Quote
Schau doch einfach mal hier rein. Wer soll denn bitte schön Arbeitgeberanteile abführen wenn nicht der Auftraggeber?

Also mal ehrlich, ist das alles, was Du dazu gelesen und dann falsch interpretiert hast?

Schwarzarbeit im Haushalt ist, wenn Du Frau Mustermann bittest, bei Dir zu putzen, und ihr dann bar das Geld gibst. Dies soll laut Plan unter Strafe gestellt werden. D.h. Du wirst von ihr eine Rechnung verlangen müssen, und die dann eventuell bei Deiner jährlichen Steuererklärung vorweisen. Und Frau Mustermann gilt dann als Dienstleistende und fällt unter die gleiche Regelungen wie jeder andere Dienstleistende auch. D.h. Du führst auch bei der Putzfrau keine Arbeitgeberanteile ab - Arbeitgeberanteile werden NIEMALS von Privatleuten abgeführt.
Anders sieht es aus, wenn Du eine Firma gründest, die Putzfrauen und -männer vermittelt. Da könntest Du eventuell richtige Arbeitsverträge mit Deinen Angestellten abschließen müssen, wenn sie schon nicht in Niedriglohn-Stellen am Werke sind. Wenn ich dann bei Deiner Firma eine Putzfrau anfordere, stellst Du mir die Rechnung aus, die ich dann bezahle. Auch dann habe ich im Grunde genommen keinerlei Nachteile - abgesehen davon, daß legale Arbeit naturbedingt mehr kostet, weil der Staat mitverdient. Aber das ist seine Einnahmequelle, und wenn Du damit nicht einverstanden bist... nun dann... viel Spaß...


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"