dabei nehmt. Dies ist nur ein einziges Mal zuvor von Menschen versucht worden und...."

Traurig scheint der Blick des Reisenden kurz ins Leere zu gleiten.

"...und endete mit dem Tod des Heilers. Die Gnade Eures Gottes mu sehr gro sein."

Er weist die Ritter an, eine rauhe Wolldecke aus deren Ausrstung ber den Priester zu decken und schiebt einen ramponierten ledernen Proviantbeutel unter den Kopf des Mannes. Der Priester will protestieren und sich erheben, doch der Reisende hlt ihn mit sanftem Druck auf dessen Brust am Boden.

"Ihr solltet jetzt ruhen, heiliger Mann. Wir alle sollten das. Wir haben einiges hinter uns und wir wissen nicht, was uns in den Tiefen dieses Berges noch erwarten mag. Ich vermute, das einige Eurer Nerven in Hnden und Armen verglht sind. Ihr steht unter einem Schock und drft jetzt nicht unvernnftig sein."