Und noch mal zum Thema "Jugendstrafrecht":

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Michelles Eltern kritisieren Urteil fr Daniel V.

Leipzig (dpa) - Die Eltern von Michelle haben kein Verstndnis fr die Verurteilung des Mrders ihrer Tochter zu neuneinhalb Jahren Jugendstrafe. "Wir wissen, dass uns kein Urteil der Welt, egal wie hoch es ausfllt, unsere Michi zurck bringt. Aber wir finden, dass jemand, der einem anderen Menschen auf so eine Art das Leben nimmt, mit der vollen Hrte des Gesetzes bestraft und lebenslnglich weggesperrt werden sollte. Die Vorstellung, dass der Tter irgendwann entlassen wird und mglicherweise wieder zuschlgt, macht uns groe Angst", zitierte "Bild am Sonntag" die Eltern. Die Familie lebt mit den beiden Shnen vllig zurckgezogen an einem geheimen Ort.

Den Urteilsspruch im Landgericht Leipzig am Freitag hatten Michelles Eltern nicht verfolgt. Sie wollten dem Mrder ihrer achtjhrigen Tochter nicht gegenbertreten. Der 19-jhrige Daniel V. war wegen einer gravierenden Entwicklungsstrung nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Bei Erwachsenen steht auf Mord lebenslnglich. Michelles Eltern sagten: "Wir hoffen, wieder Arbeit zu finden und irgendwann ein weitgehend "normales" Leben fhren zu knnen."


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Vllig klar. Der Bengel ist "gravierend Entwicklungsgestrt" und wird daher milder verurteilt. Je gefhrlicher also, desto milder die Strafe.

Dankeschn, deutsche Justiz.