Das langjährige Mitglied der DSA-Redaktion Mark Wachholz wurde rausgeworfen.

Seine Stellungnahme im Alveran-Forum (als "Magiermogul"):
"Mein Rauswurf: Ein paar Erläuterungen"

Meine Meinung: Wenn Wachholz recht hat und er wirklich rausgeschmissen wurde, weil sein Versuch, Aventurien und dessen diverse Metaplots in sich stimmig und vor allem logisch zu halten und auch zu ordentlichen Abschlüssen zu bringen, zu zeitaufwendig für alle Beteiligten war, dann wäre das ein Armutszeugnis für DSA. Zugegebenermaßen kann ich seine konkrete Arbeit nicht vollumfänglich beurteilen, da ich ja "nur noch" die DSA-Romane und den Aventurischen Boten lese sowie die "Drakensang"-Computerspiele gespielt habe. Aber gerade in meiner "Funktion" als Boten-Leser bin ich immer sehr dankbar dafür, wenn Handlungsstränge, die im Boten oft monatelang vorbereitet wurden, dann aber in einem Abenteuerband aufgelöst werden, auch noch mal im Boten selbst zu wenigstens einem rudimentären, zusammenfassenden, quasi "inneraventurischen" Abschluß gebracht werden. Und das hat in den letzten Jahren offenbar häufig Wachholz erledigt. Zudem haben mir die beiden ersten Galotta-Romane mit ihm als Co-Autor (den dritten habe ich noch nicht gelesen) ebenso gefallen wie die Handlung und das Aventurien-Feeling in den "Drakensang"-Spielen.

Ich befürchte also, daß Wachholz´ Rausschmiß für DSA im Allgemeinen keine gute Nachricht darstellt. Vor allem dann, falls sich das tatsächlich negativ auf seine begonnenen, aber noch nicht abgeschlossenen Projekte erstrecken wird (womöglich gar auf den vierten Galotta-Roman? Da der ja bei FanPro und nicht bei Ulisses veröffentlicht würde, besteht wohl noch Hoffnung). Und natürlich auf die Metaplots.

Aber solange es keinen Kommentar von der anderen Seite gibt, bleibt das natürlich auch Spekulation.