Trotz aller lippenbekenntinisse der Politiker nicht hinter jede Putzfrau einen Kontrolleur stellen zu wollen, ist das aber doch die Absicht.
Heute in den Nachrichten im Radio hat wieder eine Politikerin gesagt, oder besser ist zitiert worden "Es könne doch nicht angehen das jeder im Kleinverdienstbereich mache was Er wolle". Ich weis leider nicht mehr wie diese Frau hieß.
Eins muß doch wohl klar sein.
Wenn Elternpaare die auf zwei Einkommen angewiesen sind, sich vielleicht einen Abend zu Zweit leisten können, nicht aber den nötigen Bäbysitter. Dann ist das Scheiße, mal auf Deutsch gesagt.
Wirtschaftliche Schwarzarbeit muß (und kann nach der jetzt gültigen Gestzeslage) verfolgt werden. Private "Schwarzarbeit" strafbar machen zu wollen, zeigt doch nur das der Staat wieder eine neue Geldquelle sucht, nicht mehr.
Das alles läuft auf einen Staat hinaus der jede Kontobewegung überprüfen muß, um überhaupt feststellen zu können wo "Schwarz" gearbeitet wird.
Wer will denn das bezahlen\
Ob eventuelle Mehreinnahmen die kosten für diese Kontrollen aufwiegen bleibt fraglich.
Und für eine solche "Scheiße" verlieren wir alle wieder etwas freiheit.
Ich verfalle im allgemeinen nicht gerne in die Fäkalsprache, aber hier ist klartext angesagt. Ich muß in vielen dingen sogar Draiggfyre rechtgeben.
Nicht im umgang mit Elgi und Ralf (Ihr habt schlieslich ein Recht auf eine eigene Meinung wie jeder andere auch. Und diese Meinung respektiere ich als solche.) Aber ich sehe die lage auch etwas anderst.
Der Staat wird nicht gezwungen jede einzelheit in unserem Leben zu Regeln. Wenn ich jemanden bezahlen möchte das er mir die Wohnung saubermacht, so geschieht dies mit Geld das schon versteuert ist. Darauf nochmals Abgaben erheben zu wollen, gleichzeitig die eigene Putzfrau von den Steuern abzusetzen schaffen nur Politiker. Irgendwann gab es mal ein Urteil das es als Legitim bezeichnete wenn mann Versicherer und Banker als Räuber bezeichnet. Unsere Politiker hätte man da gleich einbinden können.
Man muß sich nur vorstellen was dann als nächstes kommt.
Z.B. man kauft ein neues Auto und Verkauft das alte und soll dann vielleicht Steuern auf den Erlös bezahlen. Ob man Verluste hat ist dann auch egal
Das alles schafft am ende nur die grundlagen für einen totalen Überwachungsstaat.
Und jedem der das für übertrieben hält kann ich nur sagen. Wer weis was Du mit deinem Geld machst, der weis schon so gut wie alles. Nämlich wann und wo Du einkaufen gehst, in welchen Vereinen Du bist, wo Du essen gehst, usw. Nur ob Du in deiner eigenen Wohnung pfurzt nicht, aber dafür gibt es ja den "großen Lauschangriff.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)