berrascht schaut Liandra zu dem Mann hoch, der sie da gerade angesprochen hat. Er sieht aus wie ein Krieger, denn er ist mit einer Lederrstung bekleidet und trgt ein Schwert bei sich, einen langen Zweihnder, und sein Krperbau zeigt, dass er wohl tglich trainiert.

"Der Eintopf? Nun, wenn ich ehrlich bin, wei ich selber nicht genau, was so alles darin ist, aber er wurde mir sehr empfohlen, und ich muss sagen, er schmeckt wirklich beraus gut", antwortet Liandra wahrheitsgem und bemht sich dabei um eine freundliche Miene, whrend sie etwas genervt denkt:'Hoffentlich gibt er sich damit zufrieden, ich bin im Augenblick nicht in der Stimmung, noch ein Schwtzchen zu halten'.

Aus den Augenwinkeln bemerkt sie dann ein Aufblitzen und lsst ihren Blick kurz zu den beiden anderen Mnnern huschen, die mit dem Krieger zusammen das Gasthaus betreten hatten.
Der eine ist in einen seltsamen schwarzen Umhang gehllt, whrend der andere eher ganz normal bekleidet ist, aber an seinem Grtel trgt er noch einen hbsch verzierten Dolch, der ziemlich wertvoll aussieht.
'Na, da wsste ich doch gleich einen Hndler, der mir dieses schne Stck mit Freuden abkaufen wrde', kommt es ihr beim Anblick des Dolches gleich in den Sinn; und sie schaut mit fragendem Gesicht wieder den Krieger an, der immer noch interessiert auf ihre Schssel starrt.
"Am besten fragt Ihr das Schankmdchen nach dem Eintopf von der Frau des Wirtes, ich bin sicher, sie wird wissen, was Ihr meint", erklrt Liandra noch, bevor sie sich wieder ganz ihrem Abendessen widmet und dabei den Mann mit dem Dolch heimlich beobachtet.