Ein Reprsentant des Herzog?
Einer der ber oder unter dem Magistrat steht? Oder nur ein "einfacher" Beobachter?

Das wre realpolitisch nicht gut, denn so eine Figur wrde nur zu Intrigen und spannungen fhren.
Ich denke eher das sich der Herzog darauf verlassen muss das die Magistrte der verschiedenen Ortschaften an die Gesetze halten. Und das er informiert wird wenn die Geschehnisse einer Stadt aus dem Ruder laufen.
Wenn ein Beobachter dann eher ein gutsituierter Brger der auch vieles was hinter den Kulissen abluft mit bekommt. Aber niemand wirklich offizielles, niemand der etwas zu sagen htte.

Im brigen war ich es gewesen der ber den Herzog schrieb

Quote
Ungeduldig sitz der Herzog von Lorchem auf seinem Thron und hrt den klagen der Bauern von Braaken zu. Natrlich nicht direkt den Bauern, aber dem Magistrat von Braaken der diese Klagen vortrgt. Natrlich erwartet niemand dass der Herzog mehr tun wird als allgemeine Worte von sich zu geben und die Sache in die vertrauensvollen Hnde des Magistrat zu legen. Schlielich regeln die Magistrate der Stdte und Gemeinden Lorchems schon seit Urzeiten die alltglichen Dinge des Lebens. Aber wenn der Herzog in der Stadt ist, und seine persnliche Garde vor der Stadt lagert, ldt man ihn ein um zu zeigen das sein Wort oberstes Gewicht hat, das ist dann der Gerichtstag. Ein sich ber mehrere Tage, je nachdem wie viel es vorzutragen gibt, hinweg ziehendes Spektakel. Normalerweise hat der Herzog mehr geduld, er kennt die politische Lage seiner Position und die der Magistrate.
Sein Titel ist ein Erbtitel, und er hat de fakto in allen Dingen des Lebens in Lorchem das letzte Wort. Aber da Lorchem gro ist und er nicht berall sein kann... . Und auerdem ist es ein gutes System, das schon zu Zeiten der ltesten berlieferungen funktionierte und immer noch funktioniert.
Der Herzog erinnert sich an seine Ausbildung, auch in Geschichte. Als der alte Knig, damals vor urewigen Zeiten als Lorchem noch ein Knigreich war, bse wurde und das Volk tyrannisierte. Damals als das Blut in strmen floss bis endlich das Volk selbst und alle anderen Vlker auch aufgestanden war um den teuflischen Tyrannen in einer groen Schlacht zu besiegen. Seit dieser Zeit schworen die Menschen dem Knigtum ab. Und die Stdte der Region Lorchem wurden frei und unabhngig. Leider dauerte es nicht lange bis die Stdte sich entzweiten und in heftige Kmpfe verwickelten. Da wurde den Stadtherren klar dass sie eine obere Instanz brauchen. Eine Instanz die Frieden wahrte in Friedenszeiten und Krieg zu fhren vermochte falls es ntig wurde.

Und so wurde der Herzog eingesetzt. Seine Aufgabe war es von Stadt zu Stadt zu ziehen und fr Frieden zu sorgen. Jede Gemeinde musste Abgaben und Freiwillige oder Zwangsverpflichtete stellen. Und jede Stadt wurde seiner Gerichtsbarkeit bergeben. Solange er die Mehrheit der Stdte hinter sich hat kann der Herzog regieren. Sollte er es sich aber mit den Stdten verscherzen so wird er strzen. Andererseits kann keine Stadt alleine sich seinem Willen entziehen. Und so wird ein Gleichgewicht bewahrt das es den Magistraten erlaubt ihre machtvolle Position zu sichern, und gleichzeitig den Handel und die Grenzen nach auen sichert.
Den die eigentliche Aufgabe des Herzogs ist es im Kriegfall vor dem Heer zu ziehen, die Grenzen zu schtzen und den Frieden der Stdte zu wahren.
Schon kurz nach der Einsetzung des ersten Herzogs hrten die Stadtkriege auf und der Wohlstand kehrte nach Lorchem zurck.
Aber trotz allem sitz der Herzog nun unruhig auf seinem Thron.
Die Nachrichten aus Rechem sind beunruhigend. Anscheinend hat der Magistrat dort die Lage nicht mehr unter Kontrolle. Schon oft sind Gerchte an sein Ohr gedrungen, aber ohne Beweise darf auch der Herzog keinen Magistrat vor das Gericht stellen.
Aber die jetzigen Nachrichten ... Morde, Unruhe im Volk, ja selbst Gerchte von Schmugglern und Piraten hatten seine Spione ihm bermittelt.
Und Rechem ist die nchste Stadt zu Gro Furtheim. Rechem musste unter allen umstnden stabil sein. Vor allem jetzt da er von Ferrwar schon so lange keine Nachrichten mehr bekommen hatte.
Aber jetzt ist er in Braaken, und nichts wre unhflicher als den Gerichtshof vorzeitig zu beenden wegen der Probleme einer anderen Stadt. Auch wenn diese Zehnmal wichtiger ist als dieses verdammte Braaken. Noch dazu hat ihm sein Gardehauptmann gesagt das, das seine Garde, deren strke sich im Normalfall um einhundert Mann bewegte, bei den jetzigen Wetterbedingungen mindestens drei Tage brauchen wrde um Rechem zu erreichen. Und der Gerichtstag wrde noch zwei Tage dauern.
Wenn er doch nur hieb und stichfeste Beweise htte die seine Abreise erklren wrde.


Ich denke das ein Bote mit den neuesten Nachrichten ihn erst in zwei, drei Tagen erreichen drfte.
Also msste einer der Magier/Priester auf anderem Weg eine Botschaft schicken.
Und selbst dann bruchte es zwei, drei Tage bis der Herzog in der Stadt sein knnte.


Buad, natrlich wrden die Priester/Magier alles daran setzen sich ber den Feldwebel zu stellen. Aber rechtlich ist Rechem eine weltlich regierte Stadt. Also steht den Priestern/Magiern keine offizielle Weisungsbefugniss zu. Dranner drfte erfahren genug sein dies zu wissen. Und schlau genug nicht darauf zu beharren <img src="/ubbthreads/images/graemlins/winkwink.gif" alt="" /> <img src="/ubbthreads/images/graemlins/biggrin.gif" alt="" />
Aber er ist sicher in der Lage seine Position so weit zu strken das man ihn nicht einfach zur Seite wischen kann.
Also ein Patt, wo es frher einen eindeutigen Fhrer, den Magistrat, gab.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile(Aristoteles)
Aber wenn man das einzelne nicht mehr beachtet, hat das ganze keinen Sinn mehr (Stone)