Während die Anderen weitere Fleischstücke braten, um ein wenig Vorrat zu haben, sagt Glance zu Bloodwin, "Helft mir mal bitte das Fell des Hirschen abzuziehen".

"Aber wir haben doch gar nicht das richtige Werkzeug es zu bearbeiten, und es ist viel zu schwer es so herumzutragen", wendet Bloodwin ein.

"Ich denke doch", beharrt Glance. Und während Bloodwin kopfschüttelnd mit seinem Stiefelmesser das Fell abzieht, bearbeitet Glance mit seinem Kurzschwert ein Stück Holz. Dann spannt er das Fell mit Bloodwins Hilfe über den Schaft der Hellebarde und schabt die Innenseite mit dem Holz ab. Danach vermischt Glance etwas Hirschfett mit Asche aus dem Feuer und reibt die Innenseite sorgfältig ein. Schließlich schneidet er überstehende Ecken ab und schneidet diese in schmale Bänder. Mit einer Spitze aus dem Geweih bohrt er kleine Löcher in den Rand des Felles, wickelt das übrige Fleisch in das Fell und verschnürt es zu einem kompakten Paket mit ein paar Trageriemen.

Inzwischen hat die Sonne den Zenit überschritten.

Glance wiegt das Paket in seinen Händen, und meint, "Wenn wir es abwechselnd tragen wird es gehen, denke ich. Es wäre eine Schande diesen Glücksfall nicht zu nutzen; wer weiss wann wir wieder zu Fleisch kommen. Lu frisst es eh' lieber roh, und vielleicht kann er es zur Not auch teilweise rösten - wenn es ihm gelingt es nicht zu Kohle zu verbrennen".

"Wie sollten sehen, dass wir weiterkommen," sagt er dann zu den Anderen, "Je grösser der Abstand zum Tempel wird, desto besser, denke ich. Nachdem was Bloodwin erzählte, waren die Wesen auf dem Weg zum Tempel - und solange sie nicht ein neues, gemeinsames Ziel haben, werden sie hoffentlich im weiteren Umfeld des Tempels bleiben".


In times of crisis it is of the utmost importance not to lose your head (Marie Antoinette)