Quote
Es waren 100.000 weniger aktive Whler - nicht 100.000 weniger Wahlberechtigte. Wenn die CDU nur 44.000 Stimmen verliert, dann sehe ich darin keine bergroe Besttigung fr die CDU - sondern nur, dass die Alternativen noch viel schlechter ankommen.

Ich hab das schon nicht falsch verstanden... 100.000 Leute weniger haben gewhlt bei nahezu gleicher Anzahl Wahlberechtigter.
Um genauer zu sein: Gltige Stimmen in diesem Jahr waren 441571, bei der letzten Wahl waren es 557337 - das ist eine Differenz von 115766.
Die CDU hat 209670 Stimmen bekommen, bei der letzten Wahl waren es 253856 - das ist eine Differenz von 44186.
44186 sind gut 38% von den 115766 fehlenden gtligen Stimmen. Der Stimmenanteil der CDU bei der letzten Wahl betrug 45,5%.

Also: 1999 haben 45,5% der Leute die CDU gewhlt. 2004 sind weniger Leute als noch vor 5 Jahren zur Wahl gegangen - der Anteil der CDU an der Whlerdifferenz betrgt jedoch nur 38% und liegt damit unter dem Stimmenanteil der letzten Wahl. Deswegen haben sie effektiv ihren Stimmenanteil erhht.

Kurz gesagt: Die CDU hat im Rahmen der niedrigeren Wahlbeteiligung, die selbstverstndlich auch sie getroffen hat (durch weniger absolute Stimmen), dazugewonnen, weil sie in Relation zu ihrem Stimmenanteil von 1999 weniger Stimmen verloren hat als die SPD. Da die kleineren Parteien samt und sonders Stimmen hinzugewonnen haben, ist ebenfalls richtig, ndert aber nicht wirklich etwas an der Tatsache, da die CDU - wie ich schon geschrieben hatte - mehr oder weniger ihr Niveau gehalten hat, eher mehr als weniger meiner Meinung nach.

Allerdings kann keine Zahlenjonglage der Welt das katastrophale Abschneiden der SPD schnreden... <img src="/ubbthreads/images/graemlins/suspicion.gif" alt="" />


P.S: Quelle fr die Zahlen: www.statistik.saarland.de


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"